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 Betreff des Beitrags: Anfang des Studiums
BeitragVerfasst: 07.06.2007, 19:49 
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Hallo!
Ich studiere gerade Germanistik in Kiew. Ich will aber Journalistin werden und mein Studiun in Wien machen. Sagen mir bitte ob das Studium interessant ist? vielleicht zu schwer? welche Faeher erlernt man? wuerde sehr dankbar fuer alle Information

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BeitragVerfasst: 07.06.2007, 22:28 
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naja Journalistin wirst du mit publizistik mit großer Wahrscheinlichkeit eher nicht werden.

Probier's vielleicht auf der Fachhochschule FHWien, wenn es dir denn den Stress wert ist :-)

Publizistik ist äußerst wissenschaftlich-theoretisch aufgebaut und kaum praktisch. Je nachdem wie sehr dich dieser Zugang interssiert, desto interessanter ist das Studium für dich eben ... schwer ist relativ -- Publizistik ist nicht das schwierigste Studium, aber es verlassen unglaublich viele Leute das Fach (höchste Drop-out Quote in Österreich nach allen wirtschaftlichen Fächern noch vor Medizin und Jus). Erlernen tut man hauptsachlich wissenschaftlich-theoretische Zugänge zu praktischen Arbeitsmethoden ...

Liebe Grüße,
Flo

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BeitragVerfasst: 08.06.2007, 9:45 
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Blödsinn, Journalistin kannst du schon werden, wenn du Publizistik- und Kommunikationswissenschaft studierst.

Allerdings darfst du dir nicht erwarten, dass das Studium eine JournalistInnen-Ausbildung ist.
Erstens, weil das Studium wissenschaftlich ist und daher nicht sehr praxisorientiert ist (allerdings gibt es jede Menge Praktika in Wien, die du in diese Richtung machen kannst), zweitens, das Fach ist sehr breitgefächert, also nicht auf Journalismus spezialisiert.
So gibt es bei den Praxisfeldern folgende verschiedene Fächer: Printjournalismus, Hörfunkjournalismus, Fernsehjournalismus, Multimediajournalismus, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marktkommunikation, Markt- und Meinungsforschung, Medien- und Kommunikationsforschung, historische Medien- und Kommunikationsforschung, feministische Medien- und Kommunikationsforschungen.

Wenn du dich wirklich nur auf Journalismus spezialisieren willst, ist die Fachhochschule natürlich wirklich empfehlenswert.
Allerdings musst du da halt mit größerem Aufwand, Zeitdruck, usw. rechnen, ebenfalls gibt's da ein Aufnahmeverfahren.

Ob das Studium interessant ist, ist eher eine subjektive Frage.
Ich persönlich finde schon, hab auf jeden Fall das richtige Studium erwünscht.
Es stimmt zwar, dass es eine hohe Drop Out-Quote gibt, aber auf das schau am besten nicht.
Ich denke, jedeR soll machen, was ihn/sie interessiert und nicht auf Dinge wie Drop Out-Quote, etc. schauen - denn warum etwas studieren und später einen Beruf ausüben, der einen nicht glücklich macht?


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BeitragVerfasst: 08.06.2007, 9:45 
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Blödsinn, Journalistin kannst du schon werden, wenn du Publizistik- und Kommunikationswissenschaft studierst.

Allerdings darfst du dir nicht erwarten, dass das Studium eine JournalistInnen-Ausbildung ist.
Erstens, weil das Studium wissenschaftlich ist und daher nicht sehr praxisorientiert ist (allerdings gibt es jede Menge Praktika in Wien, die du in diese Richtung machen kannst), zweitens, das Fach ist sehr breitgefächert, also nicht auf Journalismus spezialisiert.
So gibt es bei den Praxisfeldern folgende verschiedene Fächer: Printjournalismus, Hörfunkjournalismus, Fernsehjournalismus, Multimediajournalismus, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marktkommunikation, Markt- und Meinungsforschung, Medien- und Kommunikationsforschung, historische Medien- und Kommunikationsforschung, feministische Medien- und Kommunikationsforschung.

Wenn du dich wirklich nur auf Journalismus spezialisieren willst, ist die Fachhochschule natürlich wirklich empfehlenswert.
Allerdings musst du da halt mit größerem Aufwand, Zeitdruck, usw. rechnen, ebenfalls gibt's da ein Aufnahmeverfahren.

Ob das Studium interessant ist, ist eher eine subjektive Frage.
Ich persönlich finde schon, hab auf jeden Fall das richtige Studium erwünscht.
Es stimmt zwar, dass es eine hohe Drop Out-Quote gibt, aber auf das schau am besten nicht.
Ich denke, jedeR soll machen, was ihn/sie interessiert und nicht auf Dinge wie Drop Out-Quote, etc. schauen - denn warum etwas studieren und später einen Beruf ausüben, der einen nicht glücklich macht?


