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 Betreff des Beitrags: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 17.09.2009, 18:56 
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Beiträge: 4
Wohnort: Wien
Eine Farce... 08.09.09 - 17.09.09

Manche Institutsmitarbeiter legen gerne Steine auf die Wege ihrer Studenten (nolens volens, versteht sich)
- wer's nicht weiß, hat woanders studiert :-)

In Folge die unveränderte Korrespondenz zwischen mir, Fr. Libiseller, Herrn Haas im Bühnenhintergrund und dem Protagonisten Lojka. Ich habe inhaltlich nichts verändert und nur Anti-Vir Daten, Betreffzeilen und Spamfiltermeldungen ausgelassen.

Es geht nicht um Haarespalten; ich glaube, alle in der Vizinität von Bakk oder darüber, wissen, dass dieser Schlagabtausch als Muster jedweder Problemüberwältigung des Institutes gelten kann. Für jene, die hier nicht lachen können, weil sie noch keine Gelegenheit hatten, die Bräuche des IPKW kennenzulernen, stelle dies eine Warnung dar, sich vielleicht ein Institut zu suchen, dass nicht nur Personalmangel und -Unzulänglichkeiten, sondern auch ein, zwei Erfolge beichten kann.

Im wesentlichen würde ich ja gern Gefallen am Institut und an seinem Stoff finden, nur wird einem dieses Bemühen ständig, unnötigerweise erschwert.

Gewidmet allen, die sich ein wenig Sonne ins herbsttrübe Gemüt lächeln möchten!


Wie man eine einfache Frage, möglichst nicht beantwortet.

Ich habe alle Publizistik-Noten; für die Wahlfächer müssen zwei Noten von der Angewandten anerkannt werden, die erst jetzt eingegangen sind. Frau Weisz gibt Auskunft über Libisellers Zuständigkeit und Anwesenheit.
08.09.09
Zitat:
Liebe Frau Libiseller,

ich habe erst jetzt den Antrag zur Anerkennung meiner beiden Wahlfachkorb-noten von der Angewandten stellen können. Wie können Sie mir helfen die notwendigen Unterlagen noch vor Ende september zusammen zu bekommen, die ich für Bakk-Abschluss, Inskription, sowie leider auch Finanzamt und Studienbeihilfe brauche?

mit besten Grüßen
Oliver W. Schiffmann

Eine automatische Email antwortet 12:10 des selben Tages:
Zitat:
Danke für Ihre Nachricht!

Ich bin bis 13.9.2009 per E-Mail leider nicht erreichbar,
werde Ihnen aber sobald als möglich antworten.

Mit freundlichen Grüßen,
Ruth Libiseller

------------------------------------------------------

Thank you for your message!

I'm out of office until 13.9.2009.
I will answer your e-mail as soon as possible.

Best regards,
Ruth Libiseller


========================================================================
Diese Nachricht wurde automatisch durch das Out-of-Office-Programm der
Universität Wien generiert. Ihre E-Mail wird jedoch normal zugestellt.
------------------------------------------------------------------------
This is an automatic reply generated by the Out of Office-Program at the
University of Vienna. However, your e-mail will be delivered normally.
========================================================================

Um 12:15 folgt:
Zitat:
ich bin bis Ende September nicht im Institut.


Ruth Libiseller
Universität Wien
StudienServiceCener Sozialwissenschaften
StudienServiceStelle Publizistik- und Kommunikationswissenschaft

E: ruth.libiseller@univie.ac.at
T: +43 1 4266 491 97

Verwunderung; Frau Weisz sagte doch... an sie und Haas;
Zitat:
Gemäß Frau Weisz waren Sie heute da. Ihre automatische Mail spricht von 13.9.09. Wer ersetzt Sie?

mit besten Grüßen
Oliver W. Schiffmann

Keine Antwort. Doch einigermaßen ärgerlich, wende ich mich abermals an Haas, als Kopf des Institutes:
Zitat:
Lieber Herr Dr. Haas,


Habe alle Noten für Bakk Abschluss beisammen. Möchte trotz Verzögerung seitens Fr. Libiseller das Mag.Studium inskribieren.
Wie können Sie mir helfen?


Oliver W.Schiffmann

Der Haase ist nicht im Bau. Stattdessen beginnt ein anderer mit dem Fuß aufzustampfen und Lojka betritt grußlos die Bühne:
Zitat:
herr prof. haas hat mir ihre mail weitergeleitet. was meinen sie mit "trotz verzögerung seitens fr. libiseller"?
k

und etwa zeitgleich, Verteidigung von Libiseller:
Zitat:
ihre mail wurde von prof. haas an mich weitergeleitet.

anrechnungsbescheide müssen gem. UG 2002 binnen zwei monaten ausgestellt werden. wir bemühen uns, die frist nach möglichkeit zu unterschreiten. es hat aber wenig sinn, das verfahren mit emails dieser art beschleunigen zu wollen.

kl

Leider am Kern vorbei; interessant wäre gewesen, an wen ich mich hätte wenden können, oder zu erfahren warum mir Tante Libiseller Märchen erzählt; jedenfalls eilt's: ich will meine Stützen nicht verlieren. Ich bleibe beim Thema; Lojka und Haas bekommen wiederum beide folgende Mail meines Vaters, der einspringt, weil mein Internetanschluss Urlaub am Jordan macht:

Zitat:
Lieber Herr Prof. Lojka,


Danke für die rasche Antwort. Mein Sohn braucht eine sofortige Bestätigung des Bakk Abschlusses ( Mag Inskription )
Wie ist die weitere Vorgangsweise?
Laut Auskunft der Studienvertretung ist der Beginn des neuen Studiums ohne Bakk Zeugnis nicht möglich.
Weitere Schritte behalten wir uns vor!


