Auf Safari!

Fragwürdige Stereotypen der Tourismuswerbung

Im Rahmen der Vermarktung indigener Kulturen im Tourismus werden die Lebenswelten verarmter Minderheiten zu Sehnsuchtsorten reicher Zivilisationsflüchtiger auf Zeit. Im südlichen Afrika sind es „Buschmänner“, deren Vergangenheit als Jäger und Sammlerinnen zum gefälligen touristischen Konsum aufbereitet wird. weiterlesen »

Safari in Namibia

Sehr geehrter Herr Mag. Wurm, sehr geehrte Reise-Redaktion,

das Cover Ihrer Reise-Beilage vom letzten Sonntag ziert ein vordergründig sehr ansprechendes Bild. Da muss man doch unbedingt mal hin! Diese Menschen leben im Einklang mit der Natur – und das im 21. Jahrhundert! Das Problem dabei ist: Die damit angedeutete Naturnähe und Unverdorbenheit sind exotistische Verklärungen. Wie schnell diese in Rassismus umschlagen können, wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt. Im Westen jedenfalls wecken solche Bilder Assoziationen mit Primitivität und Rückständigkeit und erhalten den rassistischen Diskurs über AfrikanerInnen aufrecht. weiterlesen »

Keine sexistische und exotisierende Werbung für Brasilien!

Sehr geehrter Herr Redakteur Stainoch!
Sehr geehrtes Jumbo-Geschäftsleitungsteam!

Bei einem Besuch der Reisemesse in Wien gestern habe ich u. a. ein Exemplar Ihres Fernreisejournals, Ausgabe 36/2010, erhalten und bin – als Kultur- und Sozialanthropologin sowie als reisende Frau – über die Gestaltung der Titelseite erstaunt bis entsetzt. weiterlesen »

Immer wieder “Südsee”!

Am 10. August 2009 veröffentlichte Der Standard die erste Folge einer neuen Artikelserie “Exotische Staaten” unter der Überschrift “Politik mit der Wurzel des Pfefferbaums” und berichtete darin über Tonga, Fidschi, Niue und Hutt River: weiterlesen »