Hallo!
Ich übe derzeit eigentlich meinen Traumberuf aus - ich bin Flugbegleiterin und möchte das vorerst auch weiter machen. Trotzdem oder vielleicht gerade durch den Umgang mit den diversen Kulturen interessiere ich mich immer mehr für das Übersetzer-Studium, bzw. für das Studium der transkulturellen Kommunikation, wie der BA-Studiengang nun genannt wird. Ich bin 2-sprachig (Deutsch und Spanisch) aufgewachsen und habe bereits ein Bachelorstudium in einer anderen, für das Übersetzer-Studium nicht relevanten Fachrichtung in Italien, mit Vorlesungssprachen Italienisch, Englisch und Deutsch abgeschlossen. Das heißt, in den Sprachen, die für mich in Frage kommen (Spanisch, Italienisch, ggf. Englisch) und von meiner "interkulturellen Einstellung" her habe ich grundsätzlich eine gute Basis für so ein Studium, müsste also nicht erst mühsam die Sprachen lernen bevor ich mit dem Studium anfange. Ich mache auch jetzt bereits immer wieder kleine Übersetzungen, wenn zum Beispiel Freunde aus Italien irgendeinen Text auf ihrer Homepage ins Deutsche übersetzt brauchen oder habe bei einem Praktikum in Spanien meinen Beitrag zum grenzüberschreitenden E-Mail-Verkehr der Firma geleistet...aber ich würde das gerne vertiefen und professionell machen können.
Nun aber zu meinem eigentlichen Anliegen:
Wie gesagt - einerseits mache ich meinen Beruf sehr gerne und andererseits, könnte ich es mir auch gar nicht leisten, auch nur einen Cent weniger zu verdienen (arbeite bereits jetzt Teilzeit und noch mehr reduzieren geht nicht)...meine Frage ist nun, wie es mit der Anwesenheitspflicht genau aussieht, denn ich weiß, dass gerade beim Übersetzer-Studium aus gutem Grund üblicherweise viel Anwesenheit verlangt wird. Ist hier vielleicht jemand, der das schon studiert und mir einen Einblick in die Semesterplanung geben kann?
Meine Arbeit ist ja nun auch kein 9 to 5 Job und ich arbeite 75% Teilzeit, was äquivalent zu einer 30-Stunden-Woche ist, nur dass in dieser Branche die Arbeitstage meistens geblockt sind und dann die freien Tage dafür auch. Ich kann Gott sei Dank auch sehr viel Einfluss in meinen Dienstplan nehmen, jedoch muss ich im Endeffekt natürlich die Stunden, für die ich bezahlt werde irgendwo unterbringen und das Endwort hat trotzdem der Arbeitgeber. Ich würde auch, so gut es geht, versuchen, das Studium in der vorgegebenen Studienzeit abzuschließen. Sollte ich dies aufgrund meiner Berufstätigkeit nicht schaffen, würde es mich außerdem interessieren, ob das dann mit (erhöhten) Kosten einhergeht?!
Es würde mich freuen, und ich wäre sehr dankbar, wenn sich wer findet, der mir behilflich sein kann bzw. mir einen praxis-nahen Einblick in dieses Studium geben kann.



