Lernen von Afrika

Liebes Infografik-Team,
liebe Standard-Redaktion,

vielen Dank für die Infografik „Lernen von Afrika“ in der Wochenendausgabe vom 21./22. März 2015! weiterlesen »

Mögliche Folgen einer falschen Berichterstattung

Unsere KollegInnen von Kobuk haben aufgezeigt, welche Folgen Falschmeldungen für die Betroffenen haben können – natürlich ging es um das Thema Islam beziehungsweise Dschihadismus :
Kobuk_Die dramatischen Folgen einer Heute-Falschmeldung

Reaktion auf den Standardartikel “Fremdenhass in Südafrika”

Sehr geehrtes Redaktionsteam von Der Standard,

in der Wochenendausgabe vom 31.01.2015 bin ich auf die Reportage „Fremdenhass in Südafrika: ‘Sie haben Macheten und töten uns’“ von Martina Schwikowski aufmerksam geworden, die sich mit gewaltsamen Konflikten in den Townships von Johannesburg befasst.
Im reißerischen Titel, aber auch im restlichen Artikel finden sich Klischees und es fehlen die Hintergrundinformationen, um diese hinterfragen zu können.
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Protest: Gegen eine Verkleinerung des Weltmuseums

Das Wiener Weltmuseum muss nach dem Willen von Kulturminister Ostermayer einen Teil seiner Ausstellungsfläche abgeben. Das Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien sowie das Institut für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften protestieren gegen diesen bedenklichen Schritt in der folgenden Stellungnahme. Ausführliche Hintergründe und Informationen liefert der im Dezember erschienene Gastkommentar von Thomas Fillitz in der “Presse”. TMB und die genannten Institute hoffen auf zahlreiche Beteiligung an der Online-Petition!

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Ebola, Medien und Ethnologie – Offener Brief zum SZ-Artikel „Böser Zauber Ebola“

Fachvertreter/innen beziehen Stellung zu dem Artikel „Böser Zauber Ebola: Ethnologen im Hilfseinsatz“, der am 15. Dezember 2014 in der Süddeutschen Zeitung erschien. Einblicke in Exotisierung, Vereinfachung und ein Verständnis der Ethnologie als Wissenschaft des Übersetzens:

http://www.medizinethnologie.net/?p=142

Rassismus im Falter? Da wünschen wir uns auch was

Zu Recht kritisiert Armin Thurnher in seiner Replik (3.12.2014) auf die Vorwürfe, der Falter verbreite rassistische Bilder, die schnelle Verurteilungsmaschinerie der sozialen Medien, in denen sich viele zu Wort melden und auf Züge aufspringen, ohne zu wissen, wohin diese fahren. Auch fordert er zu Recht eine Kontextualisierung ein. Den Falter ab nun per se als rassistisch zu verurteilen ist falsch und nicht dienlich.

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TMB-Gastbeitrag: “Zwarte piet” ist nicht gleich Krampus

Ein Gastkommentar von Machteld Venken zur Darstellung der Proteste in den Niederlanden gegen den “zwarte piet” im Falter und anderen österreichischen Medien.

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TMB-Gastbeitrag: Rebellion und Salafismus oder Sinnsuche 2.0

Die Ideen und Gedanken des Sozialarbeiters Fabian Reicher zum Umgang mit salafistisch orientierten Jugendlichen erschienen in gekürzter Form als Gastkommentar in der Presse sowie in der Septemberausgabe der uni:press der öh salzburg.

Spätestens seit zwei junge Frauen Österreich verlassen haben, um für den islamischen Staat zu kämpfen, stellt sich die Frage nach dem Warum. Warum gehen Jugendliche, die in einem friedlichen Land leben, freiwillig weg, um zu kämpfen? Warum diskutieren sie über Videos, in denen Gewaltszenen zu sehen sind, als würde es um Kuchenrezepte gehen? Warum sympathisieren Jugendliche mit extremistischen, gewaltverherrlichenden Organisationen wie dem Islamischen Staat?

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Leserbrief zum „Geo Epoche“ Heft zum Thema „Afrika“

Sehr geehrter Herr Schaper, sehr geehrtes Redaktionsteam von Geo Epoche!

Spät, aber doch, sind wir von der Initiative Teilnehmende Medienbeobachtung auf Ihr Schwerpunktheft zur Geschichte Afrikas aufmerksam geworden. Spät, aber nicht zu spät für ein Feedback, von dem wir hoffen, dass Sie es insbesondere für die angekündigte Darstellung Afrikas ab 1960 berücksichtigen können.

Ja, Sie haben recht. Es gibt Krisen, es gibt Katastrophen, es gibt Unfassbares in Afrika. Aber genau mit diesem Stereotyp des Krisenkontinents das Heft zu beginnen, es scheinbar auseinanderzunehmen, nur um es dann wieder zu bestätigen, hilft niemandem. Und es trägt auch nicht zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit Afrika bei. weiterlesen »

TMB-Gastbeitrag: Jugendliche fordern Differenzierung ein

Von muslimischen Jugendlichen wird in letzter Zeit medial sehr oft verlangt, Kritik an Gruppierungen zu äußern, welche die gleiche Religionsangehörigkeit haben, sowie zwischen diesen verschiedenen Gruppen zu differenzieren. Die Medien sollten hier mit gutem Beispiel vorangehen.

Sehr geehrtes Heute-Redaktionsteam,

bezugnehmend auf Ihren Artikel vom 6.8.2014 „ISIS oder Al Kaida: Wiener vertreibt Terror-Fanartikel“ auf Seite 15 möchten wir etwas anmerken: Auf beiden Bildern ist die Shahada, das Glaubensbekenntnis im Islam, abgebildet. Auf den Kappen ist sie in Altarabisch, auf dem T-Shirt in Neuarabisch geschrieben. Außerdem steht auf dem T-Shirt noch Churaba, was auf Deutsch „Fremder“ heißt. Das war in der Zeit nach Mohammed eine andere Bezeichnung für Muslime, da sie einer Religion angehörten, die für Juden und Christen neu bzw. noch fremd war. weiterlesen »