Beratungen Februar 2015 06.02.2015 - 12:36

Termine Journaldienste für Februar 2015

10.2. 11:00-13:00

12.2. 15:00-17:00

24.2. 11:00-13:00

26.2. 15:00-17:00


Erstsemestrigenberatung 16.2-20.2

 

 

Montag bis Mittwoch 10:00-14:00

Donnerstag 14:00-18:00

Freitag 10:00-14:00

 

 

 

 

Info Veranstaltung der StRV/IG Geschichte

 

Dienstag 17.2 13:30-15:30 Hörsaal 41(1.Stock,Stiege 6)

Johannes
Einladung: Film und Diskussion "Arbeitskampf im italienischen Kino" 05.02.2015 - 11:56

Dell’arte della guerra



Film & Diskussion:
Arbeitskämpfe und Möglichkeiten zu solidarischer Unterstützung am Beispiel der Kranbesetzung bei INNSE (Mailand) und der Filmproduktion „Dell’arte della guerra“ („On the Art of War“)


Sonntag, 1.3.2015 um 19 Uhr
Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien
http://depot.or.at

Eintritt frei.
Zugänglichkeit: Beim Eingang gibt es eine Stufe (stufenloser Zugang über das Haustor nebenan möglich), die Innenräume sind ebenerdig, Türlichten 70 cm bzw. 74 cm. Die Toiletten sind zu eng für Rollstühle. Die Räumlichkeiten sind rauchfrei.

 


-:--- Dokumentarfilm:
Dell’Arte della Guerra (On the Art of War)
Buch/Regie: Luca Bellino, Silvia Luzi
Italy / United States 2012, DCP / color, OmeU, 85 Minuten

-:--- Publikumsdiskussion mit den Filmemacher_innen:
Luca Bellino und Silvia Luzi
Moderation: Lisa Bolyos, Daniela Koweindl

 

Die Arbeiter_innen sind zu ihrer eigenen Gewerkschaft geworden.“

Gli operai si sono trasformati in sindacato loro.“

 

Ginge es nach den Plänen der Unternehmensleitung, wäre INNSE längst ein weiteres Beispiel für das Fabriksterben in den kapitalistischen Zentren Europas. Doch die INNSE-Arbeiter_innen kämpfen fünfzehn Monate lang gegen die Auflassung des Standorts an der Mailänder Peripherie. Zuerst mit Selbstverwaltung des Betriebes, dann mit Belagerung der Straßen vor dem Fabrikgelände, zuletzt mit der Besetzung von vier Kränen. „Die Arbeiter_innen sind zu ihrer eigenen Gewerkschaft geworden.“, resümiert einer der Arbeiter im Interview mit den Filmemacher_innen.

Luca Bellino und Silvia Luzi haben den selbstorganisierten Arbeitskampf begleitet – und versucht zu unterstützen. Doch das war schwieriger als gedacht. „Wir haben darum gekämpft, dabei sein zu dürfen, denn die erste Reaktion war: Ihr seid keine Arbeiter_innen.“, beschreibt Silvia Luzi die Lage zur Zeit der Kranbesetzungen. „Erst nach einiger Zeit, als sie bemerkten, dass wir Tag und Nacht bei ihnen bleiben, sagten sie, ok, wir reden mit euch. Ohne Kamera, aber immerhin.“

„Dell’arte della guerra“ ist ein Dokumentarfilm über einen aktuellen, unabhängig geführten Arbeitskampf in der metallverarbeitenden Industrie. Die Arbeiter_innen reflektieren darin nicht nur ihre eigenen Rollen und Strategien sowie jene der (abwesenden) Institutionen, sondern auch ihren lebenslangen Kampf als Arbeiter_innenklasse – der nach dem eigenen Erfolg mit solidarischen Maßnahmen für andere Arbeitskämpfe fortgeführt wird.

Silvia Luzi und Luca Bellino sind junge unabhängige Filmemacher_innen aus Rom, die sich mit der Geschichte der Arbeiter_innenbewegung in Italien und ihrem Verhältnis zu anderen sozialen Bewegungen auseinandersetzen. Die Filmemacher_innen bezeichnen sich selbst als „Kinder der Ära Berlusconi“, von der es sich erst mal zu emanzipieren gilt, um eine gesellschaftspolitische Positionierung zu finden. Der Film „Dell’arte della guerra“ wurde mehrfach ausgezeichnet.


