von kuschelweich_w » 25. April 2011, 09:35
Kampfhunde sind eh gfährlich. Abervwas ein Kampfhund is und was nicht is nicht rasseabhängig. Du kannst auch einen lieben Labrador zum Kampfhund machen. Und viele, oft als Kampfhundrasse bezeichneten Rassen, wie Boxer, sind gar keine. Die schaun nur gfährlich aus und das is alles. Boxer z.B. zählen offiziell zu den familien- und kinderfreundlichsten Rassen. Wennsd einen hast und Gassi gehst schaun die Leut trotzdem, als würdns gleich gfressn.
Und die Unfälle mit Hunden passieren immer aus gutem Grund, IMMER. a) weil der Hund ganz schlecht gehalten wurde und auf aggressiv erzogen, oder einfach falsch gehalten
b) weil die Leute einfach strunzdumm sind, vergessen, dass jeder Hund, trotz allem, ein Raubtier is und dann meinen, sie können damit umgehn wie mit einem Stofftier. Wieviele Leute glauben, ein Hnd "freut sich", wenn er wedelt, und gehn dann gach hin, vonoben herab, streicheln? Tausende. Dabei wedeln Hunde auch, wenn sie panische Angst haben. Aber dann is die Haltung der Ohren anders, und auch die Wedelbewegung. Und wenn ein panischer Hund von oben herab -aus seiner Sicht - bedroht wird, isses komplett normal, dass er beißt. Und er hat auch zig Anzeichen gezeigt, nur der dumme Mensch, der Tiere wie einfache, gefühllose Gegenstände behandelt, hats nicht gecheckt. Aber Tiere werdn heutzutag halt leider als Dings betrachtet, es is absolut kein Wunder, wenn dann was passiert.
Und in eine heftige Beißerei zu gehn is einerseits mutig, andererseits halt extrem riskant. Würdest du in eine Messerstecherei einfach dazwischengehn? Und dich dann beschwern, dass dh verletzt wirst?
Wär genauso lächerlich.
Bildung ist wie eine Geschlechtskrankheit: sie macht einen für die meisten Berufe ungeeignet und man verspürt das Bedürfnis, sie weiterzugeben.
Ich habe mich nicht verirrt. Ich bin nur ... richtungsmäßig herausgefordert.
(by Terry Pratchett)