Übersicht
Ernährungswissenschaft
An Männerstammtischen und bei Frauenkränzchen sowie in schönen bunten Illustrierten sind Fressen und Essen
vielgeliebte Themen. Mit Ernährungswissenschaften hat das nicht viel bis gar nichts zu tun. Die Ernährungswissenschaften
betrachten verschiedenste Aspekte rund um die Ernährung aus wissenschaftlicher Sicht.
Ernährung ist für jeden lebensnotwendig und ist Teil des täglichen Lebens. So spielen psychologische und soziale
Gegebenheiten ebenso eine Rolle wie wirtschaftliche. Unser aller Essverhalten wird zunehmend durch die Vermischung
traditioneller Essgewohnheiten mit neu geschaffenen Essbedürfnissen bestimmt. Die Überproduktion an Lebensmitteln
in den Industriestaaten auf der einen und die Unterernährung auf der anderen Seite erweitern den Kontext der
Ernährungswissenschaften um einen politische Aspekt.
Dennoch dreht sich schlussendlich vieles um das, was wir zu uns nehmen: die chemischen Bestandteile der Nahrungsmittel,
energieliefernde Substanzen, Mineralstoffe und Spurenelemente, Vitamine, Zusatzstoffe, ... , deren Aufnahme in den Körper
und die biochemischen Umsetzung im Körper. In diesem Umfeld sind Erhebungen über den Nahrungszustand der Bevölkerung,
wünschenswerte Zufuhr eines Stoffes und Empfehlungen wichtige Bestandteile.
So vielseitig die Ernährungswissenschaften sind, so schwierig hat es die Ernährungswissenschaft, wenn auch in aller Munde,
sich als junge Wissenschaft in der Welt zu etablieren.
Das Diplomstudium
!!! WICHTIG !!!
Falls du noch nicht Ernährungswissenschaften studierst und mit Herbst 2011 oder danach mit dem EW-Studium beginnst,
dann gilt für dich jedenfalls die neueste Version des Bachelor-Curriculums A 033 638 [2011] –
und die Informationen zum Diplomstudienplan haben für Dich in dem Fall keine Relevanz! Außerdem musst du dich gemäß
den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen als NeueinsteigerIn zwingend bis spätestens 31.8. elektronisch für die
gewünschte/n Studienrichtung/en voranmelden. Weitere Infos dazu findest du u.a. im Factsheet
für StudienanfängerInnen des SSC Lebenswissenschaften.
Das Diplomstudium der Ernährungswissenschaften: Seit Herbst 1997 gibt es Ernährungswissenschaften als reguläres
Diplomstudium mit der Studienkennzahl A474 an der Universität Wien studierbar. Das EW-Studium ging aus dem von 1989
bis 1997 laufenden Studienversuch Haushalts- und Ernährungswissenschaften hervor.
Der Studienplan umfasst insgesamt 170 Wochenstunden. Im ersten Abschnitt (4 Semester / 85 SWS) werden die
naturwissenschaftlichen Grundlagen der EW abgedeckt. Der zweite Abschnitt (6 Semester) gliedert sich in die Pflichtfächer, den
Pflichtschwerpunkt, einen Wahlschwerpunkt sowie 17 weitere Wochenstunden freie Wahl, die laut Gesetz an jeder österreichischen
Universität absolviert werden können.
Bei den Pflichtfächern und dem Pflichtschwerpunkt handelt es sich um die
grundlegenden Kenntnisse der Ernährungswissenschaften.
Der Wahlschwerpunkt bietet Dir die Möglichkeit Dich auf eine der 4
folgenden Richtungen: Lebensmittelproduktion und -technologie;
Psychologie der Ernährung/ Ernährungsberatung; Ernährung und Umwelt;
Ernährungsökonomie zu spezialisieren.
Während des Studiums sind Praktika mit der Gesamtdauer von 3 Monaten zu absolvieren. Vorzugsweise in Betrieben, in denen
Du Deine Kenntnisse auf dem Gebiet der Ernährungswissenschaften umsetzen kannst. Schliesslich kommt noch die Diplomarbeit, wo
Du ein Thema Deiner Wahl von einem ernährungswissenschaftlichen Standpunkt aus selbständig bearbeitest. Nach Deiner
Diplomarbeit, bei der Dir ein Betreuer Deiner Wahl zur Seite steht, trennt Dich nur noch die Diplomprüfung von Deinem Magister.
Derzeit befinden sich ca. 2200 Studierende in der Ausbildung.
Zuständig für die fachspezifische Lehre und Forschung ist das Institut für
Ernährungswissenschaften (IfEW), das mit zwei Professoren, 4 AssistentInnen sowie einer
Bundeslehrerin (unter-)besetzt ist. Aufgrund dieser Situation (sehr wenig Personal
in Relation zur Anzahl der Studierenden) wirst Du bald feststellen, dass unser Studium
organisatorisch nicht immer reibungslos abläuft.
Zwar gibt es kein einheitliches Berufsbild für ErnährungswissenschafterInnen,
dafür sind die möglichen Arbeitsfelder breit gefächert - so bieten sich vor allem die
medizinische Forschung, die Pharmaindustrie, Lebensmittelproduktion, Gemeinschaftsverpflegung,
öffentliche Körperschaften, Gesundheitsvorsorge, sowie Medien und Erwachsenenbildung an.
