Namen und Fachausdrücke: Reale und imaginäre Orte

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155 Einträge
  • Aizu 会津
    Fürstentum im Norden der Kantō-Ebene, heute zum überwiegenden Teil auf dem Gebiet von Fukushima-ken
  • Anxi (chin.) 安西
    wtl. „Befriedung des Westens“; chinesische Garnisonsstadt am Knotenpunkt zweier Hauptrouten der Seidenstraße nahe der heutigen Stadt Guazhou, später auch Name der umgebenden Region
  • Asakusa-dera 浅草寺
    Tempel in Tōkyō; offizielle (sino-jap.) Lesung: Sensō-ji
  • Asakusa Jinja 浅草神社
    Schutzschrein des Tempels von Asakusa (Sensō-ji) in Tōkyō
  • Asuka 飛鳥
    Asuka Region im Süden des Yamato-Beckens (Nara), wo sich in der Frühzeit die Residenzen der Soga befanden; Asuka-Zeit (587–645 oder auch 587–710)
  • Asuka-dera 飛鳥寺
    erster historisch fassbarer Tempel Japans, gegr. 593 (Nihon shoki) von Soga no Umako; wurde unter anderem als Hōkō-ji (Tempel des beginnenden Dharmas) bezeichnet, später aber unter dem Namen Gangō-ji (Tempel des ursprünglichen Beginns) nach Nara verlegt; unter Asuka-dera versteht man heute den ursprünglichen Standort in der Asuka Region
  • Atsuta Jingū 熱田神宮
    wichtigster und ältester Schrein in Nagoya
  • Baekje (kor.) 百濟/백제
    Ehemaliges Königreich in Korea, das sich zu seiner Blütezeit im 5. Jh. über die gesamte Westküste Südkoreas erstreckte; 660 vom benachbarten Silla erobert
  • Biwa-ko 琵琶湖
    Biwa-See; größter Süßwassersee Japans mit 3174 km², in der Präfektur Shiga gelegen; sein Name rührt der Legende nach von seiner Form her, die einer biwa — einer japanischen Laute — gleicht
  • Borobudur (skt.)
    größtes buddhistisches Monument in Java, Indonesien, in Gestalt eines dreidimensionalen Mandala
  • Chikubushima 竹生島
    kleine Insel im nördlichen Biwa-See in Nagahama, Präf. Shiga
  • chi no ike 血の池
    Blutsee
  • Chion-in 知恩院
    Haupttempel des Jōdo Buddhismus in Kyōto, err. 1234
  • Chōshū 長州
    auch Nagato; alte Provinz im Westen von Japans Hauptinsel Honshū, heute Teil von Yamaguchi-ken.
  • chūin 中陰
    wtl. mittlere Dunkelheit; Totenwelt; Übergangsperiode zwischen zwei Phasen der Wiedergeburt; im engeren Sinne: sieben mal sieben Tage nach dem Tod
  • Daian-ji 大安寺
    Buddhistischer Tempel in Nara, err. 729, geht auf ältere Vorgänger zurück
  • Daisen Kofun 大仙古墳
    Größtes Hügelgrab Japans in Sakai, Ōsaka, Nintoku Tennō zugeschrieben
  • Darel (Shina)
    Seitental des Indus im Norden Pakistans, in dem das antike Reich Tuoli vermutet wird, wo sich nach dem Reisebericht Faxians eine fast 20m hohe Statue des Maitreya befunden haben soll; jap. Faxian
  • Dayanta (chin.) 大雁塔
    „Große Wildgans Pagode“ in Xian, China, err. 652
  • Dazaifu 太宰府
    Stadt in Nord-Kyūshū, südöstlich der Stadt Fukuoka
  • Dejima 出島
    künstliche Insel in der Bucht von Nagasaki; während der Edo-Zeit war hier der einzige europäische Handelsstützpunkt
  • Doyōsei 土曜星
    wtl. Erdplanet, Saturn
  • Dunhuang (chin.) 敦煌
    Oasenstadt an der Seidenstraße und ehem. buddh. Zentrum im NW Chinas
  • Edo 江戸
    Sitz der Tokugawa Shōgune, 1600–1867 (= Edo-Zeit); heute: Tōkyō
  • Enbudai 閻浮提
    skt. Jambudvipa. Kontinent der irdischen Welt in der trad. indischen Kosmologie. Im Buddhismus Kontinent südlich des Weltenbergs Sumeru
