Dipl./Master - UK Spieltheorie 2 - Ana Ania-Martinez

Dipl./Master - UK Spieltheorie 2 - Ana Ania-Martinez

Postby MarkusWagner » 11. Feb 2008 18:52

Dipl./Master - UK Spieltheorie 2 - Ana Ania-Martinez

Dieser vierstündige Kurs im zweiten Abschnitt Diplomstudium (bzw. Master) ist eine Erweiterung und Vertiefung von Spieltheorie 1 und wird für Ökonomische Theorie oder als Wahlfach angerechnet. Im Wintersemester 2007 leitete Ana Ania-Martinez den Kurs und zwar auf Englisch.

Inhaltlich wurde folgendes durchgenommen:
- Zuerst eine kurze Wiederholung von Spieltheorie 1
- Bayesian Games
- Auctions
- Correlated Equilibrium
- Perfect Bayesian Equilibrium
- Signaling Games
- Sequential Equilibrium
- Trembling-hand Perfect

Nachdem im letzten Wintersemester nur wenige Kurstermine ausgefallen sind, wurde der Stoff während des Semesters laufend erweitert. Deshalb kam heuer mehr über Signaling Games (vor allem Job-market Signaling als Anwendung) und Trembling-hand Perfect ist anscheinend sonst auch nicht im Stoff dabei, wobei das eh nur noch die letzten beiden Kurse kurz angeschnitten wurde.

Grundsätzlich ist der Kurs sehr formal gehalten, wenn man bei den Wirtschaftsmathematikern einen Spieltheoriekurs macht, wird der wohl nicht anders aussehen. Ökonomische Anwendungen vermittelt der Kurs nur sehr wenige (ist wohl auch nicht der Sinn des Ganzen).

In diesem Kurs gibt es wie so oft einen MidTerm (40%) und einen EndTerm (60%), wobei es zusätzlich noch einen kleinen Übungsteil gibt, in dem man (freiwillig) von der Vortragenden aufgegebene Beispiele (wenn ich mich richtig erinnere waren es 4x2 Beispiele) abgeben konnte und dafür dann in Summe 10 Zusatzprozentpunkte erwerben konnte.

Den Vortrag fand ich prinzipiell gut, wobei ich eigentlich so Vorlesungen nicht mag, wo man sich gewissermaßen in der Vorlesung ein Skriptum erarbeitet. Man musste daher jedes Mal mitschreiben, was sie so an die Tafel schrieb und das ist insofern mühsam, weil man eigentlich kaum fehlen kann wenn man sich nicht jedes Mal die Kopien von Studienkollegen holen will. Professor Ania bemühte sich aber sehr in der Vorlesung die Inhalte rüberzubringen und war auch so immer sehr bemüht, Fragen zu beantworten und die Studierenden für ihren Stoff zu begeistern.

Der Schwierigkeitsgrad der Lehrveranstaltung ist in etwa mittelmäßig anzusetzen. Teilweise ist es nicht so einfach der Vorlesung zu folgen bzw. die Beispiele zu lösen, dafür kann man aber ordentlich Punkte durch die HÜ sammeln und bei den Klausuren war sie auch recht entgegenkommend (beim MidTerm durfte man mehr oder weniger so lange arbeiten wie man wollte, beim EndTerm hatte sie ein Zusatzpunktebeispiel und rechnete von den beiden Hauptbeispielen nur das bessere). Letztlich nehme ich an, dass dann doch großteils gute Noten rauskamen, ich weiß aber leider keine Notenstatistik.

Prinzipiell ist der Kurs aber durchaus aufwendig, vor allem wenn man eben die Hausübungen alle macht, regelmäßig in die Vorlesung geht, sich für die Klausur vorbereitet usw.
Heuer gab es auch ein Tutorium von einem Studienkollegen, das ich aber nur 2x besucht habe.
MarkusWagner
 
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