Achtung: aufgrund geltender rechtlicher Bestimmungen ist es ErnährungswissenschafterInnen
in Österreich nicht erlaubt, selbständig Ernährungsberatung für "Kranke und
krankheitsgefährdete Personen" anzubieten. Dieses Berufsfeld bleibt ÄrztInnen und
DiätologInnen vorbehalten. Nicht zuletzt aufgrund der veränderten Ausbildungs-Schwerpunkte
im Bachelor-Master-Studienplan ist das nunmehrige EW-Studium sicher auch inhaltlich keine
adäquate Ausbildung für den Beruf der "ErnährungsberaterIn" – zumindest
in Hinblick auf die individuelle Beratung von Übergewichtigen oder von Personen mit
Essverhaltensstörungen.
Die Berufsaussichten sind pauschal gesprochen schwer abzuschätzen, da die Chancen stark
vom gewählen Betätigungsfeld und den individuellen (Zusatz-)Qualifikationen abhängen.
Explizite Stellenangebote für ErnährungswissenschaftlerInnen haben jedenfalls einen gewissen
Raritätsstatus. Wir wissen von AbsolventInnen, die in fachspezifischen oder verwandten
Sparten einen Job ergattert haben, ebenso wie von etlichen arbeitslosen AbsolventInnen und
solchen, die notgedrungen in gänzlich fachfremden Bereichen tätig sind. Ferialjobs, Praktika
und Zusatzausbildungen während des Studiums sind auf alle Fälle ratsam. Über die
Berufsaussichten der künftigen Bachelor-AbsolventInnen (soweit sie kein weiterführendes
Studium anschließen) kann derzeit nur spekuliert werden.
Lehramt Haushaltsökonomie und Ernährung
Der geltende Studienplan für das Unterrrichtsfach Haushaltsökonomie und Ernährung ist im
Wintersemester 2000/01 in Kraft getreten. Dieser Studienplan wurde dem Diplomstudium
weitestgehend angeglichen, daher ist die gegenseitige Anrechnung von Lehrveranstaltungen
in vielen Fällen möglich, dies gilt ebenso für eine Vielzahl von Vorlesungen aus dem neuen
Bachelor-Studium.
Was hat sich inhaltlich geändert?
Im ersten Studienabschnitt sind nunmehr die Übungen zur Allgemeinen Biologie, das Chemische
Grundpraktikum, sowie die Übungen zur Ernährung zu absolvieren. Auch im zweiten Studienabschnitt
kommt es im Gegensatz zum früheren Studienplan zu einigen positiven Veränderungen, hier liegt
der Schwerpunkt jetzt nämlich in den Prüfungsfächern der Ernährungsphysiologie und
Lebensmitteltechnologie.
Eine wirkliche und bedeutende Veränderung ist das verstärkte Angebot im Bereich der
Fachdidaktik, sind doch sowohl die Methodik als auch die Fachdidaktik das absolute Muss für
jeden Lehrenden bzw. Vortragenden. Es bleibt zu hoffen, dass diese wichtigen Fächer den
Studierenden mit entsprechender Überzeugungskraft und Motivation von engagierten,
interessierten und vor allem aufgeschlossenen Fachdidaktikerinnen so unterrichtsnah wie nur
möglich nähergebracht werden!
Ein "Stiefkind" bleibt das Fach Haushaltsökonomie allerdings weiterhin in
verschiedener Hinsicht, dies nicht zuletzt aufgrund der verglichen mit dem Bachelor-/
Masterstudium sehr geringen Zahl von Studierenden.
Den nunmehr gültigen Studienplan findet ihr weiter unten bei den Downloads.
Studienplan Bachelor (Version 2011)
Bedingt durch neue gesetzliche Vorgaben tritt mit Beginn des Wintersemesters
2011 für alle StudienanfängerInnen eine geänderte Version des Bachelor-Curriculums
Ernährungswissenschaften in Kraft. Diese neue Version der Studienordnung gilt
verbindlich für alle NeueinsteigerInnen - ein Beginn des bisherigen Bachelor-Studiums
(Version 2009), des Bakkalaureats- oder des noch älteren Diplomstudiums ist
grundsätzlich NICHT mehr möglich.
Als wesentliche Änderung gegenüber der bisherigen Fassung des Curriculums gibt
es nun eine sogenannte STEOP (Studien-Eingangs-und-Orientierungs-Phase) im ersten
Semester, deren positive Absolvierung zwingende Voraussetzung für das weitere
Studium ist. Im Gegensatz zu den sonstigen Lehrveranstaltungen ist bei den
Modulprüfungen der STEOP nur mehr eine einzige Prüfungswiederholung erlaubt!
Außerdem müssen NeueinsteigerInnen ab sofort beachten, dass eine elektronische
Voranmeldung für das Studium bis spätestens 31.8. unbedingt erforderlich ist.
Weitere Informationen dazu finden sich im aktuellen Factsheet
für StudienanfängerInnen des SSC Lebenswissenschaften.
Die Studienkennzahl für den "Bachelor NEU - Version 2011" lautet
A 033 638 [2011]; im Vorlesungsverzeichnis der Uni Wien
sind die für das neue Studium vorgesehenen Lehrveranstaltungen unter der
Kurzbezeichnung BACH zu finden, die fürs frühere Bakkalaureat unter BAKK.