-:--- Dell'arte della guerra
http://www.dellartedellaguerra.com

-:--- Sie wollten einen neuen »Boss«
Interview mit den Filmemacher_innen, erschienen in: Versorgerin #102, Juni 2014
http://versorgerin.stwst.at/artikel/may-31-2014-2157/sie-wollten-einen-neuen-%C2%BBboss%C2%AB


-:--- Die Veranstaltung wurde ermöglicht aufgrund finanzieller Förderungen durch
StRV/IG Geschichte Uni Wien und STV Politikwissenschaft Uni Wien.
Gefördertes Sonderprojekt der HochschülerInnenschaft an der Universität Wien.

-:--- Danke für Unterstützung an
Depot - Kunst und Diskussion (http://depot.or.at)
PrekärCafé (http://cafe.prekaer.at)
Freund_innen

StRV/IG-Geschichte
Stellungnahme 30.01.2015 - 17:22

Stellungnahme der StRV/IG Geschichte zur Untersagung der
NoWKR Demonstration

Heute Vormittag (28.01.2015) wurde im Rahmen einer Pressekonferenz der Polizei Wien die Demonstration des NoWKR Bündnisses untersagt. Dies erfolgte trotz der Zusicherung des Bündnisses (siehe Presseaussendung NoWKR vom 27.01.2015), die Demoroute nicht durch die von der Polizei Wien bekanntgegebene Sperrzone zu legen. Die im Vorfeld angemeldete zweite alternative Demoroute wurde allerdings ebenfalls untersagt. Die Polizei Wien hat im Vorfeld wiederholt Gespräche mit den Sprecher*innen des NoWKR Bündnisses abgelehnt und verfolgt weiter ihre restriktive Politik im Umgang mit antifaschistischen Protesten.

Das ist allerdings nur der Gipfel des Eisbergs. An der Universität Wien wurden im Wintersemester 2014/15 deutschnationale Burschenschaften des öfteren von der Polizei in den Innenhof des Hauptgebäudes eskortiert. Abgesehen davon, dass auch die Rampe keinen Platz bieten sollte, ist der Arkadenhof von besonderer Relevanz, angesichts des – zwar in musealisierter Form – „Siegfriedskopfes“, welcher nach wie vor für die deutschnationalen Burschenschaften eine große symbolische Bedeutung innehat. Dieses Gedenken an die gefallenen deutschen (sic!) Soldaten des ersten Weltkrieges nimmt nach wie vor einen wichtigen Platz in der Gedankenwelt dieser rechten bis rechtsextremen Gruppierungen ein. Hier wird bewusst auf antisemitische Mythen wie die „Dolchstoßlegende“ rekurriert.
Aus diesen – und vielen anderen – Gründen wurde es dem Wiener Kooperationsring (kurz WKR) 2013 schließlich verboten ihre reaktionäre Veranstaltung weiterhin in der Wiener Hofburg abzuhalten. Daraufhin sprang – oh Wunder – die FPÖ in die Bresche und ließ den WKR-Ball unter ihrer Obhut weiter gewähren. Dies ist nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass sich die intellektuelle Elite dieser antisemitischen, rassistischen, sexistischen, homophoben, kurz jenseitigen Partei aus ebenjenen Burschenschaften rekrutiert.

Aber nicht nur die Veranstalter selbst sind hier zur Verantwortung zu ziehen. Die österreichische Gesellschaft sieht eine solche politische Einstellung zu großen Teilen auch noch positiv und belohnte diese verachtenswerte Partei bei den letzten Nationalratswahlen auch noch mit 20.5% der Stimmen. Die Wiener Polizei hat in diesem Zusammenhang ebenfalls – was nicht weiter verwunderlich ist – der Freiheitlichen Gewerkschaftsvereinigung (AUF) saftige 27,5% der Stimmen gegeben. Wir leben also in einer Gesellschaft, in welcher sich offensichtlich eine große Anzahl an Personen mit diesen antisemitischen, rassistischen, sexistischen und homophoben Ideen nicht nur anfreunden kann, sondern diese auch noch aktiv unterstützt. Das die Wiener Polizei heute dieses Verbot ausgesprochen hat ist also in keinster Weise verwunderlich, sondern schlicht ein Abbild der derzeitigen Verhältnisse.

Die Proteste des NoWKR Bündnisses gegen den „Akademikerball“ sind aus unserer Sicht in genau diesem Kontext zu sehen. Hier geht es nicht nur um eine simple Tanzveranstaltung von reaktionären rechten Recken die verhindert werden soll; diese ist nur ein Symptom einer Gesellschaft die sich von jedweden „antifaschistischen Grundkonsens“ verabschiedet hat.

