Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wiener

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Re: Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wi

Beitragvon Jay » 1. Juli 2013 08:27

Wie es scheint weiß sich Hopplahopp nur mit Kraftausdrücken und Beleidigungen zu helfen. Sehr beeindruckend :roll: Das Standard.at - Forum scheint abgefärbt zu haben! Bisher wurde hier in diesem Forum mit Argumenten diskutiert, auf derartige verbale Aussetzer kann hier gerne verzichtet werden!
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Re: Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wi

Beitragvon Jay » 1. Juli 2013 09:03

kennt ihr das schon: "KSA - Leaks"

...https://docs.google.com/document/d/1wsr ... edit?pli=1
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Re: Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wi

Beitragvon Bärbelita » 1. Juli 2013 12:03

Und genau deswegen habe ich mich so aufgeregt. Dieses schreckliche "Standard" Niveau greift mittlerweile auf KSA ler und KSA lerInnen über bzw. wurde es schon im Standard von solchen mitbestimmt. Finde ich schlimm. Und dann verdrücke ich mich wieder aus diesem Forum, weil es offensichtlich eh wenig Sinn macht. Adios amigos!
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Re: Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wi

Beitragvon Bärbelita » 1. Juli 2013 12:08

Ach ja, der "KSA Leaks" Artikel wurde nachbearbeitet. Verfasser zeigt nun seinen Namen, hat aber einen Hinweis darauf, dass er KSA Absolvent ist, gelöscht.

Und jetzt kehre ich nicht mehr zurück. Ich schwöre ;) !
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Re: Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wi

Beitragvon Orion » 1. Juli 2013 14:08

Bärbelita hat geschrieben:Und jetzt kehre ich nicht mehr zurück. Ich schwöre ;) !


Geht mir ähnlich. Es sind irgendwie diese externen Wichtigtuer, die jetzt "schonungslos" alles als Trittbrettfahrer aufdecken wollen. Mir gefällt dieser wikileaks-Stil absolut nicht, weil komplett unnötig und effektheischend. Hier geht's ja nicht mal mehr, um die RBF sondern nur möglichst viel Schmutzwäsche zu waschen. "Wir sind zu lieb", "Die KSA schafft sich selbst ab", "Wir sind Relativisten/Esoteriker/ein Deppeninstitut" etc.. Die ganze Sache ist was sie ist: Eine sehr groß aufgebauschte Aktion von einer politischen Gruppierung, die sich als wissenschaftliche Moralinstanz aufspielt, die aber selbst Dreck am Stecken hat. Ja, natürlich sind die jeweiligen Kritikpunkte an den Arbeiten berechtigt, aber es ging in dieser Sache nie um einen Diskurs, sondern nur um Fingerzeigerei und das Institut + Igor im Alleingang zeigen mit dem Finger zurück, was die Sache wahrlich nicht besser gemacht hat.

Und dann dieser Möchtegern-"Leaker", der in gewissen Punkten zwar Recht hat, ja, aber dann gleich auffordert die Erkenntnisse der letzten 30 Jahre über Bord zukippen. Das alles wischt er einfach mit seiner Behauptung, dass wir Relativisten sind, weg. Kluge Sache, wirklich? Welche Konsequenzen hat denn das dann für die Darstellung besagter Gesellschaften? Wie stehen die Skeptizisten eigentlich zum Thema Vererbung kultureller Schemata per Gene? Daran denkt und fragt die Combo niemand. Interessiert auch niemanden, wenn wir ehrlich sind. Sie sind die Guten, das Institut die Schlechten. So sei es! Im Grunde rechtfertigen sich Leute, die mit der Sache überhaupt nichts zu tun gehabt haben. Es fand kein Wort von Futterknecht (nur in der Deckung der Awareness Research Group), kein Wort vom Verfasser der Channelling-Arbeit und erst recht kein Wort von Kremser statt. Es sprechen nur jene, die hier nichts klarstellen und einen Kontext herstellen können. Nur pechschwarze Polemik -hier wie dort!

