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up 2 Forschungsansatz I: Positivismus

2.1 Behaviorismus (Induktion)

Der Behaviorismus ist eine Richtung des Positivismus, die beansprucht, eine Wissenschaft (z.B. der Politik) zu sein, die zu Vorhersagen fähig ist.

Vorgehen: Verallgemeinern von beobachteten empirischen Regelmäßigkeiten; Induktion

Der Behaviorismus ist nicht – wie Rational-choice – ein theoretischer Ansatz mit verschiedenen Grundannahmen, sondern in erster Linie ein Set von analytischen Techniken und Methoden. Diese Techniken und Methoden können, so der Behaviorismus, im Prinzip bei jeder politikwissenschaftlichen Untersuchung angewendet werden.

Der Behaviorismus betont und bevorzugt also das Beobachtbare und alle Variablen, die (leicht) quantifizierbar sind (z.B. standardisierte Fragebögen). Er sucht nach Regelmäßigkeiten im menschlichen Verhalten.

Ziele: Auf der Basis der quantitativen Analyse menschlichen Verhaltens auf einem aggregierten Level sollen durch induktives Schließen (Verallgemeinerung) vorhersagefähige Hypothesen entwickelt werden. Verwendung statistischer Daten bei der Analyse politischer Daten.

Induktion: Ausgangspunkt ist das (angeblich) neutrale Beobachten und Sammeln von empirischen Beweisen. Theorie ist in diesem wissenschaftstheoretischen Ansatz also den Beobachtungen nachgeordnet.

Wichtige Vertreter: Robert Dahl, Robert O. Keohane, Sidney Verba

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