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 Betreff des Beitrags: Oeko - Trappel - bekannte Wiederholungsfragen
BeitragVerfasst: 18.06.2009, 18:39 
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Hier sind mal die ganzen Wiederholungsfragen die er im Laufe des Semesters veröffentlicht hat, jemand im Oeko-Forum hat die richtigen Antworten veröffentlicht, habe sie aber auch noch aber den letzten paar Fragen mit meiner eigenen Mitschrift verglichen, hat immer gepasst, falls doch jemand Fehler findet bitte sofort sagen.

Theorien in den Sozialwissenschaften … (Zutreffendes ankreuzen)

a. … dienen der Methodenvielfalt
b. … können nur aufgrund von Beobachtungen entwickelt werden.
c. … sind ein logisch verknüpftes System von Aussagen.
d. … unterscheiden sich von Praktikerwissen durch ihre empirische Prüfbarkeit.
e. unterscheiden sich nicht von Praktikerwissen.
Richtig: c) und d)

Manche Mediengüter werden in der Medienökonomie als öffentliche Güter bezeichnet. Welche der folgenden Aussagen sind richtig?

a. Die Tageszeitung ist ein öffentliches Gut, weil sie von jedermann zu gleichen Bedingungen erworben werden kann.
b. Das Kinoticket (der Platz im Kino) ist kein öffentliches Gut, weil niemand sonst auf diesem Platz sitzen kann.
c. Das terrestrische Fernsehen ist ein öffentliches Gut, weil niemand vom Empfang ausgeschlossen werden kann.
d. Online-Medien sind ein öffentliches Gut, weil sie immateriell sind und Produktion und Verbrauch zeitlich und örtlich zusammenfallen.
e. PayTV ist kein öffentliches Gut, weil Konsumrivalität herrscht.
f. Zeitungsinserate sind öffentliche Güter, weil weder Konsumrivalität herrscht, noch der Ausschluss von Lesern möglich ist.
Richtig: b) und c)

Wie andere Güter auch lassen sich Medien in Inspektions-, Erfahrungs-und Vertrauensgüter einteilen. Kreuzen Sie die zutreffenden Aussagen an:

a. Zeitungen sind Inspektionsgüter, weil ihr Inhalt von aussen erkennbar ist (Inspektion).
b. Das öffentliche Fernsehen ist ein Vertrauensgut, weil die Zu-schauer aufgrund des gesetzlichen Leistungsauftrages auf die Qualität vertrauen können.
c. Spielfilme sind Erfahrungsgüter, weil der subjektive Unterhaltungswert nach dem Konsum abgeschätzt werden kann.
d. Radio-Nachrichtensendungen sind Vertrauensgüter weil die Zuhörerinnen und Zuhörer auch nach der Sendung die journalistische Qualität nicht einschätzen können.
e. Online-Medien sind Inspektionsgüter, weil niemand von der Internet-Nutzung ausgeschlossen werden kann und keine Konsumrivalität herrscht.
Richtig: c) und d)

Medienökonomie als Wissenschaft beschäftigt sich mit … (Zutreffendes ankreuzen)

a. … Knappheiten und Knappheitsbewältigung
b. … dem Objektbereich Massenmedien.
c. … der Suche nach Effizienznachweisen für den Markt.
d. … der Allokation von Ressourcen.
Richtig: a),b),c) und d)

Im Geschäftsjahr 2008 hat ProSiebenSat.1 insgesamt 129 Mio. EUR Verlust verbucht. Der Aktienkurs ist von 29 EUR (2006) auf 1 EUR (2009) gefallen. Was ist passiert? (Zutreffendes ankreuzen)

a. Das Programm von ProSiebenSat.1 war viel schlechter als in den Vorjahren.
b. Der Besitzer Haim Saban hat 2008 Kapital abgezogen.
c. Der Konzern hat hohe Schulden, was sich im Ergebnis bemerkbar macht.
d. Die Umstellung von Werbefinanzierung auf Pay-TV dauert länger als geplant.
e. Die Finanzinvestoren KKR und Permira haben ihre Ziele verfehlt.
Richtig: e)

