Monatsarchiv: März 2016

Den Islam verbieten – oder doch die Zeitung „Österreich“?

Der Einfachheit halber dürfen wir gleich aus Wolfgang Fellners Kommentar „Wie lange noch schauen wir dem Terror zu?“ in der Tageszeitung „Österreich“ zitieren: „Der dritte Punkt im Kampf gegen den Terror ist der heikelste: Mittlerweile muss die Diskussion erlaubt sein, ob nicht der Islam als solcher in Europa verboten werden sollte. Bei allem Respekt für die Freiheit der Religionen und die vielen friedlichen, sympathischen Anhänger des Islam auch bei uns in Österreich: Die Grenzen zwischen dem friedlichen Islam und dem Terror im Namen des Islam verwischen sich immer mehr. In unseren städtischen Kindergärten. In vielen Moscheen. Da wird Terror gefördert, gepredigt, vorbereitet. So kann und darf es nicht weitergehen.“

Wolfgang Fellner stellt mit diesem aufhetzenden, pauschalisierenden und diskriminierenden Kommentar nicht nur alle Muslime unter Generalverdacht, sondern auch die Religionsfreiheit in Frage, die in den Menschenrechten und in der österreichischen Verfassung garantiert ist.
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Seit Köln

Seit Köln ist alles möglich. Sogar dass, wie Stefan Niggemeier letzte Woche in Über Medien berichtete, der Deutsche Presserat darüber diskutiert, ob die Zugehörigkeiten von Verdächtigen und TäterInnen zu Minderheiten auch ohne begründbaren Sachbezug genannt werden soll. Ergebnis der Diskussion: Nein, der entsprechende Passus im deutschen Pressekodex bleibt erhalten.
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TMB als „Lebendes Buch“ im C3 in Wien

Das C3 – Centrum für Internationale Entwicklung veranstaltet am Mittwoch, den 16. März 2016, eine Living-Books-Veranstaltung zum Thema „Hilfe!? (Gem)Einsam für eine bessere Welt“.

Dabei können gesellschaftlich Engagierte – beruflich oder ehrenamtlich, so wie wir – als Lebende Bücher zu ihren Projekten, ihrem Engagement und ihrer Motivation befragt werden. Neben der Teilnehmenden Medienbeobachtung stehen viele interessante Organisationen – von Train of Hope über Horizont3000, Amnesty, Attac oder dem Ute Bock Projekt bis hin zum Augustin – für Fragen zur Verfügung. Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es hier.

Wir würden uns freuen, unsere LeserInnen und Facebook-FreundInnen dort zu treffen!