Eine an das neue Bachelor-Studium EW angepasste Vorab-Version
unseres Studienleitfadens ist online verfügbar. Die endgültige, gedruckte
Version wird ab Ende September bei uns im Kammerl erhältlich sein.
Nachfolgend findet ihr einen Link zur neuesten Version des Curriculums
im Originalwortlaut:
Bachelor-Curriculum Ernährungswissenschaften (Version 2011)
Studienplan Bakkalaureat (ALT)
Für all jene KollegInnen, die zwischen WiSe 2006 und SoSe 2009 mit dem
Studium der Ernährungswissenschaften begonnen haben, gilt der im Juni 2006
vom Senat der Uni Wien beschlossene Bakkalaureats-Studienplan, mitsamt
der geringfügigen Änderung vom März 2007.
Wer bereits vor Inkrafttreten des überarbeiteten Bachelor-Curriculums
(Version 2009) gültig für Ernährungswissenschaften inskribiert war, die/der
hat bis November 2012 Zeit, um das Bakkalaureats-/ Diplomstudium nach
dem bisher gültigen Curriculum / Studienplan noch abzuschließen. Ein
Wechsel ins Bachelor-Studium ist für Bakkalaureats-Studierende aus formalen
Gründen NICHT möglich. Es gibt jedoch die Möglichkeit, am Ende des
Bakkalaureats-Studiums die Verleihung des "neuen" Bachelor-Titels
(also BSc anstelle von Bakk.rer.nat.) zu beantragen, insofern fällt
diese Einschränkung nicht ins Gewicht.
Eine ans Bakkalaureat angepasste Version unseres Studienleitfadens ist bei
uns im Kammerl bzw. auch online als Download
(Auflage 2008) erhältlich.
Nachfolgend noch die Links zum Bakkalaureats-Studienplan, der am 2. Juni 2006
im Mitteilungsblatt der Uni Wien veröffentlicht wurde sowie zur (geringfügigen)
Änderung des Curriculums vom März 2007. Die Studienkennzahl für das Bakkalaureat
Ernährungswissenschaften lautet übrigens A 033 638.
Bakkalaureats-Studienplan Ernährungswissenschaften (2006)
(geringfügige) Änderung des Bakkalaureats-Curriculums (2007)
Studienplan Master
Eine Vorbemerkung, um allfällgen Missverständnissen vorzubeugen: Das
Masterstudium der Ernährungswissenschaften ist ein auf das Bachelorstudium
aufbauendes, weiterführendes Studium mit starker Fokussierung in Richtung
Forschung. Studienanfängerinnen können dementsprechend nicht direkt in das
Masterprogramm einsteigen, sie müssen zuerst das Bachelorstudium
Ernährungswissenschaften inskribieren (und abschließen).
Der folgende Link führt zur aktuell geltenden Fassung des Curriculums für das
Masterstudium Ernährungswissenschaften mit den Schwerpunkten (1) Molekulare
Ernährung, (2) Food Quality and Food Safety, (3) Ernährungsepidemiologie und
(4) Public Health / Nutrition.
Master-Studienplan Ernährungswissenschaften
Der Studienplan für das Diplomstudium Ernährungswissenschaften (A474)
Achtung: Das Diplomstudium läuft aus und kann von AnfängerInnen nicht
mehr neu belegt werden. Die Übergangsfrist für alle bisherigen DiplomstudentInnen
geht bis November 2012. Wer ohne Unterbrechungen für A474 inskribiert bleibt, hat das
Recht, sein/ihr Studium nach dem bisherigen Plan abzuschließen; sollten einzelne
Lehrveranstaltungen nicht mehr angeboten werden, so muss die Studienprogrammleitung
für adäquaten Ersatz sorgen. Ein Abschluss des Diplomstudiums ist jedenfalls möglich,
der Umstieg auf Bachelor/Master für derzeitige DiplomstudentInnen freiwillig.
An Ernährungswissenschaften interessierte StudienanfängerInnen - siehe "Bachelorstudium"!
