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 Betreff des Beitrags: Re: KOMET SS
BeitragVerfasst: 23.06.2011, 15:32 
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blume598 hat geschrieben:
war leider auch fast nur bei den gastvorträgen anwesend, aber da sind meine mitschriften nicht wirklich toll, weil die vortragenden ziemlich undeutlich und unverständlich gesprochen haben..aber einen kleinen leitfaden gibt es auf fronter!


was für einen leitfaden meinst du denn? das dokument "infos zur literatur"?
ich war zwar in den gastvorträgen anwesend, hab aber leider auch keine brauchbaren mitschriften davon - es ist wirklich ziemlich schwierig gewesen, da was brauchbaren rauszupicken. beim gottschlich hab ich ein oder zwei mal gefehlt. weiß jemand, ob dieser vortrag von fr. herczeg auch dieses Semester stattgefunden hat?

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 Betreff des Beitrags: Re: KOMET SS
BeitragVerfasst: 23.06.2011, 16:57 
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Nein meine das unter dem ordner vortragsreichepdf dokument "KOMET Vortragsreihe Programm".
also die herczeg hat dieses semester einen vortrag gehalten, die folien finden sich aber auf fronter.


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 Betreff des Beitrags: Mitschriftentausch Gastvorträge gegen Teil Gottschlich
BeitragVerfasst: 23.06.2011, 17:41 
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
würde gerne meine komprimierte Mitschrift der Gastvorträge mit dem Vorlesungsteil von Prof. Gottschlich tauschen (konnte ich nicht aufgrund meiner Berufstätigkeit). Wer hat Interesse von Euch? Mails bitte an altstudent@gmx.at
Danke und lG


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 Betreff des Beitrags: Re: KOMET SS
BeitragVerfasst: 23.06.2011, 17:53 
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blume598 hat geschrieben:
Nein meine das unter dem ordner vortragsreichepdf dokument "KOMET Vortragsreihe Programm".
also die herczeg hat dieses semester einen vortrag gehalten, die folien finden sich aber auf fronter.


ah, okay! du meinst das programm als leitfaden für die gastvorträge! da hast du recht, das ist ein sehr guter tipp, danke!!
und danke auch wegen der herczeg. in der einheit hab ich nämlich gefehlt. aber die folien sind eh ziemlich selbsterklärend.

ich wäre trotzdem dankbar, wenn mir wer seine mitschrift vom gottschlich/herczeg-teil schicken könnte!
ich werde dafür jetzt drei der gastvorträge abtippen und bin dann freilich gerne bereit, die abschrift dagegen zu tauschen.

der gastvortrag von prof. hogrebe findet sich übrigens schon hier: https://docs.google.com/document/d/1XZiE9Jq9dFKjc7ZrK81TfUvVNHSfnaEXGytMB7x7Mhc/edit?hl=en_US&pli=1 dazu muss man allerdings bei google-groups angemeldet sein.

alles liebe

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 Betreff des Beitrags: Re: KOMET SS
BeitragVerfasst: 23.06.2011, 17:58 
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ich kann auch gerne meine mitschrift schicken, aber die ist halt alles andere als ganz und teilweise auch nicht so verständlich *g*
meldet euch einfach unter jessetanja@hotmail.com!


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 Betreff des Beitrags: Re: KOMET SS
BeitragVerfasst: 23.06.2011, 19:58 
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Beiträge: 192
achja, das sollt ich vielleicht auch noch sagen: ich bin mir auch nicht sicher, wie verständlich meine mitschrift ist und will daher für nix garantieren. aber ich hab mir jetzt beim abtippen abger gedacht, dass es teilweise schon okay ist und man bekommt zumindest eine ahnung, worum es ging und das ist ja das wichtigste. :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: KOMET SS
BeitragVerfasst: 23.06.2011, 23:17 
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Beiträge: 13
Hallo liebe Leidgenossen,

da es mir aufgrund einer anderen Blockverantstaltung und meiner Arbeit ein Unmögliches war, allen Einheiten bei zu wohnen, fehlen mir leider einige Mitschriften und zwar die vom 28.3, 4.4, 11.4, und Gastvorträge vom 23.5., 30.5., 6.6. und vom 20.6.
Falls jemand irgendwelche Mitschrifte (und sollten es nur Notizen sein) hat, die er/sie mit mir teilen möchte, wäre ich seeeeehr dankbar.

Kann im Gegenzug sehr ausführliche (bereits abgetippte) Mitschriften von den Gastvortragen zu Hochrebe (2.5) und Spaemann (9.5.) anbieten.

Bitte um eine PM. - die susi


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 Betreff des Beitrags: Re: KOMET SS
BeitragVerfasst: 24.06.2011, 6:48 
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Beiträge: 209
Hallo!

ANBEI die Mitschrift zu der KOMET Vo der ersten Male bzw zu ein paar Gastvorträgen.. Ist allerdings von einer anderen Studentin die sie mir geschickt hat, aber für diejenigen die nicht in der Vo waren ist es vielleicht hilfreich..

ist jetzt einfach mal "nur" reinkopiert, dahergehend recht unformatiert ...

