Monatsarchiv: Oktober 2010

Islamophobe Stimmungsmache.

Unter dem Vorwand der Meinungsfreiheit ist Rassismus salonfähig geworden.

Der Artikel erschien am 21. 10. 2010 in der Presse

Der Autor des Gastkommentars „Alles nur Faschisten?“ in der Presse vom 12. 10. 2010, wurde vor allem durch Bruno Kreiskys Aufforderung, er solle Geschichte lernen, bekannt. Um hier einen historischen Vergleich zu ziehen: Zu Kreiskys Lebzeiten und schon gar zu seiner Regierungszeit wäre ein solcher Artikel der Volksverhetzung nicht möglich gewesen. Die Presse hätte ihn nicht gedruckt. Es wäre auch über Jahrzehnte in Österreich eine solche FPÖ nicht möglich gewesen, der ausnahmslos alle anderen Parteien nichts entgegenzusetzen haben, einfach deswegen, weil H. C. Strache den Feind klar zu benennen weiß: Ausländer, insbesondere Muslime. Und die sind nun an allem schuld, was nicht so ist, wie es sein sollte, und wie es die Schreiber solcher peinlichen, jede Rechtsstaatlichkeit und Menschlichkeit verletzenden Zeilen, gerne hätten. weiterlesen »

Moderne und Assimilation

In dem KommentarBei dieser Wahl ging es um ‚Ausländer‘, um nichts anderes vom 12. 10. bedient Hans Rauscher allzu leicht die emotionalen Ressentiments, die auch im Wiener Wahlkampf vorherrschten. Persönlich finde ich es schade, dass nie über die NichtwählerInnen gesprochen wird, doch die Wahlanalyse soll hier nicht das Thema sein.

(http://derstandard.at/1285200619545/Einserkastl-RAU-Wien-Jahrhundertwende)

Dieser Beitrag reiht sich ein in viele andere, die abwertend über MigrantInnen berichten und dadurch Ressentiments schüren, was wiederum der FPÖ Stimmen bringt. Türk/e/in als Bezeichnung verkommt zum Schimpfwort. Dabei scheint es egal zu sein, welchen Pass die angesprochenen Personen wirklich besitzen. Klassisch auch die Argumente: Die deutsche Sprache und die Unterdrückung der Frauen. weiterlesen »