Das Konzept dieses Web-Handbuchs

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Bernhard Scheid, „Das Konzept dieses Web-Handbuchs.“ In: Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 1.7.2015). URL: http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Konzept?oldid=50197X

Das Web-Handbuch Religion-in-Japan versteht sich als Einführung für Studenten der Japano­logie oder der Religions­wissen­schaft sowie für alle an der japani­schen Kultur Interes­sier­ten. Es bietet einen Ein­stieg in die aus meiner Sicht wich­tigsten the­mati­schen Be­reiche der ver­schie­denen reli­giösen Tra­ditionen Japans und soll sowohl als zu­sammen­hän­gender Text als auch als Nach­schlage­werk genutzt werden können. Aus­gangs­punkt war meine gleich­namige Vor­lesung am Institut für Ost­asien­wissen­schaf­ten der Uni­versi­tät Wien, deren Skrip­tum ich ab 2001 im Internet zur Ver­fü­gung stellte. Der wei­tere Ausbau der Website ergab sich aus meiner Lust am Ex­peri­men­tieren mit Web­design und den ent­sprechen­den For­men der In­for­ma­tions­ver­mitt­lung.

Inhaltliches Konzept

Inhaltlich geht es in diesem Web-Projekt vor allem darum, das komplexe Neben­einander verschiedener religiöser Traditionen in Japan adäquat darzustellen. Meine persönlichen Interessen sind dabei in erster Linie auf historische und gesell­schaft­liche Zusammen­hänge ausgerichtet, doch hoffe ich, dass aus dem patch­workartigen Neben­einander verschiedener thematischer Aspekte auch ein „Gefühl“ für die Eigenart japanischer bzw. ost-asiatischer Religiosität in der modernen Gesellschaft entsteht. Ohne dass dieses Thema explizit an­ge­sprochen wird, sollte auch zum Aus­druck kommen, dass der Begriff von Religion, wie er in Japan vorherrscht, in vieler Hinsicht verschieden von unserem abend­ländisch-mono­theistischen Religions­begriff ist. Der prinzipiell offene Charakter einer Website scheint mir für eine solche „dichte Beschreibung“ ein besseres Aus­drucks­mittel zu sein als die her­kömmliche Buchform, die den Autor zwingt, zu einem „Schluss“ zu kommen.

Das bedeutet jedoch nicht den Verzicht auf eine systematische Annäherung an das Thema. Daher ist die Website in Kapitel unterteilt, die von der konkret erfahrbaren Gegen­wart der japanischen Religion zu ihren historischen und kulturellen Hinter­gründen führen. Da ich nicht davon ausgehe, dass diese Seiten wie ein Buch von Anfang zu Ende gelesen werden, gibt es reichlich Quer­bezüge und Anmerkungen, die teils in recht spezielle Bereiche führen. Dennoch besteht grund­sätzlich der Anspruch, die Flut der Informationen nicht überhand nehmen zu lassen: Über­sicht­lichkeit hat Vorrang vor Voll­ständig­keit. Für speziell an einzelnen Themen Interessierte sollen Links und weiter­führende Informationen Hilfe bieten.

Umfang und Aufbau

Grundsätzlich ist Religion-in-Japan ein work-in-progress, d.h. dass sich der Umfang stetig erweitert. Zur Zeit besteht das Projekt aus 178 Artikeln (s.a. Statistische Auswertung), die in sieben Kapitel, bzw. Themen­bereiche auf­ge­gliedert sind. Jedes Kapitel ist in Haupt­seiten und Anmerkungs­seiten (Sidepages) unterteilt. Die Haupt­seiten enthalten die wichtigsten Basis­informationen, die Side­pages widmen sich Spezial­themen, Bilder­sequenzen oder längeren Text­zitaten. Die Haupt­seiten stellen also eine Art Gerüst dar, zwischen dem sich die weiteren Informationen in Form von Spezialthemen verdichten.

Darüber hinaus enthält Religion-in-Japan über 1500 Ab­bildungen, die teils mit weiteren Detailinformationen ausgestattet sind. Beinahe ebenso viele Glossareinträge sorgen für eine weitere Ebene der Vernetzung zwischen Seiten, die sich die gleichen Fachbegriffe teilen (s. dazu auch Benützung und Übersicht).

Von Zeit zu Zeit nehme ich eine technische Überarbeitung vor, die meist mit einem Umbau des Navigations­designs oder mit neuen interaktiven Funktionen verknüpft ist. Die letzte größere Revision dieser Art wurde 2010 fertig gestellt, als Religion-in-Japan in ein Wiki-Web umgewandelt wurde. 2015 wurden neue Funktionen in den Glossar- und Bildseiten eingeführt.

Danksagung

Mein Dank gilt zunächst der Österreichischen Akademie der Wissen­schaften und im besonderen Prof. Ernst Steinkellner, dem ehe­maligen Direktor des Instituts für Kultur und Geistes­geschichte Asiens, dank dessen Befür­wortung dieses Projekt Teil meiner Arbeit an diesem Institut werden konnte. Des weiteren danke ich der Universität Wien für das Hosting dieser Website und dem Institut für Ostasien­wissen­schaften für die Möglichkeit, Religion-in-Japan auch als Vorlesung halten zu dürfen.

Neben zahlreichen Anregungen und freundlichen Tipps hat sich in der Frühzeit dieses Projekts auch ein Gastautor bereit gefunden, einen ganzen Artikel für Religion-in-Japan zur Verfügung zu stellen, wofür ich sehr dankbar bin. Es ist dies:

Schließlich möchte ich mich bei all jenen bedanken, die durch kritische Anregungen zur Verbes­serung dieser Seiten bei­ge­tragen haben. Neben zahlreichen E-Mail Kor­respon­denten sind dies vor allem Studenten des Instituts für Ostasien­wissen­schaften der Universität Wien, die in Form von Praktika an Verbesserungen und Updates von Religion-in-Japan mitgearbeitet haben.

Weitere Kommentare und Anregungen sind auch in Zukunft höchst willkommen!

Wien, Sommer 2014

Bernhard Scheid

Ikonographie