Lehrveranstaltungstypen:
-- Vorlesungen (VO)
-- Seminare (SE)
-- Übungen (UE)
ERSTER STUDIENABSCHNITT
Pflichtveranstaltungen in den Prüfungsfächern zur ersten
Diplomprüfung
| Lehrveranstaltungen |
1. |
2. |
3. |
4. |
|
|
|
|
|
| 1. Chemie (16 Stunden) |
| Allgemeine und organische Chemie VO |
4 |
- |
- |
- |
| Organische Chemie VO |
- |
- |
2 |
- |
| Chemie der Naturstoffe VO |
- |
- |
- |
2 |
| Chemische Übungen UE |
- |
8 |
- |
- |
|
|
|
|
|
| 2. Physik (6 Stunden) |
| Physik VO |
4 |
- |
- |
- |
| Übungen zur Physik UE |
- |
2 |
- |
- |
|
|
|
|
|
| 3. Allgemeine Biologie (10 Stunden) |
| Botanik und allgemeine Biologie VO |
3 |
- |
- |
- |
| Übungen zur Botanik UE |
- |
2 |
- |
- |
| Stoffwechselphysiologie der Pflanze VO |
- |
2 |
- |
- |
| Zoologie VO |
3 |
- |
- |
- |
|
|
|
|
|
| 4. Biologie des Menschen (10 Stunden) |
| Anatomie und Histologie VO |
3 |
- |
- |
- |
| Übungen zur Histologie / Zytologie und Situsdemonstrationen am
Menschen UE |
- |
- |
3 |
- |
| Grundlagen der Physiologie VO |
- |
3 |
- |
- |
| Humanökologie VO |
1 |
- |
- |
- |
|
|
|
|
|
| 5. Biochemie (11 Stunden) |
| Grundlagen der Biochemie VO |
- |
- |
3 |
- |
| Biochemische Übungen UE |
- |
- |
- |
8 |
|
|
|
|
|
| 6. Grundlagen der Ernährungslehre (6 Stunden) |
| Einführung in die Ernährungslehre VO |
- |
- |
3 |
- |
| Übungen zur Ernährungslehre UE |
- |
- |
- |
3 |
|
|
|
|
|
| 7. Grundlagen der Lebensmittellehre (9 Stunden) |
| Pflanzenproduktion VO |
- |
- |
2 |
- |
| Produktion tierischer Lebensmittel VO |
- |
- |
- |
2 |
| Ökologische Grundlagen der landwirtschaftlichen Produktion VO |
- |
2 |
- |
- |
| Einführung in den biologischen Landbau VO |
- |
- |
- |
2 |
| Grundlagen der Qualitätsbeurteilung von Lebensmitteln VO |
- |
- |
- |
1 |
|
|
|
|
|
| 8. Mikrobiologie und Hygiene / Lebensmittelbevorratung (9 Stunden) |
| Einführung in die Mikrobiologie und Hygiene VO |
- |
3 |
- |
- |
| Übungen zur Mikrobiologie und Hygiene UE |
- |
- |
3 |
- |
| Einführung in Vorratshaltung und Vorratsschutz VO+UE (1+2) |
- |
- |
3 |
- |
|
|
|
|
|
| 9. Biometrie, Statistik und EDV (4 Stunden) |
| Einführung in die Biostatistik VO |
- |
- |
2 |
- |
| Übungen zur EDV und Biometrie UE |
- |
- |
- |
2 |
|
|
|
|
|
| 10. Wirtschaftslehre (4 Stunden) |
| Einführung in die Betriebswirtschaftslehre VO |
2 |
- |
- |
- |
| Weltagrarmärkte VO |
2 |
- |
- |
- |
|
|
|
|
|
| Summe Stunden (85) |
22 |
22 |
21 |
20 |
ZWEITER STUDIENABSCHNITT
Pflichtfächer (5. und 6. Semester)
| Lehrveranstaltungen |
5. |
6. |
|
|
|
| 1. Ernährungsphysiologie (10 Stunden) |
| Ernährungsphysiologie VO |
3 |
- |
| Ernährungswissenschaftliches Seminar SE |
- |
2 |
| Übungen zur Ernährungsphysiologie UE |
- |
5 |
|
|
|
| 2. Methodologie der Ernährungswissenschaft (3 Stunden) |
| Einführung in die experimentelle Ernährungsforschung VO+UE
(1+2) |
3 |
- |
|
|
|
| 3. Spezielle Biochemie / Spezielle Physiologie (4 Stunden) |
| Spezielle Biochemie einschließlich Pathobiochemie VO |
2 |
- |
| Pathophysiologie VO |
- |
2 |
|
|
|
| 4. Lebensmittelchemie (9 Stunden) |
| Lebensmittelchemie VO |
3 |
- |
| Lebensmittelanalytik VO |
2 |
- |
| Übungen zur Lebensmittelanalytik und Lebensmittelchemie UE |
- |
4 |
|
|
|
| 5. Lebensmitteltechnologie und -qualität (8 Stunden) |
| Einführung in das Lebensmittelrecht VO |
2 |
- |
| Allgemeine Lebensmitteltechnologie VO |
2 |
- |
| Chemische Lebensmittelkonservierung und -verarbeitung VO |
- |
2 |
| Lebensmitteltoxikologie VO |
- |
2 |
|
|
|
| Summe Pflichtveranstaltungen 5. - 6. Semester (34) |
17 |
17 |
Schwerpunktfächer (7.-9. Semester)
(2 Schwerpunkte zu je 17 Semesterstunden, "Freie Wahl" im Ausmaß
von 17 Semesterstunden)
1. Pflichtschwerpunkt für alle Studierenden:
"Spezielle Ernährungslehre und Diätetik"
| Spezielle Ernährungslehre: |
| Ernährung bestimmter Personengruppen (Schwangere/Stillende, Kinder,
Senioren) VO |
2 |
| Seminar zur speziellen Ernährungslehre SE |
2 |
| Leistungsphysiologie / Sport und Ernährung VO+UE (1+1) |
2 |
|
|
| Grundlagen der Diätetik / Krankenernährung: |
| Grundlagen der speziellen Diätetik VO+UE (2+1) |
3 |
| Ernährung und Immunologie / Nahrungsmittelallergien VO |
2 |
| Klinische Ernährung VO |
2 |
|
|
| "Public Health" (Aufklärung / Information / Prävention): |
| Ernährungs- und Gesundheitspolitik - Grundlagen und Strategien SE |
2 |