Liebe Grüsse

Reihard Schiffman ( der Vater )


Hier nimmt das Gespräch zweifelhafte Wendungen; Lojka kontert auf die Bitte um ein Papier, dass ich etwa beim Referat Studienzulassung zeigen könnte, um den Mag zu inskribieren, was ich bis Ende September machen muss, um meine Familienbeihilfe weiter zu bekommen:
Zitat:
wenn sie mir nicht sagen, worum es geht, kann ich ihnen leider nicht weiterhelfen.



fr. libiseller hat mit dem abschluss des bakk.studium im normalfall nichts zu tun.



infos über die vorgehensweise beim studienabschluss sind online zu finden



http://spl.univie.ac.at/fileadmin/user_ ... TFADEN.pdf


Immerhin ohne Gruß und Abschied.
Das Zeugnis aber ist wesentlich; alle einschlägigen Stellen haben es betont. Ich versuche es erneut, es ist mittlerweile der 15.September:
Zitat:
Lieber Herr Lojka,

was ist an meiner Bitte (Vater hilft aus, da ich zZ ohne Internet bin) um ein provisorisches Zeugnis unverstaendlich, mit dem ich das Mag-Studium inskribieren koennte?

Was kann Fr. Libiseller in ausserordentlichen Faellen machen?

Wie schaetzen sie die Qualitaet der Lehre ihres Institutes ein, wenn sie einem fast Bakkalaureus nicht zutrauen, diese Info-Seite aus eigener Kraft zu finden...

Unglaublich - ich soll nicht weiter studieren duerfen, weil mein Institut unzureichend besetzt ist?

Mein Kenntnissstand: die Anmeldung des neuen Studiums ist ohne Bakk-Zeugnis unmoeglich; ich habe alle erforderlichen Noten beisammen
-> wie komme ich dieses Semester zu einer Mag-Inskription?

Diese Art Kommunikation benoetigt nicht allzuviel Wissenschaft. Sollte ein persoenliches Gespraech von Noeten sein, bitte ich um naechstmoeglichen Termin

mit besten Gruessen

Oliver W. Schiffmann


Spannung: ich habe im Verlauf dreimal gesagt, was ich brauche und erbitte; doch Lojka hört mich nicht und holt zu einem vernichtenden Redeschwall tief tief Luft...
Zitat:

sehr geehrter herr schiffmann,

Lieber Herr Lojka,

was ist an meiner Bitte (Vater hilft aus, da ich zZ ohne Internet bin) um ein provisorisches Zeugnis unverstaendlich, mit dem ich das Mag-Studium inskribieren koennte?


unverständlich ist nur, das weder in ihrem noch in ihres vaters email gestanden ist, worum es geht. ich habe das zwischenzeitlich herausgefunden. vorweg: es gab nie und gibt auch derzeit kein "provisorisches Zeugnis". was es gab (und bedauerlicher weise nicht mehr gibt): die provisorische freischaltung fürs magisterstudium. die ist aber im anmeldesystem UNIVIS-AS, in das wir wecheseln mussten nicht mehr möglich.

wir haben daher am 21.8. informationen zum neuen anmeldesystem online gestellt (und an alle im alten system registrierten eine email mit einem hinweis verschickt, in der folgendes zu lesen ist:

Beginn Magisterstudium
Ein Anmelden zu Lehrveranstaltungen des Magisterstudiums im neuen Anmeldesystem ist erst dann möglich, wenn Sie für das Magisterstudium zugelassen sind, Sie also die Studienkennzahl 066 841 haben.
Eine provisorische Freischaltung ist im neuen Anmeldesystem nicht mehr möglich.
Bitte achten Sie darauf, dass Sie den Prüfungspaß des Bakkalaureatsstudiums so rasch wie möglich einreichen, um rechtzeitig die Zulassung für das Magisterstudium erlangen können (innerhalb der Anmeldezeiten!!), weil Sie sich sonst nicht zu LVs anmelden können.
sie haben am 9.9.2009 ein ansuchen um anrechnung von zwei an der universität für angewandte kunst absolvierten prüfungen für die freien wahlfächer gestellt. das sammelzeugnis (bestätigung) trägt das datum 8.9.2009 (die prüfungen wurden mit datum 18.6.2009 bzw. 7.7.2009 eingetragen, sodass auch eine früherer ausdruck des sammelzeugnisses und damit ein einreichen des ansuchens um anrechnung möglich gewesen wäre).


Was kann Fr. Libiseller in ausserordentlichen Faellen machen?

nach unserem email (s.o.) haben wir eine große zahl an ansuchen un anrechnung bekommen, die in der reihenfolge ihres einlangens bearbeitet wurden und werden. selbstverständlich werden wir versuchen, möglichst viele bescheide noch diese woche auszustellen, damit das bakk.studium abgeschlossen und die zulassung zum magisterstudium noch innerhalb der anmeldephase (geht bis 27.9.2009) zu ermöglichen.

sollte sich das nicht ausgehen, haben wir insofern vorgesorgt, als man sich trotz fehlender zulassung zu den lv des magisterstudiums anmelden kann, sofern nicht mahr als 10 ects aus den freien wahlfächern fehlen.

auch das steht auf der anmelde-hp (seit mehr als 2 wochen):

