8. Tage der Kultur- und Sozialanthropologie 2013
6. und 7. Juni 2013
Workshop 16: Eingrenzen, ausgrenzen, entgrenzen – Mediale Praxen
CFP: Abstract (max. 300 Worte) bis 12.4.2013 weiterlesen
8. Tage der Kultur- und Sozialanthropologie 2013
6. und 7. Juni 2013
Workshop 16: Eingrenzen, ausgrenzen, entgrenzen – Mediale Praxen
CFP: Abstract (max. 300 Worte) bis 12.4.2013 weiterlesen
Leserbrief zur Reportage Darum immer Afrika (Profil 29/2012)
Es hätte nicht des Profils (und einer Reise des Herausgebers) bedurft, um das Klischee vom „Krisenkontinent Afrika“ aufzuwärmen. Nicht nur scheint es mir journalistisch schlecht, wenn wenige, einseitig ausgewählte Zitate an die Stelle von eigener Recherche treten, das Ergebnis ist auch inhaltlich ziemlich schwach: Traditionalismus, Fatalismus, ethnische Konflikte, zu viele Kinder… solche angeblichen Ursachen der „Entwicklungskrise“ in Afrika waren Herrn Rainer wohl schon vor seiner Reise bewusst. Jetzt gibt es halt die Bestätigung von „Betroffenen“ plus noch Lob für die französische Kolonialherrschaft. weiterlesen
DGV-Tagung in Wien 14. – bis 17. 9. 2011
Wa(h)re “Kultur”? Kulturelles Erbe, Revitalisierung und die Renaissance der Idee von Kultur
TMB-Mitglieder nehmen an der Tagung teil:
Philipp Budka in Workshop 28 am 15. 9. 12.30, Raum 606
Igor Eberhard in Workshop 42 am 16. 9. 13.00, Raum 203
Ingrid Thurner in Workshop 02 am 15. 9. 12.00, Raum 502
Heidemarie Weinhäupl in Workshop 21 am 16. 9, 12.30, Raum 202
Margit Wolfsberger in Workshop 47, am 15. 9., 17.30, Raum 401
und als Mitarbeiterin des lokalen Organisationsteams
Ort: Neues Institutsgebäude (NIG) der Universität Wien, Universitätsstr. 7, 1010 Wien.
In dem Kommentar „Bei dieser Wahl ging es um ‘Ausländer’, um nichts anderes“ vom 12. 10. bedient Hans Rauscher allzu leicht die emotionalen Ressentiments, die auch im Wiener Wahlkampf vorherrschten. Persönlich finde ich es schade, dass nie über die NichtwählerInnen gesprochen wird, doch die Wahlanalyse soll hier nicht das Thema sein.
(http://derstandard.at/1285200619545/Einserkastl-RAU-Wien-Jahrhundertwende)
Dieser Beitrag reiht sich ein in viele andere, die abwertend über MigrantInnen berichten und dadurch Ressentiments schüren, was wiederum der FPÖ Stimmen bringt. Türk/e/in als Bezeichnung verkommt zum Schimpfwort. Dabei scheint es egal zu sein, welchen Pass die angesprochenen Personen wirklich besitzen. Klassisch auch die Argumente: Die deutsche Sprache und die Unterdrückung der Frauen. weiterlesen
Leserbrief zum Artikel „Bis zu 100.000 ‘Illegale’ in Österreich” von Ania Haar, erschienen in der Presse am 4.5.2010, verfasst von Christina Hollomey
Sehr geehrte Ania Haar, sehr geehrte Redaktion,
Migration, und besonders die undokumentierte Seite davon, ist ein in Politik und Medien viel diskutiertes Phänomen. Jedoch wird es nur selten in seiner Komplexität und Vielschichtigkeit dargestellt. Der Artikel „Bis zu 100.000 ‚Illegale’ in Österreich“ von Ania Haar, erschienen am 4.5. in der Presse, bemüht sich darum, vermeidet Pauschalisierungen und will Informationen kritisch aufbereiten – wird diesem Anspruch aber schlussendlich nicht gerecht. weiterlesen
Medien und Öffentlichkeitsarbeit waren eines der Schwerpunkt-Themen der Tage der Kultur- und Sozialanthropologie 2010 – und zwar sowohl aus wissenschaftlicher Sicht wie auch in Bezug auf die Kommunikation wissenschaftlicher Ergebnisse und Ansichten: Im Workshop „Medien und Medienkritik“ wurden verschiedene medienanthropologische Forschungen des Instituts vorgestellt, während die Podiumsdiskussion das Verhältnis der KSA zu Medien und Öffentlichkeit thematisierte.
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Standard-Redakteurin Irene Brickner über die Initiative Teilnehmende Medienbeobachtung: “Vereinfachte Sichtweisen erleichtern das Leben – aber meist nur für die, die schauen, nicht für die, die vereinfacht betrachtet werden. Ein Forum auf akademischem Boden, aber mit übergreifendem Einmischpotenzial, durchforstet österreichische Publikationen nach denkfaulen, vorurteilsbedingten Simplifizierungen.” Weiterlesen bitte auf derStandard.at
Die Teilnehmende Medienbeobachtung (TMB) ist ein Blog im Umfeld des Wiener KSA Institutes, der sich kritisch mit der österreichischen Medienlandschaft auseinandersetzt.
Gemeinsam mit Heidi Weinhäupl und Philipp Budka habe ich über ihre Initiative gesprochen, der vierten Macht im Staate auf die Finger zu schauen und ihren Vorhang zu lüften.
Thomas Lohninger
Talking Anthropology
TA11-TMB [68:00m]: Play Now | Play in Popup | Download
Im Rahmen der 6. Tage der Kultur- und Sozialanthropologie (http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/aktu/tage.htm) beteiligt sich die Initiative Teilnehmende Medienbeobachtung mit einem eigenen
Die Kultur- und Sozialanthropologie, und hier insbesondere die Medienanthropologie, bietet wichtige Zugänge und Instrumente für die Analyse medialer Repräsentationen, Systeme und Netzwerke sowie deren Produktion, Nutzung und Auswirkungen. Zu jedem dieser Bereiche werden in diesem Workshop, der im Rahmen der 6. Tage der Kultur- und Sozialanthropologie stattfindet, Ansätze und Forschungen vorgestellt.
LeserInnen-Kommentar zum Interview von Michael Völker mit Außenminister Michael Spindelegger „Wir wollen keine Parallelgesellschaften“, Der Standard Ausgabe 6./7. März 2010
In der Wochenendausgabe des Standard durfte Außenminister Michael Spindelegger im Interview mit Michael Völker wieder das diskussionswürdige Integrationsverständnis der derzeitigen Regierung darstellen: Titel des Interviews (und der Regierungslinie): „Wir wollen keine Parallelgesellschaften“. Im Text wird die Regierungslinie dann detailliert ausgeführt: Wir schaffen selbst Parallelstrukturen, z.B. Sprachschulen für Kinder mit Migrationshintergrund, drohen bei angeblicher Nichtintegration Sanktionen an und bekämpfen Rassismus, der Integration verhindert, nur in Form von Lippenbekenntnissen. Kritikwürdig ist aber nicht nur die Position der Regierung, sondern auch die journalistische Bereitwilligkeit, sich in diesen Diskurs über Pflichten ohne Rechte einzufügen.
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