1. Vorlesung 7. März 2011

Wie wir miteinander umgehen sollen, wird eher selten besprochen. Strategie wird hoch gehandelt. Das Denken über Kommunikation wird selten kritisch reflektiert. Die strategischen Ziele, mit denen wir im Journalismus z.B. konfrontiert werden, sind zu hinterfragen. Wir betreten eine Metaebene.
Ethik ist die Frage: Wie soll ich tun, handeln, was sind meine Maximen, wie kann ich diese rechtfertigen/begründen? Welcher Art sind die Ziele, weswegen ich wie kommunizieren soll? Moralische Reflexion, zahlen sich die Ziele überhaupt aus. Wir sollen selber über unser Kommunikationsverhalten reflektieren. Das Studium ist auf öffentliche Kommunikation ausgerichtet, aber es gibt auch wichtige zwischenmenschliche Kommunikation. Der Mensch ist ein kommunikatives Wesen, Kommunikation und Existenz ergänzen sich. Ich bin immer im Bezug auf andere. Existenz ist immer schon kommunikative Existenz. Wir leben aus K, wir könnten ohne K nicht sein. Wir werden auch zwischenmenschliche Ebene behandeln. Wir denken hier nur nach, ohne den Gedanken, wie ich das praktisch im Beruf anwenden kann.
Moral: Vorfindbare Regelungen, Normen, nach denen sich Menschen verhalten. Die sittlichen normativen Voraussetzungen, nach denen Beziehungen gestaltet werden. Veränderbar, kulturabhängig, Regeln, wie sich Gesellschaft organisiert; Maßnahmen und Regeln, die einen wünschenswerten Zustand hervorbringen (alte Leute net umbringen, sondern versorgen) Soll man klinisch Tote am Leben erhalten, weil es die Würde des Menschen verlangt oder soll man mit dem Geld nicht lieber den Alten ein schönes Ende machen? unmoralische Entscheidung: Pest oder Cholera?
Ethik: Nachdenken über Moral. Ethik geht von den vorhandenen Moralen aus und hinterfragt diese. Wie sind diese Regelwerke begründbar, wie kann man sie verteidigen. Reflexion über vorhandene Moral. Ethik ist immer der Denkprozess. Sozialwissenschaftliches Nachdenken und philosophisches Nachdenken sind 2 Sachen.
SOWI: spricht auch von Ethik, meint aber deskriptive Ethik. SOWI beschreibt das Vorhandensein bestimmter moralischer Vorstellung. Nach welchen Regeln funktioniert der Journalismus. Empirischer Sachverhalt wird beschrieben. Nach welchen Systemen funktionieren Regeln, was wird als gut angesehen?
PHILO: fragt das nicht, ist das, was als gut angesehen wird, wirklich gut? logische Voraussetzungen von vorfindbarer Moral. P beginnt dort zu fragen, wo SOWI aufhört. PHILO überprüft Vorfindbares auf logischen Voraussetzungen, was meint gute Kommunikation, was sind mögliche Handlungsmaximen und warum. 3 Schwerpunkte:

Philosophische Dimension
Begriff der Anerkennung, das bezieht sich nicht aufs erkennen und beschreiben, sondern mehr; grundsätzliche Voraussetzung für personale K. Ich anerkenne dich in deinem So-Sein. Wo keine Anerkennung, da keine K-Beziehung. (Die Menschen schauen durch einen hindurch, man ist physisch präsent, aber nicht sozial existent. Man ist da und zählt nicht und das ist Oasch!) Anerkennung hat auch was zu tun mit symbolischen Symbolismus. Von Philosophie (wie soll Ethik sein) zur Anwendung in den Grenzbereichen
Medizin-Ethik
Arzt-Patienten-Kommunikation als Fallbeispiel, Verdichtung des Gegenstandes, denn da geht es um Leben und Tod. K hat am wenigsten zu tun mit Info-Übertragung, oder mit Worten *lol*. Es geht um mehr. [Exkurs: Simone Weil: „Wer leidet, der sucht sein Leid mitzuteilen, um es zu vermindern. Indem er es mitteilt, vermindert er es in der Tat. Wer es nicht mitteilen kann, bei dem bleibt das Leid in ihm und vergiftet ihn!“ späte 70er] Es geht um die Existenz! Bezieht man diesen Satz auf das AKH, na dann Grüß Gott! Wer kann sein Leiden mitteilen, wer will es hören? Kommunikative Verwandlung, Aufmerksamkeit ( Anerkennung) ist wichtig.
In keiner Gesellschaft wird so wenig über wichtige Fragen gesprochen, wir sind eine Informationsgesellschaft, und nicht mal das, sondern einfach nur eine Daten-Gesellschaft (Information wäre Reduktion der Unsicherheit) Kommunikation (wechselseitige Anerkennung ???)
Warum bringen sich so viele Anästhesisten um? Die kriegen keine Anerkennung, weder vom Arzt, noch vom Patient. Warum sich Zahnärzte umbringen, kann er schwerer sagen.

