Tengu

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Bernhard Scheid, „Tengu“ (Stand: 2013-01-26). In: ders. (Hg.), Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch (Universität Wien, seit 2001). URL: http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Mythen:Tengu?oldid=33278

Japans Welt des Über­sinn­lichen und Geisterhaften lässt sich grob in Toten­geis­ter (yūrei (yūrei 幽霊Totengeist …mehr ⇒)) und Fabel­wesen (yōkai (yōkai 妖怪Fabelwesen, Geisterwesen, Gespenster …mehr ⇒)) unter­teilen. Beide Gruppen unter­scheiden sich insoferne von etab­lier­ten „Göt­tern“ (kami (kami japanische Gottheit …mehr ⇒)-Gott­heiten oder bud­dhis­tische Manifes­tatio­nen), als sie sich gegen­über der mensch­lichen Ge­sell­schaft auf der gleichen hierar­chi­schen Ebene be­fin­den. Sie mögen zwar einige Fähig­keiten besit­zen, die Men­schen nicht haben, treten aber für ge­wöhn­lich nicht als Herr­scher über die Men­schen, son­dern eher als Kon­kur­ren­ten auf. Sie begeh­ren men­schliche Güter, füh­len sich von mensch­licher Schön­heit kör­per­lich ange­zogen und sind in manchen Fällen sogar bereit, be­stim­mten Men­schen zu dienen. Aller­dings sind die Gren­zen zur Welt der Götter fließend. Beson­ders mäch­tige Figuren aus der Welt des Über­sinn­lichen können gott­ähn­liche Ver­ehrung genießen oder als Boten zwischen Göttern und Men­schen fun­gieren.

Der Unterschied zwischen Totengeistern und yōkai liegt vor allem darin, dass Toten­geister aus den Seelen Ver­stor­bener ent­stehen, während sich yōkai am ehesten mit seltenen Tierarten ver­gleichen lassen. Tat­säch­lich werden manch­mal auch Füchse oder tanuki (tanuki Tanuki (Marder-Hund) …mehr ⇒) zu den yōkai gezählt. Während diese tierischen yōkai auf anderen Seiten dieses Kapitels besprochen werden, geht es auf dieser Seite um ein Fabel­wesen mit sehr men­schen­ähn­liche Zügen, den Tengu.

Äußerliche Merkmale

Japanische tengu (tengu 天狗Tengu, eine Art Kobold, meist in den Bergen …mehr ⇒) treten in zwei Hauptvarian­ten auf: Lang­nasen-Tengu und Krähen-Tengu. Beide besit­zen einen men­schlichen Körper und können fliegen bzw. sich augen­blick­lich von einem Ort zum anderen „beamen“. Für ge­wöhn­lich tragen auch beide Arten von Tengu die traditio­nelle Tracht der Berg­as­keten (yamabushi (yamabushi 山伏Bergasket, wtl. der in den Bergen schläft …mehr ⇒)), mit denen sie eine ge­mein­same Begabung für magische Künste ver­bin­det. Ähnlich wie die yamabushi sind Tengu immer eher un­heim­lich, dabei aber nicht not­wen­diger­weise böse oder arglistig.

Langnasen Tengu

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    Riesen Tengu-Maske

    Statue; Kurama, im Norden Kyotos
    Bild © Wada Yoshio, 2002. (Letzter Zugriff: 2011/7)

    In Kurama befindet sich ein traditionelles Zentrum des Tengu-Wesens.

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    Tengu mit yamabushi-Gewand

    Statue. 20. Jh.; Berg Takao, Tokyo

    Dieser Tengu ist mit einem typischen Emblem ausgestattet: Ein magischer Fächer aus Federn.

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    Sarutahiko

    Maske; Takachiho, Präfektur Miyazaki, Kyushu

    Maske des Tengu-artigen Gottes Sarutahiko bei einer religiösen Tanzperformance (kagura).

Langnasen-Tengu werden auf Japanisch oft als Groß-Tengu, Krähen-Tengu da­gegen als Klein-Tengu be­zeich­net. Lang­nasen-Tengu scheinen dem­nach eine höhere Kaste inner­halb der Tengu-Gesellschaft zu bilden. Was als erstes an ihnen auf­fällt, ist die phal­lische Form ihrer Nase. Dass diese in der Tat sexu­elle Asso­zia­tionen weckte, lässt sich u.a. an Shunga-Bildern der Edo-Zeit erken­nen, doch wird diese Asso­zia­tion im ja­pa­nischen Kontext nicht als obszön empfun­den. Ähnlich wie im Fall des Glücks­got­tes Fukurokuju (Fukurokuju 福禄寿Glücksgott, Gott des Langen Lebens …mehr ⇒) wird der Phallus eher als Symbol der Frucht­bar­keit oder all­gemein des Glücks ver­stan­den. Auf­grund dieser Logik waren Phallus-Kulte und phal­lische reli­giöse Sym­bolis­men im vor­moder­nen Japan weit verbreitet.