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BeitragVerfasst: 08.06.2007, 14:14 
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marlene.a hat geschrieben:
Blödsinn, Journalistin kannst du schon werden, wenn du Publizistik- und Kommunikationswissenschaft studierst.

Allerdings darfst du dir nicht erwarten, dass das Studium eine JournalistInnen-Ausbildung ist.
Erstens, weil das Studium wissenschaftlich ist und daher nicht sehr praxisorientiert ist (allerdings gibt es jede Menge Praktika in Wien, die du in diese Richtung machen kannst), zweitens, das Fach ist sehr breitgefächert, also nicht auf Journalismus spezialisiert.
So gibt es bei den Praxisfeldern folgende verschiedene Fächer: Printjournalismus, Hörfunkjournalismus, Fernsehjournalismus, Multimediajournalismus, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marktkommunikation, Markt- und Meinungsforschung, Medien- und Kommunikationsforschung, historische Medien- und Kommunikationsforschung, feministische Medien- und Kommunikationsforschungen.

Wenn du dich wirklich nur auf Journalismus spezialisieren willst, ist die Fachhochschule natürlich wirklich empfehlenswert.
Allerdings musst du da halt mit größerem Aufwand, Zeitdruck, usw. rechnen, ebenfalls gibt's da ein Aufnahmeverfahren.

Ob das Studium interessant ist, ist eher eine subjektive Frage.
Ich persönlich finde schon, hab auf jeden Fall das richtige Studium erwünscht.
Es stimmt zwar, dass es eine hohe Drop Out-Quote gibt, aber auf das schau am besten nicht.
Ich denke, jedeR soll machen, was ihn/sie interessiert und nicht auf Dinge wie Drop Out-Quote, etc. schauen - denn warum etwas studieren und später einen Beruf ausüben, der einen nicht glücklich macht?


bla-aaaaah

natürlich KANN sie Journalistin mit dem Studium werden.

Worauf ich hinaus wollte war, dass wenn sie eine einschlägige JournalistInnen-Lehrstätte sucht, am falschen Weg ist.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass man mit anderen Studienrichtungen (Wirtschaft, ...) in vielen Fällen sogar besser dran ist als mit Publizistik, das in der Medienbranche doch als etwas abgedroschen verschrien ist.

Publizisten ist das Schreiben auch nicht neu beigebracht worden - das kann man oder man lernts, aber das Studium macht aus dir sicher keinen guten Schreiber. Insofern ist in der Praxis echt oft gute Fachkenntnis gefragt und nicht ob man das "Bla-bla-Studium" Publizistik absolviert hat.

Auf die Drop-Out Quote würd ich sehr wohl schauen. Anscheinend ist Publizistik verschrien als leichtes Studium und dennoch packens viele nicht. Das sollte zu überlegen geben:

erstens stellen sich viele unter dem Studium etwas ganz falsches vor -- nämlich eine Journalistenausbildung oder ähnliches. Das veranlasst vielleicht doch eine Menge zum Gehen.

zweitens ist der theoretische Zugang nicht jedermanns Sache. Wenn du mit Wissenschaftstheorie, Wissenschaftsethik und generellem wissenschaftlichem Arbeiten nicht gut kannst, wird dir das Studium sehr auf die Nerven gehen.

drittens unterschätzen viele den Arbeitsaufwand doch. Was hier aber nix zur Sache tut.

Wollt nur generell sagen, dass ein Studium um JournalistIn zu werden gut überlegt sein sollte. Fix ist, dass man als Publizistik Student nicht fix Journalist wird bzw leicht werden kann. Beachte das eben und frag dich nochmal ob du das Studium brauchst um das zu arbeiten was du willst...

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BeitragVerfasst: 08.06.2007, 16:19 
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Hab's ja eh nicht so gemeint.
Ich fand nur, dass "naja Journalistin wirst du mit publizistik mit großer Wahrscheinlichkeit eher nicht werden." ein bisschen zu scharf klingt ;) .


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BeitragVerfasst: 08.06.2007, 17:01 
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naja in der praxis isses aber in vielen fällen doch wirklich so, oder? meistens is doch das publizistikstudium nicht wirklich das ausschlaggebende wenn journalisten / redakteure angestellt werden :-)

imho werden vor allem leute gesucht, die fähigkeiten besitzen die man im publizistikstudium nicht wirklich erlernt. mal abgesehn von richtiger recherche aber wenn ich mir so mach frage nach "hallo hat jemand mitschriften"-motto anschau, zweifel ich selbst das an :-)

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BeitragVerfasst: 08.06.2007, 17:15 
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flocke hat geschrieben:
imho werden vor allem leute gesucht, die fähigkeiten besitzen die man im publizistikstudium nicht wirklich erlernt. mal abgesehn von richtiger recherche aber wenn ich mir so mach frage nach "hallo hat jemand mitschriften"-motto anschau, zweifel ich selbst das an :-)


Da geb ich dir recht ;) .