IV. Informationen zur Anmeldung von Lehrveranstaltungen aus dem Magister-Studium
Das Vorziehen von Lehrveranstaltungen aus dem Magister-Studium ins Bakkalaureats-Studium ist im neuen Anmeldesystem (Univis-AS) nicht mehr möglich. Die vom alten Anmeldesystem bekannte Möglichkeit einer “provisorischen Freischaltung" für das Magisterstudium gibt es ebenfalls nicht mehr. Grundsätzlich muss die Zulassung zum Magisterstudium vorliegen, um sich für Lehrveranstaltungen dieses Studiums anmelden zu können (die Zulassung zum Magisterstudium kann man erst nach offiziellem Bakk-Abschluss erhalten).
Für angehende Magisterstudierende, denen zum Bakk-Abschluss nur mehr die Notenausstellung der allerletzten Freien Wahlfach(!)-Noten und/oder das Einreichen des Bakk-Prüfungspasses fehlt, haben wir jedoch im neuen Anmeldesystem die Möglichkeit geschaffen, sich “provisorisch" zu Lehrveranstaltungen anzumelden:
“Provisorische Anmeldungen" zu Lehrveranstaltungen im Magister-Studium:
Jene Studierenden, die
- das gesamte Bakkalaureats-Studium PKW
sowie
- die Freien Wahlfächer bis auf maximal 10 fehlende ECTS-Punkte absolviert haben*,
können sich im neuen Anmeldesystem bereits zu den Lehrveranstaltungen des ersten Semesters des Magister-Studiums anmelden, das sind:
VO-SPEZI, -RE, -MAN, kommunikative Kompetenzen (GRUST, TEAM, INTOR, KONMED);
sowie PRAK, wenn eines der Praxisfelder KFOR, HIST oder FEM des Bakkalaureatsstudiums komplett absolviert wurde).
WICHTIG: Der formelle Abschluss des Bakkalaureatsstudiums und die Zulassung zum Magister-Studium muss jedoch sofort nach dem Eintreffen den fehlenden Noten der Freien Wahlfächer erfolgen, noch bevor die erste Prüfung abgelegt bzw. die erste Note in einer prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung vergeben wird. Ohne eine aufrechte Zulassung zum Magister-Studium können keine Noten von LVs aus dem Magister-Studium eingetragen werden!
* Studierende, denen beim Ende der Anmeldephase mehr als 10 ECTS-Punkte im Bereich der Freien Wahlfächer fehlen, können sich ausnahmslos NICHT provisorisch für Magister-Lehrveranstaltungen anmelden. Studierende, die noch nicht alle Noten des Bakkalaureats-Studiums PKW (“Pflichtfächer Publizistik") ins Univis eingetragen haben, können sich ebenfalls NICHT provisorisch für Magister-Lehrveranstaltungen anmelden.



Wie schaetzen sie die Qualitaet der Lehre ihres Institutes ein, wenn sie einem fast Bakkalaureus nicht zutrauen, diese Info-Seite aus eigener Kraft zu finden...

ich habe auf eine email ihres vaters geantwortet, und zwar auf die frage: Wie ist die weitere Vorgangsweise?

wie gesagt, war ja in ihrer beider email keine informationen zum problem enthalten


Unglaublich - ich soll nicht weiter studieren duerfen, weil mein Institut unzureichend besetzt ist?

das institut ist bekanntermaßen unterbesetzt, das hat aber nichts mit ihrem problem zu tun.

unglaublich finde ich aber, dass sie nicht in der lage waren (wie einige andere studierende), mir eine einfache email mit ihrem problem zu senden, eine antwort von mir hätte den verweis auf die "10 ects-regel" (die sie offensichtlich aus eigener kraft nicht gefunden hatten) und die erkenntnis gebracht, das wir im grunde kein problem haben.

sie haben es vorgezogen, eine email an den (in dieser sache unzuständigen) institutsvorstand zu schreiben, in der das problem nicht benannt wurde, ihr vater war so nett, sein email mit den worten Weitere Schritte behalten wir uns vor!zu beenden und ihr jetziges email ist in einem - sagen wir mal - unangebrachten ton verfasst.


Mein Kenntnissstand: die Anmeldung des neuen Studiums ist ohne Bakk-Zeugnis unmoeglich; ich habe alle erforderlichen Noten beisammen
-> wie komme ich dieses Semester zu einer Mag-Inskription?

Diese Art Kommunikation benoetigt nicht allzuviel Wissenschaft.


sie sagen es, es hätte genügt, mir mitzuteilen, worum es geht.
so musste ich selbst einmal draufkommen.

Sollte ein persoenliches Gespraech von Noeten sein, bitte ich um naechstmoeglichen Termin

bei ihren bei uns im studium erworbenen recherchefähigkeiten ist ihnen sicher nicht entgangen, dass am 16.9.2009 (18 uhr, hs. I) eine orientierungsveranstaltung zum magisterstudium stattfindet, zu der sie herzlich eingeladen sind.

mit freundlichen grüßen
klaus lojka

ps: ich schicke dieses mail sicherheitshalber auch an ihren vater, weil sie ja derzeit ohne internet sind


mit besten Gruessen

Oliver W. Schiffmann




... wobei hier kursiv steht, wo er mich zitiert hat und nicht hervorgehoben ist, was der stv Leiter seinerseits offiziellen Schriften entnahm. Mittlerweile muss ich schon selbst in meinen Gesendetordner schauen, um mich zu erinnern, dass ich eigentlich nur ein Zertifikat wollte, weil ich auch mit guten Tipps, Gesetzesparagraphen und der gnädigen Erlaubnis, den Magister zwar nicht anmelden, wohl aber einige Lehrveranstaltungen ganz im Stillen besuchen zu dürfen, kein Geld bekomme.

Schlüsse müssen gezogen werden. Mir wird offensichtlich empfohlen, meine Zeit künftig sinnvoller zu verwenden als am IPKW. Die Inskription der Rechtswissenschaften ist in Planung...
Mein Abschied und vorläufig letzter Stand der Dinge:
Zitat:
Lieber Herr Lojka,

es freut mich, dass wir diese unendliche Geschichte zu einem Ende bringen können und Sie mich nach der vierten Runde verstehen; wenngleich Sie immer noch nicht auf meine Bitte eingegangen sind:
trotz dreimaliger Betonung des benötigten formalen Abschlusses meines Bakk.Studiums?