Medien-Ethik
Verständigung in der Massenkommunikation, prototypisches Beispiel: Verstehens-problem in der Massenkommunikation, hängt auch mit Anerkennung zusammen. Verantwortungsbereich im Journalismus kommt da, was heißt Verantwortung im Journalismus

Internetethik Vortrag wird kommen verborgene Moralische Problemstellungen in Zeitungen/Zeitschriften Guttenberg Affäre im Stern: Plagiatsvorwurf: Wie zulässig ist dieser Vorwurf?
Reaktion der deutschen Bevölkerung: steht hinter Minister, niemand findet etwas daran.
Kommentar: Das Vertrauen der Leute schien unverwüstlich. Die wollten gar nicht wissen, was der angestellt hat. Jeder schummelt mal, der soll nur guter Verteidigungsminister sein. Die Leute waren sauer auf diejenigen, die den so verurteilen. Hochjubeln und runterschießen Medienselbstkritik.
Gadaffi in der Zeit: Guttenberg wurde gelobt, solange es gut lief. Moral wurde inszeniert von den Medien. Die Moralkeule wird geschwungen, wenn er am Boden liegt. Als Gadaffi die Bombe baute, erwiesen ihm viele die Ehre. Jetzt schimpfen ihn alle.
•Ist das schlimm, wenn einer abschreibt? Ist das ein charakterlicher Mangel? ER: ja!
Bild-Zeitung baut Politiker auf und schießt sie ab. Wir sind mit Berichterstattung aufgefordert, moralisch zu urteilen. Auch privat werden wir mit Vorwürfen über die Art und Weise unserer K konfrontiert: Du hast es aber versprochen! Moralische Fragen werden auch im Studium aufgeworfen: Wie bring ich was durch, mit welchen Tricks. Handlungsziele werden uns angeboten (Steuerungswissenschaft, Ursprung der KW war Wissen bereit zu stellen um andere manipulieren zu können in den 20ern) politische Botschaften usw. sollen optimiert werden. Es wird aber nicht gefragt nach dem Ziel, das erreicht werden soll. Man kann es für alle Ziele anwenden. Ethik beginnt, wo Strategie aufhört, die Ziele sollen einer Reflexion unterzogen werden. Oder ist es egal, wenn man für ein NGO oder ein gefährliches Medikament wirbt?
Emanzipatorische Wissenschaft: Tragen die Ziele dazu bei, zwischenmenschliche Beziehungen zu stärken? Optimierung wird in der KE gesehen als Verbesserung der zwischenmenschlichen K, K-Ethik gibt Maßstäbe vor, die transparent sind. „Zeit“ Geschichte 1995: Ethik im Angebot
Jeder Bereich braucht seine eigene Ethik. Woher sollen die ganzen Ethiken kommen? Nachfrage wird von Ethikzentren befriedigt, Ethik als Serviceleistung. Philosophen waren verbunden mit Kritik, damit ist es vorbei, jetzt geht es um Konsens. Medien brechen aber Diskurse von Zaun. Medien treten Erbe der Philosophie an: Übernehmen die Kritik, tragen zur Entscheidungsfähigkeit bei! Ethik als intellektuelles Puff. Passende Ethik, damit niemand kritisiert! Werte würden verloren gehen, wenn Medien sie nicht ständig thematisieren würden. Entscheidungsprozesse werden kritisch kommentiert, auch wenn sie von Ethikern gerechtfertigt werden.

2. Vorlesung 21. März 2011

Ethische Fragstellungen in Verbindung mit kommunikationswissenschaftlichen Aspekten werden hier erarbeitet.
Was unterscheidet Sowidenken und ethnisches Denken?
Sowi stellt nur fest, was gut angesehen ist, was gutes journalistisches Verhalten ist. Was ist? Feststellung mittels Empirie (Fragebogen) Philo fragt, ob das wirklich gut ist, was als solches gehandelt wird. Maßstäbe, was gut ist, werden in Frage gestellt.
• Wir wollen beides die empirische Dimension erkennen, aber auch fragen, ob das, was gut ist, wirklich gut ist. Es kann was als gut gelten, aber nicht gut sein. (Diktaturen)

2 große Referenzgrößen:
Massenkommunikation mittels Medien wirft andere moralische Fragestellungen auf als die interpersonelle zwischenmenschliche Kommunikation. Diese bleibt in unserem Fach meist aufgespart. Voraussetzungen, Maßstäbe, Maximen für Kommunikation erfragen, wir hören immer nur, wie das funktioniert, aber net, warum oder dass, wenn etwas funktioniert, nicht gut sein muss. Ethik hat mit dem praktischen Handeln zu tun, Ethik fragt nach dem guten Handeln. Wir verwechseln nur oft Praxis mit Technik. Technik ist Handwerkszeug, Praxis ist theoretisch wohl begründetes Handeln, net, was von Generation zu Generation einfach weitergegeben wird.
Was ist Ethik?
• Motto: Ethik ist überall, wo Kommunikation betrieben wird
. • Selbstzweckformel • Anerkennung • Liebe
Selbstzweckformel: (über allem schwebendes Motto dieser VO) Leitgesichtspunkt für Kommunikationsethik: Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchtest. Natürlich gibt es Situationen, wo man Menschen als Mittel braucht, ABER das Wörtchen bloß ist wichtig, der andere ist nicht nur ein Mittel! Der andere ist nie nur das Mittel zum Zweck, der andere ist immer der Zweck der Kommunikation. Etwas vs. Jemand: Die Person zeichnet sich durch den Zweckcharakter aus, der sie selbst ist. Die Person ist selbst der Zweck in sich. Wenn du den jemand zu einem Etwas/Es machst, kommunizierst du anders mit ihm.
Das gilt auch im Hinblick auf dich selbst: Deine Zweckmäßigkeit steht im Vordergrund, nicht die Mittelhaftigkeit. Die Zwecke sind austauschbar.
• auch die Kommunikation, die den anderen instrumentalisiert, funktioniert anders, als jene, die den K-Partner als Zweck sieht.
• Medizinische Kommunikation: Sind die Patienten einen Fall, ein organisches Leiden („die Leber auf Zimmer 23“), zieht das eine impersonale, mittelorientre K mit sich, die sich unterscheidet von einer K, die sich seines Leiden annimmt, die ihn anerkennt und achtet, die sich auf ihn einlässt. Wie es sein soll und wie es ist sind immer 2 Paar Schuhe, das „Sollen“ ist immer das Ideal, das nicht erreich wird. Vom Ist-Zustand kann man nicht auf den Soll-Zustand geschlossen werden. (Selbst, wenn keiner Nächstenliebe lebt, kann man sie dennoch fordern.) Auch, wenn sich kein Journalist mehr an die Wahrheit hält, kann man es trotzdem fordern. Das Argument, dass etwas nicht vorkommt, gilt nicht, dass es nicht so sein soll.
• Manchmal erhalten sich Spitäler auch nur selbst. Oder die Politik (Strasser/Spindelegger).

