1.2 Wissenschaftstheorie, Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftssoziologie
Die
Wissenschaftstheorie – manchmal auch als
"Metatheorie" bezeichnet und als selbstreflexive
Theorie über Theorien verstanden – interessiert sich
für die grundsätzlichen Bedingungen von wissenschaftlichen Erkenntnisproduktionsprozessen, während Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftssoziologie auf die Funktion von Theorien sowie auf die verschiedenen Macht- und Herrschaftsverhältnisse, die die jeweiligen
Theorien und das Wissenschaftssystem mitbedingt haben, fokussieren.