
Aktuelles
- „Warum bedarf es einer Verfassung?”
Prof. Heinz Mayer nimmt an der Internationalen Konferenz „Warum bedarf es einer Verfassung? Zwischen nationalen Besonderheiten und europäischem Konsensus” am 8. und 9. März 2013 in Fehervarcsurgo (Ungarn) mit einem Referat über Kelsens Modell der österreichischen Verfassungsgerichtsbarkeit teil.
(Februar 2013)
- „Verfassungsbegriff und Verfassungskonzeption in der gegenwärtigen Diskussion.”
Bei der von Prof. Otto Pfersmann, Prof. Pasquale Pasquino und Prof. Rainer Maria Kiesow am Deutschen Historischen Institut Paris organisierten Tagung („Verfassungsbegriff und Verfassungskonzeption in der gegenwärtigen Diskussion. Beiträge der deutschen und österreichischen Rechtsschulen”) referierten am 18. Jänner 2013 Präs. Clemens Jabloner über „Kelsen als Verfassungstechniker” und Prof. Matthias Jestaedt über „Verfassungsrichterrecht als Konzept. Orientierungspunkte eines nicht geführten Diskurses”.
(Februar 2013)
- Recherchen und Interviews in den USA und in Mexiko
Auf Grundlage der Subvention des FWF zur Erstellung einer neuen, umfassenden Biographie Hans Kelsens konnte Prof. Olechowski gemeinsam mit Mag. Miriam Gassner (Universität Wien) vom 1. bis 8. Dezember 2012 eine Forschungsreise in die USA und nach Mexiko durchführen. Neben Archivrecherchen, insbesondere in den National Archives (College Park, Maryland), wurden Fachgespräche mit Prof. Emilio Rabasa P. Gamboa und Prof. Ulises Schmill Ordóñez von der Universidad Nacional Autónoma de México sowie mit Prof. Lawrence B. Solum von der Georgetown University geführt.
(Jänner 2013)
- Secular Religion - Internationale Tagung
Von 15. bis 16. Oktober 2012 richtete das Institut in Zusammenarbeit mit der Abteilung KRGÖ an der Universität Wien und dem Jüdischen Museum Wien die Internationale Tagung „Kelsens ‚Secular Religion’. Rezeption und Kritik” aus. Das Symposium fand im Jüdischen Museum in Wien statt. Als Referenten konnten (in der Reihenfolge der Vorträge) gewonnen werden:
Prof. Horst Dreier, Würzburg („‚Secular Religion’ im Kontext von Kelsens Gesamtwerk”);
Dr. Eckhart Arnold, Stuttgart („Die Kritik von Voegelins autoritärer politischer Theologie in Kelsens ‚Secular Religion’”);
Dr. Christoph Kletzer, London („Die Legitimität der Moderne. Kelsen und Blumenberg”);
Prof. Richard Potz, Wien („Religion im säkularen Staat - Herausforderungen angesichts von Säkularisierung und Pluralisierung”);
Prof. Sonja Puntscher-Riekmann, Salzburg („Das Fundament der Europäischen Union: Demos, nicht Theos”);
Prof. Michael Potacs, Wien („Marxismus als ‚säkulare’ Religion?”);
Prof. Izhak Englard, Jerusalem („Haben Kelsens Reine Rechtslehre, seine Faszination für Religion und sein Religionsverständnis einen jüdischen Hintergrund?”);
Prof. Raphael Gross, Frankfurt („Rückkehr unerwünscht: Zur ‚jüdischen Biographie’ von Hans Kelsen”);
Prof. Otto Pfersmann, Paris („Religionen als Rechtssysteme. Das Methodenproblem der normativen Religionsanalyse bei Kelsen und Spinoza”);
DDDr. Gerhard Donhauser, Wien („Das Konzept des Atheismus. Kelsen und Mauthner”);
Prof. Stefan Breuer, Hamburg („Hans Kelsen als Aufklärer - Einsicht und Grenzen”).
Zahlreiche Teilnehmer aus dem In- und Ausland folgten den Ausführungen der Vortragenden und beteiligten sich an den Diskussionen. Die Referate der Tagung sollen in einem Band der Schriftenreihe des Instituts publiziert werden.
