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 Betreff des Beitrags: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 20.10.2009, 12:54 
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Hallo liebe Mitstudierende :)

Ich weiß ja nicht, obs nur mir so geht und ich da zu viel verlange von so manchen Lehrveranstaltungen.

Man kennt das ja, es gibt Vorlesungen und es gibt prüfungsimanente LV's.

Erstere sind langweilig, man geht meist gar net hin, lernt am Ende für ne Prüfung, stopft sich in 1-2 Wochen den Stoff rein, besteht die Prüfung und ein Monat später hat man eh wieder alles vergessen. So weit, so "gut".

Was mich aber in letzter Zeit echt aufregt, sind die prüfungsimanente LV's. Alles, was man dort macht ist 1tens Texte exzerpieren oder zusammenfassen, 2tens Texte lesen, 3tens Referate halten. Das war's. Ich habe alleine die Woche (die erste Woche in der er Hausübugnen gibt) 3 Texte, die ich juhu exzerpieren muss.

Ich dachte, die ATs und Übungen sollten mich auf mein Berufleben zumindest ansatzweise vorbereiten. Davon merk ich nix! Hatte im Sommer ein Praktikum bei einer Zeitung gemacht. Die Programme mit denen die arbeiten - noch nie was davon gehört. Wie eine PK abläuft - noch nie was davon gehört. Wie man Bilder für einen Artikel auswählt - kA. Und dabei habe ich fast alle AT's und Übungen (zu Print, TV, Fem) gemacht.

Ich finde, vielen LehrveranstaltungleiterInnen fehlt es an Kreativität. Wenns am Anfang des Semester heißt, es gibt drei Hausübungen, die stark mit in die Note einfließen, so kann man sich sicher sein, davon sind 2 Exzerpte, und 1 Referat, wahlweise auch mit ppt. -.-''

Ich merke es auch an den Mitstudenten in meinen Kursen, die obwohl sie in einer AT oder Übung sitzen, die eigentlich mal was 'anderes' sein sollten und auch Spass machen könnten, nach der bequemsten Sitzgelegenheit suchen, und schaun, dass sie nicht einschlafen, während andere am Handy spielen oder im Internet chatten, im facebook, studivz sind oder sonst was.


So, und jetz geh ich gefrustet an das Exzerpt, dass ich bis morgen fertig haben soll, und der Text ist so spannend und verständlich geschrieben, dass das auch absolut kein Problem darstellen sollte *hust* :roll:


Was sind eure Erfahrungen? Oder findet ihr eure AT's besser, bzw habt ihr vielleicht interessantere erwischt als ich?


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 Betreff des Beitrags: Re: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 20.10.2009, 13:05 
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Also ich muss sagen, dass ich absolut super Erfahrungen gemacht habe bis jetz (immer jweils eine AT, eine UE absolviert):
- AT und UE PR waren sehr praxisorientiert und ich hab wirklich gelernt wie man Presseaussendungen schreibt, Pressekonferenzen funktionieren usw. (keine Referate, aber einige Hausübungen, was ich 100% okay finde)
- AT und UE WERB: super - sehr praxisorientiert, Gruppenarbeiten als Hü, zwar etwas Aufwand aber wirklich interessant und nicht langweilig vorgetragen
- AT und UE HIST: AT war okay, UE war der einzige teilweise-Reinfall weil einfach recht langweilig vorgetragen, einschläfernd und teilweise wirklich zach. Aber gut ich denke das ist ein recht passabler Schnitt - 1 von 6 :wink:

Was mir als einziges sauer aufstößt bei manchen ATs und UEs, ist, dass es oft Gruppenarbeiten gibt, innerhalb dieser die Gruppenmitglieder dann am Schluss die gleiche Note bekommen - was ich eigentlich überhaupt nicht okay finde.
Hab jetzt schon zweimal schlechte Erfahrungen gemacht mit anderen Gruppenmitgliedern. Während die anderen arbeiteten, saßen diese nur herum und brachten sich eigentlich nicht wirklich ein. Wär mal an der Zeit, dass die LV Leiter dieses System überdenken und wirklich einzeln benoten.

