Freie Wahlfächer/Module


In den beiden neuen Geschichtestudienplänen sind freie Wahlfächer im Ausmaß von 44 (Diplom), bzw. 8-10 (Lehramt) zu absolvieren. Die Stundenanzahl des Lehramtsstudiums divergiert zwischen 8 und 10 Stunden, da mann/frau sich zwei Std. erspart, wenn er/sie das DiplomantInnenseminar besucht. Sinn der freien Wahlfächer ist es, sich individuell das Studium auf einen Schwerpunkt zu lenken. Gemeinsam ist den Studienplänen, dass die freien Wahlfächer unabhängig vom ersten und zweiten Abschnitt besucht werden müssen. Es ist zum Beispiel möglich im Diplomstudium im ersten Abschnitt 10 freie Wahlfächer und im zweiten 34 zu besuchen. Um Verwirrungen vorzubeugen und die individuelle Studienplanung zu erleichtern, empfiehlt die Studienkommission Geschichte im ersten Abschnitt 16 und im zweiten 28 zu absolvieren.

Vier Wege, um zu den Stunden zu kommen:

  1. Einfach die erforderliche Stundenanzahl aus dem Lehrangebot besuchen.
  2. Ein Modul im Ausmaß von 48 Std. besuchen.
  3. Mehrere Module (12, 24, 36 stündige) besuchen.
  4. Kleinere Module und die restlichen Stunden aus dem Lehrangebot besuchen.

Module sind Lehrveranstaltungseinheiten, die in einem thematischen Zusammenhang (zum Beispiel: gender studies, Kulturgeschichte oder Körpergeschichte) stehen. Diese werden von den einzelnen Studienrichtungen angeboten. Sie können auch fächer- und fakultätsübergreifend konzipiert sein. Generell können laut Gesetzestext alle Lehrveranstaltungen des geistes- und kulturwissenschaftlichen Lehrangebots in- und ausländischer anerkannter Universitäten und Hochschulen besucht werden. Über die 48-stündigen Module kann mann/frau das frühere Nebenfach studieren. Diese ergeben sich aus der Tatsache, dass die anderen Studienrichtungen einen Walfächerblock von 48 Stunden in den jeweiligen Studienrichtungen verlangen und daher auch anbieten. Daraus ergibt sich die Situation, zwei Lehrveranstaltungen "zu viel" zu machen.