LLV-Planungstreffen am 18.6.2012 (18.30, HS C)

Im kommenden Sommersemester 2013 wird am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie eine Lehr- und Lernveranstaltung (LLV) angeboten werden, deren Ziel es ist, selbstreflektierte Lehre und partizipatives Studieren nicht nur zu fordern, sondern auch umzusetzen. Wer mehr dazu wissen möchte und das partizipative Lernen und Lehren schon jetzt kennen erfahren möchte, sollte am Montag, den 18. Juni um 18 Uhr 30 den Hörsaal C aufsuchen, wo ein erstes Treffen zur gemeinsamen Planung der LLV stattfinden wird! Continue reading

KAMA – Kursangebote von Asylwerber_innen, Migrant_innen und Asylberechtigten

Asylwerbende sind in Österreich per Gesetz de facto KAMA - Kursangebote von Asylwerber_innen, Migrant_innen und Asylberechtigtenvom Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Zur Untätigkeit verdammt, fristen sie daher ein Leben am Rande der Gesellschaft. Ihre Fähigkeiten liegen brach, sie nützen weder ihnen noch uns.

Seit 2007 holt KAMA Asylwerbende aus dieser tristen Ecke. Der Verein organisiert Kurse, aber nicht für sie, sondern für uns. Wir Österreicher_innen dürfen lernen: Sprachen, Kochen, Tanzen und all das andere, das uns Migrant_innen beibringen können! Die Kursleitenden teilen ihr Wissen und ihr Können mit uns, und weil wir sie nicht dafür bezahlen dürfen, sind alle Kurse gratis. Der Beweis, dass sie mehr sind als Bittsteller_innen, ist ihr Lohn, und die Freude über freie Spenden der Teilnehmenden die Zugabe.

KAMA unterstützt mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen, darunter auch Studierende der Kultur- und Sozialanthropologie, die Kursleitenden bei der Organisation und stellt ihnen Räume zur Verfügung. Neben den Kursen veranstaltet KAMA Antirassismus-Workshops an Schulen und informiert mit Info-Ständen über die Situation der Asylwerbenden in Österreich. Weitere Details und Anmeldung zu den Kursen auf http://www.kama.or.at. KAMA auf Facebook: https://www.facebook.com/KAMA.KURSE

Bloccupy Frankfurt

Bloccupy FrankfurtVom 16-19. Mai finden in Frankfurt internationale Aktionen gegen das derzeitige Krisenregime der Europäischen Union statt. Zentrale Plätze der Stadt werden besetzt, um Raum für Diskussion, inhaltlichen Austausch und eine fundamentale Kapitalismuskritik zu schaffen.

Am 19. Mai soll eine Demonstration die Breite der Proteste sichtbar machen. Bloccupy Wien mobilisiert für diese Aktionstage. Regelmäßige Treffen zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Krise und ihren Auswirkungen finden statt, Informationsbroschüren und -veranstaltungen wurden organisiert ebenso wie ein Bus für die Reise nach Frankfurt.

Die dortigen Proteste sind eine gesellschaftspolitisch wichtige Möglichkeit des Widerstands gegen nationalistische Antworten auf die europäische Krisenpolitik. Sie sind ein Akt der Selbstermächtigung und Ausdruck unseres Unmuts gegenüber dem Spardiktat mit all seinen negativen Konsequenzen, die in Form von Studiengebühren, Leistungsdruck, Konkurrenzdenken sowie Wissensproduktion nach dem Kriterium wirtschaftlicher Verwertbarkeit auch auf den Hochschulen deutlich spürbar sind.

Newsletter Mai 2012

Hallihallöchen,

wie immer so um den 15. rum kommt dieser Mainewsletter höchstpünktlich zu
euch geflogen. Er kommt diesmal mit einer Flut von Veranstaltungen, die
euch gleichermaßen informieren, zum nachdenken anregen und zum aktiven
Mitmachen auffordern (werden). Also wenn euch bis jetzt langweilig war,
weil ihr grad keine Texte zu lesen habt und die Prüfungen eh noch so weit
weg sind, dann habt ihr jetzt sehr sehr viele Dinge die ihr dringenst in
euren Terminkalender schichten solltet!

