Kamakura-Zeit: Alter und Neuer Buddhismus

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Bernhard Scheid, „Kamakura-Zeit: Alter und Neuer Buddhismus .“ In: Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 24.7.2013). URL: http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Geschichte:Kamakura?oldid=33705
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Angebliches Portrait des ersten Minamoto Shoguns Yoritomo

Statue (Holz). Kamakura-Zeit, 13.–14. Jh.
Bild © Bunka Isan. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Möglicherweise handelt es sich um eine andere Person als um Yoritomo, auf jeden Fall aber um einen hohen Repräsentanten des Kriegeradels.

Minamoto no Yoritomo

Die Kamakura (Kamakura 鎌倉Stadt im Süden der Kantō Ebene, Sitz des Minamoto Shogunats 1185–1333 (= Kamakura-Zeit) )-Zeit beginnt mit einem politischen Umbruch: Minamoto no Yoritomo (Minamoto no Yoritomo 源頼朝(1147–1199); Feldherr, Staatsmann, Begründer des Minamoto Shogunats ) (1147–1199) geht 1185 siegreich aus dem so­ge­nannten Genpei Krieg (Genpei gassen 源平合戦Krieg zwischen den Minamoto (Gen) und den Taira (Hei, bzw. Pei), 1180–1185 ), einem landesweiten Bürgerkrieg zwischen den beiden Kriegerdynastien Taira (Taira Kriegerfamilie, die im 12. Jh. um die pol. Vorherrschaft in Japan kämpfte ) und Minamoto (Minamoto Kriegerfamilie, die 1185 eine neue Herrschaftsdynastie begründete: Kamakura Shogunat, 1185–1333 ) hervor, setzt sich damit an die Spitze des Krieger­adels und begründet unter dem Titel Shōgun (Shōgun 将軍Shogun; Titel der Militärherrscher aus dem Kriegeradel ) eine neue Herr­scher­dynastie mit Sitz in Kamakura, unweit des heutigen Tokyo. Er beendet damit die politische Hege­monie des Tennō (Tennō 天皇jap. „Kaiser“-Titel, wtl. Herrscher des Himmels …mehr ⇒)-Hofes, doch wird dieser nicht ab­ge­schafft, sondern bleibt weiter­hin in der alten Haupt­stadt Kyoto (Heian (Heian 平安alter Name Kyotos; politisches Zentrum 794–1185 (= Heian-Zeit) …mehr ⇒)-kyō) bestehen und erfüllt nach wie vor zahl­reiche kulturelle und religiöse Funk­tionen. Der politische Wechsel folgt auf eine lange Phase der politischen De­zentra­lisie­rung, also einer Schwä­chung der Zentral­macht, verbunden mit dem Aufstieg lokaler Militär­macht­haber (Krieger­adel, Samurai, bushi (bushi 武士Krieger, Samurai …mehr ⇒)) in den Provinzen. Im Zuge dieser De­zentra­lisie­rung ver­breitet sich auch der Bud­dhis­mus immer stärker außerhalb des politischen Zentrums und der kulturellen Eliten.

Politisch ist die Zeit nach dem Umbruch weiterhin instabil. Obwohl sich der Kaiser­hof vorder­hand damit abfindet, die Ent­schei­dungen des Kamakura Shogunats formal ab­zu­segnen, stellt die Möglich­keit seiner politischen Neu­er­star­kung eine per­ma­nente latente Be­drohung für den Shogun dar. Ende des drei­zehnten Jahr­hunderts kommt schließ­lich eine Gefahr von außen dazu: die Mongolen, die innerhalb von fünfzig Jahren China und Korea er­obert haben, sehen auch in Japan ein lohnendes Angriffs­ziel. 1274 und 1281 kommt es zu groß­an­ge­legten Angriffen, die der Über­liefe­rung zufolge jeweils durch „göttliche Winde“ (kamikaze (kamikaze 神風Götterwind )) ver­eitelt werden. Trotz der erfolg­reichen Ver­tei­digung der territorialen Integrität des Landes schwächen die gewaltigen Militär­aus­gaben, die der Mongolen­angriff mit sich bringt, das Shogunat. 1333 kommt es schließlich zu neuen dynastischen Kämpfen, aus denen 1336 die Familie der Ashikaga (Ashikaga 足利Kriegerfamilie, die 1336 eine neue Herrschaftsdynastie begründete: Ashikaga Shogunat, 1336–1573 ) sieg­reich her­vor­geht und ein neues Shogunat, diesmal wieder in der alten Hauptstadt Kyoto begründet. Die neue Epoche wird heute als Muromachi (Muromachi 鎌倉Stadtteil in Kyoto; Sitz des Ashikaga Shogunats; 1333–1573 (= Muromachi-Zeit) …mehr ⇒)-Zeit bezeichnet und stellt zusammen mit der Kamakura-Zeit das japanische Mittelalter dar.

