Monatsarchiv: November 2009

Wie uns Statistiken die Bildungsdiskussion erklären

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

mein Kommentar bezieht sich auf folgende Beiträge:

StudentenProteste: „Schluss mit Elitebildung“ – Online vom 17.11.09
(http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/522318/index.do?_vl_backlink=/home/bildung/universitaet/516801/index.do&direct=516801)

Studenten sind für Proteste, Ideologie ist aber unwichtig – Online vom 17.11.09
(http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/522120/index.do?_vl_backlink=/home/bildung/universitaet/516801/index.do&direct=516801)

In Ihren Beiträgen über die Studentenproteste zitieren Sie eine Umfrage des Institutes für Jugendkulturforschung. Leider wirkt diese nicht gerade erhellend, sondern spaltet die Studierenden in BefürworterInnen und GegnerInnen des Streiks. Besondere Verwirrung scheint die Tatsache zu verursachen, dass es keine einheitlichen Forderungen gibt, sondern viele verschiedene, die sich auch widersprechen. Aber geht es nicht genau darum in einer Demokratie? Eine Darstellung der verschiedenen Lebenswelten und Bedürfnisse könnte zur Bildungsdiskussion wesentlich mehr beitragen, als die Reduktion auf zwei Lager. Die Komplexität sozialen Zusammenlebens sollte innerhalb der Medien ausreichend behandelt werden. In den genannten Artikeln Artikeln kommen Lehrende nur am Rande vor, aber auch sie klagen über die Arbeits- und Lehrbedingungen. weiterlesen »