Auf einen aktiven Mai,
euer Newsletterteam

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++ INHALT ++
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1# FRAME_in. doc_ment_in genderf*ck_in
2# European days of action 16. bis 19. Mai in Frankfurt
3# Invitation to the 10th MASN conference! + Call for HelferInnen
4# PARADIGMATA. Neue Ausgabe und Call for Papers
5# ETHNOCINECA – ETHNOGRAPHIC AND DOCUMENTARY FILMFEST VIENNA 2012
6# Ethnofest 24. Mai + HelferInnen gesucht
7# Tage der KSA
8# Bundesweiter Aktionstag am 5.6.2012
9# Ethnomed Veranstaltungen

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Aktionswoche zum Tag der Befreiung am 8. Mai „Never Again“

Never Again -  Veranstaltungsreihe zum Thema NationalsozialismusDer 8. Mai ist kein Tag der Trauer, sondern der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus! Mit dieser Veranstaltungsreihe wollen wir uns antifaschistischen Themen nähern.

Das Spektrum der Themen ist breit und reicht dabei vom unmittelbaren Widerstand
gegen das NS-Regime, geht über Entnazifizierung und Aufarbeitungsprozesse
hin zur Re-Etablierung rechtspopulitischer Netzwerke, Burschenschaften sowie
der „Neuen Rechten“ im deutschsprachigen Raum.

1.März – Transnationaler Migrant_innenstreik

Transnationaler MigrantInnenstreik 2012Inspiriert von Massenprotesten in den USA, hat sich der 1.März in mehreren europäischen Ländern als antirassistischer Aktionstag etabliert. An diesem Tag sollen Migrant_innen als politische Subjekte auftreten und sich gemeinsam gegen die herrschenden Politiken der Ausbeutung und Diskriminierung zur Wehr setzen.

In Österreich fand der Transnationale Migrant_innenstreik 2012 bereits zum zweiten Mal statt. Das Programm umfasste u.a. mehrere kleinere Kundgebungen sowie dezentrale Aktionen und ein Fest. Das Vorbreitungsplenum ist für alle Interessierten offen. Mehr Informationen unter: http://1maerz-streik.net

Kultur- und sozialanthropologisches Synthesium

KSA SynthesiumDas „kultur‐ und sozialanthropologische Synthesium“ ist eine Workshop- und Diskussionsplattform, die an zwei bis drei Abenden am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien veranstaltet wird.

Das „Synthesium” wurde von einer Gruppe von Studierenden der Kultur- und Sozialanthropologie ins Leben gerufen,um Räume zu (er)schaffen und anthropologische Diskurse zu ermöglichen, die in dieser Weise in der Lehre, der Wissenschaftspraxis, aber auch im alltäglichen Leben zu kurz kommen. Continue reading

Stellungnahme zu Kürzungen bei der Familienbeihilfe

Die Studienvertretungen Kultur- und Sozialanthropologie und Soziologie haben eine gemeinsame Stellungnahme verfasst und hoffen, damit noch im Begutachtungsverfahren des Parlaments Einfluss auf die geplanten Gesetzesänderungen ausüben zu können. Wir lehnen insbesondere folgende Änderungen im Bereich der Familienbeihilfe ab: (1) die Herabsetzung der Anspruchsdauer von Familienbeihilfe für Studierende um zwei Jahre, (2) die Streichung der Familienbeihilfe bis drei Monate nach Abschluss der Berufsausbildung, (3) die Kürzung der 13. Familienbeihilfe und ihre Einschränkung auf das Pflichtschulalter, (4) den Entfall des Mehrkindzuschlags. Lies unsere Begründungen in der Stellungnahme nach.