| Gemeinschaftsverpflegung / Alternative Ernährungsformen SE |
2 |
2. Wahlschwerpunkt
(aus den folgenden Schwerpunkten ist nach Wahl der Studierenden ein
kompletter Schwerpunkt im aufgeführten Ausmaß und mit den aufgeführten
Lehrveranstaltungen auszuwählen)
2.1 Wahlschwerpunkt Lebensmittelproduktion und -technologie
| Technologie der Getreideverarbeitung VO |
2 |
| Technologie der Verarbeitung von Fleisch, Fisch und Eiern VO |
2 |
| Milchtechnologie VO |
2 |
| Technologie von Obst und Gemüse VO |
2 |
| Technologie der Süßwaren, Fette und Öle VO |
2 |
| Verpackungstechnik VO |
2 |
| Methoden der sensorischen Analyse VO+UE (1+1) |
2 |
| Qualitätsmanagement im Betrieb VO |
2 |
| Sicherheitsbeurteilung neuartiger Lebensmittel VO |
1 |
2.2 Wahlschwerpunkt Psychologie
der Ernährung / Ernährungsberatung
| Ernährungs- und Gesundheitspsychologie VO+SE (1+2) |
3 |
| Psychologie der Eßstörungen / Verhaltensmodifikation in der Prävention VO |
2 |
| Einführung in die Methodik der Ernährungsberatung VO+SE (1+2) |
3 |
| Verbraucherberatung VO+SE (1+1) |
2 |
| Soziologie der Ernährung VO |
2 |
| Ernährungsepidemiologie VO+UE (2+1) |
3 |
| Konsumentenpolitik - Konsumentenschutz VO |
2 |
2.3 Wahlschwerpunkt Ernährung und Umwelt
| Grundlagen der Ernährungsökologie VO |
2 |
| Humanökologie VO |
2 |
| Umweltbelastung / Umweltanalytik VO+SE (1+1) |
2 |
| Umweltschutz und Umweltrecht VO |
1 |
| Wasser-, Lebensmittel und Betriebshygiene UE |
2 |
| Sicherheitsbeurteilung neuartiger Lebensmittel VO+SE (1+1) |
2 |
| Gemeinschaftsverpflegung / Alternative Ernährungsformen VO+SE (1+1) |
2 |
| Welternährung VO |
2 |
| Ernährungsprobleme in Entwicklungsländern SE |
2 |
2.4 Wahlschwerpunkt Ernährungsökonomie
| Marketing und Absatzforschung VO |
2 |
| Marktforschung VO |
2 |
| Theorie des Verbraucherverhaltens VO |
3 |
| Verbraucherberatung VO |
2 |
| Konsumentenpolitik - Konsumentenschutz VO |
2 |
| Ernährungswirtschaft VO |
2 |
| Welternährung VO |
2 |
| Ernährungsprobleme in Entwicklungsländern SE |
2 |
Freie Wahl
Lehrveranstaltungen im Umfang von 17 Semesterstunden nach Wahl der
Studierenden.
Die Studienkommission empfiehlt folgende Lehrveranstaltungen zur Auswahl:
| Ernährungswissenschaftliches Kolloquium SE |
2 |
| Seminar für Dissertanten und Diplomanden SE |
2 |
| Kulturgeschichte der Ernährung VO |
2 |
| Philosophisch-biologisches Seminar SE |
2 |
| EDV-Übungen für Ernährungswissenschaften UE |
2 |
| Multivariate Methoden VO |
2 |
| Ernährungs- und Umwelttoxikologie VO |
2 |
| Leistungsphysiologie UE |
1 |
| Einfluß technologischer Maßnahme auf die Qualität
von Lebensmitteln VO |
1 |
| Antinutritive Inhaltsstoffe VO |
1 |
| Konzepte und Strategien zur Verbesserung der Ernährungssituation
in Entwicklungsländern VO+SE (1+1) |
2 |
| Verhaltensmodifikation in der Präventivmedizin VO |
2 |
| Soziologie der Ernährung SE |
2 |
| Biologischer Landbau SE |
2 |
|
|
| Neben diesen Lehrveranstaltungen werden alle Fächer der jeweils nicht gewählten Wahlschwerpunkte empfohlen.
|
ZULASSUNGSVORAUSSETZUNGEN (für das Diplomstudium, Stand: 12/2002)
-
Chemische Übungen. Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluß
der Lehrveranstaltung "VO Allgemeine und Organische Chemie".
-
Übungen zur Physik. Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluß
der Lehrveranstaltung "VO Physik"
-
Übungen zur Botanik. Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluß
der Lehrveranstaltungen "VO Botanik und allgemeine Biologie"
-
Biochemisches Praktikum. Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluß
der Lehrveranstaltungen "UE Chemische Übungen" sowie "VO Grundlagen der
Biochemie"
-
Übungen zur Ernährungslehre. Voraussetzung ist der erfolgreiche
Abschluß der Lehrveranstaltung "VO Einführung in die Ernährungslehre"
-
Übungen zur Histologie und Zytologie. Voraussetzung ist der erfolgreiche
Abschluß der Lehrveranstaltung "VO Anatomie und Histologie"
-
Übungen zur Mikrobiologie und Hygiene. Voraussetzung ist der erfolgreiche
Abschluß der Lehrveranstaltung "VO Einführung in die Mikrobiologie
und Hygiene"
-
Übungen zur Lebensmittelanalytik und Lebensmittelchemie. Voraussetzung
ist der erfolgreiche Abschluß der Lehrveranstaltungen "VO Lebensmittelchemie"
und "VO Lebensmittelanalytik"
-
Übungen zur Ernährungsphysiologie. Voraussetzung ist der erfolgreiche
Abschluß der Lehrveranstaltung "VO Ernährungsphysiologie".
