Formale Konventionen und Abkürzungen

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Umschrift von fremdsprachigen Fachbegriffen

  • Japanisch — modifizierte Hepburn Umschrift
  • Chinesisch — Pinyin Umschrift
  • Sanskrit — IAST (International Alphabet of Sanskrit Transliteration)

Im Fließtext werden japanische und chinesische Ausdrücke ohne kanji (kanji 漢字chin. Schriftzeichen im japanischen Schriftsystem ), Sanskrit­begriffe ohne Sonder­zeichen (Dia­kritika) ange­zeigt. Blau (aoi 青いblau …⇒) unter­legte Be­griffe können je­doch ange­klickt werden und ver­weisen auf Kanji bzw. auf die fachlich kor­rekte Umschrift.

Allgemein bekannte oder auf dieser Website häufig verwendete Ausdrücke aus dem Japa­nischen wie „Shinto (shintō 神道Shinto, Weg der Götter, Weg der kami …⇒)“, „Kami (kami japanische Gottheit …⇒)“, „Tenno (Tennō 天皇jap. „Kaiser“-Titel, wtl. Herrscher des Himmels …⇒)“ oder „Shogun (Shōgun 将軍Shogun; Titel der Militärherrscher aus dem Kriegeradel …⇒)“ werden üb­licher­weise wie ein deut­sches Haupt­wort und ohne Längen­zeichen geschrie­ben. Das gleiche gilt für Sans­krit­begriffe wie „Sutra (सूत्रsūtra (skt., n.)„Faden“, Lehr­rede des Buddha, kanoni­sche Schrift …⇒) “ oder „Nirvana (निर्वाणNirvāṇa (skt., n.)„Auslöschung“, Ort der Erlösung von allem Leid …⇒) “.

Besonderheiten der Aussprache

Schreibung Aussprache Beispiel
ō, ū oh, uh Ōsaka (sprich Ohsaka)
ei eh Seikō (sprich Sehkoh)
cha, chi, cho, chu tscha, tschi, tscho, tschu michi (sprich mitschi)
ja, ji, jo, ju dscha, dschi, dscho, dschu Jūdō (sprich Dschuhdoh)
za, ze, zo, zu dsa, dse, dso, dsu Zazen (sprich Dsadsen)

Japanische Namen werden, der üblichen Konvention folgend, mit dem Fami­lien­namen zuerst ange­geben.

Abkürzungen

  • chin. — Chinesisch
  • dt. — Deutsch
  • en. — Englisch
  • jap. — Japanisch
  • Jh. — Jahrhundert
  • kor. — Koreanisch
  • ntl. — national
  • skt. — Sanskrit
  • s. — siehe
  • S. — Seite
  • u.Z. — (nach) unserer Zeitrechnung
  • v.u.Z. — vor unserer Zeitrechnung
  • wtl. — wörtlich

Datumsangaben

Bei historischen Jahresangaben wird üblicherweise die westliche Zählung heran­ge­zogen, traditio­nelle japa­nische Ära­an­gaben (nengō) werden still­schwei­gend umge­rechnet. Tages- und Monatsangaben vor 1873 entsprechen dem traditionellen luno-solaren Kalen­der, der vom gregorianischen Kalender meist um ein bis eineinhalb Monate abweicht. Diese Tages- und Monatsangaben werden üblicherweise nicht umgerechnet. Um auf die Abweichung hinzuweisen, werden Monats­namen vor 1873 nach dem Schema Erster Monat, Zweiter Monat, etc. — nicht Januar, Februar, etc. — wieder­ge­geben.

Für eine Erläuterung der gängigen geschichtlichen Periodisierung s. Metalog: Geschichtsperioden.

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