Einleitung: Religiöse Lehren und Schriften in Japan

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Bernhard Scheid, „Einleitung: Religiöse Lehren und Schriften in Japan.“ In: Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 10.8.2014). URL: http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Texte?oldid=37458

Dieses Kapitel ist den wichtigsten Lehren und Denk­systemen im vor­moder­nen Japan sowie ihren Schriften gewidmet. Japanische Religion soll hier also aus philo­sophischer, theo­logischer und philo­logischer Perspek­tive dargestellt werden. Ins­beson­dere werden Texte, die all­gemein als „kanonische Schriften“, „heilige Texte“ oder ele­mentare Lehr­texte ein­zelner Glau­bens­richtun­gen angesehen werden, genauer be­sprochen. Das Kapitel besteht derzeit aus einer Ein­führung in die chinesische Yin Yang Lehre und Himmelskunde, einer Be­sprechung der wichtigsten Mythentexte Japans, sowie einer Ein­führung in die wichtigsten buddhistischen Sutren.

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Abe no Seimei vollzieht ein Ritual

Querbildrolle (emaki), Detail. Muromachi-Zeit, 14. Jh.; aus der Serie Fudo riyaku engi emaki; 28,4 x 947,5 cm
Bild © Tokyo National Museum. (Letzter Zugriff: 2014/8/10)

Der Heian-zeitliche Magier Abe no Seimei vollzieht ein Ritual um mit Hilfe von Geistern die Krankheit eines alten Meisters auf seinen Schüler zu übertragen. Er bedient sich dazu eines langen Textes.

Lesung von rituellen Texten für eine Gruppe von Geistern