Neue buddhistische Richtungen

Religionsgeschichtlich ist der Beginn des japanischen Mittel­alters durch das Auf­treten ver­schie­dener religiöser Gründer­figuren cha­rakte­risiert: Hōnen (Hōnen 法然Gründer der Jōdo Schule (1133–1212) …mehr ⇒) (1133–1212), Shinran (Shinran 親鸞Gründer der Jōdo Shin Schule (1173–1262) ) (1173–1262), Dōgen (Dōgen Kigen 道元希玄Begründer des Sōtō Zen (1200–1253). Auch Eihei Dōgen. …mehr ⇒) (1200–1253) und Nichiren (Nichiren 日蓮Begründer des Nichiren Buddhismus, 1222–1282. …mehr ⇒) (1222–1282) ver­breiten jeweils neu­artige Lehren und stehen damit für eine Welle der Er­neue­rung inner­halb des ja­pa­nischen Bud­dhis­mus, die man auch als „Neuen Buddhismus“ der Kamakura-Zeit — im Unterschied zum „Alten Buddhismus“ der Tendai (Tendai-shū 天台宗Tendai Schule, chin. Tiantai …mehr ⇒) und Shingon (Shingon-shū 真言宗Shingon Schule, wtl. Schule des Wahren Wortes …mehr ⇒) Schulen sowie der so­ge­nannten Nara (Nara 奈良Hauptstadt und Sitz des Tenno, 710–784 (= Nara-Zeit); ehemals: Heijō-kyō …mehr ⇒) Schulen — bezeichnet.

Die starken Reformkräfte innerhalb des Buddhismus dieser Zeit sind wahr­schein­lich der Aus­brei­tung des Bud­dhis­mus in breitere Be­völke­rungs­schichten zuzu­schreiben. Vor allem der Amida (Amida 阿弥陀Buddha Amitabha …mehr ⇒)-Bud­dhis­mus mit seinem starken Glauben an die Er­ret­tung in Amidas Reinem Land lässt sich als Antwort auf das Bedürfnis nach einer einfachen, für jeder­mann prakti­kablen Form der bud­dhis­tischen Religions­aus­übung auf­fassen. Im Unter­schied zu den etablierten Schulen hatten die amidis­tischen Reformer nicht mehr nur die ge­sell­schaft­lichen Eliten im Auge und waren nicht mehr bereit, sich in den Dienst ihrer Inte­ressen zu stellen. Sie predigten auf öffent­lichen Plätzen und scharten Anhänger aus allen ge­sell­schaft­lichen Schichten um sich. Das hatte einer­seits einen breiten Zulauf zur Folge, anderer­seits brachte es die Amidisten bald mit den staatlichen Autoritäten in Konflikt.

Aber auch die neuen Führungseliten aus dem „Kriegeradel“ suchten und fanden neue religiöse Formen, namentlich im Zen-Buddhismus. Die neuen Rich­tungen des Bud­dhis­mus breiteten sich also nicht gleich­mäßig in der Be­völke­rung aus, sondern jeweils in spezi­fischen Schichten: Bauern­schaft und niederer Krieger­adel tendierten, wenn sie nach religiösen Alter­nativen suchten, zum Amidis­mus, die all­gemeine Stadt­bevölkerung fühlte sich von Nichiren (Nichiren 日蓮Begründer des Nichiren Buddhismus, 1222–1282. …mehr ⇒) und seinen An­hängern an­ge­sprochen, der höhere Krieger­stand vom Zen Buddhismus.

Auf den nächsten Seiten werden die Gründer dieses Neuen Bud­dhis­mus als Re­prä­sen­tanten der Kamakura-zeitlichen Religions­geschichte genauer vor­ge­stellt. Ich möchte jedoch gleich vorweg auch die Kritik erwähnen, die in jüngerer Zeit gegen die über­mäßige Betonung von Figuren wie Hōnen, Shinran, Dōgen oder Nichiren vorgebracht wurde. Trotz ihrer inno­vativen Ideen stellten diese Mönche inner­halb der religiösen Welt des ja­pa­nischen Früh­mittel­alters nur eine kleine Minder­heit dar, deren Bedeutung sich erst retro­spektiv, durch den späteren Erfolg ihrer Lehren ergibt. Dieser Erfolg ist aber nicht selten auf die An­stren­gungen der Nach­folger zurück­zu­führen, die dabei die ur­sprüng­lichen Intentionen der Gründer stark ver­änderten. Dies trifft ganz besonders auf Rennyo (Rennyo 蓮如Mönch der Jōdo Shin Schule, (1415–1499) ), den er­folg­reichen Reformator der Jōdo Shinshū (Jōdo Shinshū 浄土真宗Shin-Buddhismus, bzw. Jōdo Shin-Buddhismus; wtl. „Wahre Schule des Reinen Landes“ …mehr ⇒) aber auch auf diverse Zen- und Nichiren-Mönche der Muromachi-Zeit zu. Die Erfolge des Neuen Bud­dhis­mus sind also nicht allein auf die Ideen seiner Gründer zurück­zu­führen, sondern auch darauf, dass es spätere Gene­rationen ver­standen, diese Lehren geschickt an sich verändernde ge­sell­schaft­liche Ver­hältnisse anzu­passen, ohne sich dabei allzu streng an die Thesen der Gründerväter zu halten.

