II-21

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Wie es dazu kam, dass die Waden eines tönernen Wächtergottes 神王 Licht ausstrahlten und dank dieses wundersamen Zeichens gegenwärtiger Lohn erteilt wurde.
SNKBT 30: 93-94, Bohner 1934: 136-137, Nakamura 1997: 188-189

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Shukongōjin
Dies ist genau die Statue, um die es in dieser Geschichte geht. Sie befindet sich heute in der Halle Sangatsu-dō des Tōdaiji und gilt als „Nationalschatz“.

Inhalt:

Ein Ubasoku (Laienmönch) des "Bergtempels" Konsu, in den Ostbergen Naras, verehrt eine Statue des Shukongōjin 執金剛神, indem er eine Schnur an ihren Waden befestigt und sie beständig in der Hand hält. Als ein Lichtstrahl von den Waden der Statue bis zum Palast des Shōmu Tenno dringt, ist dieser beeindruckt und gewährt dem Laien Eintritt in den vollen Mönchsstand. Die Statue wird später im Tōdaiji[1] aufgestellt.



  1. Wörtlich in der Kensaku-dō, aka. Sangatsu-dō, wo die Statue immer noch steht!


Hintergrund

Ursache und Wirkung

Durch inständige Verehrung einer buddhistischen Wächterstatue (Shukongōjin しゅ) wird ein Laienmönch in den vollwertigen Mönchsstand erhoben und macht Karriere.

Anmerkungen

Die Geschichte beinhaltet eine der Ursprungslegenden des Tōdaiji in Nara.

Konsu Ubasoku wird manchml mit dem Gründerabt des Tōdaiji, dem Mönch Rōben 良弁(689-773) gleichgesetzt, der aus der Ōmi Provinz stammte (N., Anm. 4). Laut I. ist die Identität des Ubasoku aber ungewiss.

Shukongōjin ist einer der Namen des "Vajraträgers" Vajrapani, eine buddhistische Gestalt von rätselhaftem Ursprung, die auch mit Herakles identifiziert wird. Hier handelt es sich um den Prototyp buddhistischer Tempelwächter (niō 仁王), die meist paarweise in buddhistischen Tempeltoren aufgestellt sind.

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Artikel erstellt von Patrick Suchy 22:34, 13. Dez. 2010 (CET).
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