Axel Honett:
Anerkennung ist mehr als bloßes Erkennen des anderen. Mehr als bloße kognitive Erfassung. Wenn ich den anderen in seiner psychischen und sozialen Dimension anerkenne, behandle ich ihn anders (nämlich als jemanden, net als was) Es reicht net aus, ihn zu beschreiben, ihn zu objektivieren. Die Erkennung geht der Anerkennung voraus. (?)
Hegel: In der Liebe hat der Mensch sich selbst in einem anderen wiedergefunden. Ethik und Moral – Begriffsbestimmung Moralphilosophie = Ethik: Reflexion, denkt über Moral kritisch nach; Gegenstand der Ethik ist die Moral (ische Praxis) Ethik und Moralphilosophie hat vor allem mit Begründungsfragen/Rechtfertigungsfragen zu tun. z.B. Darf man in bestimmten Fällen lügen? Muss man sich um jeden Preis an ein Versprechen halten? Wie und an welchen Wertmaßstäben soll sich meine Erziehung gestalten? Unter welchen Voraussetzungen ist militärisches Eingreifen erlaubt/verboten? Ist es jemals richtig, dass der Zweck die Mittel heiligt? keine Ja/Nein antworten. Nur die Begründung und die Rechtfertigung ist die „richtige“ Antwort.
Ethik versucht die letzen Begründungsprinzipien des moralisch Richtigen und Guten zu ermitteln. Sie analysiert und korrigiert die Methoden, die unser Begründungs- und problemlösungsverhalten im Bereich moralischer Reflexion und Argumentation kennzeichnen. normative Ethik-die Funktion der obersten Prinzipien des sittlich Richtigen und Guten zu ermitteln. Die letzten Prinzipien des Guten/Richtigen. Theorie, die stellt Normen auf und deren Gegenstand sind Handlungen (Was sind die Voraussetzungen für Kommunikation – die Anerkennung). PS. Systemtheorie hat wenig mit Ethik zu tun, die hat eine andere Vorstellung von Verantwortung. Wenn ich Menschen aber nur wegen ihren Funktionen behandle, klammere ich aber das Menschsein aus. Dann kommuniziere ich nur mehr funktionsmäßig, was in der Arzt-Patienten-K kontraproduktiv ist. Muss man nicht auch manchmal den Menschen hinter der Funktion sehen? Patient ist mehr als nur ein Klient, denn er leidet. Funktional kann man richtig handeln, aber menschlich versagen. Es kann was funktionieren, aber eigentlich total falsch ist. Liebe gegen Leistung. (Arno Gruen: Der Verlust des Mitgefühls; der spürt sein eigenes Leid nicht mehr, weil keiner darauf reagiert hat und so kann er auch für andere kein Mitgefühl empfinden) Wenn keiner die Nachrichten verstehet, die ich laut Systemtheorie einfach nur zur Verfügung stelle, muss ich nachdenken und mein Handeln verändern. Wenn man was gesehen hat, hat man es nicht automatisch verstanden. Ethik hat aber auch mit den Methoden des Begründungsverhalten zu tun. Es geht um die Art und Weise über unserer Begründung. Sowi ist deskriptiv, beschreibt moralisches Bewusstsein (Fragebögen, berufliche Normen/Maximen). Philosophie ist normativ, normgebunden. Egal, ob es für richtig gehalten wird, sondern ob es wirklich richtig ist und wieso ja/nein. Philosophische Ethik überprüft die logische Konsequenz und die Prinzipien, die ihr zugrunde liegen. (?) Angewandte/praktische Ethik: praktische Fragen in alltäglichen Situationen zu präzisieren und die moralischen Annahmen, denen wir folgen, zu explizieren. Bezogen auf Medien, Medizin, Zwischenmenschliches usw.
Wie geht Ethik mit K zusammen?
• Wir werden ständig mit moralischen Fragen konfrontiert – wie soll ich handeln? Warum handle ich so ([Selbst]Rechtfertigung) Medien thematisieren auch Wertprobleme (Darf Guttenberg abschreiben? handwerkliches oder grundlegendes moralisches Problem; wenn der im Großen ludert, macht er das vl. auch im Kleinen)
• Wie kann/soll man über moralische/ethische Problemstellungen kommunizieren? Bedarf es hier einer besonderen Sprache? Frage des moralischen Argumentierens; kommunikationsspezifische Voraussetzungen, welche Bedingungen müssen erfüllt sein, dass ich optimal über moralische Fragestellungen reden kann. (Diskursethik von Habermas)
• Alltagskommunikation wird selbst zum Gegenstand ethischer Reflexion. K nicht als Mittel zum Zweck der moralischen Urteilsbildung, sondern K wird selbst zum moralischen Problem, wird Zweck der ethischen Betrachtungen.