Vielen Dank für Ihren ersten Hinweis, eine Anmeldung sei jetzt nicht mehr ohne Bakk.Zeugnis möglich - der Generalbass meines ganzen Stückes, das von Fr. Libiseller über Herrn Haas bis zu Ihnen klang.
Vielen Dank auch für Ihre Mutmaßung meiner Saumseligkeit: gewiss, 18.06.09 und 07.07.09 sind die eingetragenen Prüfungsdaten: eingegangen ist das Zweite allerdings erst Anfang September, wie das Referat für Studienangelegenheiten (dieAngewandte) bezeugen kann.
Vielen Dank für den Versuch des Instituts, Bescheide gerade noch rechtzeitig auszustellen: ich werde entsprechend versuchen, meine staatlichen Beihilfen nicht zu verlieren, für die allein das Zeugnis zählt, zu dessen Erlangung wohl mehr geleistet werden muss, als ein gegebenes Lehrpensum fristgerecht zu bewältigen.
Ich sehe natürlich ein, dass ein unterbesetztes Institut nichts für mich tun kann, und zolle hiermit Fr. Libiseller meinen Respekt, die in einer kritischen Zeit das Büro verlässt, vorgibt, nach ultimo (ende September) zurückzukehren, und es nicht für nötig erachtet, mir Auskunft über eine mögliche Vertretung zu geben.

Wir, Herr Lojka, haben selbstverständlich kein Problem: Lehrveranstaltungen trotz fehlenden Papiers zu besuchen, gestatteten manche Professoren auf Anfrage schon letztes Semester. Ich sprach von Anfang an von einer Bestätigung des Studienerfolges, welche ich am Referat Studienzulassung sowie vor dem Finanzamt darlegen muss, um gestützt weiter studieren zu können.

In meiner jetzigen Lage bin ich gezwungen, ein anderes Studium zu inskribieren, um bei Ihnen "unter der Theke" Lehrveranstaltungen besuchen zu dürfen -
von Kommunikationswissenschaftern ließe sich das Thema Imagepflege diskutieren: wissen Sie, was ein Gros der hauseigenen Studenten von den Institutsgepflogenheiten hält?

Ich denke mein Ansuchen recht deutlich gestellt zu haben. Wie ich mein Studium zu organisieren habe, weiß ich ebenso wie ich die Ironie der Situation spüre, in die ein Student geraten kann, der alle von ihm geforderten Leistungen erbringt und dem sein Institut gleichsam verbietet, offiziell sein Studium fortzusetzen.



Stimmen wir dahingehend überein, dass es nicht richtig (*) sein kann, Studenten über X Umwege zu treiben, die nur ordentlich studieren wollen?
Deswegen erhält Herr Haas Kopien.
Ich möchte mir erlauben, unsere Korrespondenz ungekürzt in das Forum unseres Institutes zu setzen; vielleicht findet jemand mit ihrer Hilfe den goldenen Weg nach El Dorado, wo jungen Köpfen mit mehr Achtung begegnet wird.



ergebenster Gruß

Oliver W. Schiffmann




* in welche Richtung: zu welchem Ziel?

_________________
Plaudite amici, la commedia è finita!


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 9:31 
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Auch auf die Gefahr hin zerfetzt zu werden: Die bürokratischen Ärgereien an der Uni und natürlich besonders am kapazitätsschwachen IPKW dürften jedem Erstsemestrigen nach 3 Monaten Studium bekannt sein.

Da ich schon zu den älteren Semestern (des Lebens und nicht des Studiums) gehöre: Es empfiehlt sich immer dann, wenn man etwas von jemand braucht, nett und höflich zu sein. Es ist dabei nicht relevant, ob das Gewünschte zum erklärten Aufgabenbereich der besagten Person zählt, oder es sich um einen Gefallen handelt. Ein freundlicher Ton öffnet auch so manch Tür, die sonst von Bürokratie und Personalknappheit versperrt ist.

Die Kritik an der Bürokratie ist nachvollziehbar. Am Ton, mit dem sich der Herr Fast-Bakkalaureus an das Institut gewandt hat, sehe ich doch einiges an Verbesserungspotential. Ob im Recht, oder nicht .... bei dem Ton bekommt keiner die schnellen Füße.

Also: ned so viel streiten. Das ist schlecht für die Gesundheit. Ein freundliches Lächeln führt meistens auch schneller zum Ziel.

PS: Den streitbaren Angriff des Erzeugers des Fast-Bakkalaureus find ich eher amüsant, als der Sache dienlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 10:01 
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Beiträge: 192
hm ... also, ich hab mir das jetzt zwar durchgelesen, aber wirklich lustig finde ich es nicht.

zwar habe auch ich (wie wir alle) mitgekriegt, dass das institut unterbesetzt ist und es auch immer wieder zu verzögerungen kommt, allerdings kann ich herrn lojka hier sehr viel besser verstehen als dich, oliver.

ein bisschen mehr höflichkeit und auch genauere informationen in jeder e-mail (du kannst echt nicht erwarten, dass hr. lojka sich deinen namen nach einer einzeiligen e-mail merkt und auch dein problem verstanden hat) hätten echt nicht geschadet.

du kommst mir, muss ich ganz ehrlich sagen, ein bisschen trotzig vor - als ob du das gefühl hättest, du wärst so viel besser als die leute vom institut.
deinen vater ins spiel zu bringen - nun ... wahrscheinlich sollte man darüber gar nichts schreiben, aber ich kann es mir doch nicht verkneifen - wirkt ein bisschen erbärmlich.
ich meine, selbst wenn ich grad kein internet habe:
erstens finden sich x wege, trotzdem ins internet zu kommen (freunde, verwandte, kaffehäuser mit wlan, ...) und zweitens käme ich niemals auf die idee, meinen vater (der mit der ganzen sache wohl wirklich nichts zu schaffen hat - schon gar nicht mit hrn. lojka) eine e-mail an das institut unterzeichnen zu lassen. er hätte ja auch eine e-mail in deinem namen schreiben können. "weitere schritte behalten wir uns vor." --> hallo? haha ...

entschuldigung, normalerweise halt ich mich aus solchen sachen lieber raus, aber diesmal gings echt nicht anders ...
und jetzt darfst du mich ruhig zerreißen. :roll:

_________________
... between the click of the light and the start of the dream ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 10:33 
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Wohnort: wien
chiya hat geschrieben:
du kommst mir, muss ich ganz ehrlich sagen, ein bisschen trotzig vor - als ob du das gefühl hättest, du wärst so viel besser als die leute vom institut.


ja so kommt es mir auch vor...
es ist uns doch allen klar, dass das institut unterbesetzt ist und das dadurch viele dinge länger dauern. das dies zu verzögerungen und großen problemen mit studienbeihilfe usw. kommt, weiß jeder der förderungen bezieht.

versteh mich nicht falsch, man sollte natürlich nicht alles hinnehmen was man vom institut vorgesetzt bekommt.
aber dennoch kann man auch mit einer gewissen höflichkeit (welche ich nicht einmal in der ersten e-mail bemerken konnte) mit den zuständigen personen kontakt aufnehmen um eine lösung für das problem zu finden.

da du nicht gezwungen bist publizistik zu studieren und meines wissens auch alle anderen freiwillig an unserem institut sind, finde ich aussagen wie diese:

ThanadoS hat geschrieben:
Für jene, die hier nicht lachen können, weil sie noch keine Gelegenheit hatten, die Bräuche des IPKW kennenzulernen, stelle dies eine Warnung dar, sich vielleicht ein Institut zu suchen, dass nicht nur Personalmangel und -Unzulänglichkeiten, sondern auch ein, zwei Erfolge beichten kann.


äußerst unpassend.


so, senf dazugegeben - jetzt darfst mit zerreißen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 11:03 
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Beiträge: 116
Ich finde auch schon die vielen passiv-fordernden Formulierungen deinerseits im e-mail Verkehr ala "Wie können sie mir helfen?" nicht sonderlich hilfreich. Meiner Erfahrung nach, und ich bin doch auch schon ein paar Jahre länger am Institut als du, Oliver, klingt für die Meisten ein freundlich gehaltenes "Können Sie mir in der Causa helfen?" schon ganz anders und führt wahrscheinlich auch früher zum Erfolg.

Ich wurde auch schon ein paar Mal Opfer von Terminschwierigkeiten, Schwierigkeiten bei der Anrechnung von Wahlfachstunden und den unterbesetzten Strukturen am IPKW. Höfliches, manchmal leider auch mehrmaliges Anfragen hat bisher aber immer zu einer Lösung des Problems geführt. Die Institutsmitarbeiter sind überfordert, aber sicher nicht daran interessiert, dir willentlich Steine in den Weg zu legen. Und wenn du selbst auch mal irgendwann eine 40-60 Stunden Woche hast, wirst du dich auch bemühen, während deiner verdienten Urlbaubszeit nicht auf dienstliche Anfragen aus deinem Arbeitsplatz einzugehen.

Für die Zukunft: Locker bleiben und nicht immer so beleidigt-fordernd sein, auch auf Klagsandrohungen Seitens deines Papas würd ich in Zukunft eher verzichten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 11:30 
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Das wird mein einziges posting zu diesem Thema, weil ich's eigentlich zu privat finde, solche Mails ins Netz zu stellen. (Oder, anders gefragt: Ist dir das nicht zu peinlich?) Noch dazu: Es gibt viele, die vor dem selben Problem stehen oder standen, ich u.a. auch, aber dann inskribierst den Mag eben später, reichst die Unterlagen für die öffentlichen Stellen nach, und machst eben die freien Wahlfächer im ersten Mag.-Semester... Muss man halt flexibel sein.)
Dennoch eine Frage: Hast du ähnlichen Streit auch mit der Angewandten geführt? Denn eigentlich kann ja das IPKW nichts dafür, dass du die Note so spät bekommst und du deshalb in Zeitnot gerätst...


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 12:17 
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auch ich muss mich, lieber oliver, meinen vorgängerInnen anschließen:

vom "erbärmlich" bezüglich vater (!!!) einsetzen - auch wenn dein internet hinüber ist, eine peinliche sache. und dann der zusatz von den weiteren schritten...da brauch ich wohl wirklich nichts mehr dazu sagen (ist dein papa zufällig rechtsanwalt, wirkt irgendwie so).

die art, wie du mails schreibst, wirkt außerdem leider etwas arrogant. ein bisschen weniger gescheites geschwafel - ja, wir wollen natürlich alle mal journalistIn werden - und ein bisschen mehr aussagekraft bezüglich deines ansuchens hätte sicher schon geholfen.

die "drohung" von der abwanderung zur rechtswissenschaft ist auch....naja.

und das:
Zitat:
Wie schaetzen sie die Qualitaet der Lehre ihres Institutes ein, wenn sie einem fast Bakkalaureus nicht zutrauen, diese Info-Seite aus eigener Kraft zu finden...
...ach.

wir kennen alle diese momente, in denen man sich ärgert weil nichts geht und einen anscheinend keiner verstehen will. aber ich denke, mit freundlichkeit kommt man doch am institut am weitesten. und nun der obligatorische aufruf an dich: zerfleische mich :)