Mein Fazit ist aber: Die meisten LV Leiter kommen aus der Praxis und gestalten die UEs meist auch dementsprechend. Du hast wohl wirklich außerordentliches Pech mit deiner Wahl gehabt :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 20.10.2009, 13:10 
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Naja, ich hatte zum Beispiel in einer Print - AT eine Dame, die beim Profil (?) arbeitete. Die war echt cool drauf, denn jede Stunde hat min. einmal eins ihrer beiden Handys geklingelt. Das war lustig anzusehen, denn sie stand dann immer vorn, packte aus ihrer Jacke immer die Handys aus beiden Jackentaschen, schaute welches klingelte und rannte dann raus zum telefonieren. Sie kam auch oft zu spät (also net nur 5 min sondern tw bis zu ner halben stunde).

Ansonten war der Kurs aber auch eher langweilig^^


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 Betreff des Beitrags: Re: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 20.10.2009, 13:25 
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Dann gibts ja auch immer noch die Evaluation der einzelnen LVs nachm Semster.
Bei mir war beides vorhanden. Absolut kurzweilig und lehrreich, aber auch einfach nur stinklangweilig.


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 Betreff des Beitrags: Re: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 20.10.2009, 16:14 
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hui schlimm texte bearbeiten und das auf der uni wo es doch darum geht wissenschaftlich mit texten zu arbeiten um dann auch mal selber wissenschaftliche texte zu erarbeiten. vielleicht sollte es bei solchen studierenden doch wieder auswahlverfahren geben, denn anscheinend sind es wirklich zu viele die eigentlich gar nicht auf der uni sein wollten aber es irgendwie nicht mal geschafft haben sich vorher zu erkundigen was ein universitäres studium im gegensatz zu einer ausbildung zu journalismus oder pr etc ist. dazu brauchts nämlich keinen akademischen grad, da gibts wirklich tolle ausbildungen die rein garnichts mit universität zu haben und das ist auch legitim. leider weiss nicht nur der eigene wissenschaftsminister nicht, das das studium der publizistikwissenschaft und kommunikationswissenschaft KEINE ausbildung zum journalismus oder PR ist. Nein zahlreiche Studierende sind einfach nicht in der lage sich vor dem studium zu erkundigen was dieses studium bieten kann, und was eben nicht.

wer solche lehrende wie die Kollegin vom profil nicht eindeutig evaluiert und wenn es immer nur lustig sein soll aber bitte nichts zum selber erarbeiten, dann sind diese studierende einfach falsch an dieser einrichtung. leider wird es wahrscheinlich bei einem zu erwartenden auswahlverfahren nicht darum gehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 20.10.2009, 16:28 
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Du meinst Fragen a la "was erwarten sie sich vom Studium", "warum sind ausgerechnet sie für einen der Plätze geeignet"?
Wär ja schonmal interessant das ganze wie ein Vorstellungs-/Bewerbungsgespräch aufzuziehen.

Nicht dass es diese Fragen nicht in Wirklichkeit an Unis gäbe... hab ich mir nicht ausgedacht.


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 Betreff des Beitrags: Re: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 20.10.2009, 18:34 
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Euphorie hat geschrieben:
Erstere sind langweilig, man geht meist gar net hin, lernt am Ende für ne Prüfung, stopft sich in 1-2 Wochen den Stoff rein, besteht die Prüfung und ein Monat später hat man eh wieder alles vergessen. So weit, so "gut".


Nicht "man", sondern "du". (wobei du sicher nichts die einzige bist...) Vielleicht solltest du überlegen das Studium zu wechseln, wenn's so scheiße ist.

Zitat:
Ich merke es auch an den Mitstudenten in meinen Kursen, die obwohl sie in einer AT oder Übung sitzen, die eigentlich mal was 'anderes' sein sollten und auch Spass machen könnten, nach der bequemsten Sitzgelegenheit suchen, und schaun, dass sie nicht einschlafen, während andere am Handy spielen oder im Internet chatten, im facebook, studivz sind oder sonst was.



Liegt das Problem wirklich am Lehrinhalt oder vielleicht nicht doch an den Leuten?

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 Betreff des Beitrags: Re: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 20.10.2009, 18:41 
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Dieser Frage kann ich nur beipflichten, daran lag es bei unserer HIST UE nämlich auch. Lauter Leute die Kommunikationswissenschaft studieren, aber nicht willens sind, mitzuarbeiten. Ist dann natürlich für Studierende wie Vortragenden frustrierend, wenn immer nur Frontalvortrag geboten wird, weil sich keiner einbringen mag.

