Oni und Kappa
Seit altersher gibt es in Japan eine Unzahl von Fabelwesen (yōkai (yōkai 妖怪 — Fabelwesen, Geisterwesen, Gespenster …⇒)), die früher auch als hyakki (hyakki 百鬼 — wtl. „hundert Geister“; Sammelbezeichnung für Geisterwesen ), wtl. „hundert Geister“, bekannt waren. Das Zeichen ki 鬼 steht hier, in seiner sino-japanischen Aussprache, für Geisterwesen aller Art. In der Lesung oni (oni 鬼 — Dämon, „Teufel“; in sino-japanischer Aussprache (ki) ein allgemeiner Ausdruck für Geister ) bezeichnet dasselbe Zeichen eine konkretere Figur, die auf dieser Seite zusammen mit dem Wassergeist kappa (kappa 河童 — Flussgeist, wtl. „Flussjunge“ ) als Repräsentant der yōkai genauer vorgestellt werden soll. Yokai sind in der modernen Populärkultur Japans stark präsent und werden heute oft niedlich und putzig (jap. kawaii) dargestellt. Wenn man aber ein wenig in die Geschichte zurückblickt, erweisen sie sich oft als äußerst unheimliche Gestalten, die aus der Verschmelzung einheimischer und fremder, meist buddhistischer Figuren entstanden sind.
Nächtliche Parade der Geister (Hyakki yakō)
- Querbildrolle von Tosa Mitsunobu (1434?–1525), Detail
Bild © Ntl. Museum of Japanese History. (Letzter Zugriff: 2010/9)
Sie wurde zum Vorbild für zahllose ähnliche Darstellungen. ie Szene beruht auf dem Glauben an die sogenannten tsukumogami, Geister, die aus altem Hausrat (insbesondere bereits hundert Jahre alte Gegenstände) entstanden sind.
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Oni, japanische Teufel?
Blauer Oni
- Zeichnung (Papier, Farbe) von Soga Shōhaku (1730–1781). 1764; 170 x 125 cm
Bild © Muian. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Detail einer Darstellung der Legende des „Knaben vom Schneeberg“ (Sekizan dōji). Es handelt sich dabei um eine frühere Existenz des Buddhas Shakyamuni, der sich einem Dämon in den Bergen des Himalaya zum Fraß anbietet.
Oni sind von menschenähnlicher Gestalt, tragen jedoch Hörner, raubtierartige Zähne und Krallen. Ihre Haut ist manchmal feuerrot, manchmal aber auch grün oder blau. Der typische Oni ist außerdem mit einem eisenbeschlagenen Knüppel (kanabō) und einem Lendenschurz aus Tigerfell ausgestattet.
Diese Ikonographie geht auf buddhistische Dämonen zurück, die sich bis zu den indischen rakshasa (राक्षसrākṣasa (skt., m.) — Dämon ) (jap. rasetsu (rasetsu 羅刹 — von skt. Raksha bzw. Rakshasi (weibl. Form); menschenfressende Dämonenrasse des indischen Pantheons )) zurückverfolgen lassen. Manche dieser Dämonen sind Gegenspieler des Buddhismus und haben z.B. die undankbare Aufgabe, den Vier Himmelswächtern (Shi-Tennō (Shi-Tennō 四天王 — Die 4 Himmelskönige (Weltenwächter) …⇒)) als Podest zu dienen (ama no jaku (ama no jaku 天邪鬼 — buddhistischer Dämon, wtl. „böser Himmelsgeist“ )). Andere verdingen sich als Folterknechte (gokusotsu (gokusotsu 獄卒 — Folterknechte der buddhistischen Hölle …⇒)) in der buddhistischen Hölle. Parallelen zu christlichen Teufeln sind daher nicht von der Hand zu weisen.