Kann man sich nicht zusammensetzen und die Vorwürfe überprüfen lassen und dann Konsequenzen darausziehen? Ist eine Entschuldigung der Skeptiker für den Ton und Stil dem Institut gegenüber und vor allem das saublöde Timing bezüglich Kremser zu viel verlangt!? Es wollen ja alle möglichst "vernünftigt" sein und im Standard-Forum geht im besten Talkshow-Inquisitionsstil so richtig die Sau ab. Ist das vernünftig!?
Nein, bester Internet-Guerilla-Stil, um ja viel unnötigen Druck aufzubauen, um ja viel Prestige einzuheimsen, um ja viele Unbeteiligte, deren Niveau schamlos tief ist, andere Unbeteiligte "öffentlich" hinzurichten. Schuld sind die Ethnos genauso, denn es stimmt, wie manche Standard-User festgestellt haben, dass das Niveau bei uns nicht gerade auf Bäumen wächst. Aber was willst. Es ist symptomatisch, wenn Möchtegern-Dauerrevolutionisten hier bei uns dank gewisser Kontakte leichtestens eigene Seminare abhalten und eine noch saublödere Curriculum-Änderung herbeirufen können, wo sich nicht mal mehr das Info-Center ohne Rücksprache auskennt, wennst vom Diplom in den alten BA und dann in den neuen wechseln musstest. Wo Bachelorseminarplätze mir nichts, dir nichts einfach gestrichen wurden mit dem Kommentar vom Info Center: "Seid's selbst schuld, weil vor zwei Jahren wurde das bekanntgegeben." Offizielle Begründung: Es machen zu wenige die Seminare fertig und unbetroffene werden dafür bestraft und zum Spielball zwischen Sekretariat und Lehrenden, die einen schneller fallen lassen als eine heiße Kartoffel. Besagte Möchtegern-Revolutionisten schauen entspannt zu, denn man hat ja seinen Platz sicher und seine eigene Gruppierung vermutlich stört's auch nicht. Andererseits hat ja jeder ein Recht darauf, egal, ob im dritten-vierten Semester oder eben im letzten. Zurück zum Organisatorischen: Ein Semester später sind's wieder mehr Plätze. Ein persönliches Aha-Erlebnis.
Die andere Gruppierung bei uns sind natürlich die, die aus den Futterknecht-Seminaren kommen: Einmal mit Schamanismus in Kontakt gekommen, schon fabulieren's alle von Orbs und ist jeder für sich ein Schamanismus-Experte -den jeweiligen Exotismus-Ansatz (Naturvölker etc.) will ich auch nicht verschweigen. In den Vorträgen kam von diesen Leuten nicht einmal eine Kritik zu den großen Stadtschamanen. Es wird nicht hinterfragt, wie keltischer Schamanismus bei uns "neo" praktiziert werden kann, obwohl die "Germanen" die Kelten seit x Jahrhunderten verdrängt bzw. assimiliert haben und letztere kaum bis gar keine schriftlichen Quellen hinterlassen haben. Wo ist da die Kontinuität!? Warum machen die das!? Weil's in der Schule vom Noricum gelernt haben und damit glauben Wir Österreicher tragen irgendein kulturelles, vielleicht sogar genetisches keltisches Erbe in uns!? Alles ist von Seiten Futterknechts nur schön und inspirierend. Ich weiß, dass Kollegin Futterknecht eine sehr intelligente Frau sein muss, aber wie sie in Sachen Einverleibung religiöser Glaubens- und Weltbildsysteme umgeht, ist mehr als naiv. Aber ich möchte hinzufügen, niemand hat diese Form von öffentlicher Hinrichtung und Hexenjagd verdient, niemand! Sie sollte jedem Menschen unwürdig sein, aber damals wie heute sind die Leut' gleich g'scheit geblieben. Ist doch wurscht, ob man ein "Neger, Türk, Jugo, Jud, Eso, Student, Christ, Mohammedaner (etc.)" ist, in Internet sieht man, was die Leut' wirklich denken und es ist widerlich oder nennt man sowas doch vernünftig?

