Jan212016

Der Falter und der Islam – Leserbrief zum Gastkommentar von Bianca Tschaikner, Falter 1-2/16

Die Bemühungen des Falters, die aktuellen Entwicklungen und Vorfälle in der Flüchtlingsthematik sachlich und tabufrei zu diskutieren, sind zu würdigen. Jedoch ist es leider so, dass im Rahmen dieser Bemühungen mitunter durchaus antimuslimische Ressentiments geschürt werden, nicht zuletzt durch den Artikel von Frau Tschaikner. weiterlesen »

Jan122016

Linktipp

“Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln.” (Goethe, Torquato Tasso) Und doch: Manchmal könnte man einfach nur noch heulen. Die “Süddeutsche Zeitung” und der “Focus” ernteten am vergangenen Wochenende massive Kritik wegen rassistischer bzw. sexistischer Titelseiten. Hier eine Kritik vom “Spiegel” zum Nachlesen: Rassistische Titelbilder: “Süddeutsche” entschuldigt sich, “Focus” nicht

Dez292015

Eine einseitige Darstellung von Nigeria

Unlängst wurde in einer Kindersendung auf Ö1 (16. 12. 2015, Rudi! Radio für Kinder: „Woher kommen die Flüchtlinge? Nigeria“) ein einseitiges Bild von Nigeria gezeichnet, das auch Falschinformationen beinhaltet.

weiterlesen »

Dez232015

Der Respekt des Händeschüttelns

Der Kommentar ist am 23. 12. 2015 in der Print-Ausgabe der Wiener Zeitung erschienen und abrufbar auf Genios.

Es häufen sich Berichte, wonach muslimische Macho-Männer sich weigern, einer Frau die Hand zu reichen. weiterlesen »

Dez012015

Kopftuch, wieder einmal

Zum Kommentar Religion ist privat, das Kopftuch ein Symbol von Helmut Brandstätter im Kurier vom 28. 11. 2015 erlauben wir uns – entsprechend kultur- und sozialanthropologischen Erkenntnissen – einige Anmerkungen.

Musliminnen, die ihre Häupter bedecken, erklären in den letzten Jahren unermüdlich, dass sie dies nicht tun, weil ihre männlichen Verwandten es vorschreiben, sondern weil sie des Glaubens sind, dass der Islam, der Koran ihnen dies vorschreibe. weiterlesen »

Nov222015

Plädoyer für sensiblen Sprachgebrauch

Sehr geehrter Herr John,
sehr geehrte Frau Sterkl,
sehr geehrte Standard-Redaktion,

herzlichen Dank für Ihren Beitrag „Wenn der ‚Ansturm‘ der ‚Asylanten‘ losbricht“ und das Interview mit Anatol Stefanowitsch. weiterlesen »

Okt212015

Knigge für Flüchtlinge

Der Kommentar erschien am 21. 10. 2015 in der Wiener Zeitung.

In letzter Zeit wird Flüchtlingen mittels Verhaltenskodex eingebläut, was die Willkommensschilder an Grenzübergängen und Bahnhöfen tatsächlich bedeuten. weiterlesen »

Okt122015

Himba: Projektionsfläche europäischer Sehnsüchte

Zum Bericht “Nomaden in Namibia im Kaokland” im Stern, online am 6. 10. 2015 erlauben wir uns aus ethnologischer Perspektive einige Anmerkungen.

Zunächst einmal leben diese Menschen nicht „fast völlig vergessen“. Das Gegenteil ist der Fall, sie touren regelmäßig durch deutschsprachige Medien und müssen als Projektionsfläche europäischer Sehnsüchte nach etwas diffusem Ursprünglichen herhalten, das im eigenen Lebensumfeld verloren scheint. In diesem Sinne sind Himba (Plural eigentlich Ovahimba) seit Jahrzehnten Objekte exotistischer Verklärungen, wie auch in diesem Artikel. weiterlesen »

Sep292015

Replik zu Florian Klenks Kommentar „Offene Grenzen brauchen offene Worte“ (Falter 38/15)

Ja, es stimmt, es braucht eine ehrliche Debatte. Naivität und das Beklatschen von Flüchtlingen lösen keine Probleme.
Schade ist jedoch, dass es auch Herr Klenk schafft, wieder bekannte Vorurteile zu bedienen. Unterm Strich bleibt von seinem Kommentar: Probleme werden uns die MuslimInnen aus „rückständigen“ Gebieten machen. weiterlesen »

Sep242015

Linktipp

Andre Gingrich über ein Erstarken der Zivilgesellschaft:

„derstandard.at“