  • Enoshima 江ノ島
    Schreininsel; rel. Zentrum nahe Kamakura
  • Entsū-ji 円通寺
    Sōtō-zen Tempel in Mutsu, Präf. Aomori, zuständig für das nahe gelegene religiöse Zentrum Osore-zan („Angst-Berg“)
  • Fudaraku 補陀落
    paradisische Insel des Kannon (Avalokiteshvara), abgeleitet von skt. Potalaka
  • Fuji-san 富士山
    Berg Fuji (3776 m), der höchste Berg Japans (fälschlich auch als Fuji-yama bezeichnet)
  • Gandhāra (skt.) गन्धार
    Königreich im heutigen Pakistan bzw. gleichnamige Stadt (auch Purushapura, heute Peshavar); nach den griechischen Eroberungen unter Alexander dem Großen unter dem Einfluss der hellenistischen Kultur, später, im 1.–3. Jh. u.Z. Hauptstadt des buddhistischen Kushana Reichs; frühes Zentrum der buddhistischen Kunst
  • Gangō-ji 元興寺
    Nachfolgetempel des Hōkō-ji (Asuka-dera), des ältesten japanischen Tempels (gegr. 593). Der Tempel wurde unter dem Namen Gangō-ji 718 nach Nara verlegt.
  • gokuraku 極楽
    Paradies; identisch mit dem Reinen Land ( jōdo)
  • Grdhakuta (skt.) गृध्रकूट
    „Geiergipfel“, indischer Berg, auf dem Buddha predigte; jap. Ryūjusen 霊鷲山
  • Gṛdhrakūṭa (skt.) गृध्रकूट
    „Geiergipfel“, indischer Berg bei Rajagrha (Rajgir), auf dem Buddha predigte; jap. Ryūjusen 霊鷲山
  • Haguro-san 羽黒山
    Berg Haguro; religiöses Zentrum des Shugendō in der Präfektur Yamagata, Nord-Japan
  • Hakata 博多
    alte Hafenstadt in Nord-Kyūshū, 1889 mit Fukuoka zusammengeschlossen
  • han
    Lokales Feudalfürstentum, Spätmittelalter bis Edo-Zeit
  • Hase-dera 長谷寺
    Kannon-Tempel in Sakurai, Nara-ken; errichtet in der Nara-Zeit. Hauptattraktion ist eine über 10 m hohe Statue des Elfköpfigen Kannon. Ein Zweigtempel mit ebensolcher Statue befindet sich in Kamakura (Kamakura Hase-dera)
  • Heian 平安
    alter Name Kyōtos, eig. Heian-kyō 平安京, „Stadt des Friedens“; politisches Zentrum 794–1185 (= Heian-Zeit)
  • Heian-kyō 平安京
    urspr. Name der Stadt Kyōto; wtl. Stadt des Friedens; politisches Zentrum 794–1185 (= Heian-Zeit)
  • Heijō-kyō 平城京
    urspr. Name der Stadt Nara; wtl. Stadt der Friedensburg
  • Hiei-zan 比叡山
    Klosterberg Hiei bei Kyōto, traditionelles Zentrum des Tendai Buddhismus
  • Hie Taisha 日吉大社
    Schutzschrein von Berg Hiei bei Kyōto; moderne Aussprache Hiyoshi Taisha; auch: Sannō Schrein
  • higan 彼岸
    „jenseitiges Ufer“; Jenseits; buddhistischer Name für die Woche der Tag-und-Nacht-Gleiche
  • Hizen 肥前
    Name einer alten Provinz im Nordwesten von Kyūshū; heute Saga-ken und Nagasaki-ken
  • hokuto 北斗
    Sternbild des Großen Wagens (chin. Nördlicher Schöpflöffel)
  • Hōjō Kashima 北条鹿島
    Schreininsel vor dem Hafen Hōjō in Ehime-ken, Shikoku; westlich der Insel befinden sich pittoreske Felsformationen, die jedes Jahr mit einem 45m langen shimenawa geschmückt werden
  • Hōrai 蓬莱
    daoistische Insel der Unsterblichkeit; chin. Penglai
  • Ikaruga-chō 斑鳩町
    Stadt im Norden der Präfektur Nara; Die Residenz des Shōtoku Taishi befand sich hier, an der Stelle wo heute der Hōryū-ji steht
  • Iki 壱岐
     Insel in der Meerenge zwischen Korea und Japan
  • Inaba 因幡
    alte jap. Provinz in Zentraljapan
  • Ise 伊勢
    vormoderne Provinz (heute Präfektur Mie); Kurzbezeichnung für die Schreinanlage von Ise (Ise Jingū)
