Monatsarchiv: September 2015

Replik zu Florian Klenks Kommentar „Offene Grenzen brauchen offene Worte“ (Falter 38/15)

Ja, es stimmt, es braucht eine ehrliche Debatte. Naivität und das Beklatschen von Flüchtlingen lösen keine Probleme.
Schade ist jedoch, dass es auch Herr Klenk schafft, wieder bekannte Vorurteile zu bedienen. Unterm Strich bleibt von seinem Kommentar: Probleme werden uns die MuslimInnen aus „rückständigen“ Gebieten machen. weiterlesen »

Linktipp

Andre Gingrich über ein Erstarken der Zivilgesellschaft:

„derstandard.at“

Moralische Überheblichkeit gegenüber dem Islam

Es ist prinzipiell erfreulich, dass der Standard seine Seite „Kommentar der anderen“ der breitesten Öffentlichkeit als Plattform zur Verfügung stellt, auf der jedermann und jedefrau Meinungen äußern darf. Leider sind sie halt manchmal wenig fundiert.

weiterlesen »

Belohnung für „ortsüblichen Dresscode“ statt Kopftuch? – Zwei Entgegnungen

Der Standard hat vorige Woche einige mehr als hinterfragenswerte Texte als „Kommentare der anderen“ veröffentlicht, darunter den Artikel „Weniger Kopftuch, weniger Überfremdungsangst“ von einem pensionierten Diplomaten namens Michael Breisky, in dem argumentiert (wenn man das so nennen kann) wird, dass nur die kopftuchtragenden Frauen das Kopftuch ablegen müssten und schon wären die „Überfremdungsängste“ der ÖsterreicherInnen weg. Wer das Kopftuch ablegt und den „ortsüblichen Dresscode“ (schwebten ihm da wohl eher Bilder von Dirndln, Faltenröcken oder Jeans vor?) wird dann auch brav mit mehr Geld belohnt. Dadurch, so stellt sich das Breisky vor, sollen langsam die Kopftücher und damit die Ängste aus Österreich verschwinden. Zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. weiterlesen »

Zu viel Zuwanderung? Mit Informationen gegen Mythen

Sehr geehrte Redaktion der Wiener Zeitung, sehr geehrter Herr Wotke!

Vielen Dank für Ihren Artikel „Eine magische Zahl“ vom 27. August 2015 in der Wiener Zeitung, der wichtige Informationen zur Einwanderungsgeschichte vermittelt. Angesichts der derzeitigen Hasspostings und negativen Meinungsmache in sozialen Medien sind solche Artikel, die darauf hinweisen, dass der österreichische Sozialstaat (und nicht nur der!) von Zuwanderung prinzipiell profitiert, von großer Bedeutung. Allerdings liegt darin auch die Gefahr, die Zugewanderten nur unter dem Aspekt ihrer Nützlichkeit für Österreich zu betrachten – ein Standpunkt, der generell kritikwürdig ist, aber ganz besonders beim Thema Asyl hinterfragt werden sollte.
weiterlesen »