-
Ernährungswissenschaftliches Seminar. Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluß
der Lehrveranstaltung "VO Ernährungsphysiologie".
- Seminar zur speziellen Ernährungslehre. Voraussetzung ist der erfolgreiche
Abschluß der Lehrveranstaltung "VO Ernährung bestimmter Personengruppen".
Studienplan Lehramt Haushaltsökonomie und Ernährung
Lehramt: erster Studienabschnitt
Lehramt: zweiter Studienabschnitt
Weitere aktuelle Infos zum kombinationspflichtigen Unterrichtsfach H u E findet Ihr
auf den
Lehramts-Seiten
des IfEW
Stundenplan für StudienanfängerInnen
Nachfolgend ein Link zum "empfohlenen" Stundenplan für
das erste Semester
(Studienbeginn im Wintersemester 2011):
Stundenplan für StudienanfängerInnen im WiSe 2011
Online-Vorlesungsverzeichnis der Uni Wien
Abschnitt 33 – Ernährungswissenschaften
Achtung: Das Online-Vorlesungsverzeichnis ist "work-in-progress",
es sind jeweils bis kurz vor Semesterbeginn noch Änderungen bei den Beginnzeiten
der einzelnen Lehrveranstaltungen möglich. Auch werden die Detailinformationen
zu einzelnen Vorlesungen, Übungen und Seminaren von den Vortragenden oft erst
sehr spät ergänzt bzw. in Einzelfällen auch noch nachträglich angepasst. Eine
allzu frühe Semesterplanung ist daher nur bedingt sinnvoll, ein Update zur genauen
Terminplanung in der letzten Woche vor Semesterbeginn ist anzuraten.
Alle Fragen hinsichtlich der Semesterplanung beantworten wir euch gerne
im Rahmen der Inskriptionsberatung, die jeweils Ende September bzw. Ende
Februar bei uns im
StRV-Kammerl am UZA II stattfindet.
Unser kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
Unser kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (KoVo) ist Teil des StRV-EW Studienleitfadens
und wird – ebenso wie dieser – jeden Herbst aktualisiert auf unserer WebSite zum
Download bereitgestellt. Das KoVo enthält Beschreibungen, Bewertungen und Kommentare zu
den meisten Lehrveranstaltungen des Bachelorstudiums. Bei konkreten Fragen zu LVen aus
dem Master-Curriculum empfehlen wir euch, persönlich während der Journaldienste bei
uns vorbei zu schauen oder uns ein Email zu schicken.
Zulassung zum Studium: Infos für Erstsemestrige
Seit einigen Jahren gibt es nun bereits eine Online-Voranmeldung für StudienanfängerInnen
an der Uni Wien. Du kannst dich entweder per Internet oder alternativ auch an speziellen
Terminals im Uni-Hauptgebäude für das Studium deiner Wahl voranzumelden.
Das beschleunigt in den allermeisten Fällen die Immatrikulations-"Prozedur" ganz
erheblich, da im Referat Studienzulassung nur mehr die Angaben anhand deines Maturazeugnisses
und der sonstigen Dokumente überprüft werden müssen, das mühsame Ausfüllen weiterer Formulare
und stundenlanges Warten in der Schlange bleibt dir somit wahrscheinlich erspart.
NEU ab der WiSe 2011: Aufgrund einer Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen MÜSSEN sich
nun alle StudienanfängerInnen (und auch KollegInnen, die ihre Studienrichtung wechseln)
zwingend bis spätestens 31. August online voranmelden !!! Die reguläre Inskriptionsfrist
geht zwar weiterhin bis Mitte Oktober, die Neuzulassung zu einem Studium ist jedoch ohne
zeitgerechte Voranmeldung (bis 31.8.) nicht mehr möglich. Ausnahme: Wechsel vom Bachelor- in
ein aufbauendes Masterstudium (innerhalb derselben Studienprogrammleitung) oder Wechsel von
einer alten in eine neue Studienplanversion desselben Studiums.
Link zur Online-Voranmeldung der Universität Wien.
Informationen zur Studienberechtigungsprüfung
Wichtige Vorbemerkung: Eine Studienberechtigungsprüfung müssen nur
jene KollegInnen ablegen, die in Österreich nicht die "allgemeine Hochschulreife"
besitzen, also keinen Matura-Abschluss (=Abitur) vorweisen können!
Dieser Abschnitt wird gerade überarbeitet. Aktuelle Informationen zum Thema Studienberechtigungsprüfung
gibt es u.a. beim Referat Studienzulassung
der Uni Wien.
Anrechnungsfragen
Lehrveranstaltungen, die im Rahmen eines Universitätsstudiums an einer in- oder
ausländischen Hochschule positiv abgeschlossen wurden, können unter bestimmten
Voraussetzungen für das Diplomstudium Ernährungswissenschaften A474 bzw. das
Bachelorstudium A033 638 angerechnet werden. Grundsätzlich ausgeschlossen ist die
Anrechnung von Zeugnissen aus der AHS, bestimmte Fächer aus berufsbildenden
höheren Schulen (HTL, HAK) können in Ausnahmefällen - unter der Voraussetzung der
Gleichwertigkeit - anerkannt werden.