(Dezember 2012)
- Vortrag in Prag
Präs. Ludwig Adamovich hielt am 2. Februar 2012 im Österreichischen Kulturinstitut in Prag - auch im Zusammenhang mit dem Gedenken an den 130. Geburtstag Kelsens - einen Vortrag über Kelsen.
(Juli 2012)
- Recherchen und Vorträge in Lateinamerika
Auf Grundlage der Subvention des FWF zur Erstellung einer neuen, umfassenden Biographie Hans Kelsens konnte Prof. Olechowski gemeinsam mit Mag. Miriam Gassner (Universität Wien) vom 18. März bis 1. April 2012 eine Forschungsreise nach Lateinamerika durchführen. Sie wurden dabei von Prof. Oscar Sarlo (Universität Montevideo), Prof. Carlos Pettorutti (Universität La Plata) und Prof. Carlos Carcova (Universität Buenos Aires) tatkräftig unterstützt. Insbesondere wurden Interviews mit Zeitzeugen in Uruguay und Argentinien durchgeführt. In Rio de Janeiro gelang es, mit Hilfe der jungen brasilianischen Kelsen-Forscher Thiago Saddi Tannous und Felipe Drummond Archivmaterial zu dem seinerzeit von Kelsen erstellten Gutachten zur brasilianischen Verfassung sowie zu seiner Honorarprofessur an der Universität Rio de Janeiro aufzufinden. Im Zuge dieser Reise hielt Prof. Olechowski Vorträge an den Universitäten Rio de Janeiro, Montevideo und La Plata, in denen er über seine biographischen Arbeiten zu Hans Kelsen berichtete. In Montevideo wurde er zum Mitglied der dortigen Sociedad de Análisis Jurídico ernannt.
(Mai 2012)
- Vortrag in Spanien
Präs. Jabloner besuchte Ende März 2012 Toledo (Spanien) und hielt an der dortigen Universität Castilla-La Mancha einen Vortrag über „Kelsens Concept of Law”.
(Mai 2012)
- Secular Religion - Buchpräsentation
Im Nachlass Kelsens fand sich ein umfangreiches Manuskript mit dem Titel „Secular Religion”, das Kelsen zunächst publizieren wollte, aber im Jahr 1964 im Stadium der schon korrigierten Fahnen zurückgezogen hat. Nunmehr hat das Institut diesen Band in der damaligen Fassung veröffentlicht. Einleitende Bemerkungen von Prof. Richard Potz, Editorische Bemerkungen von Präs. Jabloner, Dr. Zeleny und DDDr. Donhauser sowie ein Sach- und ein Personenregister wurden zur Ergänzung des Bandes erstellt. Das Buch wurde am 30. November 2011 in den Repräsentationsräumen des Verwaltungsgerichtshofes präsentiert. Es sprachen zunächst Präs. Jabloner, Dr. Sillaber (Springer Verlag) und Dr. Zeleny; den Vortrag hielt Dr. Eckhart Arnold (Stuttgart) über „Hans Kelsens Auseinandersetzung mit den Säkularisierungstheorien”. Der Band fand Erwähnung in der Ö1 Sendung „Wissen aktuell” vom 7. Dezember 2011: ⇒ Link zur MP3-Datei (externer Link)
(Jänner 2012)
- Internationales Symposium in München
Aus Anlass des 130. Geburtstages Kelsens fand am 11. und 12. Oktober 2011 eine Tagung in München mit dem Titel „Ein schwieriges Verhältnis. Vom Umgang der deutschen Staatsrechtslehre mit Hans Kelsen” statt. Sie wurde von Prof. Matthias Jestaedt, Universität und Hans-Kelsen-Forschungsstelle Freiburg, und der Carl Friedrich von Siemens Stiftung veranstaltet. Seitens des Instituts sprach Prof. Olechowski über „Kelsen als Mitglied der Staatsrechtslehrervereinigung”; weitere Referate hielten insbesondere Prof. H. Dreier („Die [Wieder-]Entdeckung Kelsens in den 1980er Jahren”) und Prof. Wiederin („Die ‚Neue’ Wiener Schule und die Staatsrechtslehrervereinigung”).
(Jänner 2012)