Monatsarchiv: Januar 2011

Menschen – nicht Medien – revoltieren

„Die Presse“, Print-Ausgabe, 30.01.2011
Online: die Presse.com

„Social Media“ wie Facebook gelten als neuer Zunder der Revolution. Interaktive und vernetzte Medien sind aber schon lang wichtige Werkzeuge sozialpolitischer Bewegungen.

Die Bedeutung von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien für die sozialpolitischen Umbrüche in Tunesien sowie die Proteste in Ägypten wurden und werden sowohl in der österreichischen als auch in der internationalen Medienlandschaft intensiv diskutiert. Kaum ein Beitrag, der „sozialen“ Medien wie Facebook oder Twitter nicht wesentlichen Anteil an der „Revolution“ in Tunesien oder den Protesten in Ägypten einräumt.

weiterlesen »

Keine sexistische und exotisierende Werbung für Brasilien!

Sehr geehrter Herr Redakteur Stainoch!
Sehr geehrtes Jumbo-Geschäftsleitungsteam!

Bei einem Besuch der Reisemesse in Wien gestern habe ich u. a. ein Exemplar Ihres Fernreisejournals, Ausgabe 36/2010, erhalten und bin – als Kultur- und Sozialanthropologin sowie als reisende Frau – über die Gestaltung der Titelseite erstaunt bis entsetzt. weiterlesen »

Neoliberale Nebel-Argumentation im Karrieren-Kurier

Sehr geehrte Frau Baierl, sehr geehrte Karrieren-Redaktion!

Ihre Kolumne „Wofür Firmen zahlen“ vom 8. Jänner regt auf. Doch nicht aufgrund der von Ihnen als Aufreger gesehenen Gesetzesnovelle, die im Jänner beschlossen werden soll, sondern als meisterhaftes Beispiel für neoliberale Nebel-Argumentation.
weiterlesen »