zuletzt geändert: 12.09.06
Autor: pascal

© IG Publizistik


Unser Selbstverständnis

Die IG (Institutsgruppe) Publizistik stellt zurzeit alle 5 Mitglieder der Studienvertretung (StV) Publizistik – dies ist übrigens bereits seit 1989 so! Glücklicherweise sind wir aber mehr als fünf engagierte StudentInnen und erfüllen die Tätigkeit der Studienvertretung daher auch alle gemeinsam. Dies ist auch notwendig, da es während des Semesters eine Vielzahl an Aufgaben gibt, die es zu erledigen gilt und die anfallende Arbeit unmöglich von nur fünf Menschen gemeistert werden kann. Aber dazu später mehr…

Wer sind wir?
Wir sind also eine Gruppe von Studierenden, die in unserer Freizeit und unbezahlt, mit viel Enthusiasmus und Herzensblut versuchen den Interessen der Studentinnen und Studenten in einer Zeit, in der die studentische Mitbestimmung durch verschiedenste Maßnahmen seitens der Bundesregierung ein karges Dasein fristet, eine gemeinsame und „hörbare“ Stimme zu geben und Gewicht zu verleihen.

Die Institutsgruppe versteht sich als unabhängige Basisgruppe und ist offen für alle, die sich einbringen wollen. Unabhängigkeit heißt aber nicht, dass wir keine politische Linie hätten und für keine Inhalte stünden. Vielmehr sehen wir uns selbst als Forum des Meinungsaustausches abseits des alten Links-Rechts-Schemas und versuchen uns in Universitäts- Bildungs- und Allgemeinpolitik einzubringen.

Wie bereits erwähnt besteht die IG Publizistik aber aus mehr, nämlich ca. 10 – 15 Personen. Derzeit sind dies: Daniel Auer, Paul Diernberger, Nicole Eilenberger, Xaver Forthuber, Elisabeth Gugumuck („Gucki“), Christoph Heshmatpour, Andreas Kiener („Aki“), Magdalena Köhle, Marcel Ludwig, Kerstin Maireder, Thomas Müller, Pascal Pils („Pas“), Andreas Puschautz, Babs Werteker

Sie alle machen durch ihre individuellen Eigenschaften und Hintergründe die IG zu einem ziemlich bunten Haufen. Und hier liegt auch eine unserer Stärken: Pluralismus statt Einheitsbrei und „more of the same“.
Trotzdem gibt es natürlich einige Grundsätze, denen wir uns verschrieben haben und die die Basis unserer Arbeit darstellen. So verurteilen wir jede Form von Rassismus, Sexismus, Faschismus, Homophobie, Xenophobie, Nationalismus, Totalitarismus und ähnliche Auswüchse.
Wichtig sind uns Themen wie Solidarität, Feminismus, Integration, Toleranz und Respekt Andersdenkenden gegenüber sowie geschlechtergerechter bzw. politisch korrekter Sprache.

Wir arbeiten basisdemokratisch und nach dem Konsensprinzip, d.h. Meinungen werden innerhalb der Gruppe solang diskutiert bis Einigkeit erreicht ist. Pluralismus ist für uns also kein Hindernis, sondern Bereicherung. Hierarchien haben in unserer politischen Arbeit keinen Platz. Weitestgehende Transparenz soll durch Informationsunterschiede verursachte „natürliche“ Hierarchien vermindern. Es muss auch immer wieder möglich sein eine Frage zur Diskussion zu stellen und einen neuen Konsens zu finden (Redundanz).

Einerseits wollen wir in Opposition zu den laufenden Entwicklungen gehen, wie dem Demokratieabbau in der Universität, der Etablierung von autoritären Managementstrukturen, den steigenden Einfluss der Wirtschaft in Forschung und Lehre, einer neoliberalistische (Bildungs)Politik, die die Privatisierung der wissenschaftlichen Forschung und Lehre propagiert und katastrophale Auswirkungen auf Vielfalt und Qualität der Hochschulbildung mit sich zieht, den Zugangs-beschränkungen wie Studiengebühren und Knock-Out-Prüfungen oder der Bewertung von Studien nach ihrer wirtschaftlichen Nützlichkeit. Andererseits sehen wir es weiterhin als unsere Aufgabe Gestaltungs- und Handlungsalternativen an der Universität zu erarbeiten und in dem kleinen Rahmen in dem das möglich ist unsere Vorstellungen von Partizipation und Demokratie zu leben.