Der Bertelsmann-Konzern zählt zu den größten Medienunter-nehmen der Welt. Zu diesem Konzernverbund zählen folgende Medien oder Medienhäuser (Zutreffendes ankreuzen):

a. RTL (Fernsehen in mehreren europäischen Ländern)
b. ProSieben Sat1 (Fernsehen)
c. Die Zeit (Wochenzeitung)
d. Random House (Buchverlag)
e. Gruner+Jahr (Zeitschriften)
f. Bild (Zeitung und Zeitschriften)
Richtig: a), d) und e)

Die Anzeigen-Auflage-Spirale liefert Erklärungsansätze für … (Zutreffendes ankreuzen):

a. den Wettbewerbszyklus
b. das Principal-Agent-Problem
c. den tendenziellen Fall der Profitrate
d. den Hotelling-Effekt
e. den Binnenpluralismus
f. die Medienkonzentration
g. das Zeitungssterben
Richtig: f) und g)

Zu den „externen Effekten“ von Medienwerbung zählen (Zutreffendes ankreuzen):

a. die Anpassung der redaktionellen Inhalte an die Wünsche der werbungtreibenden Wirtschaft
b. die Veränderung von Form und Inhalt der werbeführenden Medien
c. die überproportionale Besserstellung von nicht-marktführenden Medien (Anzeigen-Auflage-Spirale)
d. Wettbewerbsverzerrung durch überproportionale Begünstigung marktführender Werbemedien
Richtig: a), b) und d)

Armin Thurnher, Chefredakteur des Falter, vertritt medien-politische Positionen, die auch medienökonomisch begründbar sind. Welche der folgenden Aussagen/Argumente hat Armin Thurnher bei seinem Besuch am 5. Mai vorgetragen?

a. Medienkonzentration schadet dem Falter, weil die Anzeigenpreise von Monopolisten künstlich niedrig gehalten werden.
b. Medienkonzentration ist dann weniger problematisch, wenn ausländische Unternehmen in den österreichischen Medienmarkt eintreten, ohne neue Monopole zu begründen.
c. Eine von Armin Thurnher geforderte Zerschlagung von „Mediamil“ könnte neue Eigentümer zum Eintritt in den Medienmarkt motivieren.
d. Das Internet und die Gratispresse sind geeignet, dem Konzentrations-druck bestehender Oligopole entgegenzuwirken.
Richtig: b) und d)

„Economies of multiformity“ beziehen sich auf einen ganz bestimmten Sachverhalt in der Medienökonomie. Mit diesem Begriff wird … (Zutreffendes ankreuzen):

a) … die Möglichkeit von Medienunternehmen beschrieben, den Hotelling Effekt besonders effizient zu nützen.
b) … der Umstand beschrieben, dass z.B. die Verlagsgruppe Styria mehrere Zeitungen besitzt.
c) … der Umstand beschrieben, dass multimediale Unternehmen ökonomische Vorteile gegenüber jenen Unternehmen genießen, die sich auf eine Mediengattung beschränken.
d) … treffend das Verhalten des Vorarlberger Medienhauses beschrieben, das sowohl im Bereich der Presse, als auch des Radios und im Online-Bereich tätig ist.
Richtig: c) und d)

Die Principal-Agent-Problematik ist im Medienbereich ausgeprägt zu beobachten. Welcher Zusammenhang ist damit gemeint? (Zutreffendes ankreuzen):

a. Aktiengesellschaften sind wegen der Principal-Agent-Problematik nicht in der Lage, tragfähige Corporate Governance Regeln durchzusetzen.
b. Medien in öffentlicher Trägerschaft kennen keine Principal-Agent-Problematik.
c. Medien im Eigentum der Journalistinnen und Journalisten sind deshalb eine seltene Organisationsform, weil die Principal-Agent-Probleme bisher nicht gelöst werden konnten.
d. Die Informationsasymmetrie zwischen Eigentümern und Management bei Aktiengesellschaften wirft die Principal-Agent-Problematik auf.
Richtig: d)