KommunikationsWissenschaft hätte mit allen 3 Problembereichen zu tun. Wir beschäftigen uns mit 3. Kommunikation selbst soll Gegenstand der ethischen Betrachtung sein. Wie kann/soll ich kommunizieren. Wie sollen wir kommunizieren Wie sollen wir über moralische Probleme reden. Zitat von einem Bischof: Theorie der Lebensführung = Ethik. KE: Theorie verantworteter K, bemüht sich zwischenmenschliche Beziehungen zu vertiefen, net verflachen; Achtung und Wertschätzung; der andere fühlt sich an- un nicht verkannt; Selbstwertgefühl des andern wird gefördert. K nicht zur Steuerung des anderen sondern K ist selbst der Zweck. K hat zentrale Bedeutung in unserem Menschsein. Sie ist mehr als nur Mittel zum Zweck (mehr als nur Instrument wie beim persuasiven Handeln) Funktionalisierung und Alleinegefühl hängt laut ihm zusammen.

3. Vorlesung 28. März 2011 Verantwortung

Kommunikationsethik: Theorie der verantwortungsvollen Kommunikation. Verantwortung kann Verschiedenes meinen. (Robert Speemann Definitionen) Max Weber: Gegensatz zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik – 2 Arten der Sittlichkeit Gesinnungsethiker: Idealtypus Heiliger; Der, der bestimmte Handlungen kontextunabhängig als moralisch oder unmoralisch qualifiziert, unabhängig von Folgen; Vorwurf des moralischen Rigorismus. Man ist nicht dem Handeln verpflichtet, sondern nur dem eigenen Gewissen. Folgt nur seinem inneren Gesetz, seinen eigenen Maximen Verantwortungsethiker: Politiker; Der, der bei seinen Handlungen die Gesamtheit der Folgen bedenkt und der die Bewertung dieser Folgen zum Maßstab seiner Entscheidungen macht. Bedenkt die Folgen seines Handelns mit. Deontologische und Teleologische Moral Deontologisch: griech. deon = das Geforderte, das Gesollte; Moralbegründung folgt Gesolltem, bestimmte Handlungsweisen ohne Rücksicht auf die Folgen werden die Prädikate gut oder schlecht zugeschrieben (Gesinnungsethik) Teleologische Moral= Konsequenzialistische Ethik, Moralkonzpet, dessen Kriterium der Sittlichkeit nur darin liegt, dass man mit Hilfe der Moral außersittliche Werte maximieren kann (das Vermehren von Wohlstand usw.) Diese Werte sind der Maßstab des Handelns und Nichthandelns. Wenn es um die Folge des Handelns geht für welche Folgen muss man Verantwortung übernehmen? Für die absehbaren, für die von mir intendierten, für die nicht intendierten-trotzdem passierenden, oder für die Gesamten Folgen, auch jene, die ich nicht abschätzen kann. Ich kann nie die Gesamtheit der Folgen abschätzen und wissen!!! Wir sind verantwortlich für Wohlstand. Um Wohlstand zu vermehren, brauch ich Atomstrom kann ich wissen, dass eine 10 m hohe Flutwelle kommt? Wenn sich jemand nur seinen Maximen verantwortlich fühlt, muss er erkennen, dass er nicht alleine lebt, dass jedes (Nicht)Handeln Folgen hat, mit denen er selbst konfrontiert wird.
Die Rigorosität der beiden Standpunkte ist nicht haltbar!
Anerkennung
Speemann „Personen. Versuch über den Unterschied zwischen Etwas und Jemand“ Es gibt einen Unterschied zwischen Etwas und Jemand: die Person! Person sein konstituiert sich immer in einem Anerkennungsverhältnis. Die Person ist immer zugleich schon die anerkannte Person. Das gegenseitige Anerkennungsverhältnis ist für Personen konstitutiv. Personen sind nicht aufgrund bloßer Artmerkmale Personen, sondern Person sein ist ein Status, der sich einem Kommunikationsgeschehen verdankt. Person sein im Sinne der Anerkennung konstituiert sich in der Kommunikation. Anerkennung kann sich nur in Kommunikation konstituieren. Das K-Gesehen macht Anerkennung möglich und aus. Anerkennung ist nur durch die Kommunikation konstituiert. Der Unterschied zwischen etwas und jemand liegt im Personsein, das sich in Anerkennungsverhältnissen konstituiert, also in k-Verhältnissen. Daraus folgt: Um welche K-Beziehungen handelt es sich? Irgendwelche oder näher bestimmbare? Es geht nicht um beliebte K-Prozesse, sondern nur die, in denen das Anerkennungsverhältnis konstituiert werden kann. Wann ist das? Wenn Anerkennung in der Kommunikation möglich ist. Wenn die Kommunikation im andern selbst den Zweck sieht und nicht das Mittel zum Zweck. Sehe ich den andern nur als Mittel, verdingliche ich ihn. Wenn Beziehungen z.B. nur ökonomisch gesehen werden. Gesundheitsmanager und Klient statt Arzt und Patient. Überall wird verdinglicht. Die Verdinglichung tritt dort ein, wo Anerkennung fehlt. Wenn K kein Anerkennungsverhältnis beschreibt. Entfremdungsbegriff. Wenn ich wen zum Mittel mach, mach ich ihm zum Etwas.

