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up 1 (Sozial-)Wissenschaftliche Theorien
up 1.2 Wissenschaftstheorie, Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftssoziologie

1.2.2 Wissenschaftsgeschichte, Wissenschaftssoziologie

Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftssoziologie thematisieren

"die Zusammenhänge von Denk- und Machtverhältnissen (…): Wer hat Zugang zu den Produktionsstätten wissenschaftlicher Forschung, wer ist warum ausgeschlossen? Welche Erkenntnisinteressen können sich durchsetzen und welche finden warum keinen Weg, sich Gehör zu verschaffen und sich im Wissenschaftsbetrieb zu realisieren? Wer profitiert von welchem Wissen und wer sind die VerliererInnen? Wer spricht für wen, wer hat Subjekt- oder Objektstatus? Welche Rationalitätsstandards sind hegemonial und welche warum marginalisiert?" (Singer 2005).

Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftssoziologie untersuchen, in welchem Verhältnis das Wissenschaftssystem zu anderen gesellschaftlichen Bereichen (Politik, Ökonomie, Militär etc.) steht. Sie erforschen, welche Interessen auf das Wissenschaftssystem wirken, und welche Interessen spezifische Formen von wissenschaftlicher Praxis und Organisation (hierarchisch, demokratisch, autonom, verwertbarkeitsorientiert, …) befördern. – Wissenschaft ist also eine sowohl gesellschaftlich als auch historisch "situierte Praxis" (Smith 2003, 13).

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