muss gleich mal von vornherein klarstellen, dass ich weder eine gender-vo besucht noch entsprechende fachliteratur gelesen habe und nur durch zufall auf diesen thread gestoßen bin.
aber ich hab mir den eröffnungsthread extra ein zweites mal durchgelesen und -tataaaa- da wird gar ned na wissenschaftlicher fundierung gefragt. je weiter man aber mit dem lesen der antworten fortfährt, desto aggressiver werden eben diese.
es ist schon klar, dass jeder eine andere meinung zu einem thema hat, aber muss man deshalb gleich den anderen schlecht machen?
deshalb eine völlig unwissenschaftliche sicht vom beliebten weihnachtsgebäck
also ich bin seit mittlerweile 18 jahren eine frau- und um es deutlicher zu sagen, ich war auch nie anderen geschlechts- und bin sehr zufrieden damit.
leider gibt es natürlich (noch) immer unterschiede v.a. in der gesellschaftlichen behandlung von frauen und männern, was ja weithin bekannt ist und auch absolut nicht abgestritten werden kann, bzw. auch nicht abgestritten werden darf, weil diese tatsache z.b. am arbeitsmarkt ein großes problem darstellt, das unbedingt behoben werden sollte.
v.a in unserer westlichen gesellschaft ist aber auch die trendwende erkennnbar, dass immer mehr männer versuchen, frauen sowohl im privat- als auch im berufsleben zu unterstützen, d.h. sich mehr in der kindererziehung und im haushalt zu engagieren und für rechte der gleichberechtigung zu kämpfen.
nun aber das nächste-neue- problem: männer müssen sich dem vorwurf stellen, nicht mehr männlich genug zu sein, zu verweichlichen oder überhaupt viel zu weiblich zu werden.
na toll. was ist nun bitte ein männlicher mann oder eine weibliche frau?
ich gebe ehrlich zu, dass ich darauf keine antwort weiß. vielleicht aber auch deshalb, weil ich bisher keine andere kultur so ausgiebig kennen gelernt habe, dass ich auch aus anderer perspektive an diese frage herangehen kann. wie sieht eine frau im iran ihre rolle in der gesellschaft? hält sich ein tapferer krieger eines (noch großteils) traditionellen indianerstammes im amazonasgebiet für unmännlich, weil er sich für ein fest eine gesichtsbemalung auflegt? wohl kaum.
deshalb werde ich es tunlichst unterlassen, irgendwelche definitionen von mann und frau zu geben. wovon ich aber überzeugt bin, ist, dass wir sehr wohl zu einem nicht unwesentlichen teil biologisch geprägt sind. manche forscher verbringen ihr ganzes leben damit, die unterschiedl. struktur des weiblichen und männlichen gehirnes zu untersuchen. und das hier unterschiede bestehen, ist ja wohl doch hinreichend bekannt. und auch der körperbau gibt im großen und ganzen schließlich gewisse begabungen und fähigkeiten einfach vor, was ich auch in keiner weise als "unfair" anprangern will, weil ich davon überzeugt bin, dass mann und frau, wenn auch vielleicht nicht immer offensichtlich, gegenseitig eine ergänzung darstellen.
gott sei dank gibt es aber keine rein weiblichen oder rein männliche merkmale, sondern wir alle sind weitgradig verschieden!
ah, und noch was: ich glaube schon, dass der mensch einen gewissen fortpflanzungstrieb in sich hat, wobei das natürlich auch von individuum zu individuum variiert. das ist ja auch nötig. gewissermaßen.
sooo, das wars. ich weiß natürlich, dass ich dir nicht im geringsten mit deiner arbeit helfen konnte. aber das kann ohnehin niemand. denn auch diese(r) professor(in), der dir die frage gestellt hat, kann keine allgemein gültige definition abgeben.
ps: ich hab auch leider kein winnie pooh-zitat
