Monatsarchiv: Juni 2011

Vortrag: Carmel Vaisman: Don’t Feed The Trolls

Carmel Vaisman: Don’t Feed The Trolls. Countering The Discourse Patterns of Online Harassment

Dr. Carmel L. Vaisman is a research fellow in the Department of Communications at the Hebrew University of Jerusalem.

Eine Veranstaltung der Forschungsgruppe Internet an der Fakultät für Sozialwissenschaften und der Initiative Teilnehmende Medienbeobachtung am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie.

Zusammenfassender Artikel im Online Standard vom 24.06.2011.

Islam statt daham. Eine Geistesgröße der Mehrheitsgesellschaft

Betr.: Islam statt daham auf www.krone.at am 25. 5. 2011

Man stelle sich vor, die Online-Ausgabe einer muslimischen Zeitung bringt die Höhe- und Tiefpunkte der österreichischen Innenpolitik als filmische Serie. In einem der Videos sieht man den Reporter vor einer Marienstatue knien, Blick und gefaltete Hände himmelwärts gerichtet, ein Gebet karikierend. Nach einigen Sekunden erhebt er sich und meint: „Rein ergonomisch ist das überhaupt nicht meines“. Die abschließenden Worte eines seiner Gesprächspartner leitet der Reporter ein mit der Bemerkung: „Und für mich ganz persönlich noch ein Binsenvers aus dem Neuen Testament zum Abschied“. Im Abspann schließlich wird Gottes Größe verglichen mit der eigenen, in Metern gemessen. weiterlesen »

Die häßliche Fratze der Klischees. Warum Journalismus manchmal eine häßliche Fratze hat und Tätowierungen einfach bunte Bilder sind. Entgegnung zu Hans Rauschers „Einserkastl“ „Tattoo“ vom 23.05.2011

Der Platzsturm im Wien-Derby von letzter Woche hat nicht nur die häßliche Fratze des österreichischen Fußballs gezeigt. Er hat auch die häßliche Fratze des österreichischen Journalismus gezeigt: Die Voreingenommenheit.

Quer durch die meisten Medien gingen die Bilder von Hooligans, die den Spielabbruch von Rapid gegen Austria erzwungen haben. Die meisten Bilder zeigten von mehreren Hundert stürmenden Fans genau drei oder vier ausgewählte. Die meisten davon tätowiert. Ein stark tätowierter, angeblich griechischer Hooligan, der „Tattoo-Grieche“, wie ihn der Boulevard getauft hatte, wurde zum Aushängeschild gemacht: Die häßliche Fratze der Tätowierten. weiterlesen »