• nicht jede Art von K-Geschehen stiftet zugleich ein Anerkennungsgeschehen (A in ihrem Person sein)
K-Typen: Die K-Form des Etwas ist die strategische Kommunikation: zweckrational, instrumentell, technisches Interesse (Habermas – technische Erkenntnisinteresse); Die K-Form des Jemand in der sich die Chance ergibt, dass Anerkennung zustande kommt, nennt man existenzielle Kommunikation. Sie folgt anderen Regeln und Maximen wie oben, die wendet sich zwar auch an den anderen, aber das ist zweckrationales Handeln, ich red mit wem zu einem Zweck, der nix mit dem Personsein des andern zu tun hat. (Das muss es auch geben, aber sie alleine reicht nicht aus.)
Frage: Verborgene Ansprüche der Kommunikation, wenn es um das Hervorbringen eines Jemand geht? Wie kann sie möglich werden und wie unterscheidet sie sich von der strategischen K? Die Person gibt es nicht a priori nur durch die Gestalt, Personsein ist gegeben durch Anerkennungsbeziehung, die sich aber nur in der Kommunikation erben kann. Unsere Identität als Mensch hängt davon ab. Die Identität ist das Ergebnis von komplexen K-Prozessen. In unterschiedlichen Situationen kommt Anerkennung auf unterschiedlichem Niveau vor. z.B. Anerkennung im Rahmen einer emotionalen Zuwendung in Beziehungen vs. das Gespräch am Arbeitsplatz über das Unternehmensziel. Es geht beides mal um Anerkennung, aber in anderem Verhältnis: Du (sich in einem anderen wiederfinden) vs. Funktion durch das Arbeiten. Wieder anders: Arzt (Kompetenz) und Patient (Singularität, einzelne Behandlung). Behandlung ist gleich, ob Patient Geldquelle ist oder Leidender, doch die Beziehung ist anders. PRÜFUNGSFRAGE: Worin liegt die Bedeutung des Begriffs der Anerkennung? Es geht jedes Mal um den Begriff der Anerkennung. Das ist also nicht nur eine wünschenswerte Begleiterscheinung von K-Beziehungen im Sinne eines respektvollen Umgangs, sondern Anerkennung ist mehr. Scheiß auf: Seid nett zueinander! Ich kann auch fuchsteufelswild werden und den andern dabei voll anerkennen. Anerkennung ist Schlüsselkategorie, weil so die menschlichen Subjekte ihre Identität (Selbstbeziehung), ihr Selbstbewusstsein der Erfahrung intersubjektiver Anerkennung verdanken. Wenn ich die Erfahrung der A nicht mache, ist es Störung für Identitätsentwicklung, wenn Kind die Anerkennung nicht erfährt, dass es immer geliebt wird, hat’s a Problem. Identität hängt von der Erfahrung der Anerkennung ab. A ist nicht nur philosophische oder sozialpsychologische Kategorie, sondern A ist auch eine zentrale Kategorie um die moralische Entwicklung einer Gesellschaft zu ??? haben Minderheiten gleiche Rechte? Weil eigentlich müssten die ja mehr Rechte haben dürfen… Problem! Anerkennung ist auch eine Kategorie des sozialen Kampfes. Minderheiten, Nationen kämpfen um Anerkennung. Individuen können nur durch wechselseitige Anerkennung zu einer positiven Selbstbeziehung gelangen (das ist der gleiche Quargel wie oben, nur anders formuliert). ??? Wie fördert man eine Minderheit bei dem Grundsatz der Gesamtgleichheit ??? formale Gleichheitsrechte und anerkennendes Umfeld, damit man kulturelle Identität als Minderheit leben kann. Anerkennung ist das Schlüsselwort für die Integrationsproblematik. Menschen können Schaden nehmen, wenn man sie verachtet. Gruppe, die sich nicht in Umgebung wiedergespiegelt sieht, kann keine Identität entwickeln. Kind entwickelt Identität und Emotionalität im Wechselspiel mit den Eltern. Spiegelneuronen sind Basis, dass ich Empathie (Mitgefühl) erleben kann. A ist Grundkategorie der Intersubjektivität, elementares menschliches Bedürfnis und normativer Anspruch. Die Identität des Menschen ist gebunden an die Anerkennung von anderen Mitmenschen. Wenn alle Existenz kommunikative Existenz ist, dann ist die Anerkennung auch biologisch (???). Puber unterscheidet echtes und nicht-echtes Gespräch. Sprecher nimmt den anderen net nur wahr, nimmt ihm zum Partner an, er bestätigt das andere Sein. Der meint das Gleiche, nur nennt er es bestätigen. Bestätigung heißt aber nicht Billigung! Auch wenn ich gegen ihn bin, habe ich zu ihm als Person ja gesagt. Zum anderen Ja! sagen, mit seinen Fehlern, dass man sich nicht versteht, das ist Anerkennung. Das ist mehr als nur das Annehmen des Äußeren des Gegenübers. Ich anerkenne den anderen nicht aufgrund von Eigenschaften, die mir passen oder nicht; sondern unabhängig davon, sonst wäre das eine Handlungsbeziehung (ich geb dir Zuwendung, du mir gute Schulnoten…) Liebe ist bedingungslos! Man würde den andern zu einem Etwas machen, zu einem Konglomerat von Eigenschaften. PS. Gesprächstherapie: Der Therapeut nimmt sich ganz zurück, lässt sprechen, Patient wird nicht beurteilt, kategorisiert. Der andere kann sich öffnen. Ich darf den anderen nicht nur als Summe seiner Eigenschaften sehen/identifizieren. Anerkennung IST NET Respekt im Sinne von Höflichkeit. Anerkennung kann nur gelebt werden, wenn man den anderen liebt.

