Das Konzept dieses Web-Handbuchs

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Bernhard Scheid, „Das Konzept dieses Web-Handbuchs.“ In: Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 8.8.2013). URL: http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Metalog:Religion-in-Japan?oldid=33932

Das Web-Handbuch Religion-in-Japan versteht sich als Einführung für Studenten der Japano­logie oder der Religions­wissen­schaft sowie für alle an der japani­schen Kultur Interes­sier­ten. Es bietet einen Ein­stieg in die aus meiner Sicht wich­tigsten the­mati­schen Be­reiche der ver­schie­denen reli­giösen Tra­ditionen Japans und soll sowohl als zu­sammen­hän­gender Text als auch als Nach­schlage­werk genutzt werden können. Aus­gangs­punkt war meine gleich­namige Vor­lesung am Institut für Ost­asien­wissen­schaf­ten der Uni­versi­tät Wien, deren Skrip­tum ich ab 2001 im Internet zur Ver­fü­gung stellte. Der wei­tere Ausbau der Website ergab sich aus meiner Lust am Ex­peri­men­tieren mit Web­design und den ent­sprechen­den For­men der In­for­ma­tions­ver­mitt­lung. 2010 er­folgte die Um­stel­lung der Web­site in das Format eines „Wiki-Webs“ (s. dazu auch Technisches).

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Umfang und Aufbau

Zur Zeit besteht Religion-in-Japan aus ca. 150 Fachartikeln (s.a. Statistische Auswertung), die in sieben Kapitel, bzw. Themen­bereiche auf­ge­gliedert sind. Jedes Kapitel besteht aus Haupt­seiten und Anmerkungs­seiten (Sidepages). Die Haupt­seiten enthalten die wichtigsten Basis­informationen, die Side­pages widmen sich Spezial­themen, Bilder­sequenzen, oder auch längeren Text­zitaten. Bis auf wenige, ent­sprechend ge­kenn­zeichnete Gast­artikel stammen alle Fachtexte von mir. Ergänzt werden die sieben Kapitel durch Seiten mit „Meta-Information“, die groß­teils im Themen­bereich „Metalog“ zu finden sind.

Darüber hinaus enthält Religion-in-Japan über 1000 Ab­bildungen, die zumeist verschiedenen Internetquellen ent­nommen sind. Die Ab­bildungen lassen sich in der Regel durch An­klicken vergrößern, wobei auch genauere Informationen zum Bildinhalt und zur Bildquelle angezeigt werden. Manche Bilder enthalten außerdem ausführliche Beschreibungen, die selbst als eigene Artikel angesehen werden können. Diese Informationen können auch auf den jeweiligen Bildseiten eingesehen werden, die mit den Popup-Versionen der Bilder verlinkt sind.

Grundsätzlich ist Religion-in-Japan ein work-in-progress, doch bilden die Haupt­seiten eine Art Gerüst, zwischen dem sich die weiteren Informationen in Form von Spezialthemen und Bildern verdichten. Von Zeit zu Zeit nehme ich eine technische Überarbeitung vor, die meist mit einem Umbau des Navigations­designs oder mit neuen interaktiven Funktionen verknüpft ist. Die letzte größere Revision dieser Art wurde 2010 fertig gestellt, als Religion-in-Japan in ein Wiki-Web umgewandelt wurde.

Inhaltliches Konzept

Inhaltlich geht es in diesem Web-Projekt vor allem darum, das komplexe Neben­einander verschiedener religiöser Traditionen in Japan adäquat darzustellen. Meine persönlichen Interessen sind dabei in erster Linie auf historische und gesell­schaft­liche Zusammen­hänge ausgerichtet, doch hoffe ich, dass aus dem patch­workartigen Neben­einander verschiedener thematischer Aspekte auch ein „Gefühl“ für die Eigenart japanischer bzw. ost-asiatischer Religiosität in der modernen Gesellschaft entsteht. Ohne dass dieses Thema explizit an­ge­sprochen wird, sollte auch zum Aus­druck kommen, dass der Begriff von Religion, wie er in Japan vorherrscht, in vieler Hinsicht verschieden von unserem abend­ländisch-mono­theistischen Religions­begriff ist. Der prinzipiell offene Charakter einer Website scheint mir für eine solche „dichte Beschreibung“ ein besseres Aus­drucks­mittel zu sein als die her­kömmliche Buchform, die den Autor zwingt, zu einem „Schluss“ zu kommen.

Das bedeutet jedoch nicht den Verzicht auf eine systematische Annäherung an das Thema. Daher ist die Website in Kapitel unterteilt, die von der konkret erfahrbaren Gegen­wart der japanischen Religion zu ihren historischen und kulturellen Hinter­gründen führen. Da ich nicht davon ausgehe, dass diese Seiten wie ein Buch von Anfang zu Ende gelesen werden, gibt es reichlich Quer­bezüge und Anmerkungen, die teils in recht spezielle Bereiche führen. Dennoch besteht grund­sätzlich der Anspruch, die Flut der Informationen nicht überhand nehmen zu lassen: Über­sicht­lichkeit hat Vorrang vor Voll­ständig­keit. Für speziell an einzelnen Themen Interessierte sollen Links und weiter­führende Informationen Hilfe bieten.

Gastautoren

Neben zahlreichen Anregungen und freundlichen Tipps haben sich auch Autoren gefunden, die den Inhalt einer ganzen Artikelseite für Religion-in-Japan beigesteuert haben. Derzeit sind dies:

Grundsätzlich besteht weiterhin die Möglichkeit, Gastartikel zu veröffentlichen. Bei Interesse bitte ich um eine Verständigung per E-Mail.

Danksagung

Mein Dank gilt zunächst der Österreichischen Akademie der Wissen­schaften und im besonderen Prof. Ernst Steinkellner, dem ehe­maligen Direktor des Instituts für Kultur und Geistes­geschichte Asiens, dank dessen Befür­wortung dieses Projekt Teil meiner Arbeit an diesem Institut werden konnte. Des weiteren danke ich der Universität Wien für das Hosting dieser Website und dem Institut für Ostasien­wissen­schaften für die Möglichkeit, Religion-in-Japan auch als Vorlesung halten zu dürfen.

Schließlich möchte ich mich bei all jenen bedanken, die durch kritische Anregungen zur Verbes­serung dieser Seiten bei­ge­tragen haben. Neben zahlreichen E-Mail Kor­respon­denten sind dies vor allem meine Studenten am Institut für Ostasien­wissen­schaften der Universität Wien, von denen einige auch mit­ge­holfen haben, die neue Wiki-Version von Religion-in-Japan zu erstellen.

Weitere Kommentare und Anregungen sind auch in Zukunft höchst willkommen!

Wien, Sommer 2010
Bernhard Scheid
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