„Böse“ Oni
Die religiöse Ideologie hinter den Darstellungen der buddhistischen Dämonen ist zweifellos verschieden vom Christentum: Während christliche Teufel „böse“ sind und dem Willen Gottes zuwiderhandeln, sind die buddhistischen Folterknechte ein „notwendiges Übel“ und tun nichts anderes als ihre Pflicht (zumindest solange sie ihren Dienst in der Hölle verrichten). Psychologisch macht das aber kaum einen Unterschied: Oni wie Teufel sind Gegenspieler der Menschen und werden dem entsprechend als Menschen mit tierischen Deformationen (Hörner, Reißzähne, Klauen) dargestellt.
In der japanischen Sagenwelt begegnet man tatsächlich auch wirklich „bösen“ Oni. Besonders in den Märchen und Legenden der Heian (Heian 平安 — alter Name Kyotos; politisches Zentrum 794–1185 (= Heian-Zeit) …⇒)-Zeit ist immer wieder davon die Rede, dass Menschen (in erster Linie Frauen) von Oni „mit einem Biss“ verschlungen werden. Die berühmteste dieser Menschenfresser-Geschichten handelt von einem Oni namens Shuten Dōji. Er haust in den Bergen und raubt vorzugsweise schöne Frauen, die er versklavt, missbraucht und schließlich auffrisst. Erst einem ungewöhnlich tapferen Krieger und seinen vier Vasallen gelingt es nach vielen Abenteuern, Shuten Dōji zur Strecke zu bringen. Diese Geschichte existiert in unzähligen Varianten. Sie präsentiert den Oni als einen Dämon, der absolut böse und gefährlich, jedoch — im Gegensatz zum Teufel — nicht unsterblich ist.
Erste englischen Version des Märchens „The old man and the devils“
- Umschlagbild (Papier, Tusche, Farbe) von Kobayashi Eitaku (Illustrator). 1886; aus „The old man and the devils“
Bild © George Baxley. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Verlag: Griffith (London); Übersetzer: Hasegawa Takejiro; Übersetzter: James Curtis Hepburn
Andererseits gibt es bereits im 13. Jahrhundert Darstellungen von Oni, die eher tölpelhaft als dämonisch wirken und in dieser Hinsicht stark an den Teufel in deutschen Märchen erinnern. So erzählt ein Märchen von einem alten Holzsammler mit einer entstellenden Geschwulst, der zufällig Zeuge eines nächtlichen Festes der Oni wird. Sie feiern, tinken und tanzen „ganz wie wir Menschen“. Nur ihr ästhetischer Geschmack ist ein anderer: Als die Oni den Holzsammler entdecken, nehmen sie seine Beule als Pfand, damit er wieder zu ihnen zurückkommen muss. Auf diese Weise wird der Alte von seiner Beule befreit. (S. die Übersetzung der Geschichte.)
Wie sich in diesem Märchen bereits andeutet, haben sich die furchteinflößenden Züge der Oni mit der Zeit immer mehr abgenützt, sie werden zunehmend eher als ruppige Barbaren denn als schreckliche Monster dargestellt. Auf Edo-zeitlichen ukiyoe wirken die Oni daher meist eher komisch als dämonisch.
„Gute“ Oni
Oni-Dachziegel (onigawara)
- Schreindach, Detail; Kasuga Schrein, Nara
Bild © Miguel Michán, flickr 2009. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Gansan Daishi
- Blockdruck (Papier, Tusche). 1785
Bildquelle: Wikimedia Commons (jap.). (Letzter Zugriff: 2011/7)
Der Mönch Ryōgen, (aka. Gansan Daishi, 912–985) in zwei unterschiedlichen Erscheinungsformen: Als Mönch und als Dämon (mit dem hier nicht angeführten Namen) Tsuno Daishi.
Das Bild ist eine Art Talisman. Der beigefügte Text lautet:
- Gansan Daishi war eigentlich eine Manifestation von Kannon mit dem Wunschjuwel. Daher müssen alle, die dieses Los ziehen, aus ganzem Herzen folgenden Spruch rezitieren.