  • Itsukushima 厳島
    auch Miyajima, Schrein bei Hiroshima
  • Izumo 出雲
    alter Namen der Präfektur Shimane in West-Japan; auch kurz für Izumo Taisha
  • Izumo Taisha 出雲大社
    Großschrein von Izumo (Präfektur Shimane)
  • Jambudvīpa (skt.) जम्बूद्वीप
    „Rosenapfelland“, in der trad. indischen Kosmologie: Kontinent der irdischen Welt südlich des Weltenbergs Sumeru; jap. Enbudai 閻浮提
  • jigoku 地獄
    wtl. „[unter]irdischer Kerker“, buddhistische Hölle
  • jōdo 浄土
    Reines Land, Paradies
  • Juhō-sen 鷲峰山
    Geierberg; Ort in Indien, wo Buddha seine wichtigsten Predigten abgehalten haben soll; auch Ryōju-sen (vgl. Ryōzen Jōdo)
  • jukkai 十界
    Zehn Welten des buddhistischen Jenseits; auch jikkai ausgesprochen
  • jūni-kyū 十二宮
    wtl. „Zwölf Paläste“; traditionelle jap. Bezeichnung für die 12 Sternzeichen der westl. Astrologie
  • Kamakura 鎌倉
    Stadt im Süden der Kantō Ebene, Sitz des Minamoto Shōgunats 1185–1333 (= Kamakura-Zeit)
  • karitaku 仮宅
    „vorläufige Wohnung“, Unterschlupf, billiges Bordell (Edo-Zeit)
  • Kataoka 片岡
    vermeintlicher Ort — wie im Nihon shoki beschrieben — an dem Shōtoku Taishi der Legende nach einem Bettler half, der eigentlich ein Buddha war
  • Katsuragi-san 葛城山
    Heiliger Berg der yamabushi, südwestl. von Nara; auch Yamato Katsuragi-san
  • Kenchō-ji 建長寺
    Zen-Tempel in Kamakura
  • Kii Hantō 紀伊半島
    Halbinsel Kii, Wakayama-ken
  • Kimon 鬼門
    „Dämonentor“, Nord-Osten; nach alter Vorstellung die Richtung, aus der die Dämonen kommen
  • Kinpusen 金峯山
    Heiliger Gipfel in den Bergen von Yoshino, südl. von Nara
  • Kiyomizu-dera 清水寺
    Tempel in Kyōto
  • Kongōkai mandara 金剛界曼陀羅
    Vajra-Welt-Mandala, Diamant-Welt-Mandala, Mandala des Dainichi
  • Konpira-san 金比羅山
    vor allem für Seeleute wichtige, gemischt-rel. Kultstätte in Shikoku; seit der Meiji-Zeit offiziell Kotohira-gū, doch hat sich die alte Bezeichnung bis heute gehalten
  • Kosala (Skt) कोसल
    Geburtsland des Buddha Shakyamuni
  • Kōdōkan 弘道館
    Akademie der Mito-Schule; wtl. Schule zur Verbreiterung des Weges; gegr. 1841 von Tokugawa Nariaki
  • Kōya-san 高野山
    Klosterberg südl. von Nara; sprituelles Zentrum des Shingon Buddhismus
  • Kumano 熊野
    Region im Süden der Halbinsel Kii (Wakayama-ken), bekannt für ihre alten Pilgerzentren (s. Kumano Sanzan)
  • Kumano Sanzan 熊野三山
    „Drei Berge von Kumano“ oder auch drei Klöster von Kumano; zusammenfassende Bez. für drei Pilgerstätten auf der Halbinsel Kii: Kumano Hongū, Nachi Taisha und Kumano Hayatama Taisha, die allerdings erst seit 1868 als Shintō-Schreine klassifiziert werden; Zentren des Shugendō
  • Kuśīnagara (skt.) कुशीनगर
    Ort von Buddhas Ableben; jap. Kushinagara 拘尸那愒羅
  • kuyōsei 九曜星
    Neun Planeten (Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn und die sog. „Mondknoten“, also die astronomischen Punkte, an denen eine Mondfinsternis eintreten kann); skt Navagraha
  • Kyūshū 九州
    „Neun Provinzen“; süd-westliche der vier japanischen Hauptinseln, drittgrößte und zweitbevölkerungsreichste Insel; heute bestehend aus acht Präfekturen
  • Leshan (chin.) 樂山
    wtl. Berg der Freude; Ort in Sichuan, China, mit großem Felsenbuddha aus dem 8. Jh.
