Archiv des Autors: Heidi Weinhäupl

Der Islam als Biotop, in dem Gewalt blüht? Eine Replik

Kommentare oder Artikel wie der “düstere Halbmond” von Eric Frey, erschienen am 20. Jänner 2014 im Standard, sind nicht nur irreführend, sondern auch gefährlich. Eine kritische Replik von Ingrid Thurner, Heidemarie Weinhäupl und Margit Wolfsberger als Leser_innen-Kommentar auf derStandard.at.

Südwind-Magazin über TMB und Kobuk

Das Südwind-Magazin berichtet in seiner Dezember-Ausgabe über die Initiativen Teilnehmende Medienberichterstattung und Kobuk: Zum Artikel

Braucht die Universität Wien Exorzismen?

Wie sich die Kultur- und Sozialanthropologie zwischen Ultra-Rationalismus und Esoterik positioniert: Eine Replik von Bernhard Hadolt, Wolfgang Kraus, Elke Mader und Gertraud Seiser auf den Gastkommentar “Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wiener Universität” auf derStandard.at – nachzulesen unter http://derstandard.at/1371170541032/Braucht-die-Universitaet-Wien-Exorzismen.

“Schwarzafrikanerin” auf U-Bahn-Geleise gestoßen

Sehr geehrter Standard-Leser_innenbeauftragter, sehr geehrte Redaktion!

Anlässlich der Berichterstattung über die schwere Körperverletzung einer Kenianerin – im Standard und in anderen Zeitungen als „Schwarzafrikanerin“ bezeichnet – möchten wir gerne auf zwei frühere Beiträge unserer Initiative Teilnehmende Medienbeobachtung verweisen: „Schwarzafrika gibt es nicht“ und „Reisen nach Afrika südlich der Sahara“. Weniger ausführlich, aber ebenso treffend formuliert es EUphoriker im derStandard.at-Forum am 8.1.2012: weiterlesen »

Welt&Stadt: Wien ohne rosarote Brille

Es ist höchst begrüßenswert, dass Welt & Stadt, eines der Gratis-Journale der Stadt Wien, dezidiert Informationen für Zugewanderte liefert. Gut ist auch, dass gezielt JournalistInnen mit Migrationshintergrund eine Plattform geboten wird. Und drittens ist positiv hervorzuheben, dass sich die Artikel nicht nur auf den Themenkomplex Integration beschränken, sondern einfach den Alltag aus verschiedenen Seiten beleuchten.

Dennoch bleiben die Berichte leider oft an der Oberfläche; echtes Service und politisch-kritische Information sucht man meist vergebens. weiterlesen »

Reflex Islamismus – auch in österreichischen Redaktionen

Dem derStandard.at-Kommentar „Der Moslem war’s“ vom 23.7.2011 ist kaum etwas hinzuzufügen: Hört die österreichische (und westliche) Mediengesellschaft Terror, so denkt sie anscheinend mittlerweile reflexartig Islamismus. Dass dies falsch ist, hat Michael Vosatka in seinem Kommentar dargelegt. Und dass solch ein Meinungsklima genau dasjenige ist, in dem ein Massenmörder sein Weltbild pflegen kann, wird nun in der – durchwegs hervorragenden – Berichterstattung aus Oslo mehr als klar weiterlesen »

Neoliberale Nebel-Argumentation im Karrieren-Kurier

Sehr geehrte Frau Baierl, sehr geehrte Karrieren-Redaktion!

Ihre Kolumne „Wofür Firmen zahlen“ vom 8. Jänner regt auf. Doch nicht aufgrund der von Ihnen als Aufreger gesehenen Gesetzesnovelle, die im Jänner beschlossen werden soll, sondern als meisterhaftes Beispiel für neoliberale Nebel-Argumentation.
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Durchaus auch mal Grund zur Freude: Kultur- und Sozialanthropologie in den Medien

Wir von der Initiative Teilnehmende Medienbeobachtung beklagen uns ja generell häufig. Und eine unserer Lieblingsklagen ist, dass sich nicht genügend Kultur- und SozialanthropologInnen in den Medien zu Wort melden, um abwertenden Diskursen, wahlkämpfenden Ausfällen und FPÖ-Diktion etwas entgegenzusetzen. Oder auch Schlagzeilen wie „Muslime werben Mitglieder – mit allen Mitteln“ (Presse vom 7.11.2010, gemeint war die Islamische Glaubensgemeinschaft, die dann auch gut beschrieben wurde – doch der Titel! Der Titel!).

Andererseits gab es in den letzten Monaten aber auch Grund zur Freude. weiterlesen »