Das Dolmetsch-Equipment-Kollektiv “BLA”

 

 

Das Dolmetsch-Equipment-Kollektiv „Bla“ ist eine Gruppe von Studierenden und Nicht-Studierenden aus unterschiedlichen europäischen Ländern, welche technische Infrastruktur für selbstorganisiertes Dolmetschen bei transnationalen Treffen bereitstellt. Wir verstehen Sprache und die Möglichkeit gehört werden zu können als Macht und wollen Privilegien die durch Machtungleichgewichte entstehen überwinden, indem es Menschen ermöglicht wird sich in einer Sprache auszudrücken in der sie sich wohl fühlen dies zu tun. Des Weiteren geht es darum diese Technologie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, vor allem Menschen die nicht über ökonomische Ressourcen verfügen um sich, meist teures, professionelles Equipment zu leihen.

 

Reclaim the Fields

Reclaim the Fields ist eine Konstellation von Menschen
und kollektiven Projekten, die bestehende Konzepte von
kapitalistischer Landwirtschaft infrage stellen und die
Kontrolle über die Lebensmittelproduktion
zurückgewinnen möchten. Im Rahmen des Netzwerks
können kleinstrukturierte, lokale Alternativen zur
kommerziellen Landwirtschaft sich austauschen. Die
regelmäßig stattfindende Versammlungen und Camps
dienen der Vernetzung lokaler Projekte und globaler politischer Kämpfe.rtf

Buchprojekt: „Die Nahrungsunsicherheit Subsahara Afrikas im Fokus – Politisierungsversuch einer Langzeitkrise”

Diplomarbeit der Politikwissenschaft

von Philipp Salzmann

Inhalte: In meinem Buch wird der Frage nachgegangen, inwiefern innerhalb des neoliberalen Nahrungssystems im postkolonialen Subsahara Afrika Nahrungsunsicherheit entsteht. Dabei soll insbesondere folgendes Paradoxon des derzeitigen Nahrungssystems beleuchtet werden: Menschen, die an Hunger leiden, leben zum Großteil im ländlichen Raum und sind meist selbst ProduzentInnen von Nahrung. D.h. es werden Enteignungs- und Entmächtigungsmechanismen und –dynamiken von KleinbäuerInnen identifiziert, welche deren Nahrungsunsicherheit hervorrufen.

Ethnosymposium 2014

Das Ethnosymposium findet seit 2004 an verschiedenen deutschsprachigen Instituten statt und ist ein von Studierenden für Studierende organisierte Konferenz zu kultur- und sozialanthropologischen und ethnologischen Themen.
Der Fokus des Symposiums der Studierenden der Ethnologie 2014 Wien sind innovative und neue Ansätze in der empirischen Sozialforschung. Jahr für Jahr erscheint eine Vielzahl an Bachelor- und Masterarbeiten, deren Inhalte und methodischen Ansätze allenfalls kurzfristig an die Fachöffentlichkeit gelangen. Dies führt zu einer zunehmenden Unübersichtlichkeit in Bezug auf Innovationen und neue Veröffentlichungen.  Hinzu kommt, dass Studierende immer seltener die Möglichkeit haben, ihre Arbeiten, Ansätze und Ideen vor einem kritischen Fachpublikum zu thematisieren.

mehr infos: univie.ac.at/ethnosymposium

Paradigmata: Zeitschrift für Menschen und Diskurse

 

PARADIGMATA ist eine Initiative, die von Studierenden der Kultur- und Sozialanthropologie im Herbst 2009 gegründet wurde. Die Zeitschrift versteht sich als Plattform für eine kritische Diskussion kultur-, sozial- und geisteswissenschaftlicher Themen. Diesen versuchen wir uns durch eine Zusammenführung von wissenschaftlichen, journalistischen, literarisch-experimentellen und grafischen Beiträgen zu nähern.

Mehr Informationen könnt ihr auf www.paradigmata.at entnehmen.

Unsere Redaktion ist (basis)demokratisch organisiert und versucht, jegliche Hierarchien flach zu halten. Insofern ist sie stets offen für Menschen, die sich einbringen und mitgestalten wollen und eine anti-diskriminatorische Grundhaltung haben.

Parallel dazu ist es uns nicht nur wichtig qualitativ hochwertige und kritische Artikel zu drucken, sondern auch Menschen die Möglichkeit zu geben, über ihre Gedanken und Erlebnisse zu schreiben, unabhängig von Universitätstitel oder Grad der Bekanntheit.

Fotoaustellung: Griechenland

 

Im Frühjahr 2013 führte ein anthropologisches Feldpraktikum des Instituts für Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien eine Gruppe von 24 StudentInnen unter der Leitung von Univ.-Prof. DDr. Werner Zips nach Griechenland, genauer gesagt in die Kleinstadt Leonidio und nach Patras auf der Halbinsel Peloponnes. Im Rahmen des dreiwöchigen Feldaufenthaltes bekamen die Studierenden einerseits einen Einblick in die Traditionen rund um das griechisch-orthodoxe Osterfest und hatten andererseits die Möglichkeit das Leben junger GriechInnen in Zeiten der Wirtschaftskrise zu erforschen.

Neben mehreren Masterarbeiten, einem kurzen Dokumentarfilm und einem Artikel in der Paradigmata – Zeitschrift für Menschen und Diskurse (Ausgabe 10 – Nov. 2013) resultieren aus dem Forschungsaufenthalt auch zahlreiche Fotografien, die den Forschungsaufenthalt und dessen Ergebnisse anschaulich dokumentieren.

