Asylwerbende sind in Österreich per Gesetz de facto
vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Zur Untätigkeit verdammt, fristen sie daher ein Leben am Rande der Gesellschaft. Ihre Fähigkeiten liegen brach, sie nützen weder ihnen noch uns.
Seit 2007 holt KAMA Asylwerbende aus dieser tristen Ecke. Der Verein organisiert Kurse, aber nicht für sie, sondern für uns. Wir Österreicher_innen dürfen lernen: Sprachen, Kochen, Tanzen und all das andere, das uns Migrant_innen beibringen können! Die Kursleitenden teilen ihr Wissen und ihr Können mit uns, und weil wir sie nicht dafür bezahlen dürfen, sind alle Kurse gratis. Der Beweis, dass sie mehr sind als Bittsteller_innen, ist ihr Lohn, und die Freude über freie Spenden der Teilnehmenden die Zugabe.
KAMA unterstützt mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen, darunter auch Studierende der Kultur- und Sozialanthropologie, die Kursleitenden bei der Organisation und stellt ihnen Räume zur Verfügung. Neben den Kursen veranstaltet KAMA Antirassismus-Workshops an Schulen und informiert mit Info-Ständen über die Situation der Asylwerbenden in Österreich. Weitere Details und Anmeldung zu den Kursen auf http://www.kama.or.at. KAMA auf Facebook: https://www.facebook.com/KAMA.KURSE

Der 8. Mai ist kein Tag der Trauer, sondern der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus! Mit dieser Veranstaltungsreihe wollen wir uns antifaschistischen Themen nähern.
Inspiriert von Massenprotesten in den USA, hat sich der 1.März in mehreren europäischen Ländern als antirassistischer Aktionstag etabliert. An diesem Tag sollen Migrant_innen als politische Subjekte auftreten und sich gemeinsam gegen die herrschenden Politiken der Ausbeutung und Diskriminierung zur Wehr setzen.
Das „kultur‐ und sozialanthropologische Synthesium“ ist eine Workshop- und Diskussionsplattform, die an zwei bis drei Abenden am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien veranstaltet wird.