Negerküsse, Mohr im Hemd, Indianer mit Schlag, Negerbrot, Schwedenbomben, Mohrenbräu – es ist an der Zeit, dass gewisse Namen von Lebensmitteln entsorgt werden. Manchmal wäre auch eine Änderung des Logos hilfreich. weiterlesen
Negerküsse, Mohr im Hemd, Indianer mit Schlag, Negerbrot, Schwedenbomben, Mohrenbräu – es ist an der Zeit, dass gewisse Namen von Lebensmitteln entsorgt werden. Manchmal wäre auch eine Änderung des Logos hilfreich. weiterlesen
Angesichts von Berichten über Bürgerkriege und Flucht, AIDS und Ebola, Armut und Hungersnöten und den damit verbundenen Spendenaufrufen fragen sich wohl viele ÖsterreicherInnen, „warum ausgerechnet“ in Afrika, „ewig Hunger, Kriege, Staatsstreiche, Korruption, Diktaturen“ herrschen und „da stets Entwicklungs- und Nothilfe das Allerschlimmste verhindern“ müssen. Für MedienkonsumentInnen ist das – angesichts der medialen Bilder, die immer wieder Afrika insgesamt so darstellen – eine nachvollziehbare Frage. Der Chefredakteur eines Qualitätsmagazins sollte eigentlich einige Schritte weiter denken. Das tut Christian Rainer in seinem Beitrag „Darum immer Afrika“ (Profil vom 15.7.2012) leider nicht. Dafür liefert er uns aber ein Lehrstück darüber, wie genau dieses Afrikabild konstruiert wird. weiterlesen
Leserbrief zur Reportage Darum immer Afrika (Profil 29/2012)
Es hätte nicht des Profils (und einer Reise des Herausgebers) bedurft, um das Klischee vom „Krisenkontinent Afrika“ aufzuwärmen. Nicht nur scheint es mir journalistisch schlecht, wenn wenige, einseitig ausgewählte Zitate an die Stelle von eigener Recherche treten, das Ergebnis ist auch inhaltlich ziemlich schwach: Traditionalismus, Fatalismus, ethnische Konflikte, zu viele Kinder… solche angeblichen Ursachen der „Entwicklungskrise“ in Afrika waren Herrn Rainer wohl schon vor seiner Reise bewusst. Jetzt gibt es halt die Bestätigung von „Betroffenen“ plus noch Lob für die französische Kolonialherrschaft. weiterlesen
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