Davon abgesehen: Warum schreibt denn unser "Leaker" nicht ins Ethnoforum, sondern per google? Hat er/sie Angst, dass die wilden Ethnos ihn/sie fressen, oder wie ist das? Na ja, es sieht ja auch sicherlich cooler aus, wenn man sich "KSA-Leak" draufpickt und das dann vielleicht irgendwo im Internet reinposten kann. Weißt lieber KSA-Leaker, fast dasselbe hab' ich hier auch reingeschrieben und ich lebe noch. Ich hab' Kremsers Veranstaltung Religionsbewusstseinsforschung sicherlich 4x besucht und mit jedem Mal ist's komischer geworden, was sicherlich damit zusammenhängt, dass der gute und in Sachen Afrika-/Karibikforschung bewunderswerte Mann an Krebs gelitten hat und nicht mehr Unterrichten konnte. So ging das dann von anfänglich Voodoo, Kele-Ritual, Mandol und goldener Kette zu Jarausch & Co., welche als Gastvorträge vorhanden waren. Dass ein Schamane aus Tibet eine VO halten durfte und seine Sicht der Dinge erzählen durfte, ist das auch ein Skandal!? Denn sein Weltbild und Praktiken waren ja hochgradig unvernünftig, oder? Selbiges gilt für das "Oberhaupt" der Orisha-Community auf Trinidad Massetungi.
Fakt ist, dass die, die sich wirklich auskennen bei all dem konstruierten "Skandal" (noch?) nicht sprechen. Alle anderen schwätzen irgendwas extern daher und lassen ihren Frust am Institut aus, als sei'n wir die Pforte zum Fegefeuer, wo man noch schnell als seine schmutzigen Gedanken ablassen muss, damit man's noch gesagt hat. Faktum ist Ausgangspunkt sind Kremsers Betreuungsarbeiten und um diese geht's nicht mehr -nur mehr um's Maulz'reißen. Mich würde interessieren, wie viele dieser selbst ernannten Kommentatoren selbst heimlich, unbewusst oder ganz offen "geheime, mystische, verbotene" Praktiken im Alltag verwenden. Ich will nur mal daran erinnern, dass vieles, was heute in unserer Gesellschaft als normales Denkmodell aus religiösen Strukturen stammt. Fragt's euch einmal, woher der Fortschrittgedanke kommt, der ist nicht erst seit der Evolutionstheorie bzw. dem Sozialdarwinismus da. Oder lest's mal Max Webers Klassiker "Geist des Kapitalismus" -sicherlich umstritten, aber auf die Idee bzw. das Ergebnis musst mal kommen.

Zum Vorwurf des deskriptiven Ansatzes: Der ebenfalls in der Kritik stehende Hadolt hat in einem Bachelorseminar zwei Kolleginnen auf's Schärfste angefahren, weil sie die Daten (aufgrund von Zeitmangel) deskriptiv präsentiert haben. Er wollt's aber analysiert wissen. Eine davon hat sich mit den Neuhexen auseinandergesetzt. Hm... solche Geschichten findet man nirgends. Passt nicht zur öffentlichen Meinung. :mad:

I have a dream -und zwar, dass man sich mal zusammensetzt und die Sache klärt -ohne die Mithilfe von irgendwelchen Standard-Usern, die sich pöbelartig benehmen. Dass man sich entschuldigt für Wortwahl (beide Seiten!) und Timing und das alles dann vielleicht auch im Standard-"Forum" klarstellt und sich zufrieden gibt. Aber es ist bloß ein dream. Aber wie sagte vor nicht all zu langer Zeit ein weiser, junger Mann: "Hated. Feared. And saving the world. Tell me what's changed." Womit ich mich jetzt aus der Geschichte offiziell zurückziehe.
Zuletzt geändert von Orion am 1. Juli 2013 16:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wi

Beitragvon hansstrudel » 1. Juli 2013 15:53

Nachdem ich ja direkt angesprochen werde aktiviere ich mal meinen uralten KSA-Nick:

Wissenschaft als stark kumulativen Prozess darzustellen und auf die Erkenntnisse der letzten 30 Jahren zu verweisen, ist die klassische Strategie innerhalb der Normalwissenschaft eines Paradigmas...gerade als KSA-StudentIn sollte man sich aber auch über die Diversität von Ansätzen innerhalb der KSA bewusst sein.
Kuhn sprach im Übrigen von der Inkommensurabilität der Paradigmen, das ist auch wieder in der jetzigen Kontroverse deutlich, in der beide Paradigmen, jeweils aus ihren emischen Konzepten heraus argumentieren und dadurch auf keinen grünen Zweig kommen. Im Gegensatz zu Kuhn, denke ich, dass man die Paradigmen (und darin verfasste Arbeiten) sehr wohl an ihrer Erklärungskraft vergleichen kann und soll. Und das im Rahmen einer Diskussion innerhalb der wissenschaftlichen Community!!!- aus der man aber andere Paradigmen und Disziplinen nicht per se ausschließen kann – so wie in den klassischen „internen“ Untersuchungskommissionen.

[Und ich vermute, das ist aber eine andere Baustelle, dass die wissensch. Diskussion in Zukunft noch weniger in Journals und Büchern, sondern multidirektionalen Kommunikationskanälen (wie der webstandard, blogs etc.) stattfinden wird und wir uns als Sozialwissenschaftler darauf einstellen müssen. Und klar, dass Menschen, bei anthropologischen Fragestellungen mitreden wollen, während statistische Tabellen und Graphen wohl viel weniger Kommentare generieren werden.]

Und nein, ich sehe einen schwachen Relativismus der die intra- und interkulturellen Unterschiede hervorhebt sogar als Grundnotwendigkeit innerhalb der KSA, deshalb spreche ich von „etischer Basis“. Anstatt in Dualismen zu denken wäre eine Verbindung von etisch angeleiteter theoretischen Basis mit einer emisch angeleiteten, reflexiven Methodik, aus meiner wissenschaftstheoretischen Verortung heraus, ein Hit. Das ich mit dem Instrumentarium manche Fragestellungen besser und andere gar nicht beantworten kann, macht den Pluralismus der Wissenschaft aus. Dass ein relativistischer Zugang ein schwieriges! erkenntnistheoretisches Fundament darstellt, um theoretisch und methodologisch darauf aufzubauen hat sich aber jetzt gezeigt.

Im Übrigen bedarf es genau jenen Brücken zwischen KSA und naturalistischen Paradigmen (wie der evol. Biologie), um Kritik an den naturalistischen theoretischen und vor allem methodischen Prinzipien zu üben, wie ich in meiner Abschlussarbeit plädierte.

Mfg, der „Möchtegern-Leaker“
P.s im Ggs. zu Ihnen Orion, verstecke ich mich nicht hinter einem Nicknamen. „KSA Leaks“ ist im Übrigen bloß der Arbeitstitel des Artikels, der auf den Blogeintrag von Ulrich Berger anspielt. Kritk gerne, ich hab meine wissenschaftliche Verortung ja auch klar gemacht aber ich habe keine einzige sachliche Entgegnung meiner Argumente gelesen, und der Hauptkritikpunkt, dass ich nicht der Ethnoforumsdiskussion stelle, ist ja hiermit falsifiziert.
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Re: Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wi

Beitragvon Orion » 1. Juli 2013 16:41

hansstrudel hat geschrieben:[...]

Mfg, der „Möchtegern-Leaker“
P.s im Ggs. zu Ihnen Orion, verstecke ich mich nicht hinter einem Nicknamen. „KSA Leaks“ ist im Übrigen bloß der Arbeitstitel des Artikels, der auf den Blogeintrag von Ulrich Berger anspielt. Kritk gerne, ich hab meine wissenschaftliche Verortung ja auch klar gemacht aber ich habe keine einzige sachliche Entgegnung meiner Argumente gelesen, und der Hauptkritikpunkt, dass ich nicht der Ethnoforumsdiskussion stelle, ist ja hiermit falsifiziert.