Die lange Nase und das rote Gesicht des Tengu legen weiter die Ver­mu­tung nahe, dass sich seine Ge­stalt auf das Bild der Europäer in Japan zurück­füh­ren lässt. Doch gab es den lang­nasigen Tengu bereits vor dem 16. Jh., als es in Japan zur inten­siven Kon­takt­nahme mit europä­ischen Händlern und Mis­sionaren kam. Mög­licher­weise wurden die Langnasen-Tengu aber dem Er­schei­nungs­bild der „südlichen Barbaren“ (wie die Europäer in der Edo (Edo 江戸Sitz der Tokugawa Shogune, 1600–1867 (= Edo-Zeit); heute: Tokyo …mehr ⇒)-Zeit genannt wurden) angepasst.

Schließlich könnte die Nase der Tengu auch einfach aus dem Schnabel ent­stan­den sein, mit dem die frühes­ten Tengu-Ge­stal­ten aus­gestat­tet sind und der wiede­rum mit ihren Flug­kün­sten in Ver­bin­dung steht.

Krähen-Tengu

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    Krähen Tengu (karasu tengu)

    Hängerollbild (Seide, Farbe) von Kaihō Yūtoku, Detail. Späte Edo-Zeit, 19. Jh.; im Besitz des Sairin-ji, Kyoto
    Bild © Saichō to Tendai kokuhō, 2006, Abb. 234

    Tengu in der Kleidung eines Kriegermönchs, auf einem Wildschein reitend. Der Tempel Sairin-ji ist eng mit dem Shugendō, dem Glauben der Yamabushi, verbunden. Der dargestellte Tengu ist wahrscheinlich Tarōbō, ein berühmter Tengu, der auf dem Berg Asago im Westen Kyotos wohnte und der Sage nach häufig die „Tengu-Kiefer“ (tengu no matsu), die sich auf dem Tempelgelände befand, aufsuchte, um sich auszuruhen.

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    Zegaibō emaki

    Querbildrolle, Detail. Muromachi-Zeit, 1354
    Bild © Saichō to Tendai kokuhō, 2006, Abb. 221

    Gefangennahme des Zegaibō, einem Tengu aus China, der japanische Mönche belästigte.

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    Karasu tengu mit yamabushi-Gewand

    Bildquelle: thetengu.com. (Letzter Zugriff: 2005/6)

    Modernes Design.

In Indien gibt es die Gestalt des Vogelmenschen Garuda (गरुडGaruḍa (skt., m.)Vogelmensch ) , die mit dem Bud­dhis­mus auch in Japan bekannt wurde. Garudas sind halb gött­liche, halb tierische Wesen mit großen Zauber­kräf­ten, ähnlich den Schlan­gen (in Indien als naga (नागnāga (skt., m.)„Schlange“, indische Schlangengottheit …mehr ⇒) -Gott­heiten verehrt), mit denen sie eine er­bit­terte Feindschaft ver­bin­det.

In der ältesten Theaterkunst Japans, dem höfischen Gigaku, werden u.a. Garuda Masken (jap. Karura (Karura 迦楼羅skt. Garuda; Vogelmensch …mehr ⇒)) ver­wen­det. Nach­dem diese durch­aus Ähn­lich­keiten mit späteren Tengu-Dar­stel­lun­gen haben, ist es denkbar, dass zwischen diesen Fabel­wesen ein Zu­sam­men­hang besteht. Frühe bildliche Tengu-Dar­stel­lun­gen (etwa die des diabolischen Zegai-bō, oben Mitte) zeigen jeden­falls einen Krähen-Tengu. Erst später setzte sich dagegen die Auf­fas­sung durch, dass nur die min­deren Tengu vogel­gestal­tig seien. Gleich­zeitig sollen alle Tengu aus Eiern schlüp­fen.

Wortbedeutung

Tengu bedeutet wtl. „Himmelshund“, doch mit Hunden haben diese geflügel­ten Wesen wenig zu tun. Die Be­zeich­nung leitet sich vom Chine­si­schen tiangou ab und bezog sich ur­sprüng­lich auf uner­klär­liche Him­mels­er­schei­nun­gen wie z.B. Kometen oder Son­nen­fin­ster­nisse, die einem schwar­zen „Him­melshund“ zu­ge­schrieben wur­den. In dieser Bedeu­tung findet sich der Begriff tengu auch schon im japa­nischen Nihon shoki (Nihon shoki 日本書紀Zweitältestes Schriftwerk und erste offizielle Reichschronik Japans (720) …mehr ⇒) (720). Tengu mit den heute bekannten Charak­teris­tika treten aller­dings erst Ende der Heian (Heian 平安alter Name Kyotos; politisches Zentrum 794–1185 (= Heian-Zeit) …mehr ⇒)-Zeit in Er­schei­nung. Wie sich die Transfor­mation des chinesi­schen Him­melshun­des in diese spezi­fisch ja­pa­nische Gestalt vollzog, ist weit­gehend un­klar. Zweifel­los haben auch Mythen- und Sagen­motive, die ur­sprüng­lich nichts mit dem chine­si­schen tiangou zu tun hatten, zu seiner Ent­stehung bei­getragen.