Österreichs Medien weisen im internationalen Vergleich einen hohen Konzentrationsgrad auf. Die in Österreich tätigen Medienkonzerne sind miteinander verflochten und haben ins Ausland expandiert. Kreuzen Sie die zutreffenden Aussagen an:

a. Die Kronen-Zeitung hält einen Minderheitsanteil an den Bundesländerzeitungen „Salzburger Nachrichten“, „Tiroler Tageszeitung“ und „Vorarlberger Nachrichten“.
b. Krone und Kurier besitzen je die Hälfte der Aktien der Verlagsgruppe News.
c. Die Raiffeisen Bankengruppe ist an mehreren österreichischen Medien beteiligt, u.a. an den „Niederösterreichischen Nachrichten“ und dem „Kurier“.
d. Ausländische Medienkonzerne sind an Österreichs Medien nur bis zu einer Obergrenze von max. 24.9 Prozent beteiligt.
Richtig: c)

In der Medienökonomik von Marie Luise Kiefer (2005) unterscheidet die Autorin zwischen dem Ansatz des HomoOeconomicusund dem des HomoSociologicus. Kreuzen Sie die zutreffenden Aussagen an:

a. Die Kommunikationswissenschaft betrachtet Medienökonomik eher aus dem der Perspektive des Homo Sociologicus.
b. Im Konzept des Homo Oeconomicus entscheiden die Menschen rational, seine Grenzen findet die individuelle Nutzenmaximierung in der institutionellen Ordnung.
c. Kollektive Phänomene, wie etwa die verschiedenen Formen der Massenkommunikation, werden in der Konzeption des Homo Oeconomicus zurückgeführt auf die Anforderungen einer solidarischen Umwelt und das Eingebettetsein in das soziale Umfeld.
Richtig: a) und b)

In ihrer Güterlehre differenziert Marie Luise Kiefer (2005) unter-schiedliche Marktfähigkeitsgrade von Gütern. Dabei weist sie auf verschiedene Merkmale von Massenmedien hin, die bei der öko-nomischen Beurteilung eine Rolle spielen. Kreuzen Sie die zutref-fenden Aussagen an:

a. Massenmedien sind grundsätzlich private Güter, weil sie von privaten Institutionen hergestellt werden.
b. Massenmedien können keine negative externe Effekte aufweisen, weil sie alle entstehenden Kosten internalisieren und im Preis berücksichtigen.
c. Kabelfernsehen und Pay-TV sind öffentliche Güter.
d. Terrestrisches, unverschlüsseltes Fernsehen ist ein öffentliches Gut.
e. Die Berichterstattung im Zeitungsteil „Internationales“ ist ein Erfah-rungsgut, weil sie auf die redaktionelle Kompetenz und Erfahrung der Redaktion aufbaut.
Richtig: c) und d)

Jan van Cuilenburg stellt in seinem Aufsatz (2005) ein Modell für die Messung von Medienvielfalt vor. Dabei unterscheidet er zwischen open und reflective diversity. Welche der folgenden Aussagen treffen zu?


a. Open diversity bezieht der Autor auf den Umstand, dass in der Gesellschaft viele Meinungen vertreten sind. Erst wenn diese Vielfalt von Meinungen in den Medien vertreten ist, kann von open diversity gesprochen werden.
b. Reflective diversity ist ein Europäisches Konzept, das der Regulierung im Bereich der Medienkonzentration zu Grunde liegt. Dabei geht es darum, die Vielfalt der politischen Ansichten angemessen in den Medien zu reflektieren.
c. Der Autor bezeichnet die Vielfalt des Publikums, quer durch alle Gesellschaftsschichten, als reflective diversity.
d. Der Autor stellt den Zugang zu den Medien in den Mittelpunkt: Open diversity meint die Abwesenheit von Marktzugangsbarrieren zu den Medien.
Richtig: a)

Das Modell zur Messung von Medienkonzentration und Vielfalt von Jan van Cuilenburg(2005) stellt den Anspruch auf Ganzheitlichkeit. Welche Elemente berücksichtigt das Modell und welche Hypothesen leitet der Autor ab?

a. Die Messung ist nach dem Structure-Conduct-Perfomance Modell aufgebaut.
b. Der Autor geht davon aus, dass Vielfalt nur durch Fragen nach den Akteuren, den Eigenschaften und den messbaren Unterschieden erhoben werden kann.
c. Der vom Autor vorgeschlagene Monitor beschränkt sich auf die Messung der Angebotseite durch einen Blick auf die Eigentümerstrukturen, die Programmkonzentration und die Inhalte.
d. Eine Hypothese des Autors behauptet einen Zusammenhang zwischen steigender Wettbewerbsintensität im Medienmarkt und sinkender open diversity.
Richtig: a) und b)