4. Vorlesung 4. April 2011 Honett: Der Kampf um Anerkennung.

Das Ich im Wir last time: Unterschied zweckrationale vs. existentielle Kommunikation; Zweckrationalität ist notwendig, dass Gesellschaft funktioniert (Zweck-Mittelrelation_Weber) Welche Mitteln sollen wir einsetzen um die Ziele zu erreichen. Bei der existentiellen Kommunikation (Jesper) ist der andere der Zweck selbst, deswegen auch Selbstkommunikation. Die Anerkennung des Selbstzwecklichkeit des anderen ist ein Voraussetzung für eine solche K. Man erkennt ihn an, er ist nicht nur ein Mittel (Etwas-Jemand-Unterschied_Spemann) Etwas hat Wert, Jemand hat Würde. Diskussion über den Wert des Lebens usw Verdinglichung des Menschen, unserer Beziehungen (Wenn ich nur mehr mit dem Menschen rechne, ob sich das auszahlt usw.) Verdinglichung ist das Gegenteil von Anerkennung. Wenn ich das Geld von der Intensiv abzieh und es zu den Alten gebe, dann ist das nicht würdig! Menschliche Würde kommt im Wort zum Ausdruck, in der face-to-face Rede (Angesicht zu Angesicht, nicht Rolle zu Rolle). Alle unsere Reden machen den anderen eigentlich zum Objekt.
Das wahre Wort (Emanuel Leminass???) macht den anderen nicht zum Objekt (existentielle K), die am Selbst des anderen orientierten K. Der andere wird aus Objektivität (äußere Gestalt, berufliche Leistung) herausgelöst und sein Subjektsein scheint hervor. Es ist ungenügend, den anderen nur zum Thema zu machen. „Es bedarf der sprachlichen Beziehung, um ihn Sein zu lassen.“ (Der Patient bleibt Behandelter, wird nur über ihn gesprochen.) Sprich mit wem so, dass ich ihn nicht unter meine Worte zwinge, sondern ihn eben Sein zu lassen. Wie red‘ ich mit wem, dass er sich nicht ge- oder bezwungen fühlt. Er soll sein Sein entfalten können. (Lehrer/Eltern-Kind-Beziehung) Kinder, die ihren Schmerz nicht in den Augen der Eltern wiederspiegeln sehen, verdrängen den Schmerz. Und werden somit unfähig zum Mitgefühl. (Therapie-Topos vom letzten Mal: nimm dich im Gespräch ganz zurück – gilt auch eigentlich für alle Gespräche) Lass den andern im Wort Sein. Gib jemandem die Chance, Sein zu können. (Damit der Patient Resonanz empfinden kann um sich selber zu öffnen, muss sich der Arzt auch öffnen.) PS. Anerkennung von kommt vor Erkennung. (Bevor der fragt: „Was kann ich für sie tun?“ muss er ihn anerkennen!) Aktives Zuhören ist wichtig, damit der Arzt das hinter den Worten des Patienten stehende Sein erkennt. Der aktive Hörer ist unheimlich gefordert, der darf an nix anderes denken usw. Psychosomatik hat meist was mit Kommunikation zu tun, weil wir in Gesprächen funktionieren müssen. Durch Kommunikation entsteht Heilung, ist in den Naturvölkern auch schon so. Leben und Überleben hängt mit der Qualität der K zusammen. Wir sind weder K noch Informations-Gesellschaft (Info würde ja Reduktion von Unsicherheit heißten, bei uns heute ist das genau umgekehrt), sondern Datengesellschaft. Wir können das net immer durchführen, aber wir sollen es mal wissen. Der andere ist das Ziel, er ist eben kein Mittel. Achtung und Würde werden erfahrbar. Wenn es um mehr als Worte geht (prämortales Stadium, Demenz), wird der eine für den anderen selbst zum Zeichen. Aufrichtigkeit, Wohlwollen, Achtung und Anerkennung liegen noch vor jedem gesagtem Wort. Mitteilung wird zu Mitsein. Das Dasein genügt. Wann ist ein Wort authentisch? Nicht, wenn es geschickt formuliert ist, sondern wenn es mit dem dahinterliegendem Sein übereinstimmt, Wort und Denken stimmen überein. (Gestik, Mimik…) Wie kann man die Würde eines Menschen sicher stellen? Durch das wahre Wort. Wenn Minderheiten nur von den Gleichheitsrechten Gebrauch machen, ist es notwendig, aber nicht hinreichend. Es braucht auch noch die Anerkennung von der Mehrheitsgesellschaft. Rechte ohne Anerkennung sind zu wenig Der Kampf um Anerkennung (geht auf Rousseau zurück, thematisierte das als Erster) Erich Fromm – Die Kunst des Liebens
Interaktionssphäre der Liebe: Der andere soll nicht beherrscht oder besessen werden soll. Die Achtung vor dem anderen kommt dazu. Achtung hat nichts mit (Er)Furcht zu tun, sondern sie Bezeichnet die Fähigkeit jemanden so zu sehen, wie er ist und seine einzigartige Individualität wahrzunehmen (anzuerkennen). Achtung heißt Interesse daran, dass der andere sich Entfalten und Wachsen kann. { den anderen Sein zu lassen. existentielle K (Jaspar) der andere soll sich weitestmöglich entfalten kann. Ich muss aber nicht einer Meinung sein. Liebe schließt Widerspruch und Auseinandersetzung nicht aus. }Achtung ist das Gegenteil von Ausbeutung (Zweck-Mittel-Relation), der andere soll nicht mir zuliebe wachsen und sich entfalten. Liebe ist bedingungslos. Ich fühle mich mit ihm eins, wie er wirklich ist, aber nicht, wie ich ihn zu meinem Gebrauch benötige. (Ich bau dich um und dann schau ma, ob du zu mir passt!) Achtung gibt es nur auf der Grundlage der Freiheit, die Liebe ist das Kind der Freiheit, niemals das der Beherrschung.
Honett – Kampf um Anerkennung Honett unterscheidet Interaktionssphäre Liebe, Recht und soziale Wertschätzung. In jeder ist Anerkennung im Zentrum, ermöglicht aber Unterschiedliches: Liebe sind alle starken Gefühlsbindungen, in denen Zuwendung ohne Vorleistung erfüllt wird, mit affektiver Zustimmung und Ermutigung das Individuum gewinnt Selbstvertrauen. Recht ist öffentliche Anerkennung des Individuums als Person mit bestimmen Fähigkeiten der moralischen Autonomie. Der andere ist rechtsfähiges Subjekt, mit dem ich einen Vertrag eingehen kann. Er ist ein mir gleichwertiger Handlungspartner. Diskurs ist möglich Selbstverantwortung, Selbstachtung
Solidarität Selbstschätzung durch soziale Wertschätzung der andere. Wenn man z.B. Mitglied eines anerkannten Berufsstandes ist (Arzt). Wertschätzung: wegen den Fortbestand der Menschheit wird soziale Wertschätzung gestiftet. WS ist dem I gewidmet, ist aber gekoppelt an Gruppenleistung. (Anästhesisten haben kein gutes Image, weil der „tut ja nix“. WS wäre möglich in Kommunikation aber mit dem red kana.)
Burn-Out-Syndrom: Verlust an K-Beziehung, große bürokratische Prozesse + steigender Erwartungsdruck permanente Unzufriedenheit, man ist der Sache nicht mehr gewachsen.