  • Longmen (chin.) 龍門
    Ort in Henan, China, bekannt für eine eindrucksvollen Gruppe von Felsengrotten und Nischen, in denen zehntausende buddhistische Statuen aus dem Felsen herausgeschlagen sind. Die meisten Statuen stammen aus der Wei und Tang-Dynastie, also in etwa aus der Zeit von 400 bis 750, die bedeutendsten aus der Zeit der Kaserin Wu Zetian (r. 690–705).
  • Lumbinī (skt.) लुम्बिनी
    Geburtsort des Gautama Siddhartha (Buddha Shakyamuni); jap. Ranbini 藍毘尼
  • Magadha (skt.) मगध
    Nordostindisches Königreich das im 6. bis 4. Jh. v.u.Z. seine Blütezeit erreichte
  • Mathurā (Skt) मथुरा
    Stadt in Nordindien, zur Zeit der Kushana Dynastie (2.–3. Jh. u.Z.) wichtiges buddhistisches Zentrum; gilt auch als Geburtsstätte Krishnas
  • Matsunoo Taisha 松尾大社
    Matsunoo Schrein (auch: Matsuo Schrein), Kyoto; Hauptgottheiten: Ōyamakui und Nakatsushima-hime
  • Matsura 松浦
    alter Regionalbezirk in Nord-Kyūshū, heute Matsuura; auch Familienname dortiger Fürsten
  • Mimuro 三室
    anderer Name für Berg Miwa in der heutigen Präfektur Nara
  • Mito 水戸
    Fürstentum bzw. Stadt im Nordosten der Kantō-Ebene, heute Teil von Ibaraki-ken.
  • Miwa 三輪
    Ortsname (wtl. Drei Ringe); Kurzbez. für den Ōmiwa Jinja
  • Miyajima 宮島
    Schreininsel nahe Hiroshima; s.a. Itsukushima Schrein
  • Muromachi 室町
    Stadtteil in Kyōto; Sitz des Ashikaga Shōgunats 1336–1573 (= Muromachi-Zeit)
  • Myōshin-ji 妙心寺
    Zen Tempel in Kyōto, dem Yakushi Nyorai geweiht
  • Nachi no Taki 那智の滝
    größter frei fallender Wasserfall Japans (133m) in der Region Kumano; rel. Kultstätte, an der sich auch der Großschrein von Nachi (Nachi Taisha) befindet
  • Naniwa 難波
    antike Hafenstadt und kaiserliche Residenz auf dem Gebiet des heutigen Ōsaka (Nanba)
  • Nara-bonchi 奈良盆地
    Becken im Norden der Präfektur Nara in welchem auch die Stadt Nara liegt
  • Nasuno 那須野
    „Nasu-Ebene“; in der Präfektur Tochigi, westlich der Stadt Nasu
  • Ne no Kuni 根の国
    wtl. Wurzelland, auch Ne no Katasukuni (根之堅州國); Unterwelt
  • Nihon/Nippon 日本
    Japan; wtl. Sonnenursprungs[land]
  • Nirvāṇa (skt.) निर्वाण
    „Erloschen, ausgelöscht“, Ort der Erlösung von allem Leid; jap. Nehan 涅槃
  • Nishinomiya Jinja 西宮神社
    Ebisu Schrein in der Stadt Nishinomiya, Hyōgo-ken, bei Ōsaka
