Frauen*projekte

Die Frauen*projekte werden von einem kleinen Kollektiv engagierter Studentinnen* organisiert. Die Idee der Frauen*projekte ist es im Rahmen von Workshops, in denen Frauen* gemeinsam mit Trainer_innen* an wissenschaftlichen Texten und/oder Diplomarbeit arbeiten können, aktiv gegen die immer noch vorHERR*schenden Strukturen der Universitäten gegenzusteuern.

mehr Infos: http://frauenprojekte.bagru.at/index.html

unabhängiges Tutoriumsprojekt

Das unabhängige Tutoriumsprojekt, welches den Rahmen für selbstorganisierte Tutorien an österreichischen Hochschulen bietet, organisiert vom 29.05.- 1.06.2014 einen viertägigen Tutor*innenkongress in Bad Ischl.
Der Kongress richtet sich explizit an Studierende und ermöglicht die Auseinandersetzung mit unipolitischen Belangen.

mehr Infos: https://tutpro.diebin.at/index.php/Hauptseite

HAUS FÜR FLÜCHTLINGE VOM PROTEST CAMP VIENNA

Im Rahmen des „Refugee Protests“ in Wien wurde nun ein eigenes Haus im 22. Bezirk in Wien gefunden. Das bedeutet das ein weiteres Zeichen für ein gerechtfertigtes Bleiben!

Ein eigenes Haus zu haben bedeutet eine Vergrößerung unserer Entscheidungsspielräume und die Kontrolle über einen wichtigen Teilbereich des Lebens wieder gewonnen zu haben. Die Refugees sind nun unabhängig von Institutionen, welche im Allgemeinen für Asylwerberheime zuständig sind und können ihren Alltagsleben selbstständig und selbstbestimmt führen.

Das Haus steht in einem Wohngebiet, das fast ausschließlich nur von ÖsterreicherInnen besiedelt ist. Dies gibt die Chance gegen Vorurteile und Rassismus anzukämpfen und kulturellen Austausch zu fördern. Angefangen mit einem Einstandsfest, bei dem sehr viele NachbarInnen anwesend waren, gibt es seitdem regelmäßige Kontakte durch Besuche und Gespräche auf der Straße und im Supermarkt. Gemeinsame Projekte sind in Planung!

Wohnorte, die von Flüchtlingen selbstverwaltet werden, bieten die Möglichkeit, Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Mehrfachidentitäten zu stärken!

Kaleidoskop

Das Kaleidoskop ist ein Raum, der seit sieben Jahren besteht. Hier finden
Treffen, Workshops, Plena, Parties, Filmabende und vieles mehr statt. Im
Mittelpunkt soll dabei immer der politische Austausch stehen. Wichtig ist
uns die Zugänglichkeit auch für Menschen, die gesellschaftlich
benachteiligt werden, deshalb sind unsere Ansprüche Antisexismus,
Antirassismus, Antiheteronormativität und Antifaschismus, wir sind
kapitalismuskritisch und lehnen Lohnarbeitsverhältnisse und Fixpreise ab.
Für viele Studierende ist es ein Ort, an dem sie sich über die
gesellschaftliche Relevanz ihres erworbenen Wissens austauschen und über
die universitäre Bubble hinaus schauen können.

Das Dolmetsch-Equipment-Kollektiv “BLA”

Das Dolmetsch-Equipment-Kollektiv „Bla“ ist eine Gruppe von Studierenden und Nicht-Studierenden aus unterschiedlichen europäischen Ländern, welche technische Infrastruktur für selbstorganisiertes Dolmetschen bei transnationalen Treffen bereitstellt. Wir verstehen Sprache und die Möglichkeit gehört werden zu können als Macht und wollen Privilegien die durch Machtungleichgewichte entstehen überwinden, indem es Menschen ermöglicht wird sich in einer Sprache auszudrücken in der sie sich wohl fühlen dies zu tun. Des Weiteren geht es darum diese Technologie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, vor allem Menschen die nicht über ökonomische Ressourcen verfügen um sich, meist teures, professionelles Equipment zu leihen.