Unsere Idee ist es nun einige dieser Fotografien im Rahmen einer Fotoausstellung im Gangbereich des Instituts für Kultur- und Sozialanthropologie auszustellen und somit der Instituts-Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Dafür vorgesehen sind insgesamt 14 Fotografien, die sich thematisch in die drei Bereiche „Ostern in Leonidio“, „Menschen in der Krise“ und „Anthropologische Feldforschung“ gliedern. Jede dieser Fotografien wird anhand eines Begleittextes erläutert. Darüber hinaus wird ein Plakat gestaltet das einen inhaltlichen Überblick über Thematik und Hintergründe der Ausstellung liefert.

 

Theaterprojekt: Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos

 

Wir sind in die Welt gevögelt und können doch nicht fliegen. Anlässlich des 20. Todestages und der immerwährenden Brisanz der Themen Werner Schwabs inszenieren Studierende der Universität Wien und des Max Reinhardt Seminars seine Radikalkomödie „Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos“. Premiere ist am 15. März 2014 in einem Musterhaus der „Blauen Lagune“ nahe der SCS. Das Projekt nimmt Schwabs Idee der Selbstvernichtung unseres Volkes zum Anlass, um das Phänomen der Selbstinszenierung auf sozialen Plattformen, sowie der Fremdinszenierungen von Familien in Reality-Soaps zu thematisieren und dies in eine neue Form von Theater zu packen, die Theater in den urbanen Raum holt und dem Publikum die Freiheit überlässt, selbst du bestimmen, wie und von wo sie dem Geschehen folgen möchten.

 

Frauen*FrühlingsUni

Die   Frauen*Frühlings Uni 2014   ist ein Raum zur Vernetzung von Frauen*, will ermöglichen frauen*politisch aktiv zu werden und bietet eine „sichere“ und angenehme Umgebung um zu diskutieren, sich auszutauschen oder einfach nette Frauen* kennen zu lernen und abends ordentlich Party zu machen! Es finden feministische/queere Vorträge und Workshops in allen Facetten statt, welche auf Basis eines „Call for Papers“ ausgewählt werden.

Safe the date! 
Die FFU14 findet 2014 vom  
Do. 29.Mai – 01. Juni in Salzburg/Wagrain  statt. (Verlängertes Wochenende aufgrund des Feiertages: “Christi Himmelfahrt”)
Die FFU findet bewusst nicht mehr ausschließlich in Universitätsstädten statt, um auch die ländliche Region in den aktivistischen Fokus zu rücken und ist zeitlich so geplant, dass auch berufstätige Frauen* die Möglichkeit haben teilzunehmen. (Mittels Shuttlebussen vom Bahnhof Salzburg wird die Anreise auch aus Wien unproblematisch möglich sein.

Wer steht hinter der FFU14? 
Die FFU14 wird jedes Jahr ehrenamtlich von anderen engagierten und unabhängigen Frauen* organisiert. Wir sind keine parteiliche Organisation und/oder stehen keiner Organisation nahe.

mehr infos: www.frauenuni.at

 

MALMOE

MALMOE ist eine etwa zweimonatlich erscheinende politische Zeitung in einer Auflagenstärke von 10.000 Stück. Sie erscheint seit 2000 in Wien. Um die Zeitschrift herum gruppieren sich Maßnahmen zur öffentlichen Intervention (Diskussionsveranstaltungen, Journalismus-Workshops, Teilnahme an Aktionen und Demonstrationen, Plattform für linke politische Projekte etc.). MALMOE ist damit nicht nur ein kritisch journalistisches Projekt, sondern als politische Kulturarbeit bzw. aktivistische Praxis zu begreifen, durch die ein emanzipatorischer und öffentlicher Diskursraum eröffnet werden soll, den wir durch Gratis-Verbreitung im (materiellen und virtuellen) Raum zu etablieren und ständig zu verbreitern suchen”
mehr infos auf: http://www.malmoe.org/

 

Ethnocineca 2014

Einblicke in das ethnographische Filmschaffen – Unsichtbares sichtbar machen

Von 24. April bis 4. Mai 2014 lädt die ETHNOCINECA-Projektwerkstatt wieder Filmbegeisterte aus jedem Bereich dazu ein, an einer spannenden Workshopreihe zum ethnographischen Film mit Produktion eines Kurzdokumentarfilms teilzunehmen.

In einem dreitägigen Workshop, unterstützt von ExpertInnen aus dem Bereich der Kultur- und Sozialanthropologie und der Filmproduktion, soll  durch die Vermittlung des kultur- und sozialanthropologischen Blicks eine Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung für alternative Perspektiven im Filmschaffen gefördert werden. Innerhalb von zehn Tagen sollen die TeilnehmerInnen in Klein-Teams einen eigenen Kurzfilm zum Thema „Unsichtbares Sichtbar machen“ verwirklichen. Die Ergebnisse werden im Rahmen des ETHNOCINECA Filmfest 2014 im Votiv Kino präsentiert.

Wir bitten um Ihre Anmeldung mit kurzem Motivationsschreiben zum Thema bis 28.03.2014!

Wir freuen uns über zahlreiche Anmeldungen.
Bitte an Freunde, Bekannte und Interessierte weiterleiten!

weitere infos zu ethnocineca: http://www.ethnocineca.at/