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 Betreff des Beitrags: Re: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 20.10.2009, 20:03 
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Illuminat hat geschrieben:
vielleicht sollte es bei solchen studierenden doch wieder auswahlverfahren geben, denn anscheinend sind es wirklich zu viele die eigentlich gar nicht auf der uni sein wollten aber es irgendwie nicht mal geschafft haben sich vorher zu erkundigen was ein universitäres studium im gegensatz zu einer ausbildung zu journalismus oder pr etc ist.

mich nerven die "ich zieh schnell das bakk durch, damit ich einen titel hab und dann für die krone schreiben kann" leute auch, aber deshalb gleich zugangsbeschränkungen anzudenken, find ich sehr schwierig, weil ungerecht und wahrscheinlich leichter für "büffeln ohne denken" menschen zu bewerkstelligen


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 Betreff des Beitrags: Re: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 20.10.2009, 22:00 
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Illuminat hat geschrieben:
hui schlimm texte bearbeiten und das auf der uni wo es doch darum geht wissenschaftlich mit texten zu arbeiten um dann auch mal selber wissenschaftliche texte zu erarbeiten. vielleicht sollte es bei solchen studierenden doch wieder auswahlverfahren geben, denn anscheinend sind es wirklich zu viele die eigentlich gar nicht auf der uni sein wollten aber es irgendwie nicht mal geschafft haben sich vorher zu erkundigen was ein universitäres studium im gegensatz zu einer ausbildung zu journalismus oder pr etc ist. dazu brauchts nämlich keinen akademischen grad, da gibts wirklich tolle ausbildungen die rein garnichts mit universität zu haben und das ist auch legitim. leider weiss nicht nur der eigene wissenschaftsminister nicht, das das studium der publizistikwissenschaft und kommunikationswissenschaft KEINE ausbildung zum journalismus oder PR ist. Nein zahlreiche Studierende sind einfach nicht in der lage sich vor dem studium zu erkundigen was dieses studium bieten kann, und was eben nicht.

wer solche lehrende wie die Kollegin vom profil nicht eindeutig evaluiert und wenn es immer nur lustig sein soll aber bitte nichts zum selber erarbeiten, dann sind diese studierende einfach falsch an dieser einrichtung. leider wird es wahrscheinlich bei einem zu erwartenden auswahlverfahren nicht darum gehen.


Erstmal, dein Ton ist schon ziemlich daneben. Solche Leute kann ich zB net ausstehen, aber dafür gibts kein Auswahlverfahren.

Ich hab absolut nix dagegen, was zu tun. Ich hatte extak eine AT in meiner Uni-Laufbahn, die absolut klasse war. Ich habe da sehr viel getan, und am Ende, bei einem Wettbewerb (man sollte ne Grafik zu einem bestimmten Thema basteln) den ersten Preis gemacht - wurde von der APA bewertet. Es geht mir eher darum, dass viele Lehrende an der Uni nicht viel aus dem herausholen, was der Stoff bietet. Denn in einer AT zu Print oder TV nur Texte exzerpieren lassen hat erstens nix mit dem Stoff zu tun und ist zweitens keine Art ArbeitsTechniken zu übermitteln. Oder lieg ich da so falsch? Dass ich in BAKK2 zB auch Texte erarbeiten muss, von mir aus auch in KFOR oder HIST ist mir auch klar, und da hab ich auch nix gegen einzuwenden.

Außderdem kann ich mich noch sehr gut daran erinnern, dass Herr Burkard in der ersten STEP1 VL sehr wohl gesagt hat, dass das Studium Grundlagen für Journalisten, PR etc bieten sollte.

Ich nehme jedes Semester die Evaluation in Anspruch.

Das ganze hier war kein mimi thread von mir, weil ich nix tun will, sonder weil ich gern mehr praktisch arbeiten würde, und das in meinen aktuellen Kursen absolut nicht möglich ist.

Zitat:
Nicht "man", sondern "du". (wobei du sicher nichts die einzige bist...) Vielleicht solltest du überlegen das Studium zu wechseln, wenn's so scheiße ist.


Ach komm, bis auf die Steps, wo Erstsemester noch regelmäßig hingehen, gibts keine Vorlesung, die richtig gut gefüllt ist. Ich gehe da nicht mehr hin, weil vorlesen (bei einer konnte ich im skript mitlesen) kann ich mir selber auch. Aber jeder wir er/sie es mag. Prüfungen bestehen tu ich so auch.


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 Betreff des Beitrags: Re: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 21.10.2009, 8:27 
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Euphorie hat geschrieben:
Das ganze hier war kein mimi thread von mir, weil ich nix tun will, sonder weil ich gern mehr praktisch arbeiten würde, und das in meinen aktuellen Kursen absolut nicht möglich ist.


