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2 Forschungsansatz I: Positivismus

Der Positivismus ist eine wissenschaftstheoretische Richtung, die sich an den Naturwissenschaften, an ihren Verfahren und an ihren Modellen der Erklärung orientiert. Er behauptet insbesondere die Quantifizierbarkeit aller Ereigniszusammenhänge sowie die Möglichkeit und das Ziel, allgemeingültige Gesetze zu erstellen.

Kontrollraum des CERN-TeilchenbeschleunigersDer Positivismus stellt eine Interpretation der wissenschaftlichen Praxis der Naturwissenschaften dar, im Bild: Kontrollraum des CERN-Teilchenbeschleunigers, Bild: CERN

Zu Beginn hatte der positivistische Ansatz teilweise befreiende Aspekte: Er richtet sich gegen reine Spekulation bzw. gegen autoritäre oder autoritative Wahrheitsansprüche. Zugleich besteht ein blindes Fasziniert-Sein durch den technischen Fortschritt im 19. Jahrhundert.

In der Politikwissenschaft existieren im Wesentlichen zwei bis drei Varianten:

  • Behaviorismus (Induktion)
  • Rational-choice Theorie (Deduktion)
  • Kritischer Rationalismus / Karl Popper (Falsifikationsprinzip)

Der Positivismus ist auch die wissenschaftstheoretische Hintergrundannahme der meisten Meinungsumfragen.

Gegen positivistische Ansätze argumentieren die wissenschaftstheoretischen Ansätze der Hermeneutik, des Pragmatismus, des Strukturalismus und Poststrukturalismus, die Cultural Studies, die Kritische Theorie, und der Critical realism.

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