Tengu und Mönche

Tengu gehören nicht allein ins Reich der Märchen und Sagen, son­dern spielen auch in religiösen Legen­den eine wich­tige Rolle. Die frühes­ten Tengu Legen­den aus dem Konjaku monogatari (Konjaku monogatari 今昔物語„Geschichten aus alter und neuer Zeit“ (12. Jh.); umfangreiche Sammlung von Geschichten und Anekdoten, meist aus einem buddhistischen Kontext …mehr ⇒) han­deln zumeist von bud­dhis­tischen Mönchen, die vom rechten Weg ab­kom­men um schließ­lich zu Tengu zu werden, oder von Tengu, die ver­suchen Mönche vom rich­tigen Weg ab­zu­brin­gen. In anderen Quel­len, etwa dem Tengu zōshi (1296), er­scheint die Exis­tenz eines Tengu als kar­mische Kon­sequenz über­mäßiger klerikaler Arroganz. Tengu reflek­tieren somit ein ambivalen­tes Bild des bud­dhis­tischen Klerus und bilden beson­ders in der Blüte­zeit des japanischen Buddhis­mus, im Mit­telal­ter, eine Projek­tions­fläche für die Kritik am buddhis­tischen Mönchs­stand. Es gibt aber auch Legen­den von Adeligen und Kaisern, die auf­grund ihres Hoch­muts als Tengu enden. Vor allem das Kriegerepos Taiheiki (Taiheiki 太平記Historisches Epos aus dem späten 14. Jh., behandelt den Konflikt zwischen Nördlichem und Südlichem Kaiserhof …mehr ⇒) weiß zahlreiche Episoden zu berichten, laut denen insbesondere der ambitionierte, aber letztlich erfolglose Tennō Go-Daigō und viele Krieger und Mönche um ihn zu Tengu wurden und in dieser Form nach ihrem Tod für Unruhe im Land sorgten.

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Versammlung hochrangiger Mönche

Querbildrolle, Detail. Kamakura-Zeit, 1296; aus Tengu zōshi; Tokyo
Bild © Nezu Museum. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Die versammelten Mönche aus verschiedenen Schulen des mittelalterlichen Buddhismus sind durch ihre Schnäbel als Tengus zu erkennen. Das Tengu zōshi bringt in seinen Lehrerzählungen das Tenguwesen mit den typischen Verfehlungen des Mönchsstandes, vor allem Arroganz und Hochmut, in Zusammenhang.

Versammlung hochrangiger Mönche, die zu Tengu geworden sind

Im Lauf der Zeit festigte sich die Assozitiation der Tengu mit den be­reits erwähn­ten yamabushi (yamabushi 山伏Bergasket, wtl. der in den Bergen schläft …mehr ⇒). In vielen Legen­den ist die Trenn­linie zwischen diesen stets ein wenig un­heim­lichen Bergas­keten und den Tengu kaum zu ziehen. Seit der Edo-Zeit werden die Tengu üb­licher­weise auch in der Tracht der yamabushi, er­kenn­bar an der charak­teris­tischen Kopf­be­deckung, dar­ge­stellt. Durch die Assoziation mit den yamabushi rückte offen­bar die Iden­tifikation von Tengu und hoch­ran­gigen Klerikern in den Hin­ter­grund. Dagegen können yamabushi-artige Tengu auch positive Züge an­neh­men, vor allem dann, wenn sie analog zu den Bergas­keten als tüch­tige Käm­pfer und Meister der Kriegskünste auf­treten. So soll etwa einer der be­rühm­tes­ten japanischen Helden, Minamoto no Yoshitsune, in seiner Jugend die Kunst des Schwertkam­pfes von einem Tengu namens Sōjōbō er­lernt haben. Der Namen bedeutet wörtlich nichts anderes als „Abt-Mönch“ und es mag sein, dass eine Art yamabushi den his­torischen Kern dieser Legende bildet.

