punkt 1 wird dem newsletter nicht gerecht: baden im selbstmitleid auf kindergartenniveau ohne klasse. so ein kommentar passt besser in die klatsch & tratsch rubrik, denn das einzig relevante war wohl der link ganz unten
1. Zulassungsbeschränkungen im Wintersemester 2007/2008
Der freie Hochschulzugang ist endültig abgeschafft. Als wäre es nicht genug, dass unsere Studienrichtung chronisch unterfinanziert und das Institut lächerlich klein und schlecht ausgestattet ist, wurde nun bekannt, dass es ab diesem Semester an unserem Institut Zugangsbeschränkungen in Form eines absurden Auswahlverfahrens geben wird.
Tatsächlich ist die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft hinsichtlich der Zahl der Studierenden eine der größten Studienrichtungen Österreichs. Seit Jahren ist es die fixe Einbildung der universitären Entscheidungsträger, dass das große Interesse an unserem Studium ein temporäres Phänomen sei, eine kurzlebige Modeerscheinug. Diese konsequente Realitätsverweigerung entspricht weniger denn je der Wirklichkeit. Unsere Studienrichtung (so wie jede andere auch) sollte allen interessierten Menschen offenstehen - nicht bloß der berufliche Erfolg der meisten AbsolventInnen ist Grund genug, unser Institut zu fördern. Bildung an sich sollte in unserem Land einen höheren Stellenwert besitzen.
Leider sehen das die Universität und die Regierung in Österreich anders. Die frisch renovierte Hauptuni scheint inzwischen hauptsächlich für Kongresse finanzkräftiger Organisationen zu bestehen, wir Studis werden behandelt wie lästiges Beiwerk. Wir wollen studieren, wir wollen Bildung. Aber anscheinend ist das nach unserem zuständigen Minister „Gio“ Hahn und der Regierung, für die er tanzt, zu viel verlangt. Also haben wir nach Studiengebühren und Demokratieabbau einen weiteren Sargnagel der Universität.
Weitere Informationen findet ihr unter
http://www.univie.ac.at/stv-publizistik/zugang.html