Hat jemand die 10. Vorlesung 30.05.2011 (5. Gastvortrag) und die vom 20. juni ?????


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 Betreff des Beitrags: Re: KOMET SS
BeitragVerfasst: 24.06.2011, 7:53 
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Danke mariella!!

Hier mal meine Mitschriften von den drei letzten Gastvorträgen (Hoffmann, Irrgang, Gerhardt) zum Download. Wie gesagt - ich halte die Mitschrift für etwas wirr bzw. bin ich mir sicher, dass nicht alles davon relevant ist, aber besser als gar nix ...

https://rapidshare.com/files/3910371277/KOMET_Hoffmann_Irrgang_Gerhardt.doc.pdf

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 Betreff des Beitrags: Re: KOMET SS
BeitragVerfasst: 24.06.2011, 8:44 
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hello!

DANKE für den Link und das Bereitstellen deiner Unterlagen, aber irgendwie check ich das net..
Muss ich da bereits ein Abbo haben dass ich das runterladen kann, oder muss ich mich NUR registrieren?? Weil ich will grad nix kostenpflichtiges abschießen ;-)

Glaubst du ginge es dass du mir diese Zusammenfassung auf meine mail addi schickst an mariella-schmid@gmx.at?

Das wäre der Hit ...

Danke im voraus und lg


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 Betreff des Beitrags: Re: KOMET SS
BeitragVerfasst: 24.06.2011, 8:46 
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für alle, die sonst runterladen wollen:
auf "kostenfreier download" klicken, fünf minuten warten und dann einfach downloaden. ist alles gratis.
liebe grüße und viel erfolg beim lernen

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 Betreff des Beitrags: Re: KOMET SS
BeitragVerfasst: 24.06.2011, 20:43 
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Kann mir jemand sagen, wieviele Gastvorträge es gegeben hat und wie eurer Meinung nach die Gewichtung der Literatur ist?

Mir wäre sehr geholfen, danke schön!


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 Betreff des Beitrags: Re: KOMET SS
BeitragVerfasst: 25.06.2011, 6:03 
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7 Gastvorträge. Es kommen 6-8 Fragen, eine davon zur Literatur.


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 Betreff des Beitrags: Re: KOMET SS
BeitragVerfasst: 25.06.2011, 6:34 
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Habt ihr euch alle Texte angeschaut oder nur einige?


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 Betreff des Beitrags: Re: KOMET SS
BeitragVerfasst: 25.06.2011, 8:25 
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ich hab die literatur quasi gestrichen ... schau mir ein paar fragen aus einem fragenkatalog an, wo sax/rühl erwähnt wird. mit glück kommt genau eine von den fragen. aber die literatur geht sich leider nimmer aus - muss noch für so viele andere prüfungen lernen ...

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