Letztlich entscheidet der Studienprogrammleiter (Prof. Wagner) in jedem
Falle
individuell, welche Lehrveranstaltungen aus dem anderen Studium in
welchem
Stundenausmaß angerechnet werden können; wir können euch daher nur sehr
eingeschränkt
Informationen anbieten, ob diese oder jene LVA "wahrscheinlich"
anrechenbar ist.
Insbesondere für den Fall des Umstieges vom bisherigen
EW-Diplom-Studienplan auf
das aktuelle Bachelor-Curriculum gibt es jedoch auch offizielle
Richtlinien ("Äquivalenzlisten"), über die wir euch gerne persönlich im
Rahmen
unserer Journaldienste am UZA2 informieren.
Die erste Anlaufstelle für Anrechnungsanträge ist das StudienServiceCenter (SSC)
Lebenswissenschaften. In komplexeren Fällen ist es jedoch u.U. sinnvoller, direkt
zu Prof. Wagner in die Anrechnungs-Sprechstunde zu gehen und euer Anliegen
persönlich vorzubringen (Zeugnisse und andere Dokumente im Original mitnehmen!).
Eure StRV-EW / BSE
Studieren im Ausland
Nachfolgend ein kurzer Überblick zu den Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes im
Rahmen des EW-Studiums:
1. ERASMUS / SOKRATES
Nachdem die früher gern genutzte Möglichkeit, über verwandte
Studienrichtungen (z.B. LM-
und Biotechnologie, Boku) einen Erasmus-Studienplatz in Anspruch zu
nehmen, nun leider
definitiv weggefallen ist, bleibt hier nur mehr der Weg über das
offizielle Kontingent
der Uni Wien bzw. der EW. Welche ausländischen Universitäten hier in
Frage kommen, das
ändert sich von Jahr zu Jahr, die Platzanzahl ist jedoch sehr begrenzt -
sodass sich eine
rechtzeitige Planung jedenfalls auszahlt. Der Erasmus-Koordinator am
Institut ist Dr. Heinz Freisling, mit ihm sind dann auch die Details
(z.B. Nachweis über erforderliche Sprachkenntnisse) vorab zu klären.
Wichig ist generell,
dass man im Ausland solche Lehrveranstaltungen besucht, die sich in Wien
dann auch für
unser Studium anrechnen lassen - dies sollte ebenfalls vorab mit der
Koordinatorin
besprochen werden. Von den Antragsfristen her schaut es so aus, dass man
zumindest ein
Jahr vorher bereits wissen sollte, was bzw. wohin man will. Für das
Wintersemester gilt
als Einreichfrist Ende Oktober des Wintersemesters davor (für WiSe 2009
also Oktober 2008)
und für das SoSe Mitte März (für SoSe 2010 also März 2009).
Eventuell haben auch noch Schnellentschlossene eine Chance, spontan im darauffolgenden
Semester schon ins Ausland zu gehen, man muss sich dann eben mit allfälligen Restplätzen
zufrieden geben. Als Einreichfrist für die Bewerbung gelten die selben Richtlinien wie
oben, nur eben ein Semester statt einem Studienjahr vorher. Für den organisatorischen
Aufwand sollte man sich ca. einen Monat vor der Einreichfrist Zeit nehmen. Mit diesem
Stipendium kann man, wenn man schon im WiSe aufbricht, max. 12 Monate im Ausland bleiben,
wenn man aber erst im SoSE den Aufenthalt antritt, max. bis Ende September (vor Beginn
des folgenden Studienjahres).
Weiterführende Infos zu Erasmus/Sokrates gibts z.B. auf der WebSite der
"DLE Forschungsservice und Internationale Beziehungen"
sowie in der ÖH-Infobröschüre "Studieren im Ausland", die u.a. auch bei uns
im StRV-Kammerl aufliegt.
2. ERASMUS FREE-MOVER
Dieses Programm wurde leider ab dem Wintersemester 2002/03 eingestellt.
3. STUDIEREN IN "ÜBERSEE" (Australien-Amerika-Afrika)
Dies ist mit dem Joint-Study Programm der Uni Wien möglich. Für dieses
Programm stehen allerdings nur ausgewählte Universitäten zur Verfügung.
Man muß also zu Beginn mal kontrollieren, ob es unter den
Partneruniversitäten eine entsprechende Uni gibt, die eine für uns
interessante Studienrichtung anbietet. Möglich sind dabei eigentlich
auch wieder alle biochemischen, medizinischen und biotechnologischen
Fakultäten.
In den USA stehen zur Verfügung:
– University of California
– Georgetown University (Washington DC)
– New York University
– University of Washington (Seattle)
– University of Illionois at Urbana Champaign
– Wellesley College, Wellesley, Boston (nur für Studentinnen)
In Australien stehen zur Verfügung:
– Macquarie University
– Monash University
– The University of Sidney
– The Australian National University
Voraussetzung ist, den ersten Abschnitt bis zur Einreichfrist - heuer
Anfang Dezember - nachweislich abgeschlossen zu haben und, wie bei allen
Stipendien, nicht älter als 35 Jahre
zu sein. Außerdem muß man für die Zulassung zu diesen Universitäten
entweder den TOEFL-Test oder den IELTS-Test relativ gut bestanden haben.
