Ein Kōan

Religion-in-Japan > Geschichte > Zen > Koan
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diese Seite zitieren:
Bernhard Scheid, „Ein Kōan.“ In: Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 19.1.2013). URL: http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Geschichte:Zen/Koan?oldid=33138

Suigan begab sich zu Meister Jimyō.

Jimyō fragte: „Was ist die genaue Bedeutung des Buddha-Gesetzes?“
Suigan: „Wenn über den Gipfeln keine Wolken sind, fällt der Mond ins Herz der Wellen.“
Jimyō, ver­ächt­lich: „Bis dein Haupt weiß und deine Zähne gelb geworden sind, wirst du dieser Ansicht bleiben.“

Suigan strömte der Schweiß aus allen Poren und alles Leben wich aus ihm.

Da sagte Jimyō: „Nun frage du mich, ich will es dir er­klären.“
Suigan: „Was ist die genaue Be­deu­tung des Buddha-Gesetzes?“
Jimyō: „Wenn über den Gipfeln keine Wolken sind, fällt der Mond ins Herz der Wellen.“

Durch diese Worte erfuhr Suigan die Erleuchtung.

Aus dem Enzanwadei gassuishū von Bassui (1327-1387)
Ü: Bernhard Scheid

hotei
Hotei und ein Kind
Tuschezeichnung von Sengai Gibon (1750-1837)
Bildquelle: zenguide.de [2010/8]
Geschichte: Zen (zurück zum Hauptartikel)
Ikonographie
Schriften
Wiki Account
Namensräume

Varianten
Aktionen
Religion-in-Japan
Updates
Werkzeuge