- Mantra von Kannon mit dem Wunschjuwel: on harada handomei un / on handoma jindamani jinhara un
- (OM VARADA PADME HUM / OM PADMA CINTAMANI DŻWALA HUM)
Neben ihrer unfreiwilligen Komik gibt es auch das Phänomen, dass Oni — wie im übrigen fast alle japanischen Monster — zu echten Sympathieträgern werden können. Oder anders ausgedrückt: Es gibt Gestalten, die genauso wie Oni aussehen, aber keineswegs böse oder feindselig sind. Dazu zählen zunächst einmal die Wind- und Donnergötter. Sie stehen für respekteinflößende Naturkräfte, die den Menschen ebenso Heil wie Unheil bringen können.
Darüber hinaus gibt es einzelne Oni-Gestalten, die es mit den Menschen eindeutig gut meinen. So erzählt etwa eine Legende, dass der eminente Mönch Ryōgen (912-985) — einer der wichtigsten Patriarchen des Tendai Buddhismus (Tendai-shū 天台宗 — Tendai Schule, chin. Tiantai …⇒) — die Hörner eines Oni gehabt haben soll. Ryōgen wird daher im Volksmund auch als Tsuno Daishi, „Großmeister Horn“ oder „gehörnter Großmeister“ bezeichnet. Eine weitere Legende berichtet, dass Ryōgen einen Seuchengott in Gestalt eines Oni bekämpfte, indem er sein Aussehen annahm. Von da an diente die Abbildung dieses Oni (Abb. rechts) als Talisman (o-fuda (o-fuda お札 — Talisman in Gestalt eines symbolischen Zeichens, meist aus Papier …⇒)), um Krankheiten und ähnliches zu verhindern — gleichsam eine homöopathische Bekämpfung von Seuchengöttern. Noch heute werden o-fuda mit dem Bild des Tsuno Daishi in diversen Tendai Tempeln verkauft. Man soll sie zu Neujahr an der Eingangstür oder im Flur seines Hauses aufkleben. [1]
Auch auf den prächtig verzierten Dachschindeln buddhistischer Tempel grinst einem häufig eine Oni-Maske entgegen. Diese verkörpert wohl keine böswillige Kraft, sondern dient eher dem Schutz vor einer solchen. Wie schon bei den Wächtergöttern begegnet man hier dem Glauben, dass böse Geister am effektivsten von ebenso gestalteten Wächtern im eigenen Lager vertrieben werden können.
Das Aussehen allein sagt also noch nicht, ob es sich wirklich um einen böswilligen Oni handelt oder nicht. Diese Ambivalenz im Auftreten der Oni lässt es ratsam erscheinen, anstelle von „Teufel“ den neutraleren Begriff „Dämon“ für die Übersetzung von oni zu wählen.
Das Dämonentor
Einer alten chinesischen Vorstellung zufolge kommen böse Geister oder Dämonen üblicherweise aus dem Nordosten. Diese Himmelsrichtung wird daher auch als „Dämonentor“ (Kimon (Kimon 鬼門 — „Dämonentor“, Nord-Osten; nach alter Vorstellung die Richtung, aus der die Dämonen kommen …⇒)) bezeichnet. Im japanischen Altertum wurde diese Vorstellung so ernst genommen, dass man sich bemühte, den Nordosten von Städten und Palästen mit religiösen Institutionen zu besetzen. In Kyoto erhielt etwa der Klosterberg Hiei (Hiei-zan 比叡山 — Klosterberg Hiei bei Kyoto, traditionelles Zentrum des Tendai-Buddhismus …⇒) im Nordosten der Stadt die Funktion zugesprochen, böse Geister abzuwehren.
Der Edo-zeitliche Maler und Gespensterforscher Toriyama Sekien leitete aus dieser Tatsache auch eine durchaus einleuchtende Begründung für das spezifische Aussehen der Oni ab. Er wies darauf hin, dass die tierischen Elemente der Oni vor allem dem Rind und dem Tiger entnommen sind. Zugleich bezeichnet man den Nordosten im System der Tierkreiszeichen, das auch in der traditionellen Kalenderkunde angewendet wird, als ushitora, also wörtlich als „Rind-Tiger“. Insofern ist es nach Toriyama nur natürlich, dass die Dämonen, die aus der „Rind-Tiger“ Richtung kommen, auch das Aussehen von „Rind-Tigern“ haben.