Tengu-artige Gottheiten

Immer wieder stößt man in Tempeln und Schreinen auf Tengu Abbildungen. Im all­ge­meinen han­delt es sich bei der­artigen religiösen Gebäuden um Kult­stät­ten des Shugendō (Shugendō 修験道Orden der yamabushi …mehr ⇒), des spezifischen Kults der yamabushi. Die yamabushi wurden also nicht nur mit Tengu assoziiert, sie ver­ehrten ihrer­seits auch Gottheiten in Tengu-Gestalt.

Izuna Gongen

Der Takao-san (Takao-san 高尾山Berg Takao, rel. Zentrum im Westen Tokyos …mehr ⇒), ein Berg am östlichen Stadtrand Tokyos, ist eines dieser tradi­tionel­len Zentren des Shugendō. Es gibt hier sowohl einen Tempel als auch einen Schrein, in dem die Gottheit Izuna Gongen (Izuna Gongen 飯縄権現Gottheit in Tengu-Gestalt …mehr ⇒) verehrt wird.

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Izuna Gongen, Tengu Gottheit des Shugendō Heilig­tums Takao-san.
Bildquelle: Informationsbroschüre des Takao-san

Izuna Gongen erscheint auf den Talismanen (o-fuda (o-fuda お札Talisman in Gestalt eines symbolischen Zeichens, meist aus Papier …mehr ⇒)) von Takao in Gestalt eines Karasu Tengu, der auf einem weißen Fuchs reitet. Schwert, Schild und Flam­men­nim­bus erin­nern an Fudō Myōō (Fudō Myōō 不動明王prominentester japanischer Myōō (Mantra-König), wtl. „der Unbewegliche“ …mehr ⇒), der ja tat­säch­lich auch im Shugendō eine zen­trale Rolle spielt. Zu­dem deutet das fuchs­artige Reit­tier (das in der japanischen Folklore übrigens auch unter dem Namen Izuna auf­taucht) auf eine Ver­bin­dung mit Inari/ Dakini hin. Ver­schiedene esoterische Gott­heiten wurden also mit der Ges­talt des Tengu zu einer neuen Gottheit ver­schmol­zen. Ganz ähnliche kombi­nierte Gott­heiten finden sich im Shugendō auch unter anderen Namen, etwa unter der Be­zeich­nung Akiba Gongen (s. Abb. rechts). Viele dieser Shugen­dō-Götter standen im übrigen mit Schulen der Kriegs­künste und magischen Kampf­tech­niken in Ver­bin­dung, die wiederum von den yamabushi betrieben wurden.

Sarutahiko

In den alten Mythen begegnen wir der Gottheit Sarutahiko (Sarutahiko 猿田彦Mythologische Gottheit in → Tengu-ähnlicher Gestalt …mehr ⇒), einem wilden Gesel­len, der dem Tross des vom Himmel herab­steigen­den Enkels der Son­nen­gottheit (Ninigi (Ninigi 瓊瓊杵mytholog. Gottheit, Enkel Amaterasus …mehr ⇒)) einigen Respekt einflößt, sich aber schließ­lich als Führer anbietet und dafür die Göt­tin Ame no Uzume (Ame no Uzume 天鈿女/天宇受賣mythologische Gottheit, Ahnherrin des Theaters …mehr ⇒) zur Gattin erhält. Er ist laut Be­schrei­bung des Nihon shoki von hühnen­haf­ter Gestalt und hat eine sieben-Hand-lange Nase. Auf rezen­ten Ab­bil­dun­gen (z.B. Abb. rechts) wird er meist in Tengu-Gestalt dar­ge­stellt. Auch in Schrein­festen zu Ehren Sarutahikos wird er durch Tänzer mit Tengu-Masken repräsen­tiert. Durch seine mytho­logische Rolle als wege­kun­diger Führer bot sich Sarutahiko über­dies als Iden­tifikations­figur für die zahl­reichen lokalen „Wegegöt­ter“ (dōsojin (dōsojin 道祖神Wegegott, auch sae no kami; volksrel. Figuren, manchmal in phallischer Form …mehr ⇒)) an, die es vor allem in vor­moder­ner Zeit gab. Diese Wege­göt­ter stehen wiederum häufig im Zentrum von Phalluskulten, was viel­leicht wieder Sarutahikos lange Nase erklärt. Es gibt, mit einem Wort, ein Viel­zahl von mög­lichen Bezie­hun­gen zwischen Bergkul­ten, Wegegöt­tern und Frucht­bar­keits­riten und sogar Kriegskün­sten einer­seits sowie Saru­tahiko und den Tengu anderer­seits. Dass all diese Figuren und Kulte im Laufe der Zeit mit­ein­ander assoziiert wurden, steht außer Zweifel. Es besteht jedoch keine Über­ein­stim­mung darüber, wie sich diese Asso­ziationen his­torisch ent­wickel­ten.

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