Mai152013

TMB-Workshop bei den Tagen der KSA

DONNERSTAG, 6. JUNI

13:00–15:00 Workshop C: Eingrenzen, ausgrenzen, entgrenzen – Mediale Praxen
Übungsraum

  • Philipp Budka: Fußballfankultur und mediale Praxen aus sozial- und kulturanthropologischer Perspektive
  • Jacqueline Younes: Kurdinnen und Kurden im Spiegel der deutschsprachigen Printmedien: „Das Ausland“, „Globus“, „Dr. A. Petermanns Mitteilungen“
  • Lisa Mine Orel: Orient im Hochglanzformat – Differenzen und deren Konstruktion in deutschsprachigen Jemen-Reisebroschüren
  • Ingrid Thurner: Eingrenzen – ausgrenzen. Islam und Muslime in medialen Diskursen

Im Anschluss an die Vorträge gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Alle Interessierten sind willkommen.

Mai172013

Die antimuslimischen Vorurteile pflegen

Der Kommentar erschien am 17. 5. 2013 gekürzt in der Wiener Zeitung.

„Mehrheit der Muslime weltweit für Scharia“, so oder so ähnlich lauteten weltweit die Schlagzeilen anlässlich einer Umfrage des Pew Research Center*), die dieser Tage für mediale Aufregung sorgte.
Es klang zugleich wie eine Anklage und wie ein Triumph, wie wenn endlich offiziell bestätigt würde, was man immer schon befürchtet hat. Aber was ist daran überraschend, wenn Muslime für die Scharia sind? Selbstverständlich befürworten die Angehörigen einer Religion ihre Glaubensinhalte. weiterlesen »

Mai152013

Waun mi des Reisebüro net vermittelt hätt

Kommentar von Almuth Waldenberger zu Sabine Scholls Reisebericht aus Marokko: “Was wären wir ohne Fatima?” im Standard, Album vom 20. 4. 2013

Da hat also eine Schriftstellerin einen Text über ihre eigene Unfähigkeit verfasst, auf Urlaubsreise in Marokko mit kleinen und größeren Abweichungen von der eigenen Lebensrealität irgendwie umzugehen. Ihre mitgereisten Kinder werden zu Indikatoren, wie denn die Gesamtgesellschaft im Kontakt mit dem Fremden bestehen würde – noch viel stärker äußert sich da die Ohnmacht. weiterlesen »

Apr302013

Staatsbürgerschaftstest und Wertedebatte – Ausgrenzende Abwertung

Sehr geehrter Herr Rauscher,
Sehr geehrte Standard-Redaktion,

 

Werte sind das, was der andere nicht hat – das ist zumindest der Eindruck, der entsteht, wenn man sich diverse Diskussionen um Inklusion und Exklusion ansieht. Und in diese Kerbe schlägt auch Ihre Glosse vom 25. April 2013 zum neuen Staatsbürgerschaftstest  (http://derstandard.at/1363709223295/Eine-Einstellungssache).  weiterlesen »

Apr272013

Marokko ist anders

Betr.: Sabine Scholl „Was wären wir ohne Fatima?“ im Standard, Album vom 20. 4. 2013.

Sehr geehrte Frau Scholl, 

mit zunehmendem Entsetzen lasen wir Ihren Text zu Marokko. Das ist eine Aneinanderreihung von negativ besetzten Worten und Wertungen (todgeweiht, räudig, stinkend, grob, sterbend, muffeln, Staubschichten und Sand, stinkt, Blut, Exkremente, tot, getötet, Ansteckungsgefahr, Gestank, Latrine, dreckig, kotzen und so fort). In diesem Reisebericht dürfte die häufigste beschreibende Vokabel das sympathische Wörtchen „stinken“ in all seinen grammatischen Variationen sein. weiterlesen »

Apr062013

Miss Vienna eine “Black Beauty”?

ein Leserbrief an die Österreich-Redaktion von Almuth Waldenberger.

Liebe Österreich-Redaktion,

was versprechen Sie sich davon, in Ihrer Berichterstattung am 29.3. über den Ausgang der Wiener Miss-Wahl der Siegerin einen Beinamen zu geben, der die Leserschaft entweder an ein Pferd oder an einen Sklavenmarkt denken lässt?
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Mrz072013

TMB bei den Tagen der KSA

8. Tage der Kultur- und Sozialanthropologie 2013

6. und 7. Juni 2013

Workshop 16: Eingrenzen, ausgrenzen, entgrenzen – Mediale Praxen

CFP: Abstract (max. 300 Worte) bis 12.4.2013 weiterlesen »

Feb232013

Die ÖH ist kein “Studentenparlament”

Sehr geehrte Redaktion,

seit vielen Jahren schätzen wir den Falter wegen seiner genauen Recherchearbeit, vieler informativer Artikel, die man anderswo nicht findet, und weil immer das Bestreben erkenntlich ist, auch Minderheiten angemessen darzustellen. weiterlesen »

Feb062013

Was hat Islam mit Islamismus zu tun?

Der Artikel ist am 6. 2. 2013 als Gastkommentar in der Presse erschienen und wurde aufgenommen ins Austria-Forum.

Revolutionäre, Terroristen, Bilderstürmer, Selbstmordattentäter, Taliban, Al-Qaida, Muslimbruderschaft, demokratisch gewählte Präsidenten und Ministerpräsidenten, Männer mit Bärten und Frauen mit Kopftüchern, sie alle haben eines gemeinsam: Sie werden in der Kategorie Islamismus schubladiert. weiterlesen »

Jan242013

Die Häme der FPÖ für Vertriebene.

Der Kommentar erschien leicht verändert am 24. 1. 2013 in der Wiener Zeitung.

Die FPÖ wünschte sich in einem Inserat in Heute am 14. 1. 2013 ein Ende des „Asylbetruges“, bezeichnete „alle Unterstützer“ als „Beitragstäter“ und forderte „Zwangsernährung, Schubhaft und Abschiebung“ für die Flüchtlinge in der Votivkirche.

Wir wünschen den Verantwortlichen der FPÖ und denen, die sie leider wählen, dass sie niemals aus ihrer Heimat fortgejagt werden, dass sie niemals ihre Familien verlassen, Hab und Gut aufgeben und dann durch die Welt irren müssen und in ein Land kommen, in dem sie mit solchen Bildern empfangen werden.

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