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BeitragVerfasst: 09.06.2007, 20:47 
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wo muss ich dann lieber studieren? eine hochschule ist das beste fuer mich, oder? dort heisst die richtung direkt "journalismus". wie isr es dann weiter in oesterreich, finden die journalisten leicht eine arbeitsstelle? oder gibts dann problemme auf dem arbeitmarkt? danke sehr fuer ihre antworten! es ist total wichtig fuer mich!!!!

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BeitragVerfasst: 09.06.2007, 22:42 
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Galina hat geschrieben:
wo muss ich dann lieber studieren? eine hochschule ist das beste fuer mich, oder? dort heisst die richtung direkt "journalismus". wie isr es dann weiter in oesterreich, finden die journalisten leicht eine arbeitsstelle? oder gibts dann problemme auf dem arbeitmarkt? danke sehr fuer ihre antworten! es ist total wichtig fuer mich!!!!


FHWien wenn du in Wien studieren willst.

Hochschule für Journalisten MUSS definitiv nicht sein. Es geht sehrwohl auch ohne. Andererseits schadet es nicht ... musst du halt für dich wissen, obs dir den Aufwand wert ist ... Kosten/Nutzenrechnung ... nachrechnen ob du in den Jahren in denen du arbeiten könntest statt studieren nicht generell mehr verdienst bzw. dich hocharbeitest ... :-)

Der Arbeitsmarkt in Österreicht schaut generell nicht wirklich super aus. Nicht schlecht aber auch nicht gut.

Direkt gesagt -- bitte nimm das nicht persönlich -- du musst wirklich gut deutsch können. Ausländer haben in Österreich teilweise einen verdammt schweren Stand. Damit meine ich, dass du dich auf viele Absagen vorbereiten solltest, wenn du nicht wirklich sehr deutlich besser qualifiziert bist als ein Österreicher.

In die Print-Journalismus-Branche generell kommst du relativ schwer wenn du anderwertig nichts gemacht hast. Ich zum Beispiel hab meinen Job durch reines Glück ergattert ... und bin vorher unzählige Male abgeblitzt weil es einfach SO viele Leute gibt, die sich um eine Stelle bewerben.

Ich meins nur gut und will dir hier einen Ratschlag geben -- wenn du dir nicht sicher bist, ob du es hier wirklich machen willst, lass es lieber. Die Arbeitsverhältnisse für Ausländer in Österreich sind, vor allem wenns um besser bezahlte Jobs geht, äußerst unangenehm.

Aber wenn du dir sicher bist, dass du hier den Durchbruch schaffen willst, probiers und stell dich auf viel, viel Arbeit und Fleiß ein. Dir wird zwar öfter ein Stein in den Weg gelegt werden, aber mit der richtigen Einstellung zu Arbeit und einer guten Prise Ehrgeiz wirst du das schaffen. Sei dir halt im klaren darüber, dass du um es hier zu packen deutlich mehr machen musst als heimische Leute ... jaja, wir Österreicher sind -- leider -- in vielen Fällen wirklich so.

Viel Glück&Erfolg
Flo

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BeitragVerfasst: 10.06.2007, 10:20 
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danke!
ich bin nicht sicher ob ich nach dem studium in wien bleiben moechte. es waere toll einfach das studium in wien zu machen und dann in der ukraine zu arbeiten, wo auslaendische diplome mehr arbeitmoeglichkeiten geben. also wenn es nicht klappt, dann werde ich weiter in kiew arbeiten. ich hoffe aber dass ich waehrend meines studiums meine sprachkenntnisse verbessere.....
und noch eine frage...bezahlen die auslaender mehr fuer das studium oder?

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BeitragVerfasst: 10.06.2007, 12:41 
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ja, das doppelte :-)

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BeitragVerfasst: 10.06.2007, 14:02 
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Beiträge: 5537
ein paar infos betreffend der höhe des studienbeitrags:
http://studentpoint.univie.ac.at/index.php?id=588
http://studentpoint.univie.ac.at/index.php?id=644


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 Betreff des Beitrags: Re: Anfang des Studiums
BeitragVerfasst: 04.11.2011, 9:41 
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Registriert: 02.11.2011, 11:04
Beiträge: 3
Hi!
Ich hab das ganze gemischt! Wegen Berufstätigkeit wollte ich nicht auf die FH und hab das Bakk. auf der Publizistik gemacht. Dann hat die FH Wien mit dem berufsbegleitenden Master-Studium Journalismus und Neue Medien begonnen - dort bin ich jetzt. Ist eine gute Kombi, da du einerseits den wissenschaftlichen Background hast und andererseits eine praxisorientierte Journalistenausbildung bekommst. Der Weg in den Journalismus ist von der FH sicher bedeutend leichter, du die zukünftigen Arbeitgeber sozusagen schon im Hörsaal kennenlernst. Die FH hat wirklich gute Kontakte zu den Redaktionen österreichischer Qualitätsmedien.


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