Archiv des Autors: Heidi Weinhäupl

TMB-Gastbeitrag: “Zwarte piet” ist nicht gleich Krampus

Ein Gastkommentar von Machteld Venken zur Darstellung der Proteste in den Niederlanden gegen den “zwarte piet” im Falter und anderen österreichischen Medien.

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So loben wir uns das Sommerloch

Sehr geehrter Herr Jasbar, sehr geehrtes Ö1-Team!

In anderen Medien leben im Sommer nicht nur die Loch-Ness-Ungeheuer und Binnen-I-Diskussionen auf, sondern auch die Vorurteile. Dass das Sommerloch aber auch genutzt werden kann, um Vorurteile zu hinterfragen, zeigte sich am Beispiel Ihrer Pasticcio-Sendung „Sommerloch Teil 2“ vom 13. August 2014. Die Aussage eines Hörers („Ich möchte Lehár, Lanner, Strauß, nicht diese Hottentotten-Musik“) wurde zum Anlass genommen, um sich kritisch mit der abfälligen Bezeichnung „Hottentotten“ auseinanderzusetzen. weiterlesen »

Es gibt kein Schweigen der Muslime zum Terror der IS

Ernst Fürlinger, der Leiter des Zentrums Religion und Globalisierung der Donau-Universität Krems und Dozent am Institut für Religionswissenschaft der Universität Wien, widerlegt in einem Userkommentar auf derStandard.at den immer wieder geäußerten Generalverdacht (zum Beispiel von Hans Rauscher im Standard vom 5. August 2014), Muslime würden sich nicht zu Terror und Gewalt im Namen des Islam äußern.

http://derstandard.at/2000004319513/Es-gibt-kein-Schweigen-der-Muslime-zum-Terror-des-IS

Weil es nicht nur Sprache ist

Kommentar von Anna-Sophie Tomancok und Heidemarie Weinhäupl, erschienen in der Wiener Zeitung am 13.8.2014

Das Gendern – also die gendergerechte oder genderfaire Sprache – steht seit der Publikation des offenen Briefes „Sprachliche Gleichbehandlung“ wieder im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung und Debatte. Das ist zu begrüßen, und zwar besonders aus feministischer Sicht. Denn genau solche Diskussionen auszulösen, ist schließlich ein wichtiger Zweck des Genderns. weiterlesen »

Der Islam als Biotop, in dem Gewalt blüht? Eine Replik

Kommentare oder Artikel wie der “düstere Halbmond” von Eric Frey, erschienen am 20. Jänner 2014 im Standard, sind nicht nur irreführend, sondern auch gefährlich. Eine kritische Replik von Ingrid Thurner, Heidemarie Weinhäupl und Margit Wolfsberger als Leser_innen-Kommentar auf derStandard.at.

Südwind-Magazin über TMB und Kobuk

Das Südwind-Magazin berichtet in seiner Dezember-Ausgabe über die Initiativen Teilnehmende Medienberichterstattung und Kobuk: Zum Artikel

Braucht die Universität Wien Exorzismen?

Wie sich die Kultur- und Sozialanthropologie zwischen Ultra-Rationalismus und Esoterik positioniert: Eine Replik von Bernhard Hadolt, Wolfgang Kraus, Elke Mader und Gertraud Seiser auf den Gastkommentar “Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wiener Universität” auf derStandard.at – nachzulesen unter http://derstandard.at/1371170541032/Braucht-die-Universitaet-Wien-Exorzismen.

“Schwarzafrikanerin” auf U-Bahn-Geleise gestoßen

Sehr geehrter Standard-Leser_innenbeauftragter, sehr geehrte Redaktion!

Anlässlich der Berichterstattung über die schwere Körperverletzung einer Kenianerin – im Standard und in anderen Zeitungen als „Schwarzafrikanerin“ bezeichnet – möchten wir gerne auf zwei frühere Beiträge unserer Initiative Teilnehmende Medienbeobachtung verweisen: „Schwarzafrika gibt es nicht“ und „Reisen nach Afrika südlich der Sahara“. Weniger ausführlich, aber ebenso treffend formuliert es EUphoriker im derStandard.at-Forum am 8.1.2012: weiterlesen »

Welt&Stadt: Wien ohne rosarote Brille

Es ist höchst begrüßenswert, dass Welt & Stadt, eines der Gratis-Journale der Stadt Wien, dezidiert Informationen für Zugewanderte liefert. Gut ist auch, dass gezielt JournalistInnen mit Migrationshintergrund eine Plattform geboten wird. Und drittens ist positiv hervorzuheben, dass sich die Artikel nicht nur auf den Themenkomplex Integration beschränken, sondern einfach den Alltag aus verschiedenen Seiten beleuchten.

Dennoch bleiben die Berichte leider oft an der Oberfläche; echtes Service und politisch-kritische Information sucht man meist vergebens. weiterlesen »

Reflex Islamismus – auch in österreichischen Redaktionen

Dem derStandard.at-Kommentar „Der Moslem war’s“ vom 23.7.2011 ist kaum etwas hinzuzufügen: Hört die österreichische (und westliche) Mediengesellschaft Terror, so denkt sie anscheinend mittlerweile reflexartig Islamismus. Dass dies falsch ist, hat Michael Vosatka in seinem Kommentar dargelegt. Und dass solch ein Meinungsklima genau dasjenige ist, in dem ein Massenmörder sein Weltbild pflegen kann, wird nun in der – durchwegs hervorragenden – Berichterstattung aus Oslo mehr als klar weiterlesen »