Was tun wir jetzt genau?
Unsere Hauptaufgabe ist es die Interessen der Studierenden des Faches Publizistik- und Kommunikationswissenschaft zu vertreten.
Dies tun wir indem wir in der Studienkonferenz und der Fakultätskonferenz vertreten sind, Lehrende kontaktieren falls es Probleme gibt (Stichwort: fristgerechte Benotung von LV), uns für ausreichend Lehrveranstaltungen, bessere Studienbedingungen und für funktionierende Anmeldesysteme einsetzen und Vorschläge für Studieninhalte ausarbeiten (Die Erstellung des neuen Studienplans und seiner Inhalte sind zum Beispiel zu einem Großteil auf die Bemühungen der IG zurückzuführen!).

Zu Semesterbeginn bieten wir eine Inskriptionsberatung an, während des Semesters stehen wir euch in mehreren Journaldiensten pro Woche und E-Mail-Beratung mit Rat und Tat zur Seite. Zudem kannst du bei uns so manches Skriptum oder Buch für das Studium oder auch Kopierkarten erwerben.
Jedes Semester geben wir das Kritische Vorlesungsverzeichnis (Krivo), eine übersichtliche Zusammenfassung des gesamten Lehrveranstaltungsangebots für PKW, mit einem von uns verfassten Studienleitfaden als Orientierungshilfe für die StudentInnen heraus. Auf unserer Homepage bieten wir euch zudem zahlreiche Informationen und ein Forum für den studentischen Austausch.
Außerdem erscheint jedes Semester unsere Zeitschrift „Zündstoff“, eine immer wieder interessante und anregende Lektüre.
Unter der Projektleitung der IG finden Erstsemestrigentutorien statt, um Studienanfänger-Innen den Einstieg an der Uni Wien zu erleichtern.
Wir beteiligen uns an (univeritäts)politischen Aktionen der ÖH oder anderer Plattformen.
VertreterInnen der Institutsgruppe nehmen regelmäßig an studienbezogenen Konferenzen oder Tagungen teil. Wir unterstützen dich nach Möglichkeit finanziell wenn du eine solche Veranstaltung besuchen willst.
Jedes Semester veranstalten wir außerdem ein Fest der IG Publizistik – ein Fixtermin für zahlreiche StudentInnen.

Und wenn du dich gar nicht mehr auskennen solltest, dann helfen wir dir auch bei der Planung deines Semesters. Die Betonung liegt hierbei aber auf helfen, denn wir können dir nur Tipps und Empfehlungen geben. Was wir dir aber nicht abnehmen können ist, dass du dich selbst mit dem Studium und vor allem auch dem Studienplan auseinandersetzt. Stundenpläne basteln wir keine! Schließlich willst du ja wohl auch nicht vor Beginn jedes Semesters zu uns kommen und uns fragen welche Lehrveranstaltungen du belegen musst ;-)
Denn einer unserer Grundsätze ist auch, dass unsere Beratung Hilfe zur Selbsthilfe sein soll und nicht ein Service, dass anderen das Denken abnimmt.

Also wenn du mal Fragen oder einfach Lust auf ein nettes Pläuschchen (plus Kaffee, Tee, …) in gemütlicher Atmosphäre hast, dann schau einfach bei uns im KOBRA vorbei. Aber auch wenn du uns betreffend unserer Arbeit etwas mitteilen möchtest, laden wir dich ein, vorbeizukommen und uns dein Lob, deine Kritik und/ oder deine Vorschläge kundzutun – denn wir sind natürlich auf euer Feedback angewiesen.
Auf unserer Homepage findest du übrigens ein paar Infos über uns – u.a. Fotos zu den Namen ;-) – und natürlich auch allerhand Nützliches zum Studium (Studienpläne, FAQ, Formulare zum Download u.v.m.).

Jeden Mittwoch (Beginnzeit 18.00) halten wir in unserem Raum am Institut unser Plenum ab, in dessen Rahmen wir alles was so anfällt besprechen. Wenn du dir einfach mal ansehen willst was wir so machen oder Lust hast selbst bei uns aktiv mitzuhelfen, dann komm einfach mal vorbei. Da es bei uns nie an Beschäftigung mangelt und Langeweile ein Fremdwort ist, sind engagierte und interessierte Leute bei uns immer willkommen.