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| 2 | Forschungsansatz I: Positivismus |
2.2 Rational Choice (Deduktion)
Der Rational-choice-Ansatz ist eine Richtung des Positivismus, die nicht auf Induktion beruht, sondern hypothetische Ableitungen auf Basis verschiedener Grundannahmen (Deduktion) trifft.
Deduktion: Spiegelbild der Induktion, d.h. aus theoretischen Ausgangs- Annahmen oder feststehenden Fakten werden Hypothesen (testbare Behauptungen) abgeleitet, die dann empirisch getestet werden durch spezifische Beobachtungen. Dies führt zur Widerlegung oder zur Bestätigung der Hypothese.
Hauptvertreter: Anthony Downs, Mancur Olson, James Buchanan
Ziele
- Die (angebliche) Strenge und Vorhersagekraft der klassischen politischen Ökonomie soll auf die Politikwissenschaft übertragen werden.
- Es soll eine deduktive Wissenschaft der Politik auf der Basis einer Reihe vereinfachter Annahmen produziert werden.
- Die Implikationen menschlicher Rationalität (instrumentelle Rationalität – besagt: "Über Werte und Ziele kann nicht rational diskutiert und entschieden werden") für politisches Verhalten sollen in mathematischen Modellen bearbeitet werden.
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| 2.2.1 | Grundannahmen, Hauptthemen, Grundbegriffe | |
| 2.2.2 | Kritik am Rational-choice-Ansatz |
