zuletzt geändert: 14.05.09
Autor: paul

© IG Publizistik


ÖH-Wahl 2009

Was wir wollen:


Einen freundlichen und respektvollen Umgang zwischen Lehrenden und Lernenden:

Wir treten jederzeit dafür ein, dass Studierende die Möglichkeit haben,
mit Lehrenden zu sprechen und Feedback zu bekommen. Ebenso
befürworten wir die Evaluierung als Möglichkeit der Studierenden,
einzelne Lehrveranstaltungen zu kommentieren.
Desweiteren sehen wir uns als Schnittstelle zwischen Studierenden und Lehrenden bzw. der Studienprogrammleitung. Werden Beschwerden oder Vorschläge an uns herangetragen, leiten wir diese an die zuständige Stelle weiter. Ebenso nehmen wir Einfluss auf die Gestaltung des Studiums, indem wir zum Beispiel Stellungnahmen bei Postenvergaben abgeben.


Einen kollegialen Umgang unter den Studierenden:

Das IG-Kammerl (KoBRa) soll nicht nur ein Büroraum sein, es soll vor allem auch die Möglichkeit des Verweilens am Institut geben. Leider wurde ja kein Aufenthaltsraum für dieses Institut eingeplant, für den Neubau wurde uns aber bereits versichert, dass es Aufenthaltsbereiche geben wird.

Das Publizistikfest ist für uns wiederum so etwas wie eine Familienfeier.
Allsemesterlich hat man die Möglichkeit, mit seinen KollegInnen, die man bisher nur flüchtig gesehen hat, ein Bier zu trinken. Dies stellt für uns eine wichtige Basis des Miteinanders am Institut dar.

Der Glühwein- bzw. Eisteestand zielt auf etwas ähnliches ab. Auch hier wollen wir die Möglichkeit geben, nach einer LV nicht direkt weiter zu hetzen, sondern zu verweilen und sich auszutauschen.

Auch die Erstsemestrigentutorien, mittlerweile seit langer Zeit am Institut etabliert, werden von uns organisiert. Diese sollen helfen, sich im Gewirr der ersten Monate an der Uni zurecht zu finden und Kontakte zu knüpfen - was sonst gerade in einem Massenstudium wie PKW oftmals nicht so leicht ist. An diesem Projekt kann jedeR Studierende teilnehmen, sei es als LeiterIn oder als TeilnehmerIn.

Und schließlich bietet unser Forum seit langem eine der beliebtesten Möglichkeiten, sich einerseits über das Studium zu informieren und andererseits auch Kontakte über das bloße Beantworten von Fragen hinaus zu knüpfen.


Einen kollegialen Umgang unter den Lehrenden:

Wir veranstalten regelmäßig den sogenannten I-S-T (Instituts
Smalltalk), der den Lehrenden die Möglichkeit bieten soll, sich
in entspannter Atmosphäre untereinander besser kennenzulernen. Dies erfüllt vor allem auch den Zweck, externe Lehrende besser in das Institut einzubinden.


Hilfe zur Selbsthilfe:

In der Beratung (sei es Inskriptionsberatung oder Allgemein) wird man
von uns nie einen fertigen Stundenplan erhalten. Wir würden uns auch
nicht anmaßen, jemandem vorzuschreiben, wann er oder sie welche
Lehrveranstaltung zu besuchen hat. Wir werden jedoch immer so klar als
nur irgend möglich darstellen, wo und wie man selbst seinen eigenen Weg
durch das Studium finden kann.

Was wir wollen ist ein respektvoller und freundlicher Umgang Aller am
Institut. Dennoch werden wir auch immer in einem geeigneten Rahmen
Missstände und Probleme ansprechen.


Was wir nicht wollen:

Diskriminierung:

Wir werden niemals tolerieren, wenn Hautfarbe, Sprache, Geschlecht,
sexuelle Orientierung oder Herkunft zu einer abweichenden Behandlung
führen. Wir sprechen uns aktiv gegen jegliche Form der Diskriminierung
aus und verurteilen diese auf das Schärfste. Dafür fördern wir auch verschiedene Projekte, wie DaFKo (Deutsch als Fremdsprache für KommunikationswissenschafterInnen) oder das feministische Musikfestival Rampenfiber.

Service ohne Politik:

Die Universität ist für uns auch ein Raum, in dem die Gesellschaft von morgen gebildet wird. Insofern ist zB. Feminismus für uns ein Thema, bei dem wir glauben, dass wir durch geschlechtersensible Sprache und aktive Frauenförderung heute erreichen können, dass die Frau von Morgen endlich ein gleichwertiges Mitglied der Gesellschaft ist. Dies
könnte man noch zu vielen Themen fortsetzen, jedoch sehen wir Sexismus als eines der größten Probleme der heutigen Gesellschaft. Insofern haben wir auf unserer Ebene sehr wohl einen politischen Anspruch.