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| 2 | Forschungsansatz I: Positivismus | |
| 2.1 | Behaviorismus (Induktion) |
2.1.1 Grundannahmen, Hauptthemen, Grundbegriffe
Grundannahmen
- Allgemeine Gesetze können aus spezifischen empirischen Beobachtungen gefolgert werden.
- Politisches Verhalten zeigt Regelmäßigkeiten, die gesetzesähnliche Behauptungen ermöglichen.
- Eine neutrale und leidenschaftslose / unbeteiligte Analyse von politischen Daten ist möglich.
- Es gibt keinen Unterschied zwischen Erscheinung und Wesen.
Hauptthemen
- Es sind keine a priori theoretischen Annahmen erlaubt, welche die politische Analyse "informieren", orientieren bzw. anleiten.
- Alle theoretischen Behauptungen und Vermutungen müssen rigorosen und systematischen Tests unterzogen werden, bevor sie deduktiv eingesetzt werden.
- Ethische Urteile dürfen das systematische Sammeln, Aufzeichnen und Analysieren von empirischen Evidenzen nicht beeinflussen (informieren, verzerren).
- Theoretische Hypothesen haben die Form von Wahrscheinlichkeits- Voraussagen.
- Politisches Handeln ist synonym mit dem Fällen von Entscheidungen, und kann daher quantitativ "operationalisiert" werden (z.B.: Wie oft hat in welcher zeitlichen Periode der Abgeordnete A von der Partei Z für / gegen die Gesetzesvorschläge G1 bis Gn gestimmt?).
Zentrale Begriffe: Verursachung und Korrelation, Statistische Signifikanz, Decision-making
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