Gillian Doyle (2002) diskutiert unterschiedliche Motive für den Einsatz von Werbung und stellt unterschiedliche Positionen vor. Kreuzen Sie die zutreffenden Aussagen an.

a. Werbung dient in der neo-klassischen Sicht der Information der Konsu-mentinnen und Konsumenten und senkt dadurch die Transaktionskosten.
b. Gillian Doyle hält Werbung für Manipulation. Unternehmen bewerben diejenigen Produkte, die sie herstellen wollen und nicht diejenigen, die von den Konsumentinnen und Konsumenten gebraucht werden.
c. Werbung ist in jenen Märkten besonders effizient, die entweder Monopolcharakter aufweisen oder sich in einem Zustand nahe am „perfekten Markt“ befinden.
d. Werbung dient neben der Förderung des Absatzes und der Markenpflege auch der Abwehr von zusätzlicher Konkurrenz durch die Erhöhung von Markteintrittsbarrieren.
Richtig: a) und d)


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 Betreff des Beitrags: Re: Oeko - Trappel - bekannte Wiederholungsfragen
BeitragVerfasst: 18.06.2009, 19:26 
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Habe dies mit meinen Unterlagen abgeglichen, Antworten stimmen!!

_________________
YEAH Baby!


(Truly great madness cannot be achieved without significant intelligence)


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 Betreff des Beitrags: Re: Oeko - Trappel - bekannte Wiederholungsfragen
BeitragVerfasst: 24.06.2009, 10:40 
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Übrigens sind sehr viele Fragen bei der Prüfung 1:1 wie hier gekommen, oder manchmal etwas verändert bzw. mehr Antwortmöglichkeiten. Wie auch immer, diese Fragen hier unbedingt lernen ;).


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 Betreff des Beitrags: Re: Oeko - Trappel - bekannte Wiederholungsfragen
BeitragVerfasst: 08.10.2009, 11:57 
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Falls sich noch jemand an die Prüfungsfragen vom 2. Prüfungstermin-OEKO erinnern kann, würde er/sie so lieb sein und sie hier ins Forum posten.

DANKE!
lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Oeko - Trappel - bekannte Wiederholungsfragen
BeitragVerfasst: 21.11.2009, 10:38 
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Registriert: 21.11.2008, 10:03
Beiträge: 11
a. Das Programm von ProSiebenSat.1 war viel schlechter als in den Vorjahren.
b. Der Besitzer Haim Saban hat 2008 Kapital abgezogen.
c. Der Konzern hat hohe Schulden, was sich im Ergebnis bemerkbar macht.
d. Die Umstellung von Werbefinanzierung auf Pay-TV dauert länger als geplant.
e. Die Finanzinvestoren KKR und Permira haben ihre Ziele verfehlt.
Richtig: e) C)

ist da nicht antwort c richtig?????

a. Medienkonzentration schadet dem Falter, weil die Anzeigenpreise von Monopolisten künstlich niedrig gehalten werden.
b. Medienkonzentration ist dann weniger problematisch, wenn ausländische Unternehmen in den österreichischen Medienmarkt eintreten, ohne neue Monopole zu begründen.
c. Eine von Armin Thurnher geforderte Zerschlagung von „Mediamil“ könnte neue Eigentümer zum Eintritt in den Medienmarkt motivieren.
d. Das Internet und die Gratispresse sind geeignet, dem Konzentrations-druck bestehender Oligopole entgegenzuwirken.
Richtig: b) und c)


und hier auch?????


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 Betreff des Beitrags: Re: Oeko - Trappel - bekannte Wiederholungsfragen
BeitragVerfasst: 06.01.2011, 15:19 
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Registriert: 06.01.2011, 15:17
Beiträge: 1
Hi, gibt es auch schon die neuen Fragen? Wäre fein!


______________

http://www.finanznachrichten.de/nachric ... fe-009.htm


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