Wie schon jemand hier gesagt hat, dann musst du auf eine FH gehen oder eine Uni-Lehrgang oder dergleichen machen. Das Studium der PKW ist keine Berufsausbildung, sondern allenfalls eine wissenschaftliche Vorbildung. Dazu gehört natürlich auch, Texte und Theorien zu lesen und ggfalls zu exzerpieren. Wenn du das langweilig findest, weil du lieber mehr Grafiken gestalten möchtest, bist du, wie gesagt, hier falsch.

Euphorie hat geschrieben:
Ach komm, bis auf die Steps, wo Erstsemester noch regelmäßig hingehen, gibts keine Vorlesung, die richtig gut gefüllt ist. Ich gehe da nicht mehr hin, weil vorlesen (bei einer konnte ich im skript mitlesen) kann ich mir selber auch. Aber jeder wir er/sie es mag. Prüfungen bestehen tu ich so auch.


Ach daher kommen dann die zig Threads mit "Hat biiiitte biiiitte irgendwer eine Mitschrift für mich?". Es ist durchaus gewinnbringend (unter mehreren Aspekten), regelmäßig Vorlesungen zu besuchen und sich auch unter dem Semester mit dem Stoff zu beschäftigen, dann muss man auch nicht in 1 Woche alles in sich "hineinstopfen", um es nachher wieder zu vergessen :roll:

Ich find das Studium auch nicht so prickelnd, aber aus ganz anderen Gründen (z.B. wegen Leuten mit solchen Einstellungen...). Sogar in der ZIB wird darüber berichtet, dass das IPKW aus allen Nähten platzt und dann gibt's PKW-StudentInnen, die sich darüber beklagen, dass sie langweilige Texte exzerpieren müssen...

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 Betreff des Beitrags: Re: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 21.10.2009, 9:39 
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Zitat:
leider weiss nicht nur der eigene wissenschaftsminister nicht, das das studium der publizistikwissenschaft und kommunikationswissenschaft KEINE ausbildung zum journalismus oder PR ist.


und auch die ZIB weiß das nicht.

grundlagen, oke. aber es ist nun mal keine ausbildung.

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 Betreff des Beitrags: Re: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 21.10.2009, 10:42 
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muss hier mal partei ergreifen für euphorie ;)

ich hab mir auch zahlreiche vos gespart, die einfach todlangweilig waren - und das waren sie! natürlich gabs gute. ich mochte die einführungen von duchkowitsch und schaffar (war im alten studienplan), aber mit anderen konnte ich dagegen gar nichts anfangen. bauer, den hab ich leider nie verstanden - und weder fachausdrücke noch komplizierte sprechweise stören mich normalerweise. aber das war einfach wirr, tut mir leid. burkart fand ich zum wegschlafen, auch langenbucher konnte mich (wenn auch persönlich sehr nett) nicht begeistern. bobrowsky hatte zwar eine ue, war aber meiner meinung nach überhaupt nicht qualifiziert dafür - ich wusste zu dem zeitpunkt schon mehr über onlinejournalismus als er, das war eine riesenenttäuschung. und bei haas bin ich das einzige mal in meiner studiengeschichte tatsächlich eingeschlafen, so sehr hat mich seine vortragsart gelangweilt.

tut doch nicht alle so, als wäre jede vo an der publizistik spannend und wertvoll - schleimer :twisted: was da vorgetragen wurde, das konnte ich mir immer bequem zuhause in ein paar tagen anlernen. das traurige: selbst mitdenken wurde kaum verlangt, was auf der uni ja doch schön wäre. stattdessen halt stumpfes auswendig lernen. gut...

das positive: ab dem zweiten abschnitt konnte ich endlich freier wählen, was mich wirklich interessiert. und es gibt viel praktisches und spannende vortragende, wenn man richtig auswählt. gries zum beispiel wird mir immer positiv in erinnerung bleiben, sehr spannend und interaktiv, dort war ich jedes mal. oder lojka, dort durfte man selbst schreiben und bekam feedback, toll. mikunda war sowieso einer meiner lieblingsprofs, seine vos prägen noch immer mein mitdenken beim film. malschinger fand ich mit ihrer werbungs-vo auch super, viele beispiele und anschauliches. gottschlich... nun ja... er persönlich ging mir zu schnell an die decke, aber man setzte sich mal wirklich kritisch mit den ganzen kommwiss-theorien auseinander statt sie nur auswendig zu lernen, man verglich sie.

