Monatsarchiv: August 2014

Ursache der Genderproblematik in Österreich: Muslime sprechen kein Deutsch

TMB-Gastbeitrag von Menerva Hammad

Im Artikel „Attacke auf die Stellung der Frau – kein Thema für Feministinnen“ in:
Die Presse vom 18. 08. 2014 kommt Gudula Walterskirchen von der Genderdebatte auf die Verallgemeinerung, der Islam sei frauenfeindlich. Muslimische Eltern sollen ihren Söhnen beibringen Frauen zu respektieren! Schön und gut, aber Christen sollten genau dasselbe tun. weiterlesen »

Gottesstaaten überall?

Der Kommentar erschien am 20. 8. 2014 in der Wiener Zeitung.

Was hat Gott mit den Kriminellen zu tun, die unter Missbrauch der Religion in mehreren Ländern Terror verbreiten?

In letzter Zeit werden in deutschsprachigen Medien eine Unzahl von Gottesstaaten heraufbeschworen, wenn nicht herbeigebetet. Es besteht allerdings wenig Aussicht, dass Gott demnächst im Irak, in Syrien, in Mali, in Nigeria, in Afghanistan, in Somalia oder sonst irgendwo regiert, denn diese Hoffnung beruht vorläufig nur auf der Tatsache, dass gut organisierte Verbrecherbanden sich beim Morden, Plündern und Brandschatzen auf die Religion berufen. weiterlesen »

So loben wir uns das Sommerloch

Sehr geehrter Herr Jasbar, sehr geehrtes Ö1-Team!

In anderen Medien leben im Sommer nicht nur die Loch-Ness-Ungeheuer und Binnen-I-Diskussionen auf, sondern auch die Vorurteile. Dass das Sommerloch aber auch genutzt werden kann, um Vorurteile zu hinterfragen, zeigte sich am Beispiel Ihrer Pasticcio-Sendung „Sommerloch Teil 2“ vom 13. August 2014. Die Aussage eines Hörers („Ich möchte Lehár, Lanner, Strauß, nicht diese Hottentotten-Musik“) wurde zum Anlass genommen, um sich kritisch mit der abfälligen Bezeichnung „Hottentotten“ auseinanderzusetzen. weiterlesen »

Es gibt kein Schweigen der Muslime zum Terror der IS

Ernst Fürlinger, der Leiter des Zentrums Religion und Globalisierung der Donau-Universität Krems und Dozent am Institut für Religionswissenschaft der Universität Wien, widerlegt in einem Userkommentar auf derStandard.at den immer wieder geäußerten Generalverdacht (zum Beispiel von Hans Rauscher im Standard vom 5. August 2014), Muslime würden sich nicht zu Terror und Gewalt im Namen des Islam äußern.

http://derstandard.at/2000004319513/Es-gibt-kein-Schweigen-der-Muslime-zum-Terror-des-IS

Weil es nicht nur Sprache ist

Kommentar von Anna-Sophie Tomancok und Heidemarie Weinhäupl, erschienen in der Wiener Zeitung am 13.8.2014

Das Gendern – also die gendergerechte oder genderfaire Sprache – steht seit der Publikation des offenen Briefes „Sprachliche Gleichbehandlung“ wieder im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung und Debatte. Das ist zu begrüßen, und zwar besonders aus feministischer Sicht. Denn genau solche Diskussionen auszulösen, ist schließlich ein wichtiger Zweck des Genderns. weiterlesen »