Buddhismus und Krieg

Sieht man sich die religiöse Bilderwelt oder auch die Erzähl­literatur der Kamakura Zeit genauer an, so fällt auf, dass hier Gestalten des eso­terischen Bud­dhis­mus, der von den „alten Schulen“ Tendai und Shingon ver­treten wurde, eine wesent­lich größere Rolle spielen, als dies nach den Lehren des „Neuen Buddhismus“ der Fall sein dürfte. Auf­fallend ist vor allem die stetige Zunahme von furcht­ein­flößenden Figuren wie Myōō (Myōō 明王wtl. „Licht-König“ oder „Mantra-König“; auch „Weisheits-König“; skt. Vidyārāja …mehr ⇒) und tenbu (tenbu 天部Gruppe der indischen, bzw. aus Indien übernommene Gottheiten (skt. Deva) …mehr ⇒). Un­will­kürlich ist man geneigt, die Beliebtheit dieser kriege­rischen Wächter­figuren des eso­te­rischen Bud­dhis­mus mit den kriege­rischen Um­wäl­zungen des japanischen Mittel­alters in Verbindung zu bringen.

Dieser Eindruck ist keineswegs unrichtig. Die buddhistischen Klöster des ja­pa­nischen Mittel­alters werden heute oft als die Haupt­gewinner im Spiel der Mächtigen jener Zeit an­ge­sehen. Gerade im Krieg kam ihnen eine ganz besondere Funktion zu. Nach all­ge­meinem Glauben beruhte nämlich der Aus­gang einer Schlacht nur zum Teil auf dem militärischen Geschick der Kon­tra­henten. Mindestens ebenso wichtig war der Bei­stand von Kami (kami japanische Gottheit …mehr ⇒) und Buddhas (बुद्धBuddha (skt., m.)„Der Erleuchtete“ …mehr ⇒) und ein Gut­teil der Kriegs­vor­berei­tungen bestand daher in der Ab­haltung ent­spre­chender religiöser Zeremonien. Diese Zeremonien wandten sich meist nicht direkt an die höchsten Buddhas, sondern an ihre „Manifestationen“ in kriege­rischer Form, zu denen unter anderem auch ein­heimische Kami gezählt wurden. (Siehe dazu auch „Die Angriffe der Mongolen“.) Eine weitere Funktion des Bud­dhis­mus im Krieg war die Betreuung der Toten. Die Ji-Sekte (Ji-shū 時宗Amida-Schulrichtung aus der Kamakura-Zeit …mehr ⇒), eine Fraktion des Amida Buddhismus, spezialisierte sich bei­spiels­weise auf die Bestattung von Gefallenen.

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Kriegermönch Musashi-bō Benkei

Utagawa Kuniyoshi. Ca. 1832

Benkei war der treueste Vasalle des Helden Minamoto Yoshitsune.

Kriegermönch Benkei

Die mächtigsten religiösen Institutionen spielten in den Kriegswirren des Mittel­alters im übrigen eine ähn­liche Rolle wie die katho­lische Kirche zur gleichen Zeit in Europa: Sie unter­stützten die kriegs­führenden Parteien nicht nur durch Riten und Gebete, sie griffen sogar selbst aktiv ins Kampf­ge­schehen ein, vor allem wenn es um die Ver­teidi­gung oder Er­weite­rung der eigenen Territorial­rechte ging. Klöster wie der Enryaku-ji (Enryaku-ji 延暦寺Haupttempel des Hiei Klosterbergs …mehr ⇒) auf Berg Hiei oder der Kōfuku-ji (Kōfuku-ji 興福寺Tempel des Hossō-Buddhismus; einer der Sieben Großen Tempel von Nara …mehr ⇒) in Nara (Nara 奈良Hauptstadt und Sitz des Tenno, 710–784 (= Nara-Zeit); ehemals: Heijō-kyō …mehr ⇒) zählten zu den größten Grund­besitzern der damaligen Zeit und hielten zu ihrer Ver­teidi­gung gefürchtete Armeen von Mönchs­soldaten (sōhei (sōhei 僧兵Kriegermönch, Mönchssoldat )) aufrecht, die auch unter der Be­zeich­nung akusō (akusō 悪僧Kriegermönch; wtl. „schlechter Mönch“ ) (wtl. „schlechte Mönche“) bekannt waren. Diese Be­zeich­nung deutet zwar an, dass das Bewusst­sein, als Mönchs­soldat nicht ganz den Idealen des Bud­dhis­mus zu dienen, latent vor­handen war, doch wurden die akusō durchaus als Kämpfer geachtet und galten keines­wegs als mora­lisch tief­stehende Personen. Zu ihnen zählt auch einer der be­kanntesten Helden der japanischen Samurai-Folklore, nämlich Benkei (Benkei 弁慶legendärer Kriegermönch des Genpei-Krieges (?–1189) ), der treue Begleiter von Minamoto no Yoshitsune.