_________________
>SlapBetCommissioner<


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 13:28 
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Beiträge: 125
beim griff zu solchen mitteln ist die verzweiflung sicherlich sehr groß!
aber mal ganz im ernst.... wenn ich mit aussagen wie "weitere schritte behalte ich mir vor" konfrontiert werde, bevor ein sachverhalt in hinblick auf eine wechselseitiges verstehen (weißt eh... kw erstes semester od so ;) ) noch nicht mal geklärt ist, dann verschieb ich so ein mail als erstes mal in papierkorb, oder sende es zur allgemeinen erheiterung an die kollegen weiter.
fingerklatsch, böser bub u. ins eck u. mal drüber nachdenken...denk ich mir dann! (ich spreche aus berufserfahrung u. alle menschen die mir von null gleich so kamen hatten schon veloren u. es brauchte dann alles immer noch gaaaanz lang)
so wie es die kollegen auch schon meinte... höflichkeit u. hin u. wieder auch ein wenig unterwürfigkeit helfen hin u. wirken wunder!
ich weiß zwar, dass wenn man so auf unsere gesellschaft u. deren superlativspersönlichkeitgenerierendes menschenbild blickt, man meinen könnte, dass wenn man sich nur präpotent genug benimmt u. viele schachtelsätze in ein mail gibt, man alles erreichen kann..... nein, funktioniert erst mit ganz viel geld und macht ;) wenn man berlusconi heißt z.b. u. einem alle medien gehören.... nur dann muss mensch sich auch nicht mehr mit solchem kram auseinander setzten.
ich hätt auch schon so oft, so gern irgendwas angezündet, hab geweint vor wut, war verzweifelt, hab auf alles u. jeden geschimpft wie ein rohrspatz, aber im endeffekt wurde mir immer geholfen u. aus unerfindlichen gründen immer dann, wenn ich hingegangen bin, aufgestanden bin u. ganz schlicht u. einfach um hilfe gebeten hab.....
ps: ich bin auch auf stütze angewiesen u. red jetzt nicht aus einem finanziell behüteten umfeld heraus. auch ich hatte die letzten tage sehr viele u. sehr große probleme. aber ich geh davon aus, dass ich etwas von jemanden will, der am tag hunterte von e-mails kriegt, anrufe erledigt u. laufkundschaft hat u. der im ersten moment nicht immer gleich weiß worum es geht u. ja es hilft hin u. wieder e-mails für dummies zu formulieren. nicht aufgrund der mangelnden intelligenz mancher leute, sonder einfach um die fakten klar u. transparent darzulegen ohne großen verbal schnick schnack (ich bin in der zeit wo du so viele e-mails geschrieben hast einfach mal aufs inst. spaziert um zu sehen ob vielleicht doch wer da ist... u. es war jmd.da)
hin u. wieder klapts dann zwar auch mit drohungen, aber in deinem fall halt leider nicht.
viel spaß beim jus studium!


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 15:26 
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Beiträge: 373
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Ich verstehe natürlich den Unmut des Betroffenen, aber trotz aller Widrigkeiten und Probleme, die sich diesem nun am Ende des BAKK. offenbaren, sollte ein guter Ton immer gewahrt bleiben.

Auch ich hatte in meiner aktiven Zeit die eine oder andere Auseinandersetzung per Mail, die aber immer sachlich und vor allem sprachlich korrekt geführt wurde. Zudem: Wenn du glaubst, dass es Eindruck macht, wenn dein Vater dir zur Seite springt und in seiner Mail zudem "weitere Schritte" androht, sollte alles nicht zur Zufriedenheit des Sohnes gelöst werden, dann bist du bisher wohl nicht mit offenen Augen durch den Uni-Alltag spaziert.

Klar, es ist natürlich äußerst ärgerlich, wenn die Bestätigung nicht sofort bereit liegt. Denke aber daran, dass noch immer der Ton die Musik macht. Mit Charme und Witz hatte ich in aktiver Zeit trotz abgelaufener Frist die eine oder andere Bestätigung erhalten, auf die ich mit der Radikalkur locker noch Wochen warten hätte müssen.

Probleme treten auf und gerade in den Sommerferien ist es nicht einfach, diese rasch zu lösen. Warum gleich aufgeben und warum gleich alles hinwerfen? Gut, Lojka hat dir nicht helfen können, weil er die Mail wahrscheinlich zunächst nicht richtig gelesen hat, aber das kann passieren und dürfte keine Absicht sein (die du ihm aber unterschwellig unterstellst). Auch ist das einfach sein Stil, ohne Anrede und Unterschrift per Mail zu kommunizieren. Du darfst nicht vergessen, er kriegt im Monat hunderte Mails, die beantwortet werden müssen. Wer ihn kennt der weiß, dass er nicht aus Ignoranz dem Schreiber gegenüber eben so schreibt, "in natura" ist er ein sehr netter Mensch.

Ich finde es jedoch hochgradig peinlich, dass du diesen privaten Mailverkehr, der nur deine eigene Situation widerspiegelst, hier einstellst. Was soll das Ziel dieser Aktion sein? Jeder PKW-Student hat im Laufe seiner "Karriere" mit Widrigkeiten zu kämpfen, du bist nicht der Einzige!

Zitat:
Ich möchte mir erlauben, unsere Korrespondenz ungekürzt in das Forum unseres Institutes zu setzen; vielleicht findet jemand mit ihrer Hilfe den goldenen Weg nach El Dorado, wo jungen Köpfen mit mehr Achtung begegnet wird.


Spätestens nach diesem Satz hast du bei mir alles verspielt - und: wahrscheinlich im Institut auch keine neue Freunde gewonnen.

Schluss: Ja, die Situation ist für dich unangenehm. Ja, es geht eben nicht immer alles so rasch wie man möchte - aber wenn du im realen Leben auch so auftrittst, dass man sich fast schämen muss (zur Erinnerung: der Ton macht die Musik; gegen Kritik ist nichts einzuwenden - wenn, dann aber bitte sachlich), dann hoffe ich, nie mit dir beruflich zu tun zu bekommen, weil ich eventuell auf Anhieb nicht helfen kann.

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Gruss,

Michael
www.arisingrealm.at


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 15:37 
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Danke für die Prügel ;-) Ich möchte nur noch ein paar Missverständnisse klären, weil ich hier nicht protzen oder trotzen will, sondern mit Kollegen besprechen, was möglicherweise besser laufen könnte, und was in jeder eurer Antworten auch durchgeklungen ist.

@luna: die Bürokratie ist dir bekannt und bist du auch zufrieden mit ihr?
Zitat:
Die Kritik an der Bürokratie ist nachvollziehbar. Am Ton, mit dem sich der Herr Fast-Bakkalaureus an das Institut gewandt hat, sehe ich doch einiges an Verbesserungspotential. Ob im Recht, oder nicht .... bei dem Ton bekommt keiner die schnellen Füße.

