Wer sind wir? Was machen wir? Wozu sind wir eigentlich da?

Wir sind eine basisdemokratische Gruppe, die IG (Institutsgruppe) Geschichte, die die StRV (Studienrichtungsvertretung) Geschichte stellt. Wir vertreten die Interessen der Studierenden im Rahmen der Kommissionsarbeit (z.B. Studienkommission, Institutskonferenzen, Habilkommissionen), und durch die tagtägliche Beratung und Information für Studierende der Geschichte.
Da wir keinen Wert auf Hierarchien und Abstimmungen legen - die Ausschlussmechanismen des Mehrheitsrechts erachten wir für zutiefst undemokratisch - fällen wir unsere Entscheidungen basisdemokratsich, d.h. im Konsens. Es wird nicht nach dem Mehrheitsprinzip abgestimmt, sondern ein Thema diskutiert, bis ein für jede/n tragfähiger Beschluß erarbeitet ist. Für diese Entscheidungsfindung, aber auch zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch findet unser wöchentliches Plenum statt, das für alle Studierenden offen ist. Wer mitreden und mitentscheiden möchte, ist herzlichst eingeladen. Aufgrund dieser offenen Organisationsform ist es kaum möglich von einer fixen "Mitgliedschaft" zu sprechen.
Für uns ist es wichtig die Universität nicht nur auf eine reine Ausbildungsstätte zu reduzieren, sondern einen Lebensraum und Ort für politische, gesellschaftliche und wissenschaftliche Diskussionen und damit einen Raum für Gedankenaustausch zwischen Studierenden zu schaffen. Wir glauben, dass das Studium nicht zum schnellen Schein- und Titelerwerb verkommen darf, sondern der intensiven Auseinandersetzung mit dem Fach dienen soll.
Studienrichtungsvertretung zu sein bedeutet für uns aber mehr als nur die selbstverständlichen Serviceleistungen anzubieten. Uns ist eine kritische Auseinandersetzung mit unirelevanten und gesamtpolitischen Fragen wichtig, wir wollen in die Entscheidungsprozesse der Universität und der Gesellschaft eingreifen, sie mitgestalten und positiv verändern.
In Zeiten wie diesen, in denen Studienrichtungen nicht mehr nach dem Interesse der Studierenden, sondern nach wirtschaftlichen Verwertbarkeiten beurteilt werden, kommen Studierende immer mehr in die Lage sich für ihre Interessen rechtfertigen zu müssen. Dieser Trend ist für uns nicht einsehbar und akzeptabel, und deshalb strikt abzulehnen.
Wir fordern eine sozial gerechte Gesellschaft, in der jeder Mensch es sich leisten kann, sich seinen Interessen gemäß zu bilden.