Ich verstehe, dass du dich angegriffen fühlst. Aber ich bin (ohne Zynismus) wirklich erfreut, dass du dich stellst -gefällt mir! Denn so sollte es vielleicht auch mal sein. Überall wird extern rumgeweint und ich will mich keinesfalls rechtfertigen: Stimmt durchaus, was du von dir gibst. Nur geht das alles am Kern der Sache vorbei, denn Nebenkriegsschauplätze aufmachen, wenn's doch um Kremsers Betreuungsverhältnisse geht, das ist nicht klug. Im Moment geht die Diskussion (wenn man sie so nennen will) durch Bergers charmante Antwort in eine komplett falsche und endlose Richtung: Positivismus versus Relativismus. Um das geht es nicht! Es geht um den Manfred Kremser und seine Schützlinge, die jetzt ohne ihren Doktor-/Magistervater wirklich blöd aus der Wäsche schau'n -zurecht, ohne Diskussion! Wenn ich daran denke, dass ein Georg Grünberg von Studenten in der VO durch Verlassen der VO sanktioniert wird, nur weil er einen Genetiker mal einen Vortrag halten lässt -na, bitte! Das zeigt ja schon alles, oder? Ich bin durchaus für eine "ganzheitliche" Perspektive der KSA. Dass sie sich als Sozialwissenschaft positioniert hat, war in meinen Augen (schon vor dem Konflikt) ein Fehler, der eben auch jenen Leuten, die nun öffentlich fertiggemacht werden, das ermöglicht hat, wofür sie nun kritisiert werden. Wie gesagt, da bin ich bei dir!

Zuletzt zum Verstecken hinter Nicknamen: Mir ist egal, wer du wirklich bist, ob du nun der Name bist, den du in den Dokumenten angegeben hast, oder nicht. Ich werd's nicht überprüfen und will ich nicht. Ob'st nun Hans Strudel heißt, ist mir auch egal. Ob ich Kurt Wagner heiß' oder Orion mein Nick ist, tut auch nichts zur Sache -für dich als Angegriffenen sicher, weil du denkst, ich versteck' mich dahinter, was klar ist. Ich hab' keine Angst vor Diskussionen -auch wenn ich hart reinfahre und meine Meinung direkt sage. Wie gesagt, mir gefällt's, dass du dich hier meldest und diskutierst. Auch wenn du in den Social Media die Zukunft für Sozialwissenschafter siehst, find ich's eine Unart, genau zu wissen, wo diskutiert wird und die ganze Kritik öffentlich woanders ausführst. Nur so, ob mit oder ohne echten Namen im Dokument, bist du nur ein Phantom für uns und ich empfind's ehrlich gesagt, eine Demütigung für uns, dass irgendein Hirsel sich frisch anmeldet, um den Thread aufzumachen und x-Tage später seinen Rotz hier reinschreibt (Hopplahopp). Hier kannst du wenigstens deine Hintergründe mal erzählen und dein Wissen mal auspacken, denn ich bin sicher, dass sich sicherlich einige über deine Sichtweise und Erlebnisse interessieren würden. Ich weiß selber genug, dass ich aber auch weiß, dass alles nicht so einfach ist, wie es der Herr Berger und seine Kombo gerne hätte. Dass sich das Institut selbst in die Tinte reingesetzt hat, darf dabei - wie oft gesagt - selbst festhalten.

Na gut, Hans Strudel hat mich gefreut dich kennenzulernen, aber ich musste jetzt klarstellen, worum's mir ging. Wie gesagt, dass't beleidigt bist oder dich angegriffen fühlst, nehm' ich dir und niemanden übel. Liegt in meinem Naturell -nur ob'st dich so gemeldet hättest, steht auf einem anderen Blatt(, oder auch nicht?) Auf alle Fälle Entschuldigung für entstandene Unannehmlichkeiten, aber ich verabschied' mich jetzt wirklich aus dem Institut,
Magnus
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Re: Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wi

Beitragvon Jay » 1. Juli 2013 17:08

... hier geht's weiter mit niveauvollen Postings zur Causa "KSA-Leaks":

http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht ... ntroverse/

... und noch ein Link...

http://blog.gwup.net/2013/06/30/hogwarts-an-der-donau/
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Re: Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wi

Beitragvon herbstwind » 2. Juli 2013 15:20

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