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 Betreff des Beitrags: "kein vernünftiger Mensch" braucht Publizisten..
BeitragVerfasst: 25.09.2007, 17:36 
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Zitat:
Mit Publizistik und Psychologie sind da aber mindestens zwei Studienrichtungen dabei, wo kein vernünftiger Mensch eine weitere Erhöhung des Outputs für sinnvoll hält. Sind das doch Massenstudien, deren Absolventen auch jahrelange Job-Suche oft nur mit einer Beschäftigung beenden können, für die sie die Universität überhaupt nicht gebraucht hätten.

aus: Andreas Unterbergers Tagebuch, Wiener Zeitung

Also, am besten etwas studieren, womit man etwas anfangen kann. Ernährungswissenschaften beispielsweise (Küche und Kind), Paläobiologie (Wilfried-Seipl-Karrieren) oder idealerweise Statistik (Aus Niederlagen Siege machen).


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BeitragVerfasst: 25.09.2007, 23:03 
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und die (publizistik)absolventInnen/-studentInnen, die bei der wiener zeitung arbeiten, lässt der herr chefredakteur gnadenhalber walten, um ein paar der armen kreaturen die jahrelange jobsuche zu ersparen?

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Je mehr ich über die Sprache nachdenke, desto sonderbarer kommt es mir vor, dass sich die Leute jemals verstehen (Kurt Gödel)


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BeitragVerfasst: 25.09.2007, 23:31 
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angesichts der geringen attraktivität der wiener zeitung, die deutlich aus der zahl der verkauften exemplare abzulesen ist, erscheint das auf den ersten blick als maßnahme zur dynamisierung und verjüngung der belegschaft, was sich letztlich im inhalt und erscheinungsbild zur gewinnung neuer kundengruppen auswirken sollte.


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 Betreff des Beitrags: Re: "kein vernünftiger Mensch" braucht Publizisten
BeitragVerfasst: 26.09.2007, 15:50 
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Zitat:
Beschäftigung beenden können, für die sie die Universität überhaupt nicht gebraucht hätten.



Das hat man über Chefredakteure auch lange Zeit gesagt...

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BeitragVerfasst: 26.09.2007, 16:04 
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didi hat geschrieben:
angesichts der geringen attraktivität der wiener zeitung, die deutlich aus der zahl der verkauften exemplare abzulesen ist, erscheint das auf den ersten blick als maßnahme zur dynamisierung und verjüngung der belegschaft, was sich letztlich im inhalt und erscheinungsbild zur gewinnung neuer kundengruppen auswirken sollte.


die wienerzeitung macht für sich keine werbung, weil die wienerzeitung für sich keine braucht. die müssen bestehen, völlig egal, obs tausender oder einer liest.
aber da unterberger, der macht kein geheimnis über seine övp-nahe gesinnung. und ne, psychologen brauch ma nicht, da andi durchschaut eh alles.


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BeitragVerfasst: 26.09.2007, 16:07 
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in jeder redaktion in der ich bis jetzt praktikum gmacht hab, hats vor lauter publizistik, powi, oder geschichtsstudenten nur so gewimmelt... aber eh klar... :roll:

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BeitragVerfasst: 28.09.2007, 0:40 
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conemozione hat geschrieben:
in jeder redaktion in der ich bis jetzt praktikum gmacht hab, hats vor lauter publizistik, powi, oder geschichtsstudenten nur so gewimmelt... aber eh klar... :roll:

das sind aber drei studienrichtung, die, glaube ich, von potentiellen arbeitgebern bezüglich ihrer "sinnhaftigkeit" für eine journalistische laufbahn je sehr unterschiedlich beurteilt werden. um beim konkreten beispiel zu bleiben - von powi und geschichte schreibt der gute mann nicht(s).

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BeitragVerfasst: 28.09.2007, 7:31 
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weil du das konkrete beispiel gar so aufmerksam gelesen hast, hast du vielleicht auch bemerkt, dass er nicht nur von powi und geschichte nicht schreibt, sondern auch von einer journalistischen laufbahn nicht schreibt. und, an dem punkt wirds jetzt ganz spannend, nachdem man nach wie vor für eine journalistische laufbahn nicht zwingend einer akademischen ausbildung bedarf, dann wäre gerade einer dieser jobs im journalismus, einer von jenen, für die der absolvent die universität gar nicht gebraucht hätte.
warum er - und das ist noch so eine kleinigkeit - von geschichte und powi nicht schreibt kann, man muss nur auch die abwegigen gedanken zulassen, daran liegen, dass weder das eine noch das andere zu den studienrichtungen gehört in denen aktuell auswahlverfahren stattfinden. sie zu erwähnen wäre in seinem tagebucheintrag zu ebendiesen daher wohl deplatziert gewesen. wobei es vielleicht gerade deshalb zu unterberger passen würde. wahrscheinlich wolltest du darauf hinweisen, nicht?


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BeitragVerfasst: 28.09.2007, 14:32 
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hä?


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BeitragVerfasst: 28.09.2007, 17:04 
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wie sagt man?

ganz großes kino

:wink:

aba wo er recht hat..

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gegen höhere schweinemächte sollte es versicherungen geben! http://www.youtube.com/watch?v=A3CzptgIvcU


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BeitragVerfasst: 28.09.2007, 19:24 
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ich hab mit meinem posting einzig und allein auf conemozione reagiert, die das thema mit ihrer erwähnung in einen ganz neuen kontext gestellt hat. dass man für eine journalistische laufbahn keine akademische ausbildung braucht, weiß ich, und halte es auch für sehr richtig und wichtig. warum unterberger ausgerechnet publizistik und psychologie erwähnt, ist mir ebenfalls klar, auch hier gilt: ich habe mich direkt auf conemozione bezogen.

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BeitragVerfasst: 28.09.2007, 20:05 
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deine einschätzung über die einschätzungen anderer zur sinnhaftigkeit von studien kann die getroffene tatsachenfeststellung insofern nicht entkräften, als ja verteter aller genannten studienrichtungen in den redaktionen zu finden sind und die unterschiedliche wertung der sinnhaftigkeit in diesem sinne also die stellenvergabe nicht verhindern kann. was drückt deine reaktion somit aus? auch dein verweis auf den text unterberges bleibt trotz erläuterungsversuch rätselhaft. sinnvoll wäre er nur,wenn du durch diesen hinweis den gehalt der zuvor getroffenen aussage abstützen wolltest, die abweichende einschätztung der sinnhaftigkeit also damit korrespondieren würde publizistik als wenig, powi und geschichte als eher sinnhaft zu verstehen und sich seine aussage damit legitimiert. da der umstand, dass er die 2 gruppen nicht nennt jedoch nichts daran ändert , dass seine pauschalaussage in bezug auf die genannte gruppe falsch ist, kann diese abstützung aber nicht gelingen. in welcher relation stehen daher deine aussagen zueinander und was ist die botschaft, die du mit deiner reaktion vermitteln wolltest?
ob die akademisierung des journalismus heute nicht wichtiger wäre ist ein ganz anderes thema, lassen wirs daher beiseite.


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BeitragVerfasst: 29.09.2007, 13:48 
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buddhasbelly hat geschrieben:
(...) und die unterschiedliche wertung der sinnhaftigkeit in diesem sinne also die stellenvergabe nicht verhindern kann.

nein. dennoch wird die stellenvergabe an publizisten meinem eindruck nach in manchen redaktionen erschwert, gab es doch beispielsweise, soweit ich weiß, zu zeiten unterbergers in der presse-printredaktion quasi keine publizisten - dies steht wohl kaum in relation zur anzahl an publizisten, die sich dort regelmäßig bewerben.
mit meiner reaktion auf conemozione wollte ich lediglich aussagen, dass die drei von ihr genannten studienrichtungen meiner meinung nach in journalistischen redaktionen unterschiedlich wahrgenommen werden und man daher vielleicht ein wenig differenzieren sollte.

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