Tatsächlich finden sich Rinderhörner und Tigerfell-Tangas auch bei hinduistischen und buddhistischen Dämonen (s. Anmerkungen zum Höllenfürst Enma). Doch enthält Toriyamas Begründung, unabhängig von ihrer historischen Stichhaltigkeit, einen Hinweis auf die Vermischung von buddhistischen und nicht-buddhistischen Traditionen. Man kann daher davon ausgehen, dass der charakteristische japanische Oni nicht nur buddhistische, sondern auch chinesische Elemente in sich aufgenommen hat.
Oni wa soto
Dämon und Glück (otafuku)
- Illustration (Papier, Tusche, Farbe) von Shibata Zeshin (1807-1891)
Bild © Hatena Fotolife, Etsuko and Joe Price Collection. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Brauch, die oni mit Bohnen zu vertreiben um das Glück einzuladen.
Noch heute findet man bei zahlreichen ländlichen Volksfesten (matsuri (matsuri 祭 — religiöses (Volks-)Fest …⇒)) Oni-artige Masken, die erstaunlich stark an „Perchtenläufe“ und ähnliche Prozessionen teufelartiger Gestalten im alpinen Raum erinnern. Meist finden diese Feiern zu Beginn des Neuen Jahres statt. Im Schutz der Masken richten Gruppen von Burschen Schabernack an, der in manchen Fällen ziemlich aufdringlich und unangenehm werden kann, aber nur auf den Festtag beschränkt ist. In Japan wie in Europa verkörpern diese Masken den Winter, der rituell vertrieben werden soll.
Während derartige archaisch wirkende Bräuche in Mitteleuropa auf den ländlichen Raum beschränkt sind, gibt es die Winter-Dämonen-Austreibung in abgeschwächter Form auch im modernen urbanen Leben Japans. So weiß in Japan jedes Kind, dass man die Oni an einem bestimmten Tag mit getrockneten Soyabohnen aus dem Haus treiben muss. Dazu ruft man: „Oni wa soto, fuku wa uchi“ („Raus mit den Oni, rein mit dem Glück“). Dieser Tag fällt nach dem modernen Kalender auf den 3. Februar und heißt setsubun (setsubun 節分 — „Trennung der Jahreszeiten“; trad. letzter Tag einer der vier Jahreszeiten; heute meist letzter Tag des Winters (3. Februar) ), was nichts anderes als „Trennung der Jahreszeiten“ bedeutet. Nach dem traditionellen Kalender handelt es sich dabei um den letzten Tag des Winters.
Im urbanen Raum hat diese „Teufelsaustreibung“ allerdings nur noch den Charakter eines lustigen Kinderfestes. Liebevolle Väter setzen dann eine selbstgebastelte Oni-Maske auf und lassen sich von den bohnenwerfenden Kindern aus der Wohnung scheuchen.
Kappa, die Flussgeister
Flussgeist (kappa)
- Buchillustration (Papier, Tusche) von Toriyama Sekien (1711–1788); aus der Serie Gazu Hyakki Yakō, Band 1, 1776
Bild © Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Ein Kappa steigt zwischen Lotosblüten und -blättern aus einem Teich.
Der Bildtext lautet: „Kappa, auch Kawatarō genannt.“ Kawatarō könnte man frei mit „Fluss-Hans“ oder „Fluss-Max“ ins Deutsche übersetzen.
„Wie man Kappa fängt“
- Blockdruck (Papier, Tusche) von Katsushika Hokusai (1760-1849); aus der Serie Hokusai manga, Bd. 12, 1820
Bild © Muian. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Ein Kappa fühlt sich vom blanken Hinterteil des Fischers sichtlich angezogen, vermutet er dort doch den magischen shirikodama (wtl. „Arschjuwel“). Der Fischer, der um diesen Effekt weiß, sitzt auf einer komplizierten Vorrichtung, um den Kappa im richtigen Moment zu fangen.