Diesen Test über Eure Englisch-Kenntnisse kann man z.B. am
Amerika-Institut in Wien gegen eine Prüfungsgebühr von derzeit etwa 100.- Euro absolvieren.
Weitere Infos dazu gibts auch unter www.toefl.org
oder im BIB auf der Hauptuni.
Wenn man diesen Test bestanden hat und eine geeignete Uni gewählt
hat, kann man ein Semester (term) bis ein Studienjahr dort verweilen und ist zumeist von den
Studiengebühren durch das Joint-Study Stipendium befreit. Eine Überblicksbroschüre über alle
Unis in den USA, Canada, Australien, Neuseeland,... gibts übrigens im BIB auf der Hauptuni um
je 20.-ATS zu holen bzw hoffentlich auch bald vollständig bei uns in der StRV (bisher konnte
ich nur USA an Land ziehen).
Für eventuelle andere Stipendienmöglichkeiten für diese Länder,
aber auch für einige exotischere Fernziele wie Lateinamerika, Afrika oder Asien gibt es die
recht aufschlußreiche Broschüre für Studieren in nicht-europäischen Ländern, die auch bei uns
im StRV-Raum zur Ansicht aufliegt. Das Prinzip ist im Wesentlichen aber immer dasselbe: Uni
mit geeigneter Studienrichtung auswählen, diese kontaktieren und dann der Stipendienstelle
eindringlich klar machen, daß man dort unbedingt hin muß.
Details über die jeweiligen speziellen Stipendienanbieter findet
Ihr in oben genannter Broschüre oder bei den Stipendienstellen direkt (die alle aufzuzählen,
würde nun wirklich den Rahmen der EW-Homepage sprengen...). Für diese Art von Stipendien gibt
es meist nur einen Einreichtermin im Jahr, also empfiehlt es sich, diesen rechtzeitig in
Erfahrung zu bringen und dann sofort alle bürokratischen Hürden zu konfrontieren! Ich würde
ein halbes Jahr mindestens dafür einplanen, schon alleine, um rechtzeitig Antworten und
Studienpläne von den gewünschten Unis zu erhalten, was sich erfahrungsgemäß unheimlich
verzögern kann.
4. CEEPUS
Nähere Infos zu diesem Zentral-/Osteuropäischen Austauschprogramm siehe:
- http://forschung.univie.ac.at/de/portal/mobilitaet/studierende/ceepus/ oder
- http://www.oead.ac.at/_projekte/ceepus/index.html
5. KWA-STIPENDIEN
Für die etwas weiter Fortgeschrittenen unter uns, sprich Studenten, die gerne ihre
Diplomarbeit, Dissertation oder eine andere Art von wissenschaftlicher Arbeiten/Praktikum
im Ausland durchführen möchten, gibt es das Stipendium zur Förderung kurzfristiger wissenschaftlicher Arbeiten im Ausland (KWA).
Es ist vorteilhaft, sich mit dem gewünschten Betreuer in Wien in
Verbindung zu setzten und diesen über seine fabelhaften
Auslandsbeziehungen zu befragen, auf daß er einem dann auch gleich eine
Empfehlung verfasse. Man hat also einen offiziellen Betreuer in Wien
(jedenfalls unbedingt von einer uns sehr nahe stehenden Studienrichtung,
wenn nicht idealer weise überhaupt Prof. Elmadfa), führt aber das
Projekt, die Laborarbeit, Literatursuch,... unter der Obhut des an der
Gastinstitution Betreuenden durch.
Hat man einmal auf beiden Seiten eine betreuende Person und ein
geeignetes Thema gefunden, ist das Erlangen dieses Stipendiums nicht
mehr allzu schwierig. Außerdem gibt es 4 Einreichmöglichkeiten im Jahr
15.11., 15.1., 1.4., 1.6.). Die Bearbeitung dauert ca. 6 Wochen, d.h.,
man kann dieses Stipendium auch relativ kurzfristig erlangen.
Man kann dieses Stipendium 1 bis max. 6 Monate in Anspruch nehmen und
das Schöne dabei: Keine zusätzlichen Stolpersteine für EWler!!
Für von Firmen oder nicht universitären Institutionen ausgeschriebene Praktika oder Diplomarbeiten gibt es das
6. DANUBE-STIPENDIUM
(auch als Leonardo da Vinci bekannt)
Hat man erst einmal ein solches Praktikum in Aussicht, ist Leonardo mit
Abstand die unkomplizierteste Organisation, keine komlizierten
Formulare, Termine,..
Man kann um dieses Stipendium jederzeit bis ca. einen Monat vor dem
geplanten Auslandsaufenthalt ansuchen, also keine Einreichfristen!!!
Viele Mythen ranken sich mittlerweile um das als Europastudium gedachte Postgraduate oder Aufbaustudium.
Die wichtigste Adresse für alle möglichen Auslandsproblemchen im allgemeinen ist die
DLE Forschungsservice und Internationale Beziehungen
Dr Karl-Lueger-Ring 1
A-1010 Wien
Tel: 4277-18214 (Mag.a Karner) bzw. DW-18217 (Fr. Krall)
Web: http://forschung.univie.ac.at/de/portal/mobilitaet/studierende/
Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi: 10-12 Uhr; Do: 14-17 Uhr
Das Büro der Gruppe Studierendenmobilität (ERASMUS, Joint Study, KWA) befindet sich in
der rechten Seitenaula im Hauptgebäude der Universität Wien.
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