und bevor hier wieder die neunmalklugen daherkommen: ich hab sehr viel theorien gelernt, das ist auch wichtig, das bestreitet keiner. und dass die uni keine fh ist und man nach dem studium eben nicht automatisch journalist ist, das sollte ja wohl wirklich jedem klar sein, also bitte keine schlauen bemerkungen darüber, sowas regt mich echt auf. ABER man kann sehr wohl hoffen, dass man spannende vorträge hört, dass man sich kritisch mit themen auseinandersetzen kann (auch und gerade theorien brauchen das), dass man nicht sinnfrei unzählige zusammenfassungen schreibt, die später niemand mehr braucht.

alle, die genauso denken: erstmal die studieneingangsphase überstehen und dann selbst spannende themen auswählen, denn es gibt sie :) nicht verzweifeln ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 21.10.2009, 11:00 
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Wohnort: Wien Bronx
leia hat geschrieben:
tut doch nicht alle so, als wäre jede vo an der publizistik spannend und wertvoll - schleimer :twisted: was da vorgetragen wurde, das konnte ich mir immer bequem zuhause in ein paar tagen anlernen. das traurige: selbst mitdenken wurde kaum verlangt, was auf der uni ja doch schön wäre. stattdessen halt stumpfes auswendig lernen. gut...


nun, das hab zumindest ich nie behauptet. natürlich gibt es einige vo's die interessanter sind als andere - in jeder studienrichtung gibt es sachen, die einen überhaupt nicht interessieren und bei denen man sich durchbeißen muss. aber so pauschal zu sagen dass alle vo's nach den steps (und da gehen auch nur erstsemestrige hin, die noch halbwegs motiviert sind) langweilige wären, find ich übel - ich mein, wenn mich alles so langweilt dass ich nicht hingehe sollte ich wirklich überdenken, ob ich das richtige studiere. und irgendwo her müssen ja auch mitschriften zu paed etc. kommen...

leia hat geschrieben:
und bevor hier wieder die neunmalklugen daherkommen: ich hab sehr viel theorien gelernt, das ist auch wichtig, das bestreitet keiner. und dass die uni keine fh ist und man nach dem studium eben nicht automatisch journalist ist, das sollte ja wohl wirklich jedem klar sein, also bitte keine schlauen bemerkungen darüber, sowas regt mich echt auf. ABER man kann sehr wohl hoffen, dass man spannende vorträge hört, dass man sich kritisch mit themen auseinandersetzen kann (auch und gerade theorien brauchen das), dass man nicht sinnfrei unzählige zusammenfassungen schreibt, die später niemand mehr braucht.


ja offenbar ist das aber nicht allen klar, wodurch die leute dann ev. enttäuscht sind.

eine neunmalkluge schleimerin :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: langweilige AT's und Übungen
BeitragVerfasst: 21.10.2009, 11:13 
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ich fand wie gesagt etwa 70 % des ersten abschnitts stinklangweilig. hätte ich da aufgehört, hätte ich die guten sachen nicht mitgekriegt. das ding ist: es geht eigentlich allen studenten, egal welcher fachrichtung, genauso. jeder muss sich durch einen faden einstieg quälen. ich finde nicht, dass das ein grund ist, aufzugeben. wenn mich die themen nicht interessieren, wenn ich merke dass ich doch lieber psychologin werde - na klar, dann aufhören is schon schlau. aber nicht weil ich die vermittlungsart langweilig finde.

das sieht man doch bei euphorie, oder bin ich die einzige, die das rausliest: sie würde ja gern mehr machen, sie interessiert sich für die themen. aber an der umsetzung hapert es. warum sollte sie aufhören mit etwas, das sie interessiert, nur weil sie gern mehr persönlich eingebunden wäre und auf andere art lernen möchte als zusammenfassungen schreiben, nach denen später kein hahn mehr kräht? und diese unart, studenten den lehrstoff aufbereiten zu lassen und die anderen dann mit meist mies gemachten, schlecht vorbereiteten powerpoint-präsentationen zu quälen, finde ich auch unsäglich. ungelogen 95 % aller referate, die ich an der uni gehört habe, waren mies. daran gibts nichts herumzuschönen. da hats an allen ecken und enden gefehlt. referate und gruppenübungen - die geißel meiner studentenzeit. furchtbar.

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