Kappa und Taucherin (kappa to ama)
- Blockdruck, shunga (Papier, Tusche) von Kitagawa Utamaro (1753–1806). 1788
Bild © Wikimedia Commons. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Eine Perlentaucherin (ama) wird unter Wasser von zwei Flussgeistern (kappa) vergewaltigt, während eine andere halb erschreckt, halb neidisch zusieht. Perlentaucherinnen sind ein beliebtes erotisches Sujet der Edo-Zeit, die Kombination mit Kappa scheint jedoch Utamaros Idee gewesen zu sein.
Kappa (kappa 河童 — Flussgeist, wtl. „Flussjunge“ ) sind Kobolde, die an den Ufern von Gewässern hausen. Ihre Gestalt scheint aus einer Kombination von Affe und Schildkröte entstanden zu sein. Auf vielen Abbildungen tragen sie eine Art Schildkrötenpanzer auf dem Rücken. Ihr eigentümlichstes Merkmal ist jedoch eine Delle in ihrer Schädeldecke, die zugleich die größte Schwachstelle der Kappa darstellt, denn sie muss stets mit Wasser gefüllt sein. Gelingt es also, einen Kappa umzudrehen, verliert er seine Kraft. Auch soll man ihn übertölpeln können, indem man sich tief vor ihm verneigt. Erwidert er die Verbeugung, leert sich seine Delle ...
Kappa
- Illustration von Hara Keiichi. 2007
Figur aus dem Anime Kappa no Kū to natsuyasumi („Summer Days with Coo“).
Kappa werden oft mit kindlich-freundlichen Zügen dargestellt, aber sie sind heimtückisch und ziehen insbesondere Kinder gerne ins Wasser, wo diese ertrinken. Andere Quellen wissen zu berichten, dass es die Kappa auf einen magischen Edelstein abgesehen haben, den sie im Anus ihrer Opfer vermuten, und diese daher nach Möglichkeit von hinten her aussaugen. Schließlich gibt es ein berühmtes „Frühlingsbild“ (shunga (shunga 春画 — wtl. „Frühlingsbilder“; Gemälde und Druckwerke mit expliziten sexuellen Darstellungen …⇒)), auf dem eine Perlentaucherin (ama) von mehreren Kappas unter Wasser vergewaltigt wird. Wie viele andere yōkai (yōkai 妖怪 — Fabelwesen, Geisterwesen, Gespenster …⇒) eigenen sich also auch Kappa gut für die Projektion sexueller Phantasien.
Trotz ihres unheimlichen Charakters werden Kappa auch in ländlichen Schreinen oder Volksfesten verehrt, um sie günstig zu stimmen und so die von ihnen ausgehenden Gefahren abzuwehren. Dabei werden den Kappa oft Gurken geweiht, denn Gurken gelten als ihre Lieblingsspeise. Aus diesem Grund nennt man auch Sushi aus Reis und Gurken „Kappa-Röllchen“ (kappa-maki).
Links und Literatur
- Gazu hyakki yakō (jap.)
Gespenster-Enzyklopädie von Toriyama Sekien auf Wikipedia. Über Wikipedia Japan sind die Illustrationen aller vier Bände zu betrachten. - The Obakemono Project, S.H. Morgan (en.)
Gut recherchierte japanische Gespensterkunde, teilweise im Manga-Stil illustriert. - Noriko Reider 2010
Japanese Demon Lore: Oni from Ancient Times to the Present. Logan: Utah State University Press. - Royall Tyler (Ü.) 1987
Japanese Tales. New York: Pantheon Books.Letzte Überprüfung der Linkadressen: März 2011
Anmerkungen
- ↑ Auch in moderner Zeit hat sich ein religiöser Führer in gewisser Weise mit den Oni identifiziert, indem er sich den seltsamen Vornamen Oni-saburō zulegte: Deguchi Onisaburō, 1871-1948, Mitbegründer der neureligiösen Richtung Ōmoto-kyō.
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