  • Onogoroshima 淤能碁呂島
    Mythologischer Ursprungsort Japans; die „von selbst geronnene Insel“
  • Osore-zan 恐山
    „Angst-Berg“; rel. Zentrum in Aomori-ken (Nordjapan), das als Abbild der Totenwelt gilt
  • Ōmi no kuni 近江国
    Alte Provinz Japans rund um den Biwa-See, heutige Präfektur Shiga 滋賀県; auch unter dem Namen Gōshū 江州 bekannt
  • Penglai (chin.) 蓬莱
    daoistische Insel (Berg) der Unsterblichkeit, im Osten gedacht, daher manchmal mit Japan identifiziert; jap. Hōrai
  • Rājagṛha (Skt) कोसल
    Hauptstadt von Magadha und Ort des ersten buddhistischen Konzils, kurz nach dem Ableben Buddhas; heute Rajgir
  • Ryōzen Jōdo 霊山浄土
    Reines Land im Nichiren Buddhismus; Ryōzen, wtl. mystischer Berg, stellt einen Anspielung auf den Geierberg (auch: Ryōjū-sen 霊鷲山, Berg des mystischen Geiers) dar, wo Buddha u.a. das Lotos Sutra vorgetragen haben soll (s.a. Juhō-sen)
  • Sado 佐渡
    Insel im Nordosten Japans, die von vormodernen Regierungen gern als Verbannungsort politischer Gegner genützt wurde
  • Sai no Kawara 賽の河原
    Ufer des Flusses der Unterwelt
  • Saitama-ken 埼玉県
    Präfektur in der Kantō-Region Japans, nördlich von Tōkyō
  • Sakurai 桜井
    Ort in der Asuka Region, wo der erste buddhistische Tempel, der Asuka-dera (später Gangō-ji) entstand
  • -san
    wtl. „Berg“; als Suffix auch: Tempel- oder Klosteranlage (im Ggs. zu Einzelhalle)
  • Sāñcī (skt.) सांची
    Ortschaft im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh, bekannt für ihre buddhistischen Grabmonumente (stupa)
  • Sārnāth (skt.) सार्नाथ्
    Stadt im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, 10 km nördlich von Benares (Varanasi), bekannt für den Dhamek Stupa, eines der ältesten buddhistischen Grabmonumente
  • Satsuma 薩摩
    alte Provinz im Süden der Insel Kyūshū, in der Edo-Zeit Fürstentum (Daimyat), das sich weitgehend mit der heutigen Präfektur Kagoshima deckte.
  • Sekigahara 関ケ原
    Sekigahara ist eine Gemeinde im Südwesten der Präfektur Gifu; 1600 fand hier die Schlacht von Sekigahara statt
  • Sensō-ji 浅草寺
    Tempel in Tōkyō; auch: Asakusa-dera
  • Shikoku 四国
    kleinste der vier jap. Hauptinseln; wtl. Vier-Land, da es seit dem Altertum aus vier Provinzen besteht
  • Shikoku hachijū hakkasho 四国八十八箇所
    Die 88 Pilgerstätten von Shikoku.