Und genau deswegen rufen wir dazu auf am Freitag auf die Straße zu gehen.
Es geht darum sich solidarisch zu zeigen. Nicht mit einem Bündnis, nicht aus Trotz, sondern um den allgegenwärtigen Unzumutbarkeiten einer ekelhaften Gesellschaft entgegenzutreten!

EURE STRV/IG GESCHICHTE

IG Geschichte
Filmscreening "Call me Kuchu" am 22. Jänner um 19 Uhr im Hörsaal 41 19.01.2015 - 15:38

Wir laden herzlich zum Screening des Films "Call me Kuchu" am 22. Jänner um 19 Uhr im Hörsaal 41 (Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 8) ein. Der Film wird kontextualisiert von der Filmhistorikerin Aylin Basaran M.A.

 

Filmscreening, Call me Kuchu, Donnerstag, 22. Jänner um 19 Uhr, Hörsaak 41

Vorlesungsfreie Zeit und Beratung 28.12.2014 - 21:00


Liebe Alle,

in der Vorlesungsfreien Zeit, vom 22.12-6.01.2015, finden keine Journaldienste oder persönliche Beratung statt. Wir antworten aber, eventuell etwas verspätet, auf Anfragen per Mail.

 

Wir wünschen euch einen schönen Abschluss des alten und einen tollen Start ins neue Jahr und freuen uns darauf wieder persönlich ab 7.01.2015, zu den gewohnten Zeiten zur Verfügung zu stehen.

 

liebe Grüße,

die StRV/IG-Geschichte

StRV/IG-Geschichte
Zwei Filme zum Thema “Tagebücher” der Sammlung Frauennachlässe 19.12.2014 18.12.2014 - 19:22

Die Sammlung Frauennachlässe veranstaltet die 8. "Tea Hour", im Rahmen des Salon 21 (Forschungsplattform Neuverortung der Frauen- und Geschlechtergeschichte)

 

am 19.12. ab 13:00 Uhr wird folgendes Programm im Hörsaal 45 geboten:

  • Präsentation der beiden Filme:


  1. Tagebücher – In Geschichte eingeschrieben. Die Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien

    Anhand ausgewählter Tagebuchbestände der Sammlung Frauennachlässe werden die Arbeit dieses Archivs vorgestellt, grundsätzliche Fragen der Genre-Diskussionen von auto/biographischen Quellen thematisiert und Projekte aus der Forschung und universitären Lehre präsentiert.

    Regie: Markus Hintermayer und Christian Steiner
    Kamera: Eduard Klinger und Christian Steiner
    Schnitt: Christian Steiner
    Inhaltliche Ausarbeitung: Christa Hämmerle und Li Gerhalter
    Mit: Christa Hämmerle, Li Gerhalter, Martin Scheutz und Theresa Adamski
    Eine Produktion des Zentralen Informatikdienst der Universität Wien in Kooperation mit der Sammlung Frauennachlässe und der Studienprogrammleitung Geschichte

  2. Trostkoffer. Ein experimenteller Dokumentarfilm über den Nachlass von Josefine Titz (1912-2006)

    Alessandra Widmer und Theresa Adamski versuchen in ihrem Film “Trostkoffer” autobiographisch zu arbeiten, ohne das Leben von Josefine Titz als statische und ‚absolute’ Geschichte zu erzählen. Dafür baten sie Menschen aus ihrem Umfeld, Texte von Josefine Titz und ihrer Freundin Frieda Winter zu lesen. Der Fokus des Films liegt auf der Freundschaft zwischen diesen beiden Frauen und der Idee, dass Menschen zu jeder Zeit an jedem Ort neue Identitäten annehmen.

    Konzept, Regie und Kamera: Alessandra Widmer und Theresa Adamski
    Schnitt: Theresa Adamski
    Mit: Christa Hämmerle, Irini Zourlantoni, Erna Schwenoha, Esther Baumann, Julia Bauer, Katharina Wiesler, Klara Bokschan, Li Gerhalter, Lina Gärtner, Magdalena Adamski, Maya Widmer, Nada Dzubur, Patrick Baumann, Philipp Forthuber, Sabine Adamski, Silvia Gärtner Freund, Stefan Adamski, Ulrich Widmer und Veronika Adamski

  • Diskussion, Kekse und Tee

 

Die Sammlung Frauennachlässe, Salon 21 und die StRV/IG-Geschichte freut sich auf eure Teilnahme und euer Interesse!

StRV/IG-Geschichte
Vorträge im Rahmen der Berufungskommission "Didaktik der Geschichte" 12.12.2014 - 19:27

Liebe Alle!