Das „System esoterischer und exoterischer Lehren“

Ein neuerer Forschungsansatz vertritt daher die Ansicht, dass sich der religiöse Mainstream der Kamakura-Zeit nicht im „Neuen Buddhis­mus“, sondern nach wie vor in den etablierten Schulen Tendai und Shingon finden ließe. Das besondere Augen­merk der traditionellen japa­nischen Buddhis­mus­for­schung auf einzelne Reformer und ihre Lehren würde den Blick auf die tat­säch­lichen Ver­hältnisse ver­stellen. Viel be­deut­samer seien die Ver­änderungen inner­halb des religiösen Establish­ments, aber auch neue sozialen Funktionen der Religion am Rande der Ge­sell­schaft. In diesem Zu­sammen­hang hat etwa Kuroda Toshio (Kuroda Toshio 黒田俊雄Historiker und Religionswissenschaftler, 1923–1993 …mehr ⇒) sein berühmtes Modell des kenmitsu taisei (kenmitsu taisei 顕密体制System exoterischer und esoterischer Lehren ), des Systems eso­terischer und exo­terischer Lehren, entwickelt. Das kenmitsu taisei stellt nach Kuroda ein komple­mentäres Inei­nander­greifen von geheimen esote­rischen Riten und exote­rischen Dogmen dar und war für die großen religiösen Zentren im Mittel­alter (unabhängig ob Tendai-, Shingon oder sonst wie orientiert) charakteristisch. Der kenmitsu Buddhismus (der natürlich nur eine histo­rische Kon­struktion ist) bediente sich der ver­schiedensten Strö­mungen und Rich­tungen und wandte sie pragmatisch und in enger Ver­flechtung mit den jeweiligen Macht­ver­hältnissen an. Aus theo­logischer Sicht lassen sich die Ver­treter des kenmitsu taisei vielleicht am besten dadurch charak­terisieren, dass sie unter­einander zwar einen relativ hohen Grad an Toleranz aufweisen, sich aber umso ve­he­menter gegen alle aus­schließenden, radikalen, „funda­menta­listischen“ Glaubens­formen wenden, wie sie für viele Vertreter des „Neuen Buddhismus“ typisch sind.

Trotz der Bedeutung des kenmitsu Buddhismus für die Religion des japanischen Mittel­alters folge ich auf den nächsten Seiten dem traditionellen Schema und be­handle vor allem die Gründer­figuren des sog. „Neuen Buddhismus“. Inner­halb des heutigen japanischen Buddis­mus haben ihre Lehren nämlich die alten Schulen über­flügelt und es ist insofern un­er­lässlich, sich mit der Ent­stehung ihrer Ideen aus­einander­zu­setzen. Wer aber Genaueres über die religiöse Be­find­lich­keit von der späten Heian-Zeit bis in die Kamakura- und Muromachi Zeit erfahren will, dem empfehle ich die Beschäftigung mit buddhistischen Legenden-Sammlungen (setsuwa (setsuwa 説話Lehrerzählung …mehr ⇒)), wie Konjaku monogatari (Konjaku monogatari 今昔物語„Geschichten aus alter und neuer Zeit“ (12. Jh.); umfangreiche Sammlung von Geschichten und Anekdoten, meist aus einem buddhistischen Kontext ) oder Shasekishū (Shasekishū 沙石集Sammlung buddhistischer Erzählungen und Anekdoten, 1283 verfasst von → Mujū Ichien …mehr ⇒). Aber auch die berühmten Traktate von gebildeten Laien­mönchen, das Hōjōki (Hōjōki 方丈記dt. „Bericht aus meiner Hütte“, Traktat von Kamo no Chōmei, geschrieben 1212 ) von Kamo no Chōmei und das Tsurezuregusa (Tsurezuregusa 徒然草„Aufzeichnungen aus Mußestunden“; Gedanken und Anekdoten von Yoshida Kenkō, verfasst ca. 1330–1332 ) von Kenkō bieten aus­ge­zeich­nete Einblicke in das religiöse Weltbild des Mittelalters.

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