  • Shimabara 島原
    Halbinsel in der Präfektur Nagasaki; bekannt für den Aufstand japanischer Bauern 1637–1638 (Shimabara-Rebellion), bei dem 37.000 überwiegend christliche Aufständische getötet wurden
  • shinkoku 神国
    wtl. „Götterland“
  • Shinobazu no ike 不忍池
    Berühmter Teich im Ueno-Park in Tōkyō
  • Shinoda no Mori Kuzunoha Inari Jinja 信太森葛葉稲荷神社
    Inari Schrein der Kuzunoha im Wald von Shinoda“; Inari Schrein bei Ōsaka
  • Shinoda no Mori Kuzunoha Inari Jinja 信太森葛葉稲荷神社
    Inari Schrein der Kuzunoha im Wald von Shinoda“; Inari Schrein bei Ōsaka
  • Shumisen 須弥山
    Buddhistischer Weltenberg; skt. Meru oder Sumeru;
  • Songshan (chin.) 嵩山
    Berg Song, Gebirge in Zentralchina, 1500m; zählt trad. zu den fünf heiligen Bergen des Daoismus;
  • Sukhāvatī (skt.) सुखावती
    „Reines Land“; jap. Jōdo 浄土
  • Sumeru (skt.) सुमेरु
    Weltenberg des indisch-buddhistischen Universums; auch: Meru; jap. Shumi-sen 須弥山
  • tabisho 旅所
    wtl. „Reiseort“; Ziel einer Prozession mit tragbarem Schrein (mikoshi) bei Schreinfesten
  • Tado Taisha 多度大社
    Shintō-Schrein in der Stadt Kuwana in der Präfektur Mie
  • Takachiho 高千穂
    Hochland im heutigen Kyūshū, wo der Himmelsenkel Ninigi herabgestiegen sein soll
  • Takama no Hara/ Takamagahara 高天原
    wtl. „Die himmlischen Gefilde“, mythol. Bez. für das Reich der Himmlischen Götter
  • Takao-san 高尾山
    Berg Takao, rel. Zentrum im Westen Tōkyōs
  • Takashima 鷹島
    Insel in der Präfektur Nagasaki in der Bucht vor der Stadt Matsuura
  • Tiantai (chin.) 天台
    chin. Vorläufer des Tendai Buddhismus; urspr. Name eines chin. Klosterbergs
  • Tiantai-shan (chin.) 天台山
    Berg Tiantai; Zentrum des chin. Tiantai Buddhismus, aus dem der japanische Tendai Buddhismus hervorging
  • Tokoyo 常世
    Land der Unsterblichkeit, Land der Unvergänglichkeit
  • Tosa 土佐
    ehem. Provinz auf der Insel Shikoku, heute Kōchi-ken
  • Tōdaiji 東大寺
    Tempel des Großen Buddha von Nara; wtl. Großer Ost-Tempel
  • Tōnomine 多武峰
    Heiliger Berg südlich von Nara, wo u.a. der Ahnherr der Fujiwara Nakatomi no Kamatari im Tanzan Schrein verehrt wird
  • Tsurugaoka Hachiman-gū 鶴岡八幡宮
    Tsurugaoka Hachiman Schrein (Kamakura)
  • Tsushima 対馬
    Insel in der Meerenge zwischen Korea und Japan. Obwohl näher zu Korea gelegen (50 km) wird Tsushima traditionellerweise Japan zugerechnet.
  • Tsuwano 津和野
    Fürstentum bzw. Stadt im Westen der Hauptinsel Honshū, heute Teil von Shimane-ken.
  • Tuṣita (skt.) तुषित
    höchster Himmel im indisch-buddhistischen Pantheon; jap. Tosotsu-ten 兜率天
  • Usa 宇佐
    Region im Norden der Insel Kyūshū, bekannt für den Usa Hachiman Schrein.
  • Usuki 臼杵
    Stadt in Kyūshū mit eindrucksvollen buddhistischen Felsskulpturen und Resten europäischer Architektur aus der Zeit der christlichen Missionierung (16. Jh.)
  • Vaiśālī (Skt) वैशाली
    Ort des 2. buddhistischen Konzils; Ort eines berühmten buddhistischen Grabmonuments (stupa)
  • Vidiśā (skt.) विदिशा
    Stadt im Herzen Indiens, 10 km von Sanchi entfernt
  • Yamatai 邪馬台
    Reich der Königin Himiko im Japan des dritten Jhdts; in der chin. Chronik Weizhi beschrieben
  • Yamato 大和/ 倭
    Kernland der Tennō-Dynastie in Zentraljapan (Präfektur Nara); archaischer Name für Japan
  • Yangtsekiang (chin.) 扬子江
    Außerhalb Chinas geläufiger Name des Jangjiang 長江 („langer Fluss“), drittlängster Fluss der Welt
  • Yomi 黄泉
    mytholog. Unterwelt; geschrieben mit den Zeichen „Gelbe Quellen“, eine chinesiche Bezeichnung für die Unterwelt
  • Yoshino 吉野
    Bergregion im Süden des Nara-Beckens mit mehreren Zentren der Bergasketen (yamabushi); wichtige Pilgerstätte der Heian-Zeit
  • Yoshiwara 吉原
    Freudenviertel des Edo-zeitlichen Tōkyō
  • Yungang (chin.) 雲岡
    Ort einer Gruppe von buddhistischen Felsstatuen aus der Nördlichen Wei Dynastie (385–535)
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