 

Am Montag 15.12. und Dienstag 16.12. finden folgende öffentlichen Probelehrveranstaltungen und Fachvorträge im Rahmen des Berufungsverfahrens "Didaktik der Geschichte" statt:

 

Ort:
Hauptgebäude der Universität Wien, Hörsaal 30, Univ. Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien


Montag, 15.12.2014

PROBELEHRVERANSTALTUNGEN


09:00h     Prof. Dr. Marko DEMANTOWSKY
"Weibsbilder" in der 48er Revolution. Visual Literacy in der Praxis.

 

09:40h     Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Alois ECKER  
Ausgewählte Aspekte zur Sozialgeschichte der Schule im österreichischen Raum.


10:20h    Univ.-Prof. Dr. Wolfgang HASBERG
Kleines Privileg mit großer Wirkung. Geschichtsdidaktisches Potenzial vormoderner Epochen.


11:00h    Prof. Dr. Thomas HELLMUTH
Kolonialismus aus globalgeschichtlicher Perspektive



MITTAGSPAUSE


FACHVORTRÄGE
13:15h    Prof. Dr. Marko DEMANTOWSKY
Geschichtslernen und Geschichtserzählen im digitalen Wandel.

 

14:30h    Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Alois ECKER
Die Ausbildung von Geschichtslehrer/innen im Europäischen Vergleich.

 

15:45h    Univ.-Prof. Dr. Wolfgang HASBERG
"Warum wir den Geschichtsunterricht abschaffen müssten …"

 

17:00h    Prof. Dr. Thomas HELLMUTH
Subjektorientierte Geschichtsdidaktik.



Dienstag, 16.12.2014

PROBELEHRVERANSTALTUNGEN

09:00h     Prof. Dr. habil. Christoph KÜHBERGER
Mit Schüler_innen der gymnasialen Oberstufe Geschichte re-konstruieren.


09:40h     Dr. Sabine MOLLER
Visual History. Zum geschichtsdidaktischen Potential eines mehrschichtigen Bildbegriffs.


10:20h    Prof. Dr. Thomas SANDKÜHLER
Wien im Frühjahr 1848: Probleme der Urteilsbildung im Geschichtsunterricht.


MITTAGSPAUSE

FACHVORTRÄGE

12:30h    Prof. Dr. habil. Christoph KÜHBERGER
Wie Kinder Geschichte denken. Erkenntnisse der theoretischen und empirischen Geschichtsdidaktik – das Beispiel „Spielfilm“.


13:45h    Dr. Sabine MOLLER
'Lebenswelt' - Fundament und Blackbox der Geschichtsdidaktik.


15:00h    Prof. Dr. Thomas SANDKÜHLER
Trivial Pursuits. Das Geschichtsbewusstsein der Diktatoren und seine Folgen.

 

 

Die Mitglieder der Berufungskommission und die StRV/IG-Geschichte freut sich auf eure Teilnahme!

StRV/IG-Geschichte
Vortrag: Rechtsextremismus an der Universität 09.12.2014 - 20:46

In den letzten Wochen hat das von der ÖH Uni Wien geforderte "Couleurverbot" an der Universität Wien für Aufsehen gesorgt. Besorgte liberale Medien riefen sofort den Untergang der Meinungsfreiheit (wenn nicht des Abendlandes) aus. Dass es handfeste politische Gründe für eine solche Forderung gibt, wurde dabei fast vollständig ausgeblendet.


Die österreichischen Universitäten waren immer schon zentrale Orte sowohl der Entstehung als auch der Reproduktion von radikal rechten politischen Positionen. Von Burschenschaften über Nationalsozialisten bis hin zu rechtsradikalen Splittergruppen wie der Aktion Neue Rechte (ANR) in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts traten immer wieder neue Gruppierungen auf, beziehungsweise etablierten sich an den Universitäten. Das (nicht nur zeitlich) Allerletzte sind die sogenannten Identitären, die sich bewusst hip und intellektuell geben, aber dennoch nur den aktuellsten Wiederaufguss der immerselben völkischen Brühe darstellen.



Heribert Schiedel vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes wird uns einen Überblick über die aktuellsten Entwicklungen im rechtsextremen universitären Umfeld geben.


https://www.facebook.com/events/867063886657563/


Rechtsextremismusvortrag 2014

StRV/IG Geschichte
Screening und Diskussion "God Loves Uganda", 4.12. 18:30 04.12.2014 - 13:25

Screening und Diskussion "God Loves Uganda, 4.12., 18:30 Uhr, HS41

StRV/IG Geschichte
Breakfast at History 3, 4.12.2014, vor dem HS 41 04.12.2014 - 13:22

Breakfast at History 3 Plakat

StRV/IG Geschichte
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