 

Reclaim the Fields

Reclaim the Fields ist eine Konstellation von Menschen
und kollektiven Projekten, die bestehende Konzepte von
kapitalistischer Landwirtschaft infrage stellen und die
Kontrolle über die Lebensmittelproduktion
zurückgewinnen möchten. Im Rahmen des Netzwerks
können kleinstrukturierte, lokale Alternativen zur
kommerziellen Landwirtschaft sich austauschen. Die
regelmäßig stattfindende Versammlungen und Camps
dienen der Vernetzung lokaler Projekte und globaler politischer Kämpfe.rtf

Buchprojekt: „Die Nahrungsunsicherheit Subsahara Afrikas im Fokus – Politisierungsversuch einer Langzeitkrise”

Diplomarbeit der Politikwissenschaft

von Philipp Salzmann

Inhalte: In meinem Buch wird der Frage nachgegangen, inwiefern innerhalb des neoliberalen Nahrungssystems im postkolonialen Subsahara Afrika Nahrungsunsicherheit entsteht. Dabei soll insbesondere folgendes Paradoxon des derzeitigen Nahrungssystems beleuchtet werden: Menschen, die an Hunger leiden, leben zum Großteil im ländlichen Raum und sind meist selbst ProduzentInnen von Nahrung. D.h. es werden Enteignungs- und Entmächtigungsmechanismen und –dynamiken von KleinbäuerInnen identifiziert, welche deren Nahrungsunsicherheit hervorrufen.

Ethnosymposium 2014

Das Ethnosymposium findet seit 2004 an verschiedenen deutschsprachigen Instituten statt und ist ein von Studierenden für Studierende organisierte Konferenz zu kultur- und sozialanthropologischen und ethnologischen Themen.
Der Fokus des Symposiums der Studierenden der Ethnologie 2014 Wien sind innovative und neue Ansätze in der empirischen Sozialforschung. Jahr für Jahr erscheint eine Vielzahl an Bachelor- und Masterarbeiten, deren Inhalte und methodischen Ansätze allenfalls kurzfristig an die Fachöffentlichkeit gelangen. Dies führt zu einer zunehmenden Unübersichtlichkeit in Bezug auf Innovationen und neue Veröffentlichungen.  Hinzu kommt, dass Studierende immer seltener die Möglichkeit haben, ihre Arbeiten, Ansätze und Ideen vor einem kritischen Fachpublikum zu thematisieren.

mehr infos: univie.ac.at/ethnosymposium

Paradigmata: Zeitschrift für Menschen und Diskurse

 

PARADIGMATA ist eine Initiative, die von Studierenden der Kultur- und Sozialanthropologie im Herbst 2009 gegründet wurde. Die Zeitschrift versteht sich als Plattform für eine kritische Diskussion kultur-, sozial- und geisteswissenschaftlicher Themen. Diesen versuchen wir uns durch eine Zusammenführung von wissenschaftlichen, journalistischen, literarisch-experimentellen und grafischen Beiträgen zu nähern.

Mehr Informationen könnt ihr auf www.paradigmata.at entnehmen.

Unsere Redaktion ist (basis)demokratisch organisiert und versucht, jegliche Hierarchien flach zu halten. Insofern ist sie stets offen für Menschen, die sich einbringen und mitgestalten wollen und eine anti-diskriminatorische Grundhaltung haben.

Parallel dazu ist es uns nicht nur wichtig qualitativ hochwertige und kritische Artikel zu drucken, sondern auch Menschen die Möglichkeit zu geben, über ihre Gedanken und Erlebnisse zu schreiben, unabhängig von Universitätstitel oder Grad der Bekanntheit.

Fotoaustellung: Griechenland

 

Im Frühjahr 2013 führte ein anthropologisches Feldpraktikum des Instituts für Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien eine Gruppe von 24 StudentInnen unter der Leitung von Univ.-Prof. DDr. Werner Zips nach Griechenland, genauer gesagt in die Kleinstadt Leonidio und nach Patras auf der Halbinsel Peloponnes. Im Rahmen des dreiwöchigen Feldaufenthaltes bekamen die Studierenden einerseits einen Einblick in die Traditionen rund um das griechisch-orthodoxe Osterfest und hatten andererseits die Möglichkeit das Leben junger GriechInnen in Zeiten der Wirtschaftskrise zu erforschen.

Neben mehreren Masterarbeiten, einem kurzen Dokumentarfilm und einem Artikel in der Paradigmata – Zeitschrift für Menschen und Diskurse (Ausgabe 10 – Nov. 2013) resultieren aus dem Forschungsaufenthalt auch zahlreiche Fotografien, die den Forschungsaufenthalt und dessen Ergebnisse anschaulich dokumentieren.

Unsere Idee ist es nun einige dieser Fotografien im Rahmen einer Fotoausstellung im Gangbereich des Instituts für Kultur- und Sozialanthropologie auszustellen und somit der Instituts-Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Dafür vorgesehen sind insgesamt 14 Fotografien, die sich thematisch in die drei Bereiche „Ostern in Leonidio“, „Menschen in der Krise“ und „Anthropologische Feldforschung“ gliedern. Jede dieser Fotografien wird anhand eines Begleittextes erläutert. Darüber hinaus wird ein Plakat gestaltet das einen inhaltlichen Überblick über Thematik und Hintergründe der Ausstellung liefert.