Danke. Wie löst du deine Probleme mit Vorgesetzten und Beamten, die nicht für dein Bestes arbeiten?

Für denselben Punkt danke ich auch erowid:
Zitat:
wenn du selbst auch mal irgendwann eine 40-60 Stunden Woche hast, wirst du dich auch bemühen, während deiner verdienten Urlbaubszeit nicht auf dienstliche Anfragen aus deinem Arbeitsplatz einzugehen.


Ich habe nichts gegen Bürokratie, nichts gegen die Institutsmitarbeiter; warum aber werden zum Beispiel nicht in den wichtigen Stauzeiten der Semester Studenten für Büroarbeiten kurzfristig angeworben? Warum findet die formale Führung des Studiums nicht völlig Computergestützt statt?
Zitat:
Ich finde auch schon die vielen passiv-fordernden Formulierungen deinerseits im e-mail Verkehr ala "Wie können sie mir helfen?" nicht sonderlich hilfreich. Meiner Erfahrung nach, und ich bin doch auch schon ein paar Jahre länger am Institut als du, Oliver, klingt für die Meisten ein freundlich gehaltenes "Können Sie mir in der Causa helfen?" schon ganz anders und führt wahrscheinlich auch früher zum Erfolg.

Passiv? Ich kann laut dir davon ausgehen, dass die administrative Kraft in Frage eher Lust hat, meinen Fall links liegen zu lassen, als ihn aufzunehmen; dann komme ich mit: Können Sie mir helfen? Was wird sie wohl sagen?
Ich würde aber gerne das wie? wissen, um doch zu ergruenden, was in meinem Gegenüber vorgeht; mir fehlt hier sicher deine Erfahrung, sonst würde ich wohl gar bitten, ob Fr. Zuständige nicht gnädigst geruhen mir zu helfen...

@sandra
Zitat:
da du nicht gezwungen bist publizistik zu studieren und meines wissens auch alle anderen freiwillig an unserem institut sind, finde ich aussagen wie diese:

ThanadoS wrote:
Für jene, die hier nicht lachen können, weil sie noch keine Gelegenheit hatten, die Bräuche des IPKW kennenzulernen, stelle dies eine Warnung dar, sich vielleicht ein Institut zu suchen, dass nicht nur Personalmangel und -Unzulänglichkeiten, sondern auch ein, zwei Erfolge beichten kann.


äußerst unpassend.

Gerade deswegen; freiwillig und kritisch sich ein Leben aufbauen, mein Grund fürs Studium; Was ist deiner?

phoebe01 hat geschrieben:
Das wird mein einziges posting zu diesem Thema, weil ich's eigentlich zu privat finde, solche Mails ins Netz zu stellen. (Oder, anders gefragt: Ist dir das nicht zu peinlich?) Noch dazu: Es gibt viele, die vor dem selben Problem stehen oder standen, ich u.a. auch, aber dann inskribierst den Mag eben später, reichst die Unterlagen für die öffentlichen Stellen nach, und machst eben die freien Wahlfächer im ersten Mag.-Semester... Muss man halt flexibel sein.)
Dennoch eine Frage: Hast du ähnlichen Streit auch mit der Angewandten geführt? Denn eigentlich kann ja das IPKW nichts dafür, dass du die Note so spät bekommst und du deshalb in Zeitnot gerätst...


Finde deinen Vorsatz schade; ich hätte gerne gewusst, was mir peinlich sein soll?
Natürlich habe ich auch mit der Angewandten gesprochen, mit dem Unterschied, dass ich dort nicht streiten musste;

@mareen
Zitat:
die art, wie du mails schreibst, wirkt außerdem leider etwas arrogant. ein bisschen weniger gescheites geschwafel - ja, wir wollen natürlich alle mal journalistIn werden - und ein bisschen mehr aussagekraft bezüglich deines ansuchens hätte sicher schon geholfen.

Wer will Journalist werden? Nein, nein ;-)
Entschuldige bitte vielmals, dass ich meine Muttersprache beherrsche; wie kommunizierst du?

@ Pusteblume,
[quote]aber mal ganz im ernst.... wenn ich mit aussagen wie "weitere schritte behalte ich mir vor" konfrontiert werde, bevor ein sachverhalt in hinblick auf eine wechselseitiges verstehen (weißt eh... kw erstes semester od so ) noch nicht mal geklärt ist, dann verschieb ich so ein mail als erstes mal in papierkorb, oder sende es zur allgemeinen erheiterung an die kollegen weiter.
[/quote
]
Das Verstehen scheint nicht möglich zu sein, wie erowid schreibt; was ist an weiteren Schritten so überspitzt? Soll ich Blutrache schwören oder meinen Mafiapaten-Onkel anmelden, den es übrigens genausowenig gibt, wie einen Advokaten namens Reinhard Schiffmann?
Es könnte damit durchaus eine harmlose Forendiskussion gemeint sein, darüber, wer gut am IPKW aufgehoben ist - und wer nicht. (vergiss einen Augenblick die Jus-"Drohung"; wenige schätzen die Kernaussage des heutigen IPKW so hoch wie ich; schade ist nur, dass an diesem Kern modriges Fruchtfleisch klebt, auf dessen Ruch man aufmerksam wird, wenn in jeder großen Vorlesung ein mehr resignatives, denn scherzhaftes "wenn sie in unserem Bereich arbeiten wollen, gehen sie auf die FH" vorgetragen wird.

uomo contro

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Plaudite amici, la commedia è finita!


