Farbrausch hat geschrieben:
Und warum muss man wenn man als "Selbsterhalter" gelten will 4 Jahre arbeiten. Woher haben die diese 4 Jahre herausgezaubert? Selbsterhalter ist man wenn man eine eigene Wohnung hat - warum ist es bei dieser Behörde nicht so?
Hauptsache reinscheissen.
Und selbst da gibst noch genügend, die das manipulieren. Ich kenne persönlich zwei Fälle:
Vater ist Zahnarzt, Mutter Hausfrau, bewirtschaftet aber einen Mini-Bauernhof zum Privatvergnügen (ohne Tiere, ich glaub die hat nur einen großen Garten oder sowas..). 1 Kind. Sohn wurde während er in der Oberstufe war als "landwirtschaftliche Hilfskraft" am eigenen Hof angestellt und hat auf dem Papier ein Gehalt bekommen. 4 Jahre lang. Jetzt kassiert der Ärztesohn Selbsterhalterstipendium.
Und: Eltern sind Unternehmer, haben mehrere Lokale, Tochter und Sohn wurden ebenfalls während der Schulzeit im eigenen Lokal als Kellner angestellt und galten dann als "Selbstversorger". Bekommen ebenfalls Selbsterhalterstipendium und die Eltern prahlen auch noch in der Öffentlichkeit damit, wenn sie ganz genau wissen, dass am Tisch Familien mit studierenden Kindern sitzen, bei denen es finanziell knapp ist, weil die Studienbeihilfe allein halt oft nicht ausreicht.
Sowas regt mich auf. Ich weiß mir gehts eh gut, ich bekomm viel Studienbeihilfe, mit den zwei Jobs geht sich das locker aus. Aber ich find es unfair, dass es Leute gibt, die mehr als genug Geld haben, bei denen es absolut kein Problem wäre, dass die Eltern was beisteuern... und die bekommen Geld, das andere viel eher brauchen könnten.