Zuletzt geändert von ThanadoS am 18.09.2009, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 15:49 
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ThanadoS hat geschrieben:
[...] wenige schätzen die Kernaussage des heutigen IPKW so hoch wie ich; schade ist nur, dass an diesem Kern modriges Fruchtfleisch klebt, auf dessen Ruch man aufmerksam wird, wenn in jeder großen Vorlesung ein mehr resignatives, denn scherzhaftes "wenn sie in unserem Bereich arbeiten wollen, gehen sie auf die FH" vorgetragen wird.

uomo contro


Eine gewisse lyrische Qualität muss man deinen Textprodukten zusprechen! :wink: Vielleicht steckt ein Dramatiker (Bühnenstückautor nicht Realitätsverzerrer) in dir. Diesen Thread zu lesen ist auf jeden Fall spannend.

Aber ein Einwand: es ist unsachgemäß das IPKW wegen solchen oben zitierten Aussagen anzugreifen, da es nicht Ziel und Aufgabe des Studiums ist dich zu einem Journalisten zu machen. Der Verweis auf die FH ist gerechtfertigt. Das Studium wird eh immer mehr verschult und mit Praxisblöcken "zugemüllt". Die ursprüngliche Idee ist eine wissenschaftliche Bildung zu erlangen und nicht für irgendeinen Medienberuf ausgebildet zu werden.

lg

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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 16:11 
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ThanadoS hat geschrieben:
Danke für die Prügel ;-) Ich möchte nur noch ein paar Missverständnisse klären, weil ich hier nicht protzen oder trotzen will, sondern mit Kollegen besprechen, was möglicherweise besser laufen könnte, und was in jeder eurer Antworten auch durchgeklungen ist.

@luna: die Bürokratie ist dir bekannt und bist du auch zufrieden mit ihr?
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Die Kritik an der Bürokratie ist nachvollziehbar. Am Ton, mit dem sich der Herr Fast-Bakkalaureus an das Institut gewandt hat, sehe ich doch einiges an Verbesserungspotential. Ob im Recht, oder nicht .... bei dem Ton bekommt keiner die schnellen Füße.

Danke. Wie löst du deine Probleme mit Vorgesetzten und Beamten, die nicht für dein Bestes arbeiten?



Zum einen geh ich nicht gleich von Haus aus davon aus, dass sich die ganze Welt nur um mich dreht. Gerade am IPKW kommen wohl jeden Tag dutzende Mails mit ähnlichen anliegen. Zum anderen versuche ich so klar wie möglich mein Anliegen vorzubringen. Weiters versuche ich meinem Gegenüber das Gefühl zu geben, dass ich mir wenigstens 2 Sekunden über die Situation "der Gegenseite" Gedanken gemacht habe. Á la: Ich kann mir vorstellen, dass bei Ihnen gerade die Hölle los ist. Ich habe auch immer die besten Erfahrungen gemacht mit "Bitte" - "Danke" - "Das wäre sehr nett." - "Ich hoffe, sie können mir vielleicht weiter helfen." - "Ich habe folgendes Problem und wäre Ihnen für Hilfestellung dankbar." ... oder so ähnlich ....

Bei Deiner ersten Mail (von den anderen ganz zu schweigen) kommt es einem vor, als ob Du Dir gedacht hast: Ich, der große Fast-Bakkalaureus, bin jetzt da und wünsche für mein Last-Minute-Anliegen Unterstützung. Und das gefälligst rasch.

Löst Assoziationen an meine früheste Kindheit aus: "Ich will..." - "Wie sagt man da?"

Selbstverständlich bin ich mit der Bürokratie am Institut nicht zufrieden, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Lojka glücklich mit der aktuellen Situation ist. Kann mir vorstellen der gute Mann wüsste sich auch Besseres zu tun als administrativen Müll abzuarbeiten. Das Hauptproblem an unserem Institut ist chronischer Geldmangel - also eher ein politisches Problem. Wo nicht ausreichend Personal arbeitet, gibts nun mal Wartezeiten und mitunter auch Chaos. 5 Büroangestellte extra würden da sicher Abhilfe schaffen. Unser Studienprogrammleiter könnte wissenschaftliche Probleme wälzen und die Studenten bekämen Full-Service-Betreuung. Spielts aber ned. Es steht uns allen frei in die Politik zu gehen und was zu ändern. Oder an einer anderen Uni zu studieren, oder sonst eine Lösung zu finden. Mails im miesen Umgangston (inkl. väterlichen Drohungen) lösen das Problem sicher nicht.

PS: Und die Prügel wirst schon einstecken müssen. Im Austeilen bist ja auch ned schlecht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 16:17 
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Zitat:
Entschuldige bitte vielmals, dass ich meine Muttersprache beherrsche; wie kommunizierst du?


öhh, äähhhm, hhmmm......hä?

und egal, wie kritisch und selbstständig du bist - bzw. glaubst, zu sein - , durch die sache mit deinem vater hast du (für mich) leider jegliche integrität verloren.

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>SlapBetCommissioner<


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 16:54 
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auf die frage nach dem gewicht der aussage "weitere schritte einleiten" wollte ich dich darauf aufmerksam machen, das dies eine aussage ist, welche zu einem reflex im büroalltag führt.
u. ganz formal gesehen, könnte man diese auch einleiten, aber wo führt es hin??? in ne wand!

und natürlich wäre es sinnvoll in den stoßzeiten helferlein zu haben, aber wann wird die wer auf die gegebenheit, vorgangsweisen, computersysteme, etc. einschulen?

u. ja es ist vieles faul! nur ich bin meinen idealismus schon los geworden u. hoffe bald einen abschluss zu bekommen um endlich wirklich wissenschafltich arbeiten zu können u. siehe oben: nicht am pkw institut!!!!).... aber wer weiß vielleicht gehts mir dann ab - die fristen, der stress, die unvereinbarkeit der institutionen welche uns durch studium begleiten... :|


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Lachen - Institutsgespräche
BeitragVerfasst: 18.09.2009, 18:41 
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was ich irgendwie bemerkenswert finde sind die im überfliegen des ausgangstextes prall